DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schweizer Wirtschaft wächst (noch ein bisschen)

05.09.2019, 08:5805.09.2019, 09:06
Das Schweizer Wirtschaftswachstum kühlt sich weiter ab.
Das Schweizer Wirtschaftswachstum kühlt sich weiter ab.Bild: KEYSTONE

Das Wachstum der Schweizer Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal 2019 abgeschwächt. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) legte in der Periode von April bis Juni 2019 gegenüber dem Vorquartal um 0.3 Prozent zu – nach einem von 0.6 Prozent auf 0.4 Prozent revidierten Wert im ersten Quartal.

Inland- und Auslandnachfrage hätten sich im Einklang mit anderen europäischen Ländern schwach entwickelt. Das habe insbesondere die Dienstleistungsbranchen belastet, teilte das Staatsekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mit.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal lag das Wachstum bei 0.2 Prozent nach abwärts revidierten 1.0 Prozent im ersten Jahresviertel.

Die Wachstumsrate lag im Rahmen der Erwartungen. Von AWP befragte Experten hatten das Wachstum zum Vorquartal bei +0.0 bis +0.4 Prozent gesehen.

Da in der Schweiz vor allem in graden Jahren viele Sportanlässe stattfinden, hat das Seco auch eine «Sportevent-bereinigte» BIP-Zahl veröffentlicht. Diese liegt im Vergleich zum Vorquartal bei ebenfalls 0.3 Prozent (Q1: 0.6%) und im Vergleich zum Vorjahr bei 0.9 Prozent (Q1: 1.3%) (dfr/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Der Schweizer Aktienindex SMI

1 / 22
Der Schweizer Aktienindex SMI
quelle: x00493 / arnd wiegmann
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

«Ein schwarzer Tag für die Schweizer Wirtschaft»

Video: srf

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6
Hitze alleine erklärt die Übersterblichkeit nicht – auch Corona hat die Finger im Spiel
Noch nie herrschte während 21 Wochen im Jahr eine Übersterblichkeit. Zuerst war Corona die Erklärung, dann die Hitze. Und nun? Gesundheitsexperte Martin Röösli zur aussergewöhnlichen Lage.

Diesen Frühling und Sommer gab es nur wenige Corona-Todesfälle – dennoch herrschte oft Übersterblichkeit bei den über-65-Jährigen: Laut Prognosen sollten es in diesem Jahr bis jetzt 40'631 Todesfälle sein, es waren aber bis vorletzte Woche 3862 mehr. Das ist auch leicht mehr als der oberste Erwartungswert von 43'823 und wird deshalb Übersterblichkeit genannt. Pro Woche sind damit bis jetzt rund 100 Personen mehr gestorben, als im Mittel erwartet wurde.

Zur Story