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ARCHIV - ZU DEN QUARTALSZAHLEN DER UBS, AM FREITAG, 27. OKTOBER 2017, ERHALTEN SIE FOLGENDE ARCHIVBILDER ----- UBS CEO Sergio Ermotti referiert anlaesslich der Generalversammlung der UBS am Donnerstag, 2. Mai 2013, in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)....UBS CEO Sergio Ermotti speaks during the general assembly of Switzerland’s biggest bank UBS at the Hallenstadion in Zurich, Switzerland, Thursday, May 2, 2013. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

UBS-Chef Sergio Ermotti: Bei keiner Bank steht der Kurszerfall in einem derart eklatanten Gegensatz zur Selbsteinschätzung des Managements wie im Fall der UBS. Bild: KEYSTONE

Nur noch 10 Franken: Das Trauerspiel um die UBS-Aktie

Die schwache Kursentwicklung der Grossbank belebt die Diskussionen um einen Chefwechsel von Neuem.

Daniel Zulauf / ch media



Hände weg von Schweizer Grossbank-Aktien! Diese Botschaft vermittelt der Kursverlauf an der Börse schon seit längerer Zeit. Inzwischen ist sie unüberhörbar laut geworden. Die Aktien der UBS tauchten in der vergangenen Woche zwischenzeitlich unter die Marke von 10 Franken. So tief notierten die Papiere zuletzt im Sommer 2012, als der grosse Rückbau der einst heillos überdimensionierten und verlustträchtigen Investment Bank eben erst richtig begonnen hatte. Diese Restrukturierung hat das Institut aber längst hinter sich.

Dennoch scheint sich der Niedergang des Aktienkurses zu beschleunigen. Seit Jahresbeginn büssten die UBS-Titel rund 17 Prozent ihres Wertes ein, während sich die Aktien des Lokalrivalen Credit Suisse fast 2 Prozent verteuert haben.

Die schlechte Kursentwicklung könnte für UBS-Chef Sergio Ermotti langsam zur Bedrohung werden, spekulierte die «Sonntags-Zeitung» am Wochenende. Tatsächlich ist der Kursverfall für den bestbezahlten Schweizer Manager und seinen ebenfalls fürstlich entlöhnten Verwaltungsratspräsidenten Axel Weber ein grösseres Problem, denn Anspruch und Wirklichkeit klaffen bei der UBS besonders weit auseinander.

Investoren sehen es anders als UBS-Chef Ermotti

«Aus meiner Sicht ist das Glas bei UBS zu drei Vierteln voll», hatte Ermotti Anfang Mai seinen Aktionären an der Generalversammlung versichert. «Die Strategie funktioniert – in besseren wie in schlechteren Zeiten.» Der Manager zeichnete das Bild eines «nicht gerade freundlichen» Branchenumfeldes und verwies auf den respektablen Jahresgewinn von 4.5 Milliarden Franken.

Doch das Urteil der Investoren sieht offensichtlich anders aus. Und verschweigen liess sich die Diskrepanz schon damals nicht mehr. «Womit wir im Verwaltungsrat nicht zufrieden sind – und Sie wohl auch nicht –, ist der Aktienkurs», musste Präsident Weber der versammelten Eigentümerschaft eingestehen. Tatsächlich stehe der Aktienkurs «in einem erstaunlichen Widerspruch zu den erzielten Resultaten», befand Weber. «Unseres Erachtens entspricht er weder dem langfristigen Wert der Bank noch unserer Marktposition.»

Der Widerspruch ist in den zurückliegen

den 15 Wochen noch grösser geworden. Während die UBS-Titel in den ersten vier Monaten des Jahres immerhin noch einen Wertzuwachs im knapp zweistelligen Prozentbereich verzeichnen konnten, sind die Papiere seit Anfang Mai um 25 Prozent eingebrochen. Gewiss, die Wertkorrektur ist vor allem der deutlich verschlechterten Börsenstimmung geschuldet. Zwar haben auch die Credit-Suisse-Titel über die genannte Periode gut 17 Prozent verloren. Doch nirgends steht der Kurszerfall in einem derart eklatanten Gegensatz zur Selbsteinschätzung des Managements wie im Fall von UBS.

Die Börse bewertet die führende Schweizer Bank noch mit knapp 40 Milliarden Franken. Das sind 13 Milliarden Franken weniger als das zur Jahresmitte ausgewiesene Eigenkapital von 53 Milliarden Franken. Ein solcher Bewertungsabschlag nimmt die Erwartung der Investoren vorweg, dass die Bank in der Zukunft Aktionärswert vernichtet. Oder anders ausgedrückt: Die Gewinne reichen nicht aus, um die Kapitalkosten zu decken und zusätzliche Eigenmittel anzuhäufen.

Immer noch besser als Deutsche Bank und BNPFreilich befindet sich die UBS auch hier in guter Gesellschaft. Bei der französischen BNP Paribas liegt der Bewertungsabschlag bei nahezu 50 Prozent, bei der kriselnden Deutschen Bank sogar bei fast 80 Prozent. So gesehen stehen die beiden Schweizer Grossbanken mit Abschlägen von 25 Prozent (UBS) und 35 Prozent (Credit Suisse) weit besser da. Doch damit werden sich Aktionäre kaum trösten lassen.

Als weltweit grösste Vermögensverwaltungsbank müsse die UBS zwingend eine über Buchwert liegende Bewertung erreichen, sagt ein langjähriger Schweizer Top-Banker. Sein Argument hat einen einfachen Grund: Vermögensverwaltung ist ein Beratungsgeschäft. Das Risiko trägt nicht die Bank, sondern der Kunde. Deshalb ist für das Geschäft nur ein Bruchteil des Eigenkapitals nötig, das durch die von einer Bank auf eigenes Risiko gewährten Kredite erforderlich ist.

Dass die Bewertung der UBS nicht höher liege, sei deutlicher Ausdruck einer Führungsschwäche, meint der Banker. Auch das Prozessrisiko in Frankreich lastet offenkundig schwer auf dem UBS-Aktienkurs. Die Bank wehrt sich dort gerichtlich gegen ein erstinstanzliches Urteil, das eine Strafzahlung von 4.5 Milliarden Euro wegen Beihilfen zur

Steuerhinterziehung verlangt. Unklar bleibt derweil, wer das mutmassliche Führungsproblem der UBS lösen soll. Die Schuld daran trägt letztlich der Verwaltungsrat. (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • fools garden 21.08.2019 14:04
    Highlight Highlight Die größten Diebe und Heuchler sitzen an den Finanzhebeln und wenn's gar nicht mehr geht, muss ihnen der Steuerzahler auch noch unter die Arme greiffen.
  • Freethinker 21.08.2019 12:33
    Highlight Highlight Es gibt Gründe, weil ich darum besorgt bin, dieser Bank keinerlei Gelder anzuvertrauen. Nicht weil ich Angst hätte, dass mein Geld dann weg wäre, sondern vielmehr, weil ich mit der Art und Weise wie die Geschäfte und die Vergütungen dort laufen nicht einverstanden bin.
  • sunshineZH 21.08.2019 11:24
    Highlight Highlight Bester Zeitpunkt Aktien zu kaufen 😄
  • Fiu 21.08.2019 11:03
    Highlight Highlight hat mir jemand mal den link zum Kauf von Aktien?
    • Erieri 21.08.2019 14:22
      Highlight Highlight @Fiu, wenn sie den Link zum Kauf von Aktion nicht kennen, sollten sie es lieber sein lassen.......
    • tomtom1 21.08.2019 14:48
      Highlight Highlight Dazu musst du ein Wertschriftendepot bei (d)einer Bank eröffnen.
  • snowleppard 21.08.2019 09:59
    Highlight Highlight Tälber tuld, Chindergarte ! Unprofessionell und gierig.
    Gut so.
    • Don Sinner 21.08.2019 12:41
      Highlight Highlight konkret?
  • Mutbürgerin 21.08.2019 09:07
    Highlight Highlight Man muss die Führungsleute halt besser entlöhnen. Wer kann sich denn bei diesen Mindestlohngehältern richtig motivieren.
    • RhabarBär 21.08.2019 12:01
      Highlight Highlight Ja, gutes Personal ist bei diesen miesen Konditionen schwer zu finden.
  • Sharkdiver 21.08.2019 08:59
    Highlight Highlight Hände weck von Schweizer Grosbanken? Jetzt ist eher der Moment zu kaufen. Weiter als 0.- geht nicht. Dies wäre nur bei einem Konkurs möglich, und dies erwarte ich gerade nicht. Die warscheinli hkeit dass es nach dem Streit mit Frankreich wieder Richtung 15.- scheint mir realistischer
    • Astrogator 21.08.2019 10:45
      Highlight Highlight Realistisch ist wohl eher, dass die UBS aufgekauft wird.
    • THEOne 21.08.2019 12:23
      Highlight Highlight konkurs einer grossbank in der schweiz...?? echt jetz...? für das gibt es das volk, das jederzeit ungefragt einspringen muss. 2big2fail
    • Sharkdiver 21.08.2019 19:10
      Highlight Highlight Schreib ich ja
    Weitere Antworten anzeigen
  • Salamikönig 21.08.2019 08:26
    Highlight Highlight Wird auch Zeit bei diesem Haufen Heuchler und Gesetzesbrechern.
  • sa5 21.08.2019 08:25
    Highlight Highlight Microsoft vs. UBS & CS.
    Vor 10 Jahren rutschten Microsoft, UBS, CS, in die Krise.
    Heute ist Microsoft wieder an der Spitze realisiert Traumgewinne. UBS und CS sind Abwrachkandidaten geblieben die am Abgrund jonglieren.
    Die einen schaffen es und die anderen nicht, aber was macht den Unterschied?
    Microsoft erkannte dass die Zeit von alleinstehenden Desktop Systemen und Closed Source abgelaufen ist. Dementsprechend stellte sich Microsoft neu auf und lässt Milliarden aus der Cloud regnen.
    CS & UBS machten wie zuvor weiter mit ihren kriminellen Machenschaften. Und heute wird abgerechnet.
    • pd90 21.08.2019 09:29
      Highlight Highlight Sind ja auch in der gleichen Branche tätig 🙄
    • sa5 21.08.2019 11:32
      Highlight Highlight @pd90
      Alles hat seine Zeit. Wenn fertig ist, ist fertig. Dann ist es Zeit für einen Reset.
      Wachmann Meili war das erste Warnzeichen.
      2007 der Zeit für Ende und Neubeginn.
      CS & UBS machten weiter wie bisher. Alle Rechtsstreitigkeiten die nach 2007 entstanden sind waren vermeidbar. Was vor 2007 war, ist entschuldbar, danach nicht.
      Unabhängig von Branche sollten CEO & Co die Zeichen der Zeit erkennen.
      Wenn es nicht läuft muss man es zum laufen bringen. Dafür gibt es auch den Bonus.
      UBS & CS sind Dinos die stehen geblieben sind. Nicht so Microsoft.
    • Leckerbissen 21.08.2019 12:16
      Highlight Highlight UBS macht Milliardengewinne.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bytheway 21.08.2019 08:09
    Highlight Highlight Abgesahnt haben Ermotti & Co. ja schon und werden es auch noch weiter tun. Und dann, nach ihnen die Sintflut.
  • Ruffy 21.08.2019 08:07
    Highlight Highlight Es ist richtig sich in frankreich durch alle instanzen zu wehren und nicht einfach einen deal zu machen. Aber das führt an den märkten zu unsicherheit und amerikanische shortseller wetten im grossen stil gegen die ubs und drücken die aktie nach unten.
    • B-Arche 22.08.2019 12:34
      Highlight Highlight Aha weiter das das Geschäftsmodell "alles Geld aufsaugen egal woher es Kommt und egal wenn der Kunde dafür anderswo Steuern hinterzieht?" aufbauen?

      Seht ihr Schweizer im Ernst so Eure Zukunft bzw die Eurer Banken weil anders keine Konkurrenzfähigkeit mehr besteht?

  • Der Rückbauer 21.08.2019 07:53
    Highlight Highlight Wer noch UBS- oder CS-(Schrott-)Aktien hat, dem ist nicht zu helfen.
    "Banking is essential, the banks are not" (Gates, 1994).
    Besonders die beiden seit ihrer eigenen Aufhebung des Bankgeheimnisses völlig überdimensionierten zwei "Schweizer" (tatsächlich arabisch beherrschten) Grossbanken sind völlig überdimensioniert. Banken-Mammute sozusagen, versehen mit der TBTF-Garantie des Steuerzahlers.
    Und wer doch noch Aktien dieser Schrottbuden hat, soll sich bei der KESB melden, zum eigenen Schutz und eigener Sicherheit.
    • Mattse73 21.08.2019 08:33
      Highlight Highlight Gratuliere, so früh am Morgen den dümmsten Kommentar des Tages zu machen... schon ne Leistung...
      Viele haben wahrscheinlich wie ich zu einem Zeitpunkt ein Paket gekauft als sie bei 50.- waren... ich höre immer noch meine Ex (Bankerin): "Kauf jetzt UBS, tiefer fallen die nie mehr..." jetzt wissen wir es besser... wenn ich aber nun die Kohle nicht brauche, wieso sollte ich den Totalverlust in Kauf nehmen? Wieso nicht parkiert lassen und "die Hoffnung stirbt zuletzt probieren....??? Und wenns 30 Jahre geht....
    • Allion88 21.08.2019 08:53
      Highlight Highlight plus wieso nicht jetzt einsteigen bei 10.-?
      sie machen ja gewinne und schütten dividenden aus.
      auch wenn der kurs noch auf 5.- fallen sollte, in 5 jahren werden auch rund 3.50 dividende pro aktie ausbezahlt. also sooo gross sehe ich das risiko auch wieder nicht.

      und auch wenn, regel nr. 1 beim aktienkauf: nehme nur geld, das du nicht brauchst
    • Der Rückbauer 21.08.2019 10:24
      Highlight Highlight Allion88: Wenn Deine Rechnung stimmen würde, wäre die Dividendenrendite 70%. Gehe bitte zurück auf Feld eins und informiere Dich. Und übrigens: Die aktuelle Dividende pro Aktie beträgt Fr. -.70. Sollte die Aktie auf Fr. 5.-- fallen (ein Kaffee Crème!), kannst Du Deine Dividende in Agasul suchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 21.08.2019 07:49
    Highlight Highlight Die traditionelle Bilanz ist bei Instituten wie der deutschen Bank deshalb wenig aussagekräftig, weil diese sehr viele “Ausserbilanzpositionen” hat. Das sind eventuale Verbindlichkeiten wie Sicherheiten. Wenn eine Bank beispielsweise sagt: ich garantiere, dass X zahlen kann, und X dann nicht zahlen kann, muss sie einspringen, was entsprechend Geld kostet. Solche Kosten, die eventuell eintreten könnten, sind aber oft nicht in der Bilanz aufgeführt. Deshalb ist diese leider nur beschränkt aussagekräftig.
  • So en Ueli 21.08.2019 07:41
    Highlight Highlight Wir haben zugelassen, dass das Bankgeheimnis abgeschafft wurde. Nun sind unsere Banken nicht spezielles mehr. Von dem her, kein Wunder, dass es der UBS schlecht geht.
    • Fernrohr 21.08.2019 08:10
      Highlight Highlight @so ein Ueli: jetzt sind plötzlich andere schuld, wenn einige der grössten kriminellen Vereinigungen (gemessen an der Menge und Höhe der bisher ausgesprochenen Bussen) nicht mehr rentieren?
    • So en Ueli 21.08.2019 10:31
      Highlight Highlight @Fernrohr ich sehe Banken nicht als Kriminelle sondern als Unternehmungen, die in der Regel lagal wirtschaften. Und ja wäre das Bankgeheimnis faktisch nicht aufgehoben worden, hätten unsere Banken weniger Probleme.
    • Astrogator 21.08.2019 10:50
      Highlight Highlight Nur zur Erinnerung, das Bankgeheimnis wurde auf Druck der UBS abgeschafft. Das damalige Topkader stand vor der Wahl die US-Lizenz zu verlieren oder Namen von Schwarzgeldkonteninhabern zu liefern was zu einer Gefängnisstrafe für das Topkader geführt hätte. Weil man aber nur hohes Salär und keine Verantwortung wollte haben die Bürgerlichen auch mit Unterstützung der SVP das Bankgeheimnis abgeschafft.
  • Friedhofsgärtner 21.08.2019 07:22
    Highlight Highlight Heisst das ich soll jetzt UBS Aktien kaufen?
    • p4trick 21.08.2019 08:03
      Highlight Highlight Ja, wenn das Pferd am Boden liegt einfach weiter drauf schlagen. So in etwa ist es auf Banken zu setzen :-)
    • Peter R. 21.08.2019 08:15
      Highlight Highlight Bezeichnend ist, dass Bankanalysten (KB) die UBS Aktien seit langem mit einem Kursziel von Fr. 16.-- mit "Übergewichten" eingestuft haben.
      Jetzt, da die Aktie bei rund Fr. 10.-- steht, wurde die Aktie UBS mit Kursziel Fr. 10.-- auf "marktgewichten" gesetzt!!
      Vielleicht sollte man immer das Gegenteil machen, was die Analysten sagen? Sollte jeder für sich alleine entscheiden, was er tut.
    • p4trick 21.08.2019 08:22
      Highlight Highlight Wie sollen Banken heute noch wachsen und dadurch eine Kurssteigerung erzielen? Minuszinsen werden zunehmen, Hypothek Zinsen werden weiter sinken. Die Konkurrenz wird immer grösser. Sämtliche Banken Aktien bewegen sich seitlich Tendenz über mehrere Jahre sinkend.
      Schweizer Aktien sind sowieso langweilig, NASDAQ ist viel spannender
    Weitere Antworten anzeigen
  • AdvocatusDiaboli 21.08.2019 07:10
    Highlight Highlight Früher konnte man einfach auf etwas "Kundensuche" gehen, bei Personen die Geld verschwinden lassen wollen, wenn magisch neues Kapital her musste, um die Zahlen aufzubessern.

    Ohne das Bankgeheimnis kommen wir langsam aber sicher nun mit den Schweizer Banken in eine neue Phase, wo die restlichen Internationalen Player mit ihnen eine Art "Seal Clubbing" machen werden, um es noch sanft auszudrücken.

  • wolge 21.08.2019 06:59
    Highlight Highlight Der CEO und seine Vorgänger sollten mir die, seit der Finanzkrise mit UBS Aktien eingefahrenen Verluste aus seinem Privatvermögen zurück erstatten
    • Frances Ryder 21.08.2019 07:33
      Highlight Highlight Wieso, war doch deine Entscheidung in Banken Aktien zu investieren. In Casino heul ich auch nicht rum, sie sollen mir mein Geld zurückzahlen.
    • wolge 21.08.2019 08:08
      Highlight Highlight @Frances Ryder: Der Croupier verdient auch nicht 30 Mio oder so... Da darf der Zufall und das Glück spielen
    • Allion88 21.08.2019 08:58
      Highlight Highlight wenn leute aktiengewinne machen, ist es, weil sie sooooo absolut schlau investiert haben.
      wenn die gleichen leute verluste einfahren, sind immer andere schuld.

      ich weiss nicht wann du die aktien gekauft hast, aber man wusste auch vor 20 jahren schon, das die banken gauner sind und das system einmal kippen könnte. es wollte einfach jeder auf den zug aufspringen und dann kam die quittung.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Me, my shelf and I 21.08.2019 06:50
    Highlight Highlight Traurig, wenn man es trotz Raubbau an Mensch und Umwelt schafft, zu verkacken ^^
    • Scaros_2 21.08.2019 07:17
      Highlight Highlight War nicht die CS die in Raubbau verwickelt ist?
    • Me, my shelf and I 21.08.2019 09:16
      Highlight Highlight CS sowie UBS, klimaschädliche und menschenrechtsunkonforme Investitionen in Milliardenhöhe.
    • Tenno 21.08.2019 10:51
      Highlight Highlight Du bist also der, der gerne das Steuerdefizit decken will, wenn es unseren Banken nicht mehr gut geht?
      Ich goutiere einiges nicht, was unsere Banken gemacht haben oder machen, kann aber auch 1-1 zusammenzählen um zu wissen, dass sie uns dadurch einen grossen Teildes Wohlstandes erbracht ahben in welchem wir nun leben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 21.08.2019 06:36
    Highlight Highlight Der Kursverfall hat weniger mit der UBS zu tun als mit dem Niedergang der klassischen, regulierten Banken.
    • Me, my shelf and I 21.08.2019 08:33
      Highlight Highlight Ja genau, das letzte was wir jetzt brauchen ist noch stärker zu deregulieren...

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