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Wirtschaft

Personenfreizügigkeit 2023: Höchster Wert seit 2008 gemessen

Höchster Wert seit 2008: So viele Menschen kamen 2023 in die Schweiz, um zu arbeiten

24.06.2024, 12:0024.06.2024, 12:03
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Im Rahmen der Personenfreizügigkeit sind 2023 rund 68'000 Menschen mehr in die Schweiz eingewandert, als das Land verliessen. Dies ist der zweithöchste Wert seit Inkrafttreten des Abkommens. Gründe sind die tiefe Arbeitslosigkeit und das Wachstum der Beschäftigung.

Höher sei die Freizügigkeitszuwanderung aus den EU- und Efta-Staaten lediglich im Jahr 2008 gewesen, schrieb das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Montag. Die Nachfrage des Schweizer Arbeitsmarktes nach Arbeitskräften aus dem EU-Raum sei nach wie vor hoch - und es gelinge gut, diesen Bedarf zu decken.

THEMENBILD ZUM BERICHT UEBER DIE AUSWIRKUNGEN DER PERSONENFREIZUEGIGKEIT AUF DEN SCHWEIZER ARBEITSMARKT --- Auswirkungen der Personenfreizügigkeit auf den Schweizer Arbeitsmarkt und die Sozialversiche ...
Die hohen Einwanderungszahlen durch die Personenfreizügigkeit wirken dem Fachkräftemangel entgegen.Bild: KEYSTONE

An einer Medienkonferenz in Bern verwiesen Vertreter des Bundes auf die demographische Entwicklung. Die einheimische Bevölkerung im Erwerbsalter sei in den vergangenen knapp 20 Jahren nur noch schwach gewachsen. Der Ausbau der Erwerbstätigkeit habe dagegen deutlich über dem EU-Durchschnitt gelegen.

Die grösste Gruppe der Zugewanderten machten die Deutschen mit einem Anteil von 21 Prozent aus. Dahinter folgen Frankreich und Italien mit Anteilen von 16 respektive 15 Prozent. (leo/sda)

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31 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Krasse Siech
24.06.2024 13:09registriert Dezember 2023
Ohne germanophob zu sein,aber ich staune schon darüber, dass man am TV 2 Deutsche sieht, die beim Kt. Solothurn bei der Kommunikation ziemlich attraktive Jobs haben. Da müsste man vom CV erwarten, dass die mindestens in der Region aufgewachsen sind. Wofür brauchen wir für solche, ziemlich anziehende Jobs Ausländer? Das ist dann nur noch abstrus.
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heidimirweidibeidi
24.06.2024 13:50registriert Juni 2024
...und irgendwann merken wir dann halt auch, dass man Geld nicht essen kann. Was mir auffällt: Mehr und mehr Jobs in der Verwaltung sind von deutschen Nachbarn besetzt, das geht teilweise hinunter bis zur Gemeindeverwaltung. Da frage ich mich schon, sind wir wirklich soooo schlecht, dass wir nicht mal mehr das können? Uniprofessuren oder bei Firmen wie Google kann ich es noch irgendwie nachvollziehen. Das deutsche Gymi ist nicht wirklich gleich wie das Schweizer Gymi...sind wir wirklich dermassen am Verdummen und auf dem absteigenden Ast, dass wir nix mehr können, die anderen aber schon?
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Dr no
24.06.2024 14:24registriert Mai 2018
das kann so nicht weitergehen. Das sind nicht alles "Fachkräfte". Es geht einfach darum, dass die Unternehmen billige Arbeitskräfte haben. Die Zeche zahlt der Bürger durch Dichtestress und ¨über die Infrakstruktur, die wir aufstocken müssen.
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