Schweiz
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ARCHIV -- ZUM ANGEKUENDIGTEN STELLENABBAU BEI NOVARTIS IN DER SCHWEIZ AM DIENSTAG, 25. SEPTEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Das Novartis-Logo an einem Produktionswerk von Novartis in Stein, am Montag, 3. September 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Harter Schlag für den Industriestandort Schweiz: Massenentlassung bei Novartis. Bild: KEYSTONE

Massenentlassungen trotz Hochkonjunktur – wie geht das zusammen?

Pharmakonzern Novartis, Bäckerei Keller in Zürich, Postfinance, SBB, Swisscom oder Credit Suisse – sie alle gaben in den letzten zwei Jahren grosse Abbauprogramme bekannt. Massenentlassungen sind mittlerweile bloss die spektakulärste Form eines ständigen Kommens und Gehens am Schweizer Arbeitsmarkt.

Niklaus Vontobel / CH Media



In den letzten Jahren kam es zu einer deutlichen Häufung von Massenentlassungen. Zuletzt hat der Pharmakonzern Novartis den Abbau von über 2000 Stellen verkündet – ein regelrechtes Erdbeben in der Schweizer Pharmabranche. Die Bäckerei Keller schliesst im Kanton Zürich nach über hundert Jahren – und 100 Arbeitnehmer müssen etwas Neues finden. Ob Postfinance, SBB, Swisscom oder Credit Suisse – sie alle gaben in den letzten zwei Jahren grosse Abbauprogramme bekannt.

Die Arbeitslosenzahlen blieben davon jedoch bislang unberührt. Die Zahl der Arbeitslosen, die sich bei den regionalen Arbeitsämtern registriert hat, nahm zuletzt deutlich ab, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) berichtet. Dieser Rückgang fiel zwar etwas zu hoch aus, weil die statistische Erfassungsmethode umgestellt wurde. Aber die Tendenz ist dennoch klar rückläufig. Massenentlassungen, aber dennoch Hochkonjunktur und rückläufige Arbeitslosenzahlen – wie passt das zusammen?

Massenentlassungen sind mittlerweile bloss die spektakulärste Form eines ständigen Kommens und Gehens am Schweizer Arbeitsmarkt. So wechseln jedes Jahr von sich aus an die zehn Prozent aller Beschäftigten einmal den Arbeitsplatz: Das sind jährlich rund 500'000 Menschen, die ihre Stellen verlassen und wieder etwas Neues finden, oftmals in neuen Branchen.

Auch eine andere Statistik zeigt diese Fluktuation: In einem normalen Jahr werden immerhin 32'000 Unternehmen endgültig geschlossen, und verlieren allein dadurch 45'000 Menschen ihren Arbeitsplatz. Gleichzeitig kommen durch 37'000 Neugründungen rund 51'000 Menschen wieder zu Lohn und Brot.

Mehr Unterbeschäftigte

Ein Abbau von 2000 Arbeitsplätzen wie bei Novartis ist beeindruckend, vor allem in der kleinen Schweiz. Aber auch die Schweiz ist noch gross genug, vor allem ihre Wirtschaft, sodass solche Massentlassungen statistisch gesehen untergehen. Selbst ein Abbau wie bei Novartis bewegt die Arbeitslosenquote bloss auf der zweiten Stelle hinter dem Komma. Wobei nicht einmal diese minimale Veränderung sich wirklich zeigen wird, weil der Abbau über mehrere Jahre geschieht.

Umgekehrt ist mit derlei Einordnungen nicht gesagt, dass es keine bedenklichen Trends im Schweizer Arbeitsmarkt geben würde. So ist zwar die Arbeitslosenquote, wie sie das Seco ausweist, deutlich gesunken. Doch nach einer anderen Erfassungsmethode, wie sie vom Internationalen Arbeitsamt (ILO) vorgegeben wird, ist die Arbeitslosenquote nahezu doppelt so hoch – und zeigt inmitten der Hochkonjunktur bislang keinen deutlichen Rückgang. Mittlerweile ist ein Team von Ökonomen damit beauftragt worden, dieser Entwicklung auf den Grund zu gehen.

Neben den Erwerbslosen gibt es noch das Heer der Unterbeschäftigten. Zuletzt wurden 357'000 Arbeitnehmer gezählt, die eigentlich gerne mehr arbeiten würden, aber nicht können. Mittlerweile sind es 70'000 mehr Unterbeschäftigte als noch fünf Jahre zuvor, eine Zunahme von 24 Prozent. Zählt man Unterbeschäftigten und Erwerbslose zusammen, zeigt sich ein unschönes Bild: 583'000 Menschen oder rund zwölf Prozent aller Menschen im erwerbsfähigen Alter haben in der Schweiz nicht genug Arbeit.

Die Hoffnung ist, dass sich diese Zahlen in der aktuellen Hochkonjunktur doch noch zum Besseren wenden. Zumeist reagiert der Arbeitsmarkt erst mit einiger Verspätung auf den Konjunkturverlauf. Hält das kräftige Wachstum an, dürften zunehmend mehr Menschen davon profitieren.

Also würde erst am Ende der aktuellen Hochkonjunktur eine Bilanz gezogen. Nach den bisherigen Prognosen ist das Bild nicht allzu erfreulich: Die KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich rechnete zuletzt damit, dass Ende 2019 noch immer um die 220'000 Menschen arbeitslos wären. Das wären fast 60'000 Menschen mehr als am Ende der letzten Hochkonjunktur. (aargauerzeitung.ch)

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 06.10.2018 06:28
    Highlight Highlight Ist die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland wirklich so schlimm?

    Ist es wirklich so schlimm, wenn in der Schweiz Arbeitsplätze, die überwiegend von Ausländern besetzt werden, ins Ausland verlagert werden? Das Ausland ist doch heute mehr auf Arbeitsplätze angewiesen als die Schweiz.
  • Ökonometriker 04.10.2018 20:41
    Highlight Highlight Die RAV- Zahlen sind extrem ungenau... ich kenne zahlreiche Ausgesteuerte die nicht beim RAV sind da die arbeitsscheuen Beamten dort sie möglichst loswerden wollen.
    Die Zahlen von der ILO sind da viel genauer und sollten uns ernsthaft zu denken geben.
    Könnte man die Arbeitslosen wiedereingliedern würde nicht nur den Menschen geholfen - auch die Wirtschaft würde enorm profitieren. Wir sprechen hier von ca. 20-30 Milliarden. Pro Jahr.
  • Simon Probst 04.10.2018 12:27
    Highlight Highlight Massenentlassungen trotz Hochkonjunktur – wie geht das zusammen?

    Ganz einfach, die Frage ist viel einfacher als die mit den 46 Melonen:

    Das Lösungswort heisst: Gewinnmaximierung :)
  • dorfne 04.10.2018 10:22
    Highlight Highlight bei Massenentlassungen finden nicht Alle wieder einen Job. Das zeigt sich an der stetig steigenden Sockelarbeitslosigkeit, bedingt durch Langzeitarbeitslosigkeit. 1991 0,4% Arbeitslosenquote; 2001 1,6%; 2008 2,5%; 2011 2,8%. Seither sank die Quote trotz Hochkonjunktur nie mehr unter 3%.
    • andrew1 04.10.2018 23:18
      Highlight Highlight Einwanderung lässt grüssen.
  • aglio e olio 04.10.2018 10:15
    Highlight Highlight Die Arbeitslosigkeit sinkt während die Unterbeschäftigung steigt.
    Interessant wäre zu wissen, wie sich das Arbeitsvolumen im entsprechenden Zeitraum entwickelt hat.
    Das erinnert mich etwas an die deutsche Situation. Immer mehr Leute können von ihrer Arbeit nicht mehr leben.

  • BeatBox 04.10.2018 09:41
    Highlight Highlight Interessant, diese Zahlen lassen dann einen Rückschluss zu auf die effektiven Erwerbslosenzahlen.

    2.5% ist die saisonbereinigte Arbeitslosenquote
    583'000 sind rund 12% der Erwerbsfähigen Personen in der Schweiz
    220'000 ist die geschätzte Zahl der Arbeitslosen Ende 2019

    Also haben wir Ende 2019 effektiv ca. 4.5% Arbeitslose in der Schweiz? Gemäss ILO rund 4.8%, das sind sicher die genaueren Zahlen als uns die Schweizer Politik immer wieder vorgaukelt...
    • nosi2 04.10.2018 10:46
      Highlight Highlight Kommt immer darauf an wen du als Arbeitslos einrechnest. Inzwischen werden die "freiwillig Arbeitslosen" nicht mehr eingerechnet. Eigentlich ein schlechter Witz..
  • walsi 04.10.2018 09:21
    Highlight Highlight Ein rotierender Arbeitsmarkt ist für Stellensuchende besser als ein stagnierender. Wenn der Markt rotiert werden immer wieder Stellen frei die besetzt werden müssen. Wenn er stagniert und alle auf ihren Stellen ausharren wird nichts frei für die Stellensuchenden.
    • dorfne 04.10.2018 10:24
      Highlight Highlight Stimmt schon. Aber je mehr Rotation, z.B. durch Massenentlassungen umso mehr Langzeitarbeitslosigkeit. Stellt sich die Frage, wieviel Rotation ist noch gesund.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 04.10.2018 09:18
    Highlight Highlight Frage, gibt es zu den letzten Zahlen auch relative Werte? Das bei einer wachsenden Bevölkerung auch absolute Zahlen mitsteigen ist klar, mindestens genausowichtig sind die relativen Zahlen.
  • rodolofo 04.10.2018 07:56
    Highlight Highlight Massenentlassungen bei gleichzeitig hohen Gewinnen!
    Diese Gewinn werden aber zum Grossteil (im Falle von Novartis 5 von 8 Milliarden) an die Aktionärs-"Blutsauger" ausgezahlt, während gleichzeitig diejenigen, welche so hohe Gewinne mit ihrer Arbeit überhaupt erst ermöglicht haben, sich nun "zum Dank" von möglichen Kündigungen bedroht sehen!
    Ein solches geradezu perverses Verhalten steigert die Lust Geld-gieriger Aktionäre, Aktien von solchen abgründigen Firmen zu kaufen.
    Für die in Depressionen und Burnouts versunkenen ehemals Werktätigen gibt's dann dafür ruhig stellende Psychopharmaka...
  • Eron 04.10.2018 07:43
    Highlight Highlight Fachkräftemangel spielt keine Rolle, trotz boomender Wirtschaft fehlen keine Arbeitskräfte, so kann man auch locker Massenentlassungen vornehmen. Wirtschaft, Linke und Regierungen haben einen Pakt geschlossen, das wahre Problem in der CH und in Europa sind die Renten. Wie finanziert man Renten für Alte wenn weniger Junge einzahlen?! In dem man ältere Arbeitnehmer entlässt, dann sinken die Rentenansprüche und mehr Junge mit dem Argument fehlende Fachkräfte einstellt um das Missverhältnis Alt / Jung auszugleichen. Dafür steigen überall die Kosten für Fürsorge, aber das zahlt der Steuerzahler.
  • The Count 04.10.2018 07:43
    Highlight Highlight Schade wird auf die tatsächlichen Gründe für die Entlassungen nicht eingegangen. Die oberen Kader, Verwaltungsräte, Aktionäre etc kriegen den Hals nicht voll und bezahlen sich immer höhere Löhne, Boni, Spesen etc. Der kleine Mann darf immer mehr sparen und kriegt am Ende dann doch den Schuh in den Hintern.
    • Töfflifahrer 04.10.2018 21:36
      Highlight Highlight Die wahren Gründe? Das ist simpel, es sind immer dieselben. Reduktion der Kosten, man verlagert diese Bereiche dorthin wo es billiger ist.

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