Schweiz
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Schweizer Wirtschaft wächst (noch ein bisschen)



Unternehmen, die Mitglied der Energie-Agentur der Wirtschaft sind, haben ihren CO2-Ausstoss kontinuierlich gesenkt. (Symbolbild)

Das Schweizer Wirtschaftswachstum kühlt sich weiter ab. Bild: KEYSTONE

Das Wachstum der Schweizer Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal 2019 abgeschwächt. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) legte in der Periode von April bis Juni 2019 gegenüber dem Vorquartal um 0.3 Prozent zu – nach einem von 0.6 Prozent auf 0.4 Prozent revidierten Wert im ersten Quartal.

Inland- und Auslandnachfrage hätten sich im Einklang mit anderen europäischen Ländern schwach entwickelt. Das habe insbesondere die Dienstleistungsbranchen belastet, teilte das Staatsekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mit.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal lag das Wachstum bei 0.2 Prozent nach abwärts revidierten 1.0 Prozent im ersten Jahresviertel.

Die Wachstumsrate lag im Rahmen der Erwartungen. Von AWP befragte Experten hatten das Wachstum zum Vorquartal bei +0.0 bis +0.4 Prozent gesehen.

Da in der Schweiz vor allem in graden Jahren viele Sportanlässe stattfinden, hat das Seco auch eine «Sportevent-bereinigte» BIP-Zahl veröffentlicht. Diese liegt im Vergleich zum Vorquartal bei ebenfalls 0.3 Prozent (Q1: 0.6%) und im Vergleich zum Vorjahr bei 0.9 Prozent (Q1: 1.3%) (dfr/sda/awp)

Der Schweizer Aktienindex SMI

«Ein schwarzer Tag für die Schweizer Wirtschaft»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 06.09.2019 06:21
    Highlight Highlight Die Mängelliste bei der Erfassung, Berechnung und Interpretation des Bruttoinlandprodukts (BIP) ist lang und Legende. Ebenso bekannt ist die Kritik, dass das BIP nur den Wohlstand insgesamt wiedergibt, jedoch nichts zu dessen Verteilung sagt, weswegen es kein Indikator für die Wohlfahrt einer Gesellschaft sein kann.
  • Schneider Alex 06.09.2019 06:20
    Highlight Highlight "Durch den Strukturwandel von der «dinglichen» Industriegesellschaft zur «unsichtbaren» Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft werden nun neue, weit fundamentalere Grenzen des BIP-Konzepts offensichtlich. Die von Raum und Material losgelöste Wertschöpfung im Internet, der virtuelle Handel mit digitalen Daten sowie die Effekte einer Sharing-Economy entziehen sich in beachtlichen Teilen der sächlichen Erfassung, der räumlichen Zuordnung und der zeitlichen Abgrenzung. Deshalb sind das BIP und seine Messverfahren von geringerer Aussagekraft denn je.“ (Th. Straubhaar, Die VW 3/2018, Seite 9)
  • tömu 05.09.2019 12:16
    Highlight Highlight und da wir alle ja so schüli nachhaltig sind, könnten wir doch jetzt das quasi nur auf Zuwanderung basierte Wirtschaftswachstümchen so richtig anfeuern, indem wir die Leute gleich abholen. Auch eine Idee könnte sein, die Leute dafür bezahlen zu lassen, dass sie arbeiten dürfen...es Träumli...
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 05.09.2019 10:47
    Highlight Highlight Und was hat jetzt die Wirtschaft mit der Kehrichtverbrennungsanlage Hagenholz (Bild) zu tun?
  • Auric 05.09.2019 09:18
    Highlight Highlight Das mit dem Wirtschaftswachstum ist wie mit dem Bevölkerungswachstum

    es muss verhindert werden!

    Wenn hier erst mal wieder richtig Armut herrscht (so wie vor der Industrialisierung) dann will keiner mehr her, dann können wir unsere Kinder wieder verkaufen, dann ist es wieder richtig schön hier.
    • npe 05.09.2019 16:15
      Highlight Highlight Was?

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