Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bundesrat Alain Berset im Helikopter unterwegs in den Kanton Graubünden.

Alain Berset am Montag im Super Puma unterwegs nach Graubünden. Bild: KEYSTONE

Coiffeure, Läden, Open Airs: Hier muss der Bundesrat heute Klarheit schaffen

Mit den ersten Schritten zur Lockerung des Corona-Lockdowns hat der Bundesrat mehr Verwirrung als Klarheit erzeugt. Die Verunsicherung ist gross. Nun braucht es Präzisierungen.



Viele hatten diesen Tag sehnlich erwartet. Und viele waren enttäuscht, als der Bundesrat am letzten Donnerstag den Fahrplan für einen vorsichtigen Ausstieg aus dem Corona-Lockdown präsentierte. Einzelne Wirtschaftszweige waren stocksauer, vor allem Restaurants und kleine Läden, die ohnehin um ihre Existenz fürchten.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Der Bundesrat geniesst nach wie vor ein grosses Vertrauen in der Bevölkerung, weil er die Krise bislang gut gemeistert hat. Wenn er keine Erosion riskieren will, mit womöglich gravierenden Folgen, muss er heute Mittwoch nachbessern und präzisieren. Einfach wird das nicht, denn die Ansprüche sind vielfältig, und die Gesundheit hat oberste Priorität.

Sicht auf den leeren Rathausplatz mit Schloss waehrend der Pandemie des Coronavirus (COVID-19), am Dienstag, 21. April 2020 in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

In vielen Städten wie in Thun herrscht gähnende Leere. Das soll sich ab Montag ändern. Bild: KEYSTONE

Es ist absehbar, dass auch nach der heutigen Sitzung nicht alle Fragen geklärt sein werden. Der Bund will nur mehrere Grobkonzepte vorlegen. Im Zentrum stehen Schutzmassnahmen, um eine erneute Zunahme der Fallzahlen oder eine zweite Welle zu verhindern. Die «Feinjustierung» müssen die Branchenverbände vornehmen. Die Umsetzung liegt bei den Betrieben.

Coiffeure

Eine Angestellte des Coiffeursalons Gallery Hairstyle reinigt die Fenster des Coiffeursalons, am Dienstag, 21. April 2020 in Bern. Coiffeure duerfen ihre Geschaefte ab dem 27.4.2020 wieder oeffnen. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Ein Coiffeursalon in Bern bereitet die Wiedereröffnung vor. Bild: KEYSTONE

Die Freude in der Branche war gross: Die Salons dürfen am nächsten Montag wieder öffnen. Wenige Tage vor dem Restart aber herrscht Verunsicherung, wie der «Blick» berichtet. Die Coiffeure wissen nicht, welche Schutzmassnahmen sie einhalten müssen.

Viel erwarten dürfen sie vom Bundesrat nicht, weil er wie gesagt nur ein Grobkonzept präsentieren will. Der Branchenverband Coiffeur Suisse wird es unter hohem Zeitdruck konkretisieren müssen. Das dürfte manchen Betrieb vor Probleme stellen. Allenfalls kann der Bund bei der Beschaffung des Schutzmaterials helfen, sicher ist das nicht.

Detailhandel

Schutzmasken haengen im Schaufenster eines Geschaefts, am Dienstag, 21. April 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Müssen die Läden bis 11. Mai zu bleiben, auch wenn sie Designer-Masken verkaufen? Bild: KEYSTONE

Die «kleinen» Ladenbesitzer sind das Gegenstück zu den Coiffeuren. Sie reagierten mit blankem Entsetzen auf den Öffnungsplan des Bundesrats. Er suggerierte, dass die grossen Detailhändler ab nächstem Montag das gesamte Sortiment anbieten können, während die spezialisierten Geschäfte weitere zwei Wochen geschlossen bleiben sollen.

Ziel des Bundes ist, einen «Menschenauflauf» zu verhindern. In den letzten Tagen versuchten seine Vertreter, den Schaden zu begrenzen. Gesundheitsminister Alain Berset betonte am Montag in Graubünden, es gehe um «eine gewisse Sortimentserweiterung» bei den Lebensmittelläden: «Zum Beispiel dürfen ab Montag Schuhbändel verkauft werden.»

Schuhbändel, aber keine Schuhe? Der Bundesrat muss für Klarheit sorgen und darlegen, wie er eine Wettbewerbsverzerrung verhindern will. Eine ideale Lösung wird es kaum geben. «Es ist eine gewisse Ungerechtigkeit da, keine Frage», sagte Patrick Mathys vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) an der Medienkonferenz vom Montag.

Gastro/Tourismus

ARCHIV - ZUR BILANZMEDIENKONFERENZ DER RIGI BAHNEN AG STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG, AM FREITAG, 5. APRIL 2019 - A crowd of train passengers and the blue Rigi Railway at the railway station Rigi Kulm on Mount Rigi, Switzerland, on July 18, 2016. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Zugreisende und die blue Rigi-Bahn bei der Station Rigi Kulm am 18. Juli 2016 auf der Rigi. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Rigibahn soll nach dem Willen der Touristiker bald wieder fahren. Bild: KEYSTONE

Beizer und Touristiker bildeten die andere grosse Gruppe, die am letzten Donnerstag enttäuscht war. Sie wurde im Lockerungsplan nicht einmal erwähnt. Bürgerliche Politiker fordern eine rasche Öffnung oder zumindest Klarheit für die Branche. Die Bundesräte Alain Berset und Guy Parmelin machten ihr in den letzten Tagen zumindest Hoffnung.

Einfach wird es wegen der Vielfalt der Branche nicht werden. Führende Vertreter von Gastronomie und Tourismus machten am Dienstag mit einem ganzseitigen Inserat in den grossen Zeitungen weiter Druck. Sie wollen «baldmöglichst wieder öffnen» und verlangen vom Bundesrat «einen klaren Fahrplan». Dazu wird es heute nicht kommen.

Events

Im KKL Luzern wird es in diesem Jahr keine Auftritte im Rahmen des Blue Balls Festival geben. (Archivbild)

Das Blue Balls Festival in Luzern wurde bereits abgesagt. Bild: KEYSTONE

Das Coronavirus wird uns noch monatelang in Atem halten. Das sind schlechte Nachrichten für die Veranstalter von Grossanlässen wie Festivals und Open Airs. Ihre Saison ist wohl gelaufen. Einzelne wurden abgesagt, etwa Paléo, Montreux Jazz und Blue Balls. Andere wie die Street Parade zögern, obwohl sie wissen, dass es dieses Jahr nichts mehr wird.

Sie warten vermutlich aus versicherungstechnischen Gründen auf ein klares «Verbotssignal» des Bundes und dürften vorerst weiter leer ausgehen. «Der Bundesrat wird zu gegebenem Zeitpunkt entscheiden – aber sicher noch nicht diese oder nächste Woche», sagte BAG-Krisenmanager Patrick Mathys am Montag.

Sport

epa08373088 A handout photo made available by Slavia Prague shows player Nicolae Stanciu (R) in action during team's training session in Prague, Czech Republic, 20 April 2020. Czech government allowed trainings of professional sportmen from 20 April 2020 as begun partially lifting the coronavirus measures to slow down the spread of the pandemic COVID-19 disease caused by the SARS-CoV-2 coronavirus.  EPA/MARTIN MALY / HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

In Tschechien dürfen die Fussballklubs wie Slavia Prag seit Montag wieder trainieren. Bild: EPA

Der Sportbetrieb steht nicht nur im Profibereich weitgehend still. Gemeinsame Trainings etwa von Fussballklubs sind nicht möglich. Auch Hobbysportler würden gerne wieder Golf oder Tennis spielen, wie es im Ausland teilweise schon möglich ist. Erlaubt sind derzeit aber nur Sportarten wie Joggen oder Velofahren.

Derzeit würden Konzepte und Vorgehensweisen erarbeitet, sagte Mathys. Einen konkreten Zeitplan aber nannte er am Montag nicht. Es heisst wohl weiter warten. Daran ist der Sportbetrieb nicht unschuldig. Seine Durchschlagskraft in Bern ist traditionell beschränkt. Im politischen Powerplay verhalten sich selbst Profisportler häufig wie blutige Amateure.

Schulen

Blick in ein leeres Schulzimmer in der Primarschule Tellenmatt, aufgenommen am Montag, 16. Maerz 2020, in Stans. Der Bundesrat schliesst wegen der Corona-Pandemie bis 4. April alle Schulen. (KEYSTONE/Urs Flueeler).

Die Schulen sollen am 11. Mai öffnen, aber mit welchem Schutzkonzept? Bild: KEYSTONE

Dringender Handlungsbedarf besteht dafür bei der für den 11. Mai geplanten Öffnung der Schulen. «Mr. Corona» Daniel Koch hat die Eltern letzte Woche mit widersprüchlichen Aussagen zum Ansteckungsrisiko bei Kindern nachhaltig verunsichert. Deshalb müssen rasch konkrete Schutzmassnahmen für die Schulen auf den Tisch.

Die genauen Schutzkonzepte für die Schulöffnung würden derzeit zusammen mit der Erziehungsdirektorenkonferenz ausgearbeitet, sagte Patrick Mathys am Montag. Zumindest gewisse Eckwerte muss der Bundesrat heute präsentieren, denn verunsicherte Eltern sind so ziemlich das Letzte, was er zur Bewältigung der Corona-Krise brauchen kann.

Es gibt weitere Fälle, bei denen eine Lösung schwierig ist. Ein Paradebeispiel sind die Fahrschulen mit dem Problem des fehlenden Abstands. Und die Kirchen wollen wieder Gottesdienste mit Gläubigen durchführen. Die Arbeit wird dem Bund nicht ausgehen.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Covid-Verordnung Bundesrat (16. April 2020)

Bund rechnet erst 2022 mit Normalisierung des Tourismus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

140
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
140Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bougainvillea 22.04.2020 19:51
    Highlight Highlight

    Wieso beginnt die Schweiz die Öffnung damit, dass Coiffeure, Kosmetikstudios und Masseure zuerst ihre Pforten öffnen können.

    Genau wo der Kontakt so eng ist. Wo die Möglichkeit einer Übertragung am grössten ist. Wo man so eng und über einen längeren Zeitraum zusammen ist. Natürlich müssen die Dienstleister auf Hygiene und das tragen von Masken und Schutzkleidung achten. Da sollen die Masken die Übertragung verhindern.

    Doch wenn man als Privatperson unterwegs ist, heisst es (noch) der Schutz der Masken ist nicht erwiesen!

    Ich schüttle wieder mal den Kopf!

    • ChlyklassSFI 22.04.2020 22:01
      Highlight Highlight Es geht um die Zurückverfolgung von Ansteckungen. Hast du nicht davon gehört?
    • Las Palmas 23.04.2020 06:27
      Highlight Highlight Also bei meinem 20.- Coiffeur liess sich da nie etwas zurückverfolgen. Man läuft rein, setzt sich, Frage: „kurz?“, und nach 15min „zwanzig.. ok?“ - und das wars mit der ganzen Konversation und Rückverfolgbarkeit! Fail!
  • einmalquer 22.04.2020 14:37
    Highlight Highlight Der Bundesrat ist hoffnungslos überfordert.

    Bevor weit gehende Liberalisierungen bewilligt werden, sollte die Fachleute erstmal die neuen Entwicklungen in Wuhan und Singapure analysieren, danach dem Bundesrat Entscheidungsgrundlagen liefern,

    und erst dann sollte entschieden werden, wie es weiter geht.

    Bisher hat es gut geklappt, die Bevölkerung macht gut mit (bis auf die Stänkerer, die es immer und überall gibt), so sollte man weiter fahren.

    Die weltweite Entwicklung ist im zu Auge behalten, dann kann man es dem vernünftigen Teil der SchweizerInnen auch erklären.
    • Brummbaer76 22.04.2020 14:47
      Highlight Highlight Genau das macht der Bundesrat ja mit der Schrittweisen Öffnung. Darum zuerst nur die Coiffeure, Physio etc. Danach die Läden und Schulen und am Schluss der Rest. Das eben genau die Weltweite und Schweizweite Entwicklung miteinbezogen werden kann. So das man wenn nötig, den nächsten Schritt erst später machen kann oder auch wieder einen Schritt zurück gehen kann..
      Eigentlich das einzig Sinnvolle vorgehen. Sich langsam antasten und wenn nötig wieder auf die Bremse stehen.
      Besser als alles auf einmal und dann wieder mit allem auf Null. Das würde noch grössere Schäden als jetzt anrichten.
    • einmalquer 22.04.2020 15:03
      Highlight Highlight Eben - der BR muss auf die Fachleute hören - auf Virologen, Epidemiologen, etc - nicht auf irgendein Geschwafel.

      Der BR selbst kann das alles gar nicht wissen - er ist überfordert ohne das Wissen der Facheute.
      (er ist da in derselben Lage wie wir)

      Und wenn er weiterhin auf sie hört, hat er auch das Vertrauen der Bevölkerung.
  • malu 64 22.04.2020 12:46
    Highlight Highlight Auch Campingplätze und Freibäder!
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 22.04.2020 12:15
    Highlight Highlight Grossevents sind wahre Virenschleudern. Die werden wohl wieder aufgehen, wenn ein Impfstoff da ist. Dh. dieses Jahr wohl nicht mehr.
  • baldini75 22.04.2020 11:45
    Highlight Highlight Sie stellen viele Fragen, die mit ein wenig mehr Recherche beantworten werden. Um nur ein Beispiel, die Coiffeur-Branche hat das Konzept erarbeitet. Es ist sicher nicht der Job des Bundesrates sich auch noch um dieses zu kümmern. Sie stecken den Fahrplan ab, Konzepte stellen die einzelnen Verbände auf.
  • Faktenchecker 22.04.2020 11:38
    Highlight Highlight Koch wird wie immer einfach etwas labern dass ausser Verwirrung nichts bringt. Der sollte einfach endlich schweigen.
    Der BR fährt gekonnt die Klein KMU an die Wand, bevorzugt Grossverteiler und ignoriert ganze Branchen.
    Bravo. Das muss man erst mal so hinbekommen.
    • MarGo 22.04.2020 13:21
      Highlight Highlight Dass jemand wie du tatsächlich darauf pocht, dass andere endlich schweigen sollen....
      Wie oft hab ich mir das schon von dir gewünscht - ist auch nicht wahr geworden... und somit respektiere auch weiterhin deine Meinung, egal wie faktenresistent und polemisch sie ist!
    • Varanasi 22.04.2020 13:24
      Highlight Highlight Der einzige der hier schweigen sollte, das bist du. Dein unaufhörliches, von Fakten resistentes, Gelaber ist wirklich kaum auszuhalten. Der Gipfel dabei ist, sich auch noch Faktenchecker als Nic auszusuchen.
    • bokl 22.04.2020 14:07
      Highlight Highlight Klein KMU?
      Was ist den ein klein kleines / klein mittleres Unternehmen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Guido Zeh 22.04.2020 11:28
    Highlight Highlight Letzte Woche befragte Gastro Zürich seine Mitglieder, ob sie sich eine rasche Öffnung wünschten. 50 Prozent wollten gar nicht. 39 Prozent würden rasch wieder aufmachen, aber nur wenn keine grossen Auflagen gemacht würden! Dies gilt es zu berücksichtigen...Bei den Schulöffnungen würde ich auch berücksichtigen, dass es Eltern (nicht nur Grosseltern) gibt, die zur Risikogruppe gehören...
  • Gubbe 22.04.2020 11:04
    Highlight Highlight Was genau spricht dagegen, in einem Schuhladen pro Verkäufer/in nur 2 Kunden reinzulassen. Die Verkaufenden tragen Maske, den Kaufenden wird eine abgegeben. Jetzt diese 2 m Abstand, und verkauft ist ein Paar Schuhe. Das dabei der Kunde eine Maske im Gegenwert von ~1 Franken erhält, dürfte den Geschäftsgang nicht beeinflussen. Dasselbe könnte auch bei den Coiffeuren usw. gehandhabt werden.
    • Burkis 22.04.2020 13:41
      Highlight Highlight Wieso kann man nicht zwei Wochen warten mit Schuhe kaufen? Nur so zum Wohle der Gesundheit und damit der Lockdown bis zum Sommer möglichst weit gelockert werden kann.
    • Gubbe 22.04.2020 15:07
      Highlight Highlight Burkis
      Habe ja nicht geschrieben, dass ich Schuhe brauche. Vielleicht in 2 Jahren wieder. Es war als Vorschlag, wie man es machen könnte gedacht. Vielleicht auch in 2 Wochen...
  • Sauäschnörrli 22.04.2020 10:50
    Highlight Highlight Wisst ihr noch als der Blick dachte sie könnten Petkovic von seinem Posten schreiben? Blunschi spielt etwa in der selben Liga, nur wars bei Blick lustig.
    • Rellik 22.04.2020 12:54
      Highlight Highlight bester Mann!
  • nicht_millenial 22.04.2020 10:49
    Highlight Highlight Es geht wirklich genug rassig voran. Erstens hören wit heute, was entschieden wird, was Details sein werden. Zweitens sind es nun seit 16.3 fünf Wochen. In anderen Nationen ging es bedeutend länger. Die Kurve selbst ist nicht so flach, wie ich mir das vorgestellt hätte. Konstante PK, Berichte usf haben für ausreichend Bewusstsein gesorgt. Ich hätte auch gern, würde es wieder so laufen wid zuvor aber der 11. Mai und der 8. Juni sind die Daten, und der 27.4 ist eine scheue Öffnung. Es geht nicht um Salamitaktik, sondern um schrittweise Öffnungen in statistisch überschaubaren 2Wochen Schritten!
  • Enzian034 22.04.2020 10:38
    Highlight Highlight Klarheit, ist so ein Wort das im gesamten Bundesrat leider nicht existiert. Wir werden also um 14 Uhr einmal mehr angelogen.
    Aber das macht nichts, denn mind. 90% der Schweizer glauben alles was der BR sagt, oder die Presse schreibt.
    • Guido Zeh 22.04.2020 11:38
      Highlight Highlight Aha, 90% irren...müsste man da nicht über die Bücher?
    • MarGo 22.04.2020 13:24
      Highlight Highlight natürlich nicht, Guido. Enzian, Faktenchecker, Goldjunge und wie sie alle heissen, haben die Weiheit mit dem Löffel gefressen ;)
      wir tun gut daran, ihnen blindlinks zu folgen und zu glauben....
      Was sind schon Wissenschaftler? pff...
  • dan2016 22.04.2020 10:20
    Highlight Highlight @Blunschi, der Blick hat etwas neues aufgeschaltet 'Bundesrat in die Knie gezwungen'. Bitte lesen und sofort einen Artikel drüber machen, wie führungsschwach doch der Bundesrat in der Krise ist, wo doch grad jetzt eine starke Führung notwendig wäre.
  • Hipster mit Leggins 22.04.2020 10:17
    Highlight Highlight vielleicht doch etwas viel Lärm um wenig. Aus dem heutigen K-Tipp. Und die Sterblichkeit war schon vor den Massnahmen unterdurchschnittlich
    Benutzer Bild
    • Tooto 22.04.2020 11:50
      Highlight Highlight Dann haben die Massnahmen ja was gebracht. Juheee
    • Hipster mit Leggins 22.04.2020 12:49
      Highlight Highlight uns wurde aber verkauft: flatten the curve. Aber es ist gar nichts passiert.Also haben wir die curve eliminated... oder stimmten einfach die Grundannahmen nicht. By the way: die Sterblichkeit von "normalen" Leiden nahm zu, weil sie in den Spitälern nicht behandelt wurden. Kommt wieder mit dem Haumichtot-Argument "Aluhut" - aber etwas geht nicht auf...
  • weissauchnicht 22.04.2020 10:05
    Highlight Highlight Wie zu Beginn der Krise muss der Bundesrat auch jetzt mutig und pragmatisch sein, auch angesichts der sich rasch verbessernden Zahlen. Das heisst alle Läden ab Montag unter Einhaltung der Hygienemassnahmen wieder öffnen, ohne Grössen- oder Branchenverbot. Schulen zwei Wochen später. Bei weiterhin günstiger Entwicklung, soll er drei Wochen nach Ladenöffnungen darüber Entscheiden, ob Anfang Juni (nach Pfingsten) auch die Restaurants wieder öffnen dürfen.
    Es kann nicht sein, dass wir bei tiefen Infektionsraten Lockdown-Massnahmen aufrechterhalten, die uns alle mental krank machen.
    • Alegoh 22.04.2020 12:48
      Highlight Highlight Soso die machen uns also alle mental krank? Was für ein verweichlichtes Verhalten das doch ist. Du und deinesgleichen tun so, als ob wir bereits 5 Monate einen Lockdown haben. In meinen Augen eifach nur erbärmlich dieses Rumgeheule
    • MarGo 22.04.2020 13:26
      Highlight Highlight Ich kenne niemanden - ausser einem Arbeitskollegen, der ein Gym-Junkie ist - der auch nur ansatzweise Probleme hat mit dem Lockdown... nur so bzgl "uns alle mental krank machen"... ist bei mir in keinster Weise so.
      Aber Geduld ist ja bekanntlich eine Tugend ;)
    • DieFeuerlilie 22.04.2020 14:38
      Highlight Highlight @weissauchnicht

      Mir scheint, dein Name ist Programm.. 😁

      Die tiefen Infektionsraten verdanken wir dem Lockdown.
      Würde der massiv -so wie du das vorschlägst- gelockert, schiessen sie wieder durch die Decke.

      Und nein, der Lockdown macht definitiv _nicht_ alle mental krank. Aber das Virus würde das (krank machen) tun, wenn wir es liessen.


      Depressionen sind übrigens behandelbar (ich weiss, wovon ich rede..), die Corona-Virusinfektion hingegen nicht.

      Begreift‘s endlich: Es wird Monate, wenn nicht Jahre dauern, bis wir zum Normalzustand werden zurückkehren können!
      Stichwort Impfschutz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bravo 22.04.2020 09:57
    Highlight Highlight Was kommt heute nach der TV-Gebührensenkung vom letzten Mal? Der Moorschutz? Auch das wäre doch eine gute Information für Herr und Frau Schweizer.

    Und bitte lasst den Corona-Papst nichts mehr über Masken oder Kinder sagen.
  • Alpenstrich 22.04.2020 09:39
    Highlight Highlight Zur Gastro: "verlangen vom Bundesrat «einen klaren Fahrplan»


    Wichtig wäre einfach mal eine klare Ansage um ordentlich planen und organisieren zu können. Den Betrieb wegen einer Kriese einen Monat schliessen zu müssen ist bei ordentlicher Bewirtschaftung noch möglich, doch ohne jegliche Perspektive ist Konkurs der einzige Ausweg für viele....
  • Burkis 22.04.2020 09:31
    Highlight Highlight Ich gehe davon aus, dass all jene Branchenverbände und Parteien welche jetzt nach einem sofortigen Ende des Lockdown‘s schreien auch die Verantwortung und Kosten bei einem scheitern übernehmen und nicht die Staatskasse. Zudem stellen diese korrekt bezahltes Personal zur Verfügung für die Kontrolle der geltenden Hygienemassnahmen in den Zügen, an Bahnhöfen, Restaurants, Bergbahnen, Seepromenaden, Einkaufszentren, usw.. Frau MMB übernimmt dann höchstpersönlich die Kontrolle der rund 15‘000 Coiffeurgeschäfte.
  • Lebenundlebenlassen 22.04.2020 09:22
    Highlight Highlight Bringt es den kleinen Läden wirklich etwas wenn sie öffnen? Viel Kundschaft werden sie kaum haben und die Personalkosten steigen dann ja wieder. Wenn die Läden die Mitarbeiter in 100% kurzarbeit lassen erhalten sie ja wenigsten das Geld vom Bund um diese Kosten zu decken. Oder sind meine Überlegungen falsch? Gehen die Leute wirklich Shoppen und bringen den Umsatz um die Ausgaben dann zu decken?
  • Kyle C. 22.04.2020 08:51
    Highlight Highlight Wobei es meiner Meinung nach nirgends so klar ist wie bei Open Airs. 10'000e von Menschen stehen und tanzen eng beieinander vor der Bühne. 3-4 Tage sind +/- die gleichen Menschen auf dem Areal. Wenn eine Bar in Ischgl oder ein Fussballspiel in Mailand schon in wenigen Stunden das Virus verbreiten können, was kann da ein Open Air erst anrichten? Ich bedauere es zwar selbst sehr, aber hierzu hätte sich der BR wirklich konkreter äussern können.
    • Burkis 22.04.2020 09:19
      Highlight Highlight Und für wie lange soll der Bundesrat ein allfälliges Verbot aussprechen? Sagt er Juli dann schreien die Virologen auf, sagt er August schreit die Eventbranche „Skandal!“. Die Veranstalter sollen sich selber fragen wie realistisch ein Grossevent in diesem Sommer ist und sie werden zum Schluss kommen, dass diese Chance aus den von dir genannten Gründen sehr sehr klein ist.
    • Kyle C. 22.04.2020 09:58
      Highlight Highlight Das ist ja dann ein Detail, welches ausgearbeitet werden muss. Aber es geht ja in 1. Linie um die Sommerfestivals, welche bereits in wenigen Wochen losgehen. Somit sind diese absolut unrealistisch. Die noch ausstehenden Absagen hängen nur mit der rechtlichen Grundlage zusammen, die im Moment aber fehlt. Und deshalb sollte sich der BR bald dazu äussern.
    • gintonic 22.04.2020 10:03
      Highlight Highlight @Burkis es geht glaube ich auch darum, dass bei einem Verbot zu einem gewissen Datum hin Klarheit herrscht und die Openairs Musiker, Lieferanten usw. nicht vollumfänglich bezahlen müssen. (wobei deren Existenz dadurch natürlich auch bedroht ist...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Allion88 22.04.2020 08:48
    Highlight Highlight wird aus meiner sicht auch zeit, dass man differenziert wieder Aktivitäten erlaubt und Geschäfte öffnet.
    es wird einige Branchen (gastro, Hotels, Event firmen etc) ungleich härter treffen.
    jede Beschäftigung/Aktivität die erlaubt, immer mit den nötigen Massnahmen, erleichtert wieder für einen teil der Bevölkerung den Lockdown und hebt die Stimmung.
    • Guido Zeh 22.04.2020 11:46
      Highlight Highlight Zur Erinnerung: Gastro Zürich City hat eine Umfrage bei den Wirten gemacht: 50% wollen jetzt gar noch nicht öffnen! Die weiteren 50%: 10% sofort ohne Weiteres, ca. 40% nur dann, wenn die Auflagen nicht zu strikt sind...lässt doch tief blicken...
  • Saerd neute 22.04.2020 08:46
    Highlight Highlight Ja, lieber Perset, Pandemie General und Liebling der Linken langsam geht die Corona Zeit zu Ende und damit auch die Zeit des Notrechtregierens ohne Parlament und sonstigen mühsamen Bremsern.
    Ja, es war eine herrliche Zeit so als Fast Alleinherrscher mit Simonetta zusammen ( nur Karin und Ueli waren ab und zu nervig).
    Aber wenn alles gut geht und weiter rund läuft können wir vielleicht ernten was wir gesät haben. Tja, wenn nicht müssen wir eine ähnliche Sache wiederholen.
    Nächsten Winter? Vielleicht, es wird sich wieder eine starke Grippe finden lassen.
    • Waldorf 22.04.2020 10:05
      Highlight Highlight Da hat aber einer gute Laune. Wer wird sich denn von so einer kleinen Verschwörung gleich ins Bockshorn jagen lassen? Relax, ab Juni gehts dann wieder gegen Greta! *händereib*
    • Varanasi 22.04.2020 10:15
      Highlight Highlight Dein Hass auf linke Politiker, die in einer Krise ausserordentlich gute Arbeit leisten, muss gross sein.
      Und Saerd, ich schreibe es nochmal, du bist ein hoffnungsloser Fall mit deinem Grippevergleich. Die Sterberate wird wahrscheinlich sogar unterschätzt....
      Hier, ich probiere es noch einmal.
      Benutzer Bild
    • Biker Girl 22.04.2020 10:41
      Highlight Highlight Who the F ist Perset?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Allion88 22.04.2020 08:44
    Highlight Highlight wenn münchen sogar das Oktoberfest im Sept./Okt. absagen muss, bezweifle ich stark, dass wir hier sogar früher grossanlässe durchführen werden.
    solche anlässe wird es leider erst wieder geben, wenn es eine Impfung und/oder ein wirksames medikament gibt.
  • nevergiveup 22.04.2020 08:33
    Highlight Highlight Es darf jetzt wirklich erwartet werden, dass sich der BR konkret mit den Möglichkeiten der Lockerung für Bereiche des Sports auseinandersetzt und Lockerungen in diesem Bereich umgehend beschliesst. Das BASPO muss sich nun endlich bewegen und den notwendigen Input umgehend liefern und nicht bis zum 13. Mai mit der Präsentation weitestgehend schon vorhandener Schutzkonzepte zuwarten. Breitensport ist essentiell für Volksgesundheit und Stärkung des Immunsystems in allen Altersklassen. Nicht alle haben Willen und Möglichkeiten zuhause irgendwelche Fitnessprogramme übers Handy etc. abzuspulen.
    • natalie74 22.04.2020 09:49
      Highlight Highlight Also wenn man den Willen nicht hat, kann man ja kaum den Bundesrat beschuldigen...
    • Waldorf 22.04.2020 10:07
      Highlight Highlight Einigen schont es vielleicht sogar eher die Leber.
    • Guido Zeh 22.04.2020 11:49
      Highlight Highlight ...und ohne Willen bleibt man ja (auch wenn alles erlaubt) doch dann auf dem Sofa sitzen, nicht?
  • bokl 22.04.2020 08:28
    Highlight Highlight Der Bundesrat ist nicht "sMami vo de Nation". Selber denken ist auch in Zeiten von Corona nicht verboten.
    • Jekyll & Hyde 22.04.2020 09:42
      Highlight Highlight Ich denke das z.b jedem Veranstalter von grossen Open Airs klar ist das es dieses Jahr nichts wird. Aber würden Sie von sich aus abagen, würden Sie auf den bisher angefallenen Kosten sitzenbleiben. Das OASG hat z.b ein Budget von 11 Mio, ich gehe davon aus das 7-8 Mio bereits ausgegeben wurden für Künstler-Gagen, Miete für Platz, Bühnen, Zelte. Aufträge für Getränkelieferanten, Security etc. Damit die Open Airs mit einem blauen Auge davon kommen, braucht es seitens des BR ein klares Verbot, da die meisten Verträge dann ungültig werden bzw. sogar eine Versicherung einspringt
    • skunk2 22.04.2020 10:18
      Highlight Highlight Naja, dass sehe ich nicht ganz so. Gewiss wäre es möglich, klarere Ansagen für z.B. Grossveranstaltungen, Restaurant, Sport etc. zu machen. Wie unsere Nachbarländer. Diese Entscheidung muss vom BR kommen - nur schon rein versicherungstechnisch.
  • Hofer Ernst 22.04.2020 08:28
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass man in Kürze wieder ins Hallenbad gehen kann.
    3 wichtige Gründe sprechen dafür:

    1) um sich fit zu halten
    2) Chlorwasser tötet die Viren
    3) gehört zum Gesundheitsbereich welche man ab 27.4. öffnet
    • Anonym.- 22.04.2020 11:36
      Highlight Highlight Bei 1+2 bin ich gleicher Meinung. Der Unterschied bei 3 ist, dass diese Geschäfte „personenbezogen“ arbeiten, also 1:1 und mit konkreten Terminen. Somit könnte ein sofortiger Wiederanstieg von Infektionen gut zurückverfolgt werden.
      Eine Alternative wäre ev. die Begrenzung der Anzahl Personen/m2, wie das auch anderswo gehandhabt wird.
  • blueberry muffin 22.04.2020 08:23
    Highlight Highlight So sind sie die Boomer, erst sagen sie die egoistischen Millenials wollen nicht zu hause bleiben und sich an den leichten Lock Down halten - nur ein paar Wochen spaeter ist der gleiche Journalist gegen die Massnahmen und will diese so schnell wie moeglich Weg, fuer die Wirtschaft.

    Schon fast Langweilig.
  • Jacques #23 22.04.2020 08:23
    Highlight Highlight In meinen Augen müsste besonders Klarheit geschaffen werden, dass die zweite Welle die schlechteste Option ist.

    Ich finde, das geht völlig unter.

    Dass wieder geöffnet werden kann, ist beinahe schon luxuriös, und verbunden mit dem grossen Risiko, dass die zweite Welle Anlauf nehmen kann. Wir sind drauf und dran, den Vorsprung zu verspielen. Der Aufschrei wird umso lauter, wenn die Zahlen wieder steigen.

    Demut und Dankbarkeit üben ist angesagt. Ich bin ungerne Spassbremse, aber mehr als einen Drittel dieser Phase haben wir nicht hinter uns.



    • elco 22.04.2020 09:48
      Highlight Highlight Wir warten noch auf die 1. Welle, aber gut.
    • wkN 22.04.2020 11:16
      Highlight Highlight Warum sollten den die zahlen wieder steigen? Warum sollte es bei diesem Coronavirus anders sein als bei anderen Viren.
    • Jacques #23 22.04.2020 11:46
      Highlight Highlight Corona ist nicht besiegt. Das ist es erst durch Immunität und Impfung.

      Es ist eingedämmt und im Griff durch die Massnahmen. Diese werden nun gelockert, während das Virus nach wie vor gleich präsent ist.

      Lockert sich die Disziplin der Menschen wird es sich ganz normal wieder vermehren, bis es besiegt ist, so etwa 2021, 2022.

      Infos. Wikipedia spanische Grippe.

      Bliibed gsund.
    Weitere Antworten anzeigen
  • renko 22.04.2020 08:22
    Highlight Highlight Da sich unser BR ja gerne an unseren Nachbarn orientiert, dürfte diese Studie interessant sein

    Dafür fährt Kurz das Land an die Wand!

    https://www.unzensuriert.at/content/98028-ergebnisse-der-repraesentativen-stichprobe-und-dafuer-faehrt-kurz-das-land-an-die-wand?utm_source=whatsapp&utm_medium=website&utm_campaign=SocialSnap
    • elco 22.04.2020 09:52
      Highlight Highlight Mit Abstand halten, Hände waschen usw. wäre es gut gewesen. Ebenso bei uns. Ein Skandal unvergleichlichen Ausmasses!
    • Jacques #23 22.04.2020 10:18
      Highlight Highlight Rechtspopulistische Desinformation und Spiegel der Gesinnung.

      Interessant daran ist besonders diese Erkenntnis.

      Die Krise entblösst den wahren Charakter.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 22.04.2020 10:20
      Highlight Highlight Tolle "Information" im Desinformationsprojekt vom rechten Rand.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrgoku 22.04.2020 08:18
    Highlight Highlight Bis heute gab es keine klaren Aussagen. Wieso sollte sich das nun ändern?

    Nun wird gejammert dass man keine Infos zu Grossanlässen erhält weil der Bund abwarten will/muss/soll... sagt der Bund aber KEINE Openairs dieses Jahr etc ist es dann auch nicht recht weil "oh gott wie soll ich den Sommer überstehen" oder man treibt ein paar Unternehmen in den Ruin.

    Egal was gesagt wird, recht macht man es nie allen
    • renko 22.04.2020 08:24
      Highlight Highlight Genauso wie Kurz in Österreich die Wirtschaft für Nichts an die Wand gefahren hat, ists auch bei uns .... leider
    • SanchoPanza 22.04.2020 09:42
      Highlight Highlight bei den OpenAirs werden die Unternehmen in den ruin getrieben, indem weiter zugewartet wird. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

      Ein Beispiel: grosse OpenAirs beginnen ca 4-7 Wochen vor Start mit dem Aufbau auf dem Gelände. Diverse Kosten beginnen jedoch schon vorher zu laufen. Bspw Material welches extern gemietet wird muss bezahlt werden, wenn es nicht frühzeitig storniert wird - dies ist teilweise jetzt schon knapp für Festival Ende Juni. Aus Verträgen fast Kostenfrei zurückzutreten ist abhängig davon, ob höhere Gewalt geltend gemacht werden kann UND vom Zeitpunkt.
  • kliby 22.04.2020 08:17
    Highlight Highlight Die Bürger stehen zu grossen Teilen hinter dem Bundesrat. Es sind bloss wenige mächtige Lobbyisten, die mit ihren Medien und Millionen versuchen den Eindruck zu erzeugen, der Bundesrat handle schlecht.

    Die gleichen Lobbyisten übrigens, die jetzt im grossen Stile öffentliche Steuergelder abgarnieren.
    • wkN 22.04.2020 11:19
      Highlight Highlight Du bist lustig, wer diese Krise steuert sind die Lobbyisten. Und zwar die der Pharmaindustrie! Ja und die zocken uns jetzt gerade gewaltig ab!
  • NiSpy 22.04.2020 08:14
    Highlight Highlight Der BR sprach immer von einer schrittweisen Öffnung, aber nun wollen doch alle wieder sofort möglichst auf Hochbetrieb fahren. Das geht so halt nicht, wenn man eine zweite Welle verhindern will. Ich finde es richtig, das die Beizen und Tourismusbranche nicht zu den ersten gehören, weil genau dort, mit hohem Publikumsverkehr zu rechnen ist. Ist zwar nicht so toll für die Branche, aber es geht einmal darum das ganze einzudämmen.
  • Domimar 22.04.2020 08:11
    Highlight Highlight Aus "medizinischen" Gründen hoffe ich schon, dass die Coiffeursalons nächste Woche wieder öffnen. Ich merke beim Pollenflug extrem, ob ich kurze oder lange Haare habe. Und so lange Haare wie jetzt hatte ich glaub noch nie. Ich kann ja auch nicht jede Stunde hin gehen und die Haare waschen. Dummerweise wollte ich genau in der Woche vor dem Lockdown anrufen und einen Termin abmachen. Das Aussehen ist mir dabei wirklich sowas von egal.
    • Walter Sahli 22.04.2020 10:03
      Highlight Highlight Glatze kennsch? Ist Dir ja egal, wie Du aussiehst...
    • Waldorf 22.04.2020 10:13
      Highlight Highlight Soweit ich weiss, dürfen Trimmer verkauft werden.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 22.04.2020 10:21
      Highlight Highlight Glatzr schneiden und Problem gelöst. Gesundheit vor Eitelkeit .
    Weitere Antworten anzeigen
  • PlayaGua 22.04.2020 08:10
    Highlight Highlight Blunschi führt seinen persönlichen Kreuzzug gegen den kompetenten Bundesrat weiter. Peinlich und eines Journalisten unwürdig.
  • NikolaiZH 22.04.2020 07:55
    Highlight Highlight Die Situation ist exemplarisch für die Handlungsfähigkeit des Bundesrates - alles kaputt machen war einfach, wie aus der Krise steuern und aufbauen wissen die aber wie immer nicht wirklich
    • natalie74 22.04.2020 09:50
      Highlight Highlight Ich nehme an, Du weisst es?
    • Walter Sahli 22.04.2020 10:03
      Highlight Highlight Genau! Deswegen sollten wir diese sieben Unfähigen durch einen entscheidungsfreudigen und weisen Führer wie Orban ersetzen, der uns alleine durch seine testosterongeschwängerte Ausstrahlung sicher durch die Krise führt und uns dummen Schafen alle Entscheidungen und vor allem das Denken abnimmt.
    • ChlyklassSFI 22.04.2020 11:00
      Highlight Highlight NikolaiZH: Nenn doch bitte die geeignetere Vorgehensweise. Oder kannst du das nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • smarties 22.04.2020 07:44
    Highlight Highlight Weiss jemand, wie es für die Jugendverbände, sprich Pfadi/ Jubla/ Cevi,aussieht?
    Da sind (zumindest an den Aktivitäten) zumeist sowohl Leitende wie auch Teilnehmende keine 20 Jahre alt. Würde je nach Konzept der Schulen ähnlich viel Nähe ergeben und etwas Normalität für die Jüngsten.
    Oder läuft dies unter dem Versammlungsverbot?
    • elco 22.04.2020 07:57
      Highlight Highlight Wäre natürlich unbedenklich. Aber die Linken wollen dass der LockDown endlos verlängert wird. Leider Pech gehabt.
    • uhl 22.04.2020 08:03
      Highlight Highlight Im Moment gilt: Maximal 5 Personen.
    • Daevu 22.04.2020 08:13
      Highlight Highlight Bis vor den Frühlingsferien haben wir (CEVI) uns an den Schulen orientiert. Nun hat CEVI Schweiz die Empfehlung abgegeben bis 8. Juni vorerst kein Programm anzubieten.

      Hygienemassnahmen und Abstand kann bei der Jungschar/Pfadi nun mal leider nicht eingehalten werden. Ob das grosse, regionale Sommerlager der CEVI Bern zustande kommt ist noch offen.

      Viele Abteilungen haben nun den Kindern mit Videos kleine Aufgaben und Rätsel gestellt, damit diese sich die Zeit vertreiben können.

      Gruss ein CEVI-Leiter
    Weitere Antworten anzeigen
  • LURCH 22.04.2020 07:39
    Highlight Highlight Unbedingt die Coiffeure wieder öffnen um den Bubikopf zu trimmen.
    MMB wird ja dann das selbstlos das Schutzmaterial zum Selbstkostenpreis liefern.
    Wir freuen uns dann schon auf die immune Herde geschorener Schafe.
    Benutzer Bildabspielen
    • Walter Sahli 22.04.2020 09:58
      Highlight Highlight MMB wird ja dann selbstlos das Schutzmaterial zum Selbstkostenpreis liefern....und dafür bei Papa Staat Subventionen und einen Orden verlangen.
  • Walter Sahli 22.04.2020 07:27
    Highlight Highlight Ich glaube, ab nächsten Montag ist es mit der Disziplin der Bevölkerung eh ganz vorbei. Es sind schon jetzt sehr viele Leute unterwegs und man merkt kaum noch, dass die Mehrheit nur für Einkäufe und Arbeit raus sollte. Der ÖV wird wieder gut gefüllt sein und aufs Distanzhalten wird gepfiffen. Optimale Voraussetzungen für ein Wiederaufflammen. Schuld wird selbstverständlich der Bundesrat sein.
    • Green Eyes 22.04.2020 10:24
      Highlight Highlight Die gleiche Beobachtung mache ich leider auch schon. Bei der Arbeit wird nicht mehr auf den Abstand geachtet, man kommt mir Nahe ohne Schutzmassnahme. Wenn ich die Personen auf die Massnahme hinweise, werde ich nur müde belächelt. Es sei ja alles gar nicht so schlimm, wie voraus gesagt wurde etc. Ich mag mittlerweile nicht mehr diskutieren, ich schaue für meinen Schutz. Sollen die Anderen für sich schauen.
  • elco 22.04.2020 07:12
    Highlight Highlight Das ist doch Kindergarten. Schuhbändel ja - Schuhe nein usw. Es geht doch darum, dass wir "neue Normalität" lernen, und das so rasch wie möglich. Dabei soll der gesunde Menschenverstand im Vordergrund stehen und es muss nicht jeder Handgriff gut schweizerisch Reglementiert werden. Auch wenn zu Beginn mal eine Schutzmaske schief hängt, deswegen fällt das Gegenüber ja nicht gleich Tot um.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 22.04.2020 10:27
      Highlight Highlight Zu gesundem Menschenverstand kommt mir immer A.Einstein in den Sinn, der meinte
      "Gesunder Menschenverstand ist eine Sammlung von Vorurteilen , die man bis zum 18. Lebensjahr erworben hat "
  • Maria Cardinale Lopez 22.04.2020 07:03
    Highlight Highlight Das Parlament tagt doch jetzt dann. Die sollen doch die Probleme lösen.
    Wissen ja sowieso alles besser. Wenn Sie nicht gewesen wären, würden die Diskussionen nie so laut sein.
    Aber wir merken und Eure Namen schon bei den nächsten Wahlen wenn dann die zweite Welle kommt.
    Bitte dann auch die Verantwortung übernehmen und nicht wieder den anderen die Schuld zuschieben.
    • elco 22.04.2020 07:15
      Highlight Highlight Wer sind wir? Ihr die den Lockdown auf ewig beibehalten möchtet, weils euch im HomeOffice so gut gefällt?
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 22.04.2020 10:29
      Highlight Highlight Wir bin z.B. ich welcher bisher im Zweifelsfall auch mal einen SVP Vertreter wählte, weil ich ihn als Person wählbar fand. Jetzt werde ich diese Person nicht mehr wählen um nicht die SVP als Partei zu stärken.
    • ChlyklassSFI 22.04.2020 11:02
      Highlight Highlight Elco: Hast du keine besseren Argumente? Haben die Linken denn sogar das Virus hergestellt? Und alle Linken arbeiten am Computer?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gsnosn. 22.04.2020 06:43
    Highlight Highlight Wie soll der Bundesrat konkret sagen wann Tourismus, Restaurant und Event geöffnet werden soll? Der Virus gibt den Takt vor.
    • Kyle C. 22.04.2020 10:06
      Highlight Highlight Das Virus hat aber kein Bewusstsein und keine Entscheidungskompetenz. Es ist eher die breite Menschmasse, die den Takt vorgibt. Und da gibt es leider schon gewisse Defizite. Und diese werden ab nächsten Montag kaum kleiner werden.
  • c_meier 22.04.2020 06:38
    Highlight Highlight "Die Coiffeure wissen nicht, welche Schutzmassnahmen sie einhalten müssen."
    ich dachte die Coiffeur-Branche hat doch selber schon vor Tagen ein Konzept mit klaren Regeln erarbeitet?
    • Allion88 22.04.2020 08:54
      Highlight Highlight es gibt auch ein Konzept zum kreiselfahren in der schweiz, trotzdem blinken <50% der leute korrekt.

      das schwierige wird sein, alle zu schulen. auch wird man wohl die verschiedensten masken sehen, wovon die wenigsten den nötigen FFP2 schutz bieten werden.
    • NotWhatYouExpect 22.04.2020 09:26
      Highlight Highlight Kann mir gut Vorstellen, dass der Verband da was vorgelegt hat und die Coiffeure selber wissen noch nix davon.
  • Der Bademeister 22.04.2020 06:35
    Highlight Highlight Der Bundesrat tut vorallem gut daran den Kurs zu halten und dem Druck von Medien und Branchenverbänden nicht nachzugeben. Ihr Medien seit doch paradox wenn ihr an Ostern und den Wochenenen einen Liveticker laufen lässt wieviele Autos ins Tessin fahren, im Alpstein stehen oder wieviele Wanderer auf dem Uetliberg unterwegs sind. Und was macht ihr in dieser Woche schlägt Ferien in der Schweiz vor (watson am Di, Blick z.B. heute).
  • GoldjungeKrater 22.04.2020 06:29
    Highlight Highlight Es gibt keine Logik, wieso der Besitzer eines Tattoo-Studios arbeiten darf, aber mein Tennislehrer gerade seine Miete nicht mehr zahlen kann. Es geht nicht nur darum, dass die Leute ihren (ungefährlichen) Hobbys nachgehen möchten, es geht um Existenzen die willkürlich zerstört werden! Dort wo der BR diese Existenzen schützen kann und wo Sicherheitsmassnahmen einfach umzusetzen sind, soll er es auch tun!!!!
    • ChlyklassSFI 22.04.2020 14:21
      Highlight Highlight Gibt es bei deinen Kommentaren ausser Provokation auch eine Logik?
  • Raembe 22.04.2020 06:20
    Highlight Highlight "Das einige Wirtschaftszweige waren stocksauer."

    Ich kann die Betroffenen verstehen, aber wie es im Text steht: „Die Gesundheit geht vor. "

    Beim Toutismus-Abschnitt musste ich lachen. Wieso zur Hölle sollte man den jetzt schon bald öffnen? Stay at home, gillt immer noch. Da wäre es nur blöde Tourismusorte zu öffnen.
  • dan2016 22.04.2020 06:14
    Highlight Highlight Wo war jetzt etwas unklar? Ah gemäss Blick nei einigen Coiffeuren. Guter Artikel. Quasi Qualitätsjournalismus.

Analyse

Warum Veganer so nerven

Wir lieben es, Veganer zu hassen. Wohl auch, weil wir spüren, dass sie recht haben.

Veganer. Die moralinsauren Spassbremsen, die nichts lieber tun, als in die Welt zu schreien, wie viel besser als alle anderen Menschen sie sind. Die sektenartigen Extremisten, die anderen Menschen vorschreiben wollen, was sie zu essen haben. Die wohlstandsverwahrlosten Wichtigtuer, die mit ihrem teuren Konsum-Lifestyle exhibitionistisch herumstolzieren.

Mit negativen Stereotypen über Veganerinnen und Veganer lassen sich Bücher füllen. Darum rollen die meisten von uns einfach mit den Augen …

Artikel lesen
Link zum Artikel