Schweiz
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Bundesrat Alain Berset, rechts, diskutiert mit Daniel Koch, Leiter Abteilung uebertragbare Krankheiten BAG, am Ende einer Medienkonferenz ueber die Situation des Coronavirus, am Freitag, 6. Maerz 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Daniel Koch und Alain Berset haben zuletzt nicht geglänzt. Bild: KEYSTONE

Analyse

Wie der Bund die Unterstützung der Bevölkerung riskiert

Der Bund hat die ersten Schritte zur Lockerung des Corona-Lockdowns verstolpert. Er muss sich auffangen, sonst droht eine Erosion der Disziplin. Erste Anzeichen gibt es bereits.



Der Bundesrat ist zu beneiden. Mehr als 80 Prozent der Bevölkerung vertrauen ihm in der Corona-Krise, zeigen aktuelle Umfragen von Link und Tamedia. Das dürfte in erster Linie daran liegen, dass die Schweiz von katastrophalen Zuständen wie in Italien und Spanien verschont geblieben ist. Man darf dem Bund attestieren, dass er in der Sache (fast) alles richtig gemacht hat.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Eindrücklich ist auch, dass die Zustimmung quer durch das gesamte Parteienspektrum verläuft. Die Versuche der SVP, das «Volk» gegen den Bundesrat aufzuwiegeln, stossen nicht einmal bei der eigenen Basis auf Gegenliebe. Welch wohltuender Kontrast zu den USA, wo selbst eine solche existentielle Krise die tiefe ideologische Spaltung der Gesellschaft nicht überwinden kann.

Corona-Illustrationen von Schweizer Pressezeichnern

Doch auch bei uns besteht die Gefahr, dass das Vertrauen in der Bevölkerung schwindet. Denn der Bundesrat und seine Chefbeamten haben sich zuletzt einige Schnitzer geleistet, vor allem in der Kommunikation. Sie sind bereits bei den ersten Schritten zur Lockerung des Corona-Lockdowns ins Stolpern geraten, und das in mehrfacher Hinsicht.

Detailhandel

Freiwilligenhelfer Adem Salimi macht Einkaeufe fuer eine betagte Person, am Montag, 23. Maerz 2020, in Biasca. Aufgrund des Coronavirus verzichten viele aeltere Personen darauf, selber Einkaeufe zu taetigen. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Wer darf ab nächster Woche was genau verkaufen? Bild: KEYSTONE

Mit Beginn der Lockerungen am 27. April werden «die Sortimentsbeschränkungen in Lebensmittelläden aufgehoben», heisst es in der Mitteilung des Bundesrats vom letzten Donnerstag. Einkaufsläden und Märkte hingegen sollen erst in der zweiten Etappe ab 11. Mai wieder öffnen, so der Bundesrat.

Der Shitstorm liess nicht auf sich warten. Es sei «völlig inakzeptabel», den grossen Händlern alle Freiheit zu geben und den KMU-Handel geschlossen zu halten, teilte der Gewerbeverband mit. Selbst linke Politiker haben kein Verständnis dafür, dass die Migros ab 27. April Schuhe verkaufen darf, das direkt nebenan liegende Schuhgeschäft aber weitere zwei Wochen warten muss.

Noch härter ist dieser Zustand für Kleiderläden, denn nun beginnen die Leute, sich mit Sommermode einzudecken. Gleichzeitig haben kleine Läden, die nicht schliessen mussten (Apotheken, Bäckereien), bewiesen, dass sie die Kundschaft schützen können. Während man zwischen den Regalen der Supermärkte das eine oder andere «Nahtoderlebnis» haben kann.

Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) versuchte am Freitag, die Scharte auszuwetzen. Es gehe um Lockerungen «in einzelnen Bereichen», die nun geklärt werden müssten. Damit stiftete er noch mehr Verwirrung. Der Bundesrat tut gut daran, in seiner nächsten Sitzung am Mittwoch für Klarheit zu sorgen und die «Diskriminierung» der kleinen Läden zu beseitigen.

Gastronomie

Employees close their restaurant

Beizer wissen nicht, woran sie sind. Bild: KEYSTONE

Die Gastrobranche hoffte ebenfalls auf eine Lockerung – und wurde enttäuscht. In der Mitteilung des Bundesrats ist sie nicht einmal erwähnt. Das liegt zum einen an ihrer Vielfalt. Eine Gartenbeiz lässt sich einfacher öffnen als eine Kellerbar. Zudem hat sie sich selbst geschadet, etwa als der Bundesrat am 13. März ein Verbot für die Bewirtung von mehr als 50 Personen erliess.

Tags darauf zeigte sich, dass viele Restaurants sich nicht daran hielten. Das habe «überhaupt nicht funktioniert», sagte Daniel Koch am Freitag. Mit anderen Worten: Der Bund traut den Beizern nicht. Das vom Verband Gastrosuisse vorgelegte Schutzkonzept halten Bundesvertreter und Politiker ebenfalls für mangelhaft. Den Vogel abgeschossen aber hat Verbandspräsident Casimir Platzer.

Mit einem Mail an die fünf bürgerlichen Vertreter im Bundesrat versuchte er laut den Tamedia-Zeitungen, den Öffnungsplan von Gesundheitsminister Alain Berset zu torpedieren. Dabei gibt es lobbymässig kaum etwas Dümmeres, als in einer Krisensituation einen Keil zwischen die Bundesräte treiben zu wollen. Dennoch sollte zumindest ein Signal an die Branche erfolgen.

Ein solches wünschen sich auch weitere Bereiche. Die Open-Air-Veranstalter werden im Planungsstau stecken gelassen, obwohl eigentlich klar ist, dass die Saison 2020 gelaufen ist. Breiten- und Spitzensportler wissen nicht, wann sie wieder aktiv sein dürfen. Gleiches gilt für Kinos, Theater oder Konzerte, während andere Länder zumindest einen Zeithorizont skizzieren.

Masken

JAHRESRUECKBLICK 2007 - INLAND - SCHWEIZ PANDEMIE SCHUTZMASKE: Daniel Koch, Pandemievorbereitung Bundesamt fuer Gesundheit BAG, demonstriert am Dienstag, 15. Mai 2007, an einer Medienkonferenz in Bern, wie man eine Schutzmaske ueberzieht. Das BAG gibt der Schweizer Bevoelkerung Empfehlungen im Fall einer Pandemie ab. (KEYSTONE/Peter Schneider)

2007 demonstrierte Daniel Koch noch selbst das korrekte Maskentragen. Bild: KEYSTONE

Ein Dauerbrenner ist das Thema Schutzmasken. Auch in dieser Hinsicht hat sich der Bund nicht mit Ruhm bedeckt. So behauptete Daniel Koch, Masken würden kaum etwas bringen. Gesunden Menschen riet er sogar davon ab. Dabei steht im aktuellen Pandemieplan des Bundes, dass Hygienemasken gesunde Personen «bis zu einem gewissen Grad vor einer Ansteckung schützen».

Die SVP bezichtigte das BAG der «Notlüge». Das Bundesamt wolle nur davon ablenken, dass nicht genügend Schutzmasken vorhanden seien. Völlig unberechtigt war dieser Vorwurf wohl nicht, denn ausgerechnet jetzt, wo sich bei der Beschaffung eine Entspannung abzeichnet, will der Bund als Teil einer neuen Werbekampagne auch eine Anleitung zum Maskentragen veröffentlichen.

Kinder

Justin, eleve de l' ecole vaudoise effectue l'ecole dans sa chambre a la maison a l'aide d'un ordinateur portable lors de la pandemie du virus Coronavirus, (Covid-19) ce mercredi 25 mars 2020 a Daillens dans le canton de Vaud. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bald ist Schluss mit Fernunterricht. Aber sollen die Kinder wieder in die Schule gehen? Bild: KEYSTONE

Zum A und O einer guten Kommunikation gehört, dass man keine Verwirrung stiftet, wenn es um Kinder geht. Genau das hat Daniel Koch letzte Woche geschafft. «Kinder erkranken nicht und infizieren sich auch nicht. Sie sind wirklich keine Überträger des Virus», sagte er an der Medienkonferenz des Bundesrats am letzten Donnerstag. Experten waren konsterniert.

Tatsächlich gibt es verschiedene Beispiele von Kindern, die an Covid-19 erkranken können, auch wenn solche Fälle selten sind und in der Regel milde verlaufen. Koch musste am Freitag einräumen, dass es infizierte Kinder gibt und sie ihre Grosseltern anstecken könnten. Viele Eltern werden sich deshalb fragen, ob sie ihre Kinder am 11. Mai wieder in die Schule schicken sollen.

Solche Kommunikationspannen sind nicht einfach ein Ärgernis. In einer Pandemie können sie lebensbedrohlich werden. So könnten jene Stimmen Auftrieb erhalten, die gefährdete Personen «isolieren» wollen, damit das «normale» Leben wieder anlaufen kann. Oder einfach eine sofortige Öffnung der gesamten Wirtschaft fordern, unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln.

In der Realität würde dieses vermeintlich verlockende Konzept zu einer unkontrollierten und vor allem unkontrollierbaren Entwicklung führen, die fast sicher in die berüchtigte zweite Welle ausarten dürfte. Gleichzeitig beginnt die Disziplin in der Bevölkerung nachzulassen. Vor allem junge Menschen sind Lockdown-müde und wollen ihr Leben mit Ausgang und Amüsement zurück.

Erste illegale «Corona-Partys» hat die Polizei bereits auffliegen lassen, und die warme Jahreszeit mit den langen lauen Abenden hat gerade erst begonnen. Wenn der Bund das enorme Vertrauen in der Bevölkerung nicht aufs Spiel setzen will, muss er kommunikativ einen Zacken zulegen. Sonst werden seine Durchhalteparolen bei immer mehr Menschen auf taube Ohren treffen.

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Covid-Verordnung Bundesrat (16. April 2020)

Coronavirus – Verbreitung durch Husten

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227Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 21.04.2020 09:36
    Highlight Highlight Es war vorauszusehen, dass nach der Überwindung der "Schockstarre" am Anfang der Pandemie die "Reisegruppe Schweiz" darüber streiten würde, ob man überhaupt noch reisen solle und wohin jetzt die Reise gehen solle.
    Die Einen wollen am liebsten wieder alles so hochfahren, wie es vorher war und eine Luxus-Kreuzfahrt nach Venedig buchen, wo man jetzt das sensationell klare Wasser besichtigen und auf Selphies festhalten kann!
    Die Andern wollen tief in sich gehen, umkehren zurück zur Natur und sich in einem Bio-Selbstversorger-Garten engagieren.
    Wer mehr Steuern bezahlt, wird vom Bundesrat gehört...
  • easy skanking 21.04.2020 07:48
    Highlight Highlight es ist leichter Menschen zum Narren zu halten, als davon zu überzeugen, zum Narren gehalten zu werden.
  • buddelflink 21.04.2020 07:24
    Highlight Highlight Verstehe die Strategie des BR nicht. Ein Lock-down light mit gerade noch beherrschbaren Fallzahlen? Wie lange soll das so gehen?
    Wir brauchen kurzfristige und möglichst umfassende Normalität, d.h. jetzt noch ein paar Wochen dichtmachen, dafür umso schneller wieder auf, und strikte Kontrollen der Einreisen (Quarantäne).
  • Pedrino 21.04.2020 07:11
    Highlight Highlight Stellen sie sich vor der BR lässt Gartenbeizen öffnen, andere Restaurants jedoch nicht, dann hätten wir ebenfalls eine Wettbewerbsverzerrung und alle würden den Entscheid hinterfragen. Ein bisschen mehr vetrauen, es können nicht alle öffnen. Mit kleinen Schritten zum Erfolg.
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 21.04.2020 00:23
    Highlight Highlight Herr Blunschi, sie sollten vor den Bericht schreiben kein Desinfektionsmittel trinken, das ist für die Hände gedacht. 😂😂😂
  • R. Peter 20.04.2020 23:10
    Highlight Highlight Da werden aber viele Vermutungen als Fakten dargestellt...
  • QsiW 20.04.2020 22:46
    Highlight Highlight Völlig überzeichnet, ich kann den Artikel nicht ernst nehmen. -> Nahtoderlebnis im Supermarkt...🙈😂
  • GoldjungeKrater 20.04.2020 22:20
    Highlight Highlight Die hohe Zustimmung kam noch vom Lockdown. Dieser war jedoch ein Kinderspiel gegenüber der Exit-Strategie daraus. Und hier versagt der Bundesrat gerade. Nicht nur bezüglich Kommunikation..

    Ich darf ins Tattoo-Studio aber nicht Tennis spielen?
    • dan2016 21.04.2020 10:37
      Highlight Highlight @Blunschi. Wenn der Goldjunge so ungefähr der gleichen Meinung wäre wie ich, dann wäre ich echt besorgt.
    • Hiker 21.04.2020 10:49
      Highlight Highlight Das wurde ausführlich dargelegt. Es geht darum, dass in einem Tattoo Studio oder Coiffeur die Leute einzeln kommen, sich anmelden müssen und so eine ev. Ansteckungskette unterbrochen werden kann. Lässt man jedoch zb. die Tenniscenter öffnen ist es vorbei mit der Nachvollziehbarkeit.. Dann wird es extrem unübersichtlich und die Gefahr eines erneuten Ausbruchs mit entsprechend wieder verschärften Massnahmen, wieder über Wochen ist gross. Das wollen wir doch alle nicht oder?
  • banda69 20.04.2020 22:09
    Highlight Highlight Hoffe unser Bundesrat hat dies auch berücksichtigt. Keine Hilfe für Steuersünder oder solche, die Gelder ins Ausland transferieren um Steuern in der Schweiz zu umgehen.

    Wie z.B. Blochers EMS Chemie (von der selbst ernannten Partei des Volkes).


    https://kontrast.at/daenemark-hilfspaket-steuern/
    Benutzer Bild
    • Juliet Bravo 20.04.2020 23:32
      Highlight Highlight Letzteres gilt auch hier. Zumindest im Bezug auf die Swiss hat Sommaruga klare Bedingungen gestellt.
    • Juliet Bravo 20.04.2020 23:34
      Highlight Highlight Und den Rest wird die bürgerliche Mehrheit sicher zu verhindern wissen.
    • banda69 21.04.2020 00:40
      Highlight Highlight Es liegt an den Linken es offenzulegen und zu verhindern, dass SVP und andere Profiteure diesen Betrug am Schweizer Volk umsetzen können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 20.04.2020 20:50
    Highlight Highlight Momentan riskieren in erster Linie die Medien mit solchen Artikel wie diesen meine Unterstützung. Bestes Beispiel dafür ist die NZZ und Tamedia, die Kurarbeit beantragt haben, gleichzeitig Dividenden verteilen und ständig am Bund rumnörgeln.

    Ganz ehrlich, nach 6 Wochen im Assistenzdienst wäre ich auch froh, wenn die Sache vorbei wäre. Aber ist es nicht. Wir werden lernen müssen mit den Virus zu leben. Überlegt euch dazu mal etwas, statt das Haar in der Suppe beim Bundesrat zu suchen. Der macht nämlich einen guten Job.
    • Projektionsfläche 21.04.2020 00:08
      Highlight Highlight Ich habe etwas Mühe mit solchen Kommentaren, tut mir leid. Der Verfasser des Artikels schreibt ja nicht zuletzt auch explizit: „Man darf dem Bund attestieren, dass er in der Sache (fast) alles richtig gemacht hat.“

      Ist es denn nicht erlaubt, dass Medien die Arbeit einer in Notrecht agierenden Regierung kritisch beurteilen? Ich meine (und auch Berset hat das an einer Pressekonferenz gesagt), dass es vor allem jetzt wichtig ist, wenn Medien nicht mit Kritik sparen.

      Es ist keine primäre Aufgabe der Medien, Lösungen anzubieten. Medien sollen unabhängig informieren und kritisieren.
    • Christof1978 21.04.2020 10:45
      Highlight Highlight @Projektionsfläche
      Aber sachlich korrekt und nicht mit irgendwelchen Annahmen informieren und kritisieren. Dann ist alles OK.
    • Projektionsfläche 21.04.2020 11:10
      Highlight Highlight @Christof1978
      Völlig einverstanden. Nur: Ich kann im Artikel keine sachlich inkorrekten Dinge erkennen. Wo siehst Du solcherlei?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jonaman 20.04.2020 20:45
    Highlight Highlight "Der Bundesrat ist zu beneiden."
    Sorry aber ist jetzt so was von komplett falsch. Es gibt wohl etwa so viele Exit-Konzepte wie es Leute gibt, die diese verkünden. Der BR kann es ja gar niemandem recht machen. Wie soll man ihn da beneiden? Wegen jeder Entscheidung wird er von vielen Leuten (und Medien!) kritisiert! Wieso wird das geöffnet, das aber nicht? Wann hören wir einen Entscheid über dieses oder jenes? Warum habt ihr nicht sofort auf alles eine perfekte Lösung?
    • Projektionsfläche 21.04.2020 00:16
      Highlight Highlight Der einleitende Satz, den Du so scharf kritisiert, bezieht sich nach meiner Lesart lediglich auf die hohen Zustimmungswerte, die der Bundesrat aktuell geniesst.

      Es liegt wohl auf der Hand, dass in der gegenwärtigen Situation keine Regierung zu beneiden ist. Da müssen hochkomplexe Entscheidungen mit vielen Unbekannten und enormer Tragweite gefällt werden. Ich möchte im Moment definitiv nicht Bundesrat sein.

      Nichtsdestotrotz ist Kritik richtig und wichtig - auch und gerade jetzt, da es um so viele Menschenleben geht. Was sollen Medien und Bürger denn sonst tun? Alles einfach super finden?
  • De-Saint-Ex 20.04.2020 20:24
    Highlight Highlight Das ist jetzt wirklich klagen auf allerhöchstem Niveau... wenn ich da an unsere Nachbarn, insbesondere Italien und Frankreich denke. Was wären die froh, sie hätten unsere Sorgen.
    Was ich hingegen gar nicht verstehe, ist der Umstand, dass ein Herr Koch immer noch davon ausgeht, Masken würden in erster Linie den Träger und erst noch nur ungenügend schützen. Das mag ja sein. Nur solange nicht durchs Band getestet wird würde man durch Maskenobligatorium das Risiko reduzieren, dass jene die ohne Symptome angesteckt sind, das Virus weniger leicht verbreiten können.
    • Hiker 21.04.2020 11:19
      Highlight Highlight Ich verstehe ja den dringenden Wunsch nach einem Allerheilmittel gegen den C-Virus. Leider sind Masken ein immer wieder völlig überschätztes Mittel im Kampf gegen die Pandemie. Sie vermitteln ein gefährliches Gefühl von absolutem Schutz. Den bieten sie aber nicht wirklich. Im Gegensatz zu geschultem Personal, wissen viele nicht wie mit Masken richtig umgegangen werden muss. Selbst unter Profis kommt es immer wieder zu Ansteckungen. Es besteht sogar die Gefahr, das eine Masken-tragepflicht kontraproduktiv wäre. Das Virus kann sich bei falscher Handhabung sogar von der Maske zurück übertragen!
  • Dr no 20.04.2020 20:02
    Highlight Highlight Warum die Isolation der risikogruppen oder die öffnung so absurde ideen sein sollen erhellt sich nicht. Ich glaube die gefährlichkeit von corona wurde überschätzt -die kosten dieser Massnahmen dafür unterschätzt...
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 20.04.2020 20:16
      Highlight Highlight Ja manchmal fährt man besser wenn man nicht glaubt.....
    • Jonaman 20.04.2020 21:03
      Highlight Highlight @Dr no Mit teils massiven einschneidenden Massnahmen ist es uns gelungen, die Intensivstationen grösstenteils mehr oder weniger knapp nicht zu überlasten.
      Was denkst du wohl wäre passiert ohne diese Massnahmen?
    • Amphibol 20.04.2020 21:30
      Highlight Highlight Ich weiss nur (und glaube eben nicht), dass es kein höheres Gut gibt, als der Schutz des Menschenlebens. Und ich weiss, das ist gut so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Burkis 20.04.2020 19:54
    Highlight Highlight Die Kleinen Läden öffnen nicht um diese zu schikanieren oder aus Willkür, es geht vor allem darum, grosse Menschenbewegungen zu vermeiden. Beim Coiffeur macht man einen Termin und geht dann hin, ohne vielen Leuten zu begegnen. Diese sind meistens im Dorf oder Quartier und man fährt nicht mit dem Zug hin. Zum Einkaufen im Gartencenter braucht man meistens ein Auto. Um Kleider/Schuhe zu kaufen gehen sehr viele Leute in die Stadt. Es macht also durchaus Sinn, dass am Samstagmorgen nicht die Shoppingmeilen überflutet werden. Kenne einige Restaurants die aktuell am Renovieren sind, ohne zu jammern!
  • Zuver 20.04.2020 19:53
    Highlight Highlight Lasst uns eine allgemeine Maskenpflicht einführen. Dadurch regelt sich Alles. Ohne Maske darf man sich nicht mehr draussen bewegen.
    • Shlomo 20.04.2020 22:11
      Highlight Highlight Masken haben keinen signifikanten Nutzen.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 20.04.2020 22:35
      Highlight Highlight Wir wollen Masken
      Wir wollen Masken
      Wir wollen Masken

      He du Frau, nix Schleier tragen in der Schweiz zeigt man sein Gesicht und gibt sich die Hand 🤣🤣
    • Mia_san_mia 21.04.2020 05:32
      Highlight Highlight @nadasagenwirjetzteinfachmal: Das ist ein sehr dummes Beispiel 🤦‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Varanasi 20.04.2020 19:52
    Highlight Highlight „Doch auch bei uns besteht die Gefahr, dass das Vertrauen in der Bevölkerung schwindet“

    Ja genau und solche Artikel tragen daran eine Mitschuld.
    • Projektionsfläche 21.04.2020 00:42
      Highlight Highlight Bitte nicht den Überbringer schlechter Nachrichten köpfen. Inwiefern trägt der Artikel eine Mitschuld? Ich kann darin nichts erkennen, das nicht tatsachengetreu wäre:

      - Es ist uneinsichtig, weshalb die Sortimentsbeschränkungen bei den Grossverteilern vorzeitig aufgehoben werden. Wieso lässt man sie nicht bis am 11. Mai bestehen?

      - Der BR hätte mindestens von sich aus etwas zur Gastrobranche sagen können.

      - Das Thema Masken wirft seit Beginn einige Fragezeichen auf.

      - Koch (von dem ich viel halte) hat betreffend Kindern unglücklich kommuniziert.

      Blunschi schreibt, was Sache ist. Gut so.
    • Projektionsfläche 21.04.2020 11:16
      Highlight Highlight Eine Bitte resp. Frage an die Blitzer: Wo liegt Blunschi faktisch falsch? Ich verstehe nicht, weshalb dieser Artikel dermassen runtergebasht wird.

      Mich würde das wirklich aufrichtig interessieren, weil ich mit meiner Betrachtungsweise offenbar hier in der Kommentarspalte ziemlich gegenläufig unterwegs bin und mich diesbezüglich hinterfrage. Bin ich auf einem Auge blöd?
  • Peter Panther 20.04.2020 19:43
    Highlight Highlight Wenn der Bundesrat einen solchen zickzackkurs wie die watson-redaktion fahren würde, dann guet nacht am sächsi!
    • Rellik 20.04.2020 20:45
      Highlight Highlight bester Kommentar
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 20.04.2020 22:35
      Highlight Highlight Warum soll watson eine gerade Linie fahren ?
    • Rellik 20.04.2020 23:57
      Highlight Highlight Weil sonst evt. einer merkt dass sie im Homeoffice gern mal einen zu viel trinken?
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Pinkhair 20.04.2020 19:16
    Highlight Highlight Ich denke wir in der Schweiz können dankbar sein, dass die Schnitzer des Bundes kommunikativer Natur sind.
  • Fairness 20.04.2020 19:15
    Highlight Highlight Die Maskenlüge ist ebenso dumm wie zu meinen, die dummen Bürger merken nicht, dass die tieferen Zahlen der Infizierten nur zustande kommen, weil entsprechend weniger getestet wird.
    • Waseli 20.04.2020 20:51
      Highlight Highlight Oh, wenn es immer noch gleich viel Bürger infiziert, dann erklär mir warum weniger daran sterben.
      Die eingelieferten Fälle werden ja alle beprobt
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 20.04.2020 22:37
      Highlight Highlight Stimmt, seit 4 Tagen werden nur noch die ohne Aluhut getestet.
    • Hiker 21.04.2020 11:48
      Highlight Highlight nadasagenwirjetzteinfachmal: Uff... 😂👍
  • frank frei 20.04.2020 19:03
    Highlight Highlight "Die SVP bezichtigte das BAG der «Notlüge». Das Bundesamt wolle nur davon ablenken, dass nicht genügend Schutzmasken vorhanden seien."

    Dass die SVP den BR der Notlüge bezichtigt ist unnötig polemisch.

    Ganz offensichtlich geht es der SVP gar nicht um die suboptimale Kommunikation betreffend der Schutzmasken, sondern darum, Berset und das BAG in Misskredit zu bringen. Ziemlich schäbig. Aber typisch.
    • Tschowanni 20.04.2020 19:26
      Highlight Highlight Nun, jeder vernünftig denkende Mensch kann inzwischen nachvollziehen warum der BR in dieser Sache so kommuniziert hat. Dazu braucht es keine SVP
  • Vecchia 20.04.2020 18:47
    Highlight Highlight "Ein Dauerbrenner ist das Thema Schutzmasken".

    Ein Dauerbrenner für Journis und SVPler?
    Der aufmerksame Leser und Hörer verschiedener Medien weiss längst, dass Berset das Maskendilemma erklärt hat. (Interview SRF)
    Entgegen dem Vorgehen gewisser Schreiberlinge hat er aber darauf verzichtet, andere für dieses Manko an den Pranger zu stellen.
    Hätte der Bund vor Corona beschlossen, 100te Mio. Schutzmasken zu bunkern, statt den Endverbrauchern einen Vorrat zu empfehlen, wäre der BR (in den Medien) für verrückt erklärt worden.

    "Der BR ist zu beneiden." unglaublich...

    • Projektionsfläche 21.04.2020 00:54
      Highlight Highlight Beanstandet wird hier in diesem Artikel meines Erachtens nicht der Umstand, dass es zu wenige Masken gibt. Diesbezüglich bin ich bei Dir und auch bei Berset, den ich sehr schätze.

      Der Punkt, der den Verfasser des Artikels und auch mich stört, ist die Art und Weise der Kommunikation: Man sollte nicht hingegen und sagen, dass Masken nichts bringen resp. deren Nutzen nicht zweifelsfrei erwiesen ist, wenn es im Kern eigentlich darum geht, dass wir nicht genügend Vorräte haben. Das ist unehrlich und intransparent. Lieber offen sagen, was Sache ist, auch wenn es unschön ist.
    • Hiker 21.04.2020 11:58
      Highlight Highlight Projektionsfläche. Hätte der BR kommuniziert, dass Masken einen Schutz bieten hätte er erstens gelogen und zweitens wären alle losgerannt um Masken zu hamstern! (Siehe Toilettenpapier). Masken sind nicht annähernd das Allerheilmittel das viele darin sehen wollen. Im Gegenteil, sie vermitteln eine Sicherheit die sie nicht bieten. Es gibt genügend Beispiele in den Spitälern, dass sich zb. Pflegepersonal trotz Professionalität nicht immer schützen können und erkranken. Es wäre zwar schön, ist aber leider ein Trugschluss.
    • Vecchia 21.04.2020 13:00
      Highlight Highlight Die Kommunikation betreffend Masken war anfangs nicht optimal.
      Allerdings:

      - bringen Masken nur etwas bei absolut korrekter Anwendung und regelmässigem Austausch, sonst wird die Maske gefährlich.

      - ersetzen Masken andere Massnahmen nicht.

      - kommt es auf die Maskenqualität an.

      ich glaube kaum, dass aktuell alle Maskenträger auf der Strasse nach diesen Regeln vorgehen...

      Solange Masken in der Pflege teilweise noch rationiert sind, muss man gar nicht über Masken für die gesamte Bevölkerung diskutieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • prestige 20.04.2020 18:45
    Highlight Highlight Ich finde der Bundesrat macht das in der Kommunikation sehr gut. Ganz im Gegensatz zum Artikel. Bei den Pressekonferenzen relativer er teilweise klar und sagt, dass man das zurzeit noch NICHT sagen kann und das man sich aber stetig mit der Situation auseinandersetzt und neue Beurteilungen vornimmt. Was will man denn mehr?
    Klar sind Branchen bei denen der Schuh drückt (auch ich verdiene mein Geld in der Gastro) empfindlicher. Jedoch finde ich auch hier macht der Bundesrat das gut.

    Man muss auch einfach mal genau hinhören während der PKs und nicht dem Populismus verfallen...
    • sowhat 20.04.2020 20:38
      Highlight Highlight Einverstanden.
      Und man muss auch nicht immer die gleiche doofen Fragen stellen und sich dann beschweren, dass man immer die gleichen Antworten bekommt.
      Manchmal zweifle ich wirklich am Verstand mancher Journalisten an den points de Presse....
  • Rellik 20.04.2020 18:44
    Highlight Highlight Liebe Herr Blunschi, Vor Corona waren sie mein Lieblingsjourni bei Watson und einer der Besten der Schweiz. Im Moment finde ich ihre Kommentare zum Fremdschämen. Zeit für eine Auszeit um die Dinge wieder klarer zu sehen?
    • Les Paul 20.04.2020 19:58
      Highlight Highlight Mi mi mi
    • sowhat 20.04.2020 20:42
      Highlight Highlight Noshi, leider nicht mimimi, deckt sich mit meinem Eindruck. Und ich gehöre nun wirklich zu den Fans von Blunschis Texten.
    • Projektionsfläche 21.04.2020 00:59
      Highlight Highlight Was genau an diesem Artikel findest Du denn zum Fremdschämen? Ich für meinen Teil bin irgendwie ziemlich erstaunt darüber, wie Blunschi hier in den Kommentaren breit abgekanzelt wird.

      Ich finde ja durchaus auch, dass der Bundesrat seine Sache insgesamt sehr ordentlich macht. Aber trotzdem darf Kritik erlaubt sein. Was sieht Blunschi hier Deiner Meinung nach unklar?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 20.04.2020 18:43
    Highlight Highlight Der Bundesrat hat amateurhaft reagiert. Man merkt dass wenig Vorbereitung und Ausbildung der wichtigen Funktionen stattgefunden hat in den letzten Jahren. Das Thema Pandemie wurde komplett ignoriert. Keine Schutzmasken, nicht mal Desinfektionsmittel gibt es an Lager.

    Typisch Schweiz halt, reich macht nicht schlau.
  • R10 20.04.2020 18:36
    Highlight Highlight Herr Blunschi, in ihren letzten Analysen kommt jeweils der Eindruck auf, das Sie persönlich einfach nicht zufrieden mit den Massnahmen sind und nun mittels solcher Artikel den Widerstand der Bevölkerung einfach herbeischreiben und in den Köpfen der Menschen einpflanzen wollen.

    Bitte veröffentlichen Sie Artikel dieser Art in Zukunft auf einem eigenen, persönlichen Blog, denn auf Watson bin ich solche Stimmungsmache nicht gewohnt.
    • Mad Heidi 21.04.2020 06:35
      Highlight Highlight Mit allem völlig einverstanden, ausser mit den letzten anderthalb Zeilen ...
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 21.04.2020 13:29
      Highlight Highlight @Mad Heidi

      "Mit allem völlig einverstanden, ausser mit den letzten anderthalb Zeilen ... "

      ich bin mit allem einverstanden, inkl. den letzten anderthalb sätzen.

      auch "analysen" haben ihre schmerzgrenze an tendenziösen aussagen und halbwahrheiten.

      ...ömu solange sie auf einem "news"-portal veröffentlicht werden.
    • Mad Heidi 21.04.2020 15:28
      Highlight Highlight Liebe(r) @just sayin': Du hast mich missverstanden. Ich bin mit den letzten anderthalb Zeilen nicht einverstanden, da ich mir solche Stimmungsmache auf Watson durchaus gewohnt bin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hanuta 20.04.2020 18:30
    Highlight Highlight Dass der Bundesrat alles richtig gemacht hat, ist Ansichtssache. Ich lebe in Schweden und hier finden die Leute auch, dass das Land den richtigen Weg eingeschlagen hat. Wenn man bedenkt, dass Schweden sicherlich mehr Risiko einging, ist es umso bemerkenswerter, dass Schweden (wie die Schweiz) vor katastrophalen Zuständen verschont blieb. Die Schweiz ist noch weit weg von Schwedens Alltag (Schulen & Läden offen, Ansammlungen bis 50 Personen erlaubt), da beneide ich den Bundesrat definitiv nicht auf seinem Weg aus dem Lockdown!
    • Qui-Gon 20.04.2020 19:51
      Highlight Highlight Schweden hier, Schweden da. Abgerechnet wird am Schluss.
    • Varanasi 20.04.2020 20:14
      Highlight Highlight Hanuta, wir wissen, dass du in Schweden wohnst. Du sagst es uns ja jedes Mal :-)

      Gerade habe ich doch in der Tagesschau SRF gesehen, wie sich der Herr Anders Tegnell (Staatsepidemiologe) in seiner heutigen Pressekonferenz äusserte, dass er mit der Bevölkerung unzufrieden sei, weil diese sich nicht an die Vorgaben hielten und die Zahlen so stiegen.
      Bin gespannt, wie das so weitergeht.
    • Burkis 20.04.2020 20:37
      Highlight Highlight Geographisch gesehen liegt Schweden im Vergleich zur Schweiz am Arsch der Welt. In Schweden leben 23 Personen auf 1km2, in der Schweiz 214 Pers/km2. Zweidrittel der registrierten Infektionen liegen in Stockholm und Umgebung. Auf die Todeszahlen umgerechnet kommt die Grossregion Stockholm so auf fast gleich viele Opfer wie die ganze Schweiz.
      Wenn die Schweiz die schwedische Strategie gewählt hätte, wären wir wohl auf italienischem Niveau.

      Zudem:
      https://www.nzz.ch/international/die-coronavirus-krise-trifft-schwedens-immigranten-vorstaedte-besonders-hart-ld.1549756
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  • Barracuda 20.04.2020 18:23
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, dass jetzt watson auch noch ins gleiche Horn bläst. Die Argumente sind teilweise berechtigt, aber grösstenteils sind diese nur bedingt nachvollziehbar. Wir reden hier von 2 (!) Wochen Unterschied. Ob man jetzt die lebenswichtige Sommermode Ende April oder Anfang Mai besorgt spielt doch keine Rolle. Vor allem Kleider probieren, die bereits andere anprobiert haben?! Und dass der BR noch keinen Zeitpunkt für die Gastrobetriebe nennen kann, ist doch auch logisch, da diese aus guten Gründen zuletzt geöffnet werden und die Entwicklung sowieso nicht 1-2 Monate vorhersehbar ist.
  • SUV-Fahrer 20.04.2020 18:18
    Highlight Highlight Eines muss man anerkennen: wir können dem Virus etwas entgegen setzten: mit Disziplin und massnahmen ist es gelungen, die Verbreitung extrem einzuschränken. Das ist ein Trumpf. Das muss in die zukünftige Beurteilung einfliessen. Lockerungen müssen schneller kommen. An alle ungläubigen: bei einem BIP - 10% haben wir Alle ein massives Problem. Das kommt nicht so schnell wieder gut. 7.5% Arbeitslose können wir uns nicht leisten. Das ist leider so. Hört auf so staatsgläubig zu sein. Der Staat holt dies alles über Gebühren und Aufschläge wieder rein. Am Ende bluten nur wir, das Volk.
    • Burkis 20.04.2020 20:47
      Highlight Highlight In der Schweiz leben 810’000 Millionäre. Ich denke wir können uns das leisten. Die Frage ist nur wer bezahlt wieviel. In dieser Debatte werden einige Politiker dann wieder ihr wahre Zugehörigkeit (Volk oder Elite) zeigen.
    • Duc 20.04.2020 21:34
      Highlight Highlight Ich sehe es auch so. Seid nicht naiv. Am Ende bezahlt immer der kleine Steuerzahler.
    • Amphibol 20.04.2020 21:37
      Highlight Highlight ....Sagt ein SUV-Fahrer! 🤣
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  • Garp 20.04.2020 18:17
    Highlight Highlight Die Unterstützung der Bevölkerung wird nicht vom BR riskiert, sondern von gewissen Parteisprechern, die auch gewaltig in den Foren mobilisiert haben.

    Die letzten zwei PK's fand ich auch nicht gut und zu wenig klar, rechtfertigt aber nicht Deinen Artikel, Peter, weil du nicht um Dich schaust.
  • Faktenchecker 20.04.2020 18:16
    Highlight Highlight Der BR und Koch versuchen offenbar die KMU Landschaft zu bodigen.
    Koch ist eh ein Schwätzer. Ist Zeit das der geht.
    • Qui-Gon 20.04.2020 19:55
      Highlight Highlight Endlich hat einer den Big Plan erkannt. Der bürgerliche BR will die KMU zerschlagen. Unfassbar, was die Leute so schreiben.
    • Ritiker K. 20.04.2020 21:18
      Highlight Highlight Faktisch gesehen (chchch) ist der Bundesrat wohl links, da nur zwei von der SVP.
    • Amphibol 20.04.2020 21:38
      Highlight Highlight ... Sagt ein Fakechegger! 🤣
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  • c_meier 20.04.2020 18:12
    Highlight Highlight wenn eine Initiative mit 60 % oder mehr abgelehnt wird, ist in "Analysen" immer zu lesen, dass es "klar" abgelehnt worden sei.

    Jetzt haben wir eine Mehrheit von 80 %. noch Fragen?
    Man kann einzelne Sachen bemängeln, aber im grossen und ganzen ist der Einsatz sehr gut.
    und das Virus hält sich halt nun mal an keine Analyse und an keine Voraussage und chillt auch nicht einfach mal während dem Sommer
    Allgemein macht watson mit seinen Analysen und offenen Briefen nicht mehr soooviel Freude... (ja man müsste sie nicht lesen, aber doch.. :)
  • SUV-Fahrer 20.04.2020 18:07
    Highlight Highlight Absolut richtig!!
    • Saraina 20.04.2020 18:37
      Highlight Highlight Ich weiss zwar nicht, was du absolut richtig findest, aber bei „SUV-Fahrer“ als Artenbezeichnung blitzt es bei mir automatisch.
    • Flint 20.04.2020 18:54
      Highlight Highlight So grösser das Auto, so weniger in der Hose 🤣
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 21.04.2020 07:52
      Highlight Highlight @ SUV-Fahrer
      Nenn dich halt WeltreiseDefender, IvecoMassif oder VW-BusCalifornia, dann ist alles wieder in Ordnung - der Autodichte in grünen Stadtquartieren nach zu urteilen. 💁🏼‍♀️
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  • partyarty 20.04.2020 18:06
    Highlight Highlight Der BR hat vielleicht nicht alles richtig gemacht, aber ich bezweifle, dass jemand anderes es hätte richtiger machen können. Diese beide Herren im obigen Bild sind in einer der unsichersten Zeiten dieses Jahrhunderts einen zwar langsamen, aber stetigen Kurs gefahren und ich bin froh, als CH-Bürger auf meine Regierung vertrauen zu können. Diese watson Artikel, die mit polemischen Headlines versuchen, in den Kommentarspalten einen 'bipartisan debate', wie es ihn vielleicht in den USA gibt, zu starten, zeugen nicht gerade von glänzenden journalistischen Fähigkeiten.
    #BlunschiOut
    #BersetIn
    • bbelser 20.04.2020 18:45
      Highlight Highlight Für Journalisten ist es halt sehr unbefriedigend, wenn die Bevölkerung so vernünftig ist.
      Da hat doch nun jeder senkrechte Eidgenoss ein Sturmgewehr in der heimischen Bude, aber kein Schwein stolziert rebellisch über den Marktplatz und skandiert "Free Aargau!" oder so... Wir Schweizer wissen einfach keine Schlagzeilen zu generieren. So sad.
  • lilie 20.04.2020 17:55
    Highlight Highlight Ich finde, der BR hat hohe Erwartungen geschürt, weil er in der ersten Phase der Bewältigung sehr souverän und umsichtig gehandelt und kommuniziert hat.

    Das Niveau war fast nicht zu halten, insbesondere, da der BR an sich selbst den Anspruch stellte, alle Entscheide möglichst breit abzustützen.

    Trotzdem ist das immer noch Meckern auf sehr hohem Niveau. Viele Fragen sind noch ungeklärt. Aber es bleibt ja genug Zeit, diese Schritt für Schritt zu klären.

    Der BR hat bewiesen, dass er sehr wohl auf die Bedürfnisse und Bedenken von allen Seiten eingeht. Aber etwas Geduld braucht es halt auch.
    • pali2 20.04.2020 22:47
      Highlight Highlight @lilie: Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Zeit du in deine Kommentare investierst. Kein Corona-Artikel ohne lilie-Kommentar. http://m
    • Raembe 21.04.2020 06:14
      Highlight Highlight @pali: Die Kommentarspalte ist ja für die Meinungsäusserung da. Daher verstehe ich den Sinn deines Einwands nicht ganz.
    • pali2 21.04.2020 10:43
      Highlight Highlight Kein Einwand - War nur eine Bermerkung, da mir lilies ausführliche Kommentare aufgefallen sind.
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  • Schabernack 20.04.2020 17:46
    Highlight Highlight Ergänzend möchte ich noch anmerken: So sehr sich die Bereiche der Gastronomie sowie Festival- und Sportveranstalter die Skizzierung eines Zeithorizonts auch wünschen, kommt eine Lockerung der Massnahmen in diesen Bereichen nur in Betracht, wenn Phase 1 und 2 der Lockerung erfolgreich sind. Scheitern Phase 1 und 2, können wir uns von Phase 3 bis auf Weiteres verabschieden und müssen zurück zum strengen Lockdown.
    • sowhat 20.04.2020 20:51
      Highlight Highlight Und genau das hat Berset klar komminuziert. Man müsste halt zuhören.

      Hätte ich von Blunschi eigentlich erwartet. 😒
  • Dede7 20.04.2020 17:45
    Highlight Highlight Und die Tests. Hatte vor 4 Tagen Fieber. Testen? Nein. Nicht in der Riskogruppe. Will man nun mehr testen?
    • lilie 20.04.2020 19:03
      Highlight Highlight @Dede7: Ja, mehr Tests sind angedacht. Allerdings nur da, wo ein besonders hohes Risiko besteht. Zum Beispiel wird daran gearbeitet, dass jeder, der ins Soitsl muss, egal, wegen was, getestet wird. Nicht dass er auf eine normale Station kommt und womöglich den Käfer einschleppt.

      Oder zum Beispiel Gesundheitspersonal. Auch da wäre eine flächendeckende Testung sinnvoll.

      Du aber gefährdest ja weder dich noch andere, wenn du einfach zuhause bleibst, bis du wieder gesund bist.
    • frank frei 20.04.2020 19:16
      Highlight Highlight Mein Arzt sagte mir, dass die Tests momentan noch nicht genügend validiert sind. Es gibt Schlimmeres. Also abwarten und Tee trinken.
    • Dede7 20.04.2020 20:20
      Highlight Highlight Ich habe bis jetzt für die Schwiegereltern und Eltern eingekauft. Das fällt jetzt weg. Plus die ganze Familie inkl. Frau die arbeitet ist betroffen. Oder wir betreiben einen immensen Aufwand. Ein Test wäre um ein Vielfaches effizienter.
  • Eggi 20.04.2020 17:44
    Highlight Highlight Das soll eine Analyse sein? - Vielleicht ein Kommentar; für mich ist es Meinungsmache von Peter Blunschli. Eine ziemlich verzweifelte, wenn 80 Prozent der Bevölkerung dem Bundesrat vertrauen.
    Kann sich jemand bei dieser komplexen Herausforderungen eine Kommunikation vorstellen, die alle Fragen beantwortet und es allen recht macht?

    • Dede7 20.04.2020 19:07
      Highlight Highlight Meine Analysen sehen anders aus. Eine Erfahrung ist es, mit einer Frage. Ich war auch erstaunt. Aber so hat mir der Arzt geantwortet.
  • Lowend 20.04.2020 17:38
    Highlight Highlight In Krisenzeiten kann niemand alles perfekt machen und zum Glück haben die Störmanöver aus Herrliberg bisher nur geringe Schäden angerichtet.

    Es kann aber nicht sein, dass die Kosten an einzelnen Menschen und Branchen hängen bleiben. Es müssen alle an den Kosten beteiligt werden und vielleicht müsste man mal auch das Undenkbare denken und zum Beispiel über einen Fond aus Gewinnabschöpfungen bei den Grossverteilern, den Banken, den Vermietern, usw. zu Gunsten der kleineren Betriebe und den sonst wie geschädigten diskutieren?

    Ungewöhnliche Zeiten verlangen ungewöhnliche Lösungen!
    • partyarty 20.04.2020 18:11
      Highlight Highlight Finde ich eine hervorragende Idee.
    • Dubio 20.04.2020 18:49
      Highlight Highlight Progression bei Unternehmensgewinnen viel stärker ansteigen lassen, wäre eine solche Idee.
    • lilie 20.04.2020 19:12
      Highlight Highlight @Lowend: Ich fände es ehrlich gesagt ernüchternd, wenn es einen solchen Fond bräuchte. Jeder Mensch und jede Firma soll sich überlegen, was sie beitragen können.

      In Österreich spenden zum Beispiel Regierungsmitglieder ein Monatsgehalt an die Bewältigung der Krise. Das finde ich vorbildlich (auch wenn ich der Meinung bin, dass unsere Regierung schon genug tut - so wars nicht gemeint).

      Wer weiss, ob nicht plötzlich ein paar Banker hingehen und eigenhändig das Montreuxfestival retten? Schweizer hängen öfters ihre guten Taten nicht an die grosse Glocke.
  • Schabernack 20.04.2020 17:35
    Highlight Highlight Lieber Herr Blunschi
    Als Beispiele für die "kleinen Läden", die nicht schliessen mussten, führen Sie namentlich Apotheken und Bäckereien auf. Gerne möchte ich Sie aber daran erinnern, dass genannte Beispiele weiterhin geöffnet haben dürfen, weil sie primär der Grundversorgung dienen und nicht, weil man jenen Geschäften die Einhaltung der Hygienevorschriften mehr zutraut als anderen Geschäften. Es geht bei den strengen Vorschriften nicht um eine Diskriminierung gewisser Läden, sondern um die Gewährleistung der nötigen Grundversorgung in Zeiten der Eindämmung des Virus.
    Freundlichst
    Schabernack
    • landre 20.04.2020 18:07
      Highlight Highlight @"Schabernack"
      (per Definition, "übermütiger Streich. Scherz, Spass.")

      Freundlichst Danke! dass Sie, erwiesen durch Ihren Kommentar, kein Schabernack sind.
    • SUV-Fahrer 20.04.2020 18:09
      Highlight Highlight Genau, und darum öffnen jetzt Tatoostudios.. Grundbedürfnis gell..
    • landre 20.04.2020 19:03
      Highlight Highlight Warum sachlich dieses Blitzen @SUV-Fahrer?(!)

      ...Ein "Tattoo" entspricht effektiv einem persönlich definiertem und determiniertem Ornament und nicht einem naturwissenschaftlich allgemeinem Grundbedürfnis wie zum Beispiel es Lebensmittel, Medizin usw es sind...

      (Ok, in den Konzentrationslager des dritten Reichs waren Tattoos überlebenstechnisch effektiv nicht fakultativ...)
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  • Zeit_Genosse 20.04.2020 17:34
    Highlight Highlight Ich gehöre zu den Kritikern der BR-Kommunikation. Entscheide müssen rasch und klar kommuniziert werden. Nichtentscheide auch. Die Terminierung für die Öffnung ist willkürlich geraten und wenig durchdacht gelaufen. Da wurden die Verbände zu spät einbezogen und man wurstelt sich um Zeit zu gewinnen durch. Die Vorbereitung existiert auf Papier mit dem Pandemieplan.

    Wichtig ist das aufzuarbeiten und zu lernen.
    • Raembe 21.04.2020 06:19
      Highlight Highlight Das Hauptanliegen des Bundesrates ist die Gesundheit der Bevölkerung.

      Das Hauptanliegen der Verbände heisst Geld.

      Darum halte ich während einer Pandemie nicht für wichtig die Verbände grossartig einzubinden.
  • landre 20.04.2020 17:31
    Highlight Highlight Im Titelbild, zwei mittlerweile berühmte Glatzköpfe (Koch; Berset).

    "Denn der Bundesrat und seine Chefbeamten haben sich zuletzt einige Schnitzer geleistet, (...)"

    Wir, Bundesrat und dessen Beamtentum inbegriffen, besitzen bis zum Beweis des Gegenteil kein Orakel (Glatzköpfe hin oder her).

    ...Dieser Corona-Ausnahmezustand ist eine Ausnahme weil unsere lebende Generation noch nie solch einen Zustand erlebt/ gelebt hat...Mögliche "Schnitzer" sind also legitim vorausgesetzt.

    (Trotz Schnitzer, Vertrauen in unsere Institutionen darf gegeben sein, da "Corona" einem Lernprozess entspricht...)
  • Heini Hemmi 20.04.2020 17:25
    Highlight Highlight Der Bundesrat ist eben NICHT zu beneiden. Vor allem beim Problem mit den Schutzmasken ist er in einer Zwickmühle: Klar, weiss auch er, dass eine Maske sicher besser ist als keine. Aber es hat nun mal zu wenig, und darum ist er zur Lüge verdammt, wenn er verhindern will, dass Schutzmasken gehamstert werden und es dann für medizinisches Personal und Risikogruppen keine mehr hat. Sobald es genug hat, muss sich der Bundesrat outen und empfehlen, dass Schutzmasken bei Menschenansammlungen (etwa im ÖV) obligatorisch sind. Und die Rechtspopulisten werden bestimmt Profit daraus schlagen wollen.
  • G. Laube 20.04.2020 17:25
    Highlight Highlight Wenn ich schaue, wie gerade in ländlichen Gegenden oft mehrere Generationen zusammenleben, sehe ich schwarz, wenn nach dem 11. Mai die Kids von der Schule nach Hause gehen...
  • Raber 20.04.2020 17:25
    Highlight Highlight Im Grossen und Ganzen kann man zufrieden sein. Aber mir ist immernoch nicht klar,welches Ziel genau verfolgt wird. Hier gibt es ja viele User, die möchten auf praktisch null Anstekungen zurück und dann Maskenpflicht und per App immer die Herde ausmerzen. Nennen wir es den Asiatischen Weg (Taiwan/Südkorea). Andere können sich gut vorstellen, den Schwedischen Weg zu gehen. Jetzt sollte das BAG mal den Weg vorzeichnen, zurzeit ist es ja weder noch. Die Kapazitätsgrenzen der Spitäler ist bei weitem nicht erreicht,ursprünglich wurde dies ja als Grund für den Lockdown angegeben.
    • MasterPain 20.04.2020 18:13
      Highlight Highlight Evtl. wurde ja die Kapazitätsgrenze der IPS nicht erreicht WEIL wir gelockdownt haben? Schon mal daran gedacht?
    • nur Ich 20.04.2020 18:17
      Highlight Highlight Die Spitäler sind WEGEN der Massnamen nicht überlaufen! Wie schwierig ist so ein einfacher Zusammenhang eigentlich zu Verstehen? 🤦‍♀️
    • bbelser 20.04.2020 18:24
      Highlight Highlight Die Kapazitätsgrenze der Spitäler wurde nicht erreicht (bisher), WEIL es die Massnahmen des BR gibt. Und wenn das so bleibt (da wir uns vernünftig an diese Massnahmen halten, ohne kindergartenmässig zu täubelen), dann erreichen wir hoffentlich in einigen Wochen die Containment-Phase, in der jede Infektion zurückverfolgt und isoliert werden kann. Das ist ein erstes Ziel.
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  • Projektionsfläche 20.04.2020 17:19
    Highlight Highlight Der Verfasser des Artikels hat meiner Meinung nach nicht unrecht. Ich denke aber, dass wir uns da auf einem relativ hohen Niveau beklagen, wenn man sich die Kommunikation von Pappenheimern wie Trump, Johnson oder Bolsonaro vergegenwärtigt.

    Nichtsdestotrotz bin ich mit der Schlussfolgerung einverstanden: Der Bundesrat ist gut beraten, inskünftig glasklar und schonungslos offen zu kommunizieren, wenn er seinen Kredit nicht verspielen will. Wir werden wohl langsam etwas dünnhäutig und wünschen uns eine Rückkehr zur Normalität. Aber ich will dennoch die Wahrheit hören, keine Beschönigungen.
    • Inri 20.04.2020 20:03
      Highlight Highlight Es gibt keine Rückkehr. Es muss vorwärts gehen in eine neue Normalität.
    • Projektionsfläche 20.04.2020 21:31
      Highlight Highlight @Inri: Danke für die Präzisierung. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass die Nach-Corona-Welt eine andere sein wird, ja sein muss. Hoffentlich eine bessere, geeintere, gerechtere.

      Mit „Rückkehr zur Normalität“ meinte ich die Rückkehr zu einem Leben ohne die aktuellen, staatlich angeordneten Beschränkungen - auch wenn ich diese Beschränkungen gutheisse, weil ich überzeugt bin, dass dadurch Leid vermindert und Leben gerettet werden kann.
  • Hans Doe 20.04.2020 17:18
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach machen unsere Behörden einen wirklich guten Job. Natürlich müssen die Entscheide immer nachgebessert werden. Das liegt aber in der Natur von Notverordnungen.

    In unserer komplexen Gesellschaft ist es meiner Meinung nach unmöglich von Beginn weg an alle zu denken.
    Normalerweise hat die Politik viel Zeit um Vertreter zu Konsultierem, zu diskutieren und und und.
    In der jetzigen Zeit muss der Bundesrat aber schnell entscheiden, denn wenn zuerst lang abgewogen und diskutiert wird, sind die Medien und auch wir als Bevölkerung rasch sehr ungeduldig.
  • Amadeus 20.04.2020 17:14
    Highlight Highlight Bundesrat: 80 Prozent der Bevölkerung vertrauen ihm in der Corona-Krise

    Peter Blunschi: Wie der Bund die Unterstützung der Bevölkerung riskiert

    Passt irgendwie nicht zusammen.

    Ausserdem finde ich es ein wenig komisch, die Kommunikation des Bundesrates zu kritisieren (welche in der Tat nicht immer perfekt war) aber in den eigenen Artikeln die Kommunikation des Bundesrates zu ignorieren (siehe letzter Artikel).

    • dan2016 21.04.2020 08:40
      Highlight Highlight die Journis von Blick, Watson und Leutschenbach treffen sich jedes Wochendende im Wipkingerpark und stellen fest, dass es dort eine Menge Leute (Journis) gibt, welche sich zu nahe kommen und stellen daraufhin fest, dass der Bundesrat das Vertrauen der Bevölkerung verliert.
      Und Gujer und Köppel probieren in dieser Zeit Aluhüte.
  • Der Kritiker Bernd 20.04.2020 17:12
    Highlight Highlight Die Aussagen im Artikel sind doch stark tendentiös. Ja, es gibt sehr viele Stimmen, welche es für richtig halten würden, das Leben zu normalisieren und Risikogruppe zu isolieren. Sind diese per se falsch? Wissenschaftlich zweifelsfrei belegt? Oder weshalb tendieren die Medien dazu, dass es nur eine Wahrheit gibt? Mit Bitte um eine offenere und mainstreamkritischere Berichterstattung.
    • nur Ich 20.04.2020 18:23
      Highlight Highlight Ja, diese sind per se falsch. Erstens ist das Isolieren von Risikogruppen nicht möglich. Einerseits durch die schiere Menge an Menschen die isoliert werden müssten, weil sehr viele Vorerkrankungen haben. Andererseits gibt es immer Kontakte.
      Zweitens ist es ein ethisches Problem und widerspricht unserer Verfassung.
    • NathanBiel 20.04.2020 19:01
      Highlight Highlight @nur ich: Ah ja? Isolation Von Risikogruppen nicht möglich? Aber fast die ganze Bevölkerung praktisch einsperren geht dann? Die Risikogruppen sollten sich so verhalten wie wir alle es jetzt müssen und der Rest kann wieder raus. So kriegen wir irgendwann mal Herdenimmunität und gut ist‘s
    • sowhat 20.04.2020 21:07
      Highlight Highlight Und wie machst du das deinem Arbeitgeber klar?
  • Costinivos 20.04.2020 17:10
    Highlight Highlight Dieses ewig leidige Thema mit den Masken wird doch nur durch die Journalisten befeuert. Es gibt keine Studie welche beweist, dass diese wirklich was bringen in der breiten Bevölkerung. Zudem ist die Masse schlichtweg nicht vorhanden. 2 Meter Abstand ist da einfacher und Zielführender. Zum Pandemieplan hat wahrscheinlich nicht nur der Bund seine Hausaufgaben nicht gemacht oder Lagern sie den 50 Masken pro Person zuhause, wie es dieser Vorschreibt ? ;)
    • Barracuda 20.04.2020 18:26
      Highlight Highlight Herrliberg verwendet das Masken-Argument auch gerne. Nur ist es dort einfach ein Vorwand und einziges Allerweltsmittel, um möglichst sofort alles wieder zu öffnen ;)
  • manolo 20.04.2020 17:10
    Highlight Highlight Herr Blunschli - haben sie etwas gegen unseren Bundesrat? Ihre Kommentare sind immer so negativ! Bei ihnen ist das Glas fast immer leer!
  • Beasty 20.04.2020 17:05
    Highlight Highlight Mir fehlt es an einem Konzept. Es wäre ein einfaches gewesen zu sagen: Läden ab xy.Mai, Restaurants ab xy.Juni, Kinos ab xy.Juli, Openairs frühstens ab xy.September. Das hätte ein Horizont skizziert. Alles hätte auch wieder aufgeschoben werden können, wenn die Welle wieder angezogen hätte. Aktuell heisst es nur: ein paar in ein paar Wochen, der Rest keine Ahnung, und ah, die haben wir vergessen und evaluieren neu, die müssen ein Konzept vorlegen, die nicht, die einen brauchen Masken, die anderen nicht. Stringente Kommunikation geht anders...
    • banda69 20.04.2020 17:28
      Highlight Highlight @beasty

      Daten festsetzen bedeutet Begehrlichkeiten und Hoffnungen wecken, die mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht erfüllt werden können. Zuerst zusagen, dann absagen.

      Die SVP würde dies hemmungslos für ihre Parteipropaganda ausschlachten...Wischiwaschi-Bundesrat, Sozi-Politik, usw.
    • oliversum 20.04.2020 17:33
      Highlight Highlight Basierend worauf soll der Bundesrat solch genaue Prognosen stellen können?
    • batschki 20.04.2020 17:39
      Highlight Highlight Heute offensichtlicher als sonst gilt es, Unsicherheiten auszuhalten und sich Tag für Tag anzupassen an die neu gefundenen Tatsachen. Konzepte und stringente Kommunikation mögen akzeptiert gute Marketingstrategien sein - aber hier geht es um mMn Wesentlicheres - es geht prinzipiell um das Lebensverständnis unserer Gesellschaft. Und hier, meine Meinung, reagiert unsere Regierung optimal.
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  • Primus 20.04.2020 17:00
    Highlight Highlight Ja, zu Beginn hat der BR mindesten ein Wochenende verschlafen, da er noch nicht den Mut gehabt hatte die ausserordentliche Lage auszurufen. Und nun fehlt ihm noch der Mut auszusprechen, dass die Open Air Saison gelaufen ist. Ansonsten wird aber konsequent, logisch und schlüssig kommuniziert. Krasse Fehlleistungen konnte ich noch nicht erkennen. Auch nicht der Bundesämter. Haare kann man immer spalten.
    • NathanBiel 20.04.2020 19:05
      Highlight Highlight Die Openair Saison ist gelaufen. Das wissen alle.
    • Paulsson 20.04.2020 19:16
      Highlight Highlight "Haare kann man immer spalten." Haare? Berset & Koch? Hallo? 🙋‍♂️
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 20.04.2020 17:00
    Highlight Highlight Na ja, dass sich jetzt alle modisch einkleiden und nur Migros und Coop Kleider verkaufen dürfen ist doch kein Problem, denn wer sich modisch einkleiden will, der wartet gerne 2 Wochen :-)
    • _Qwertzuiop_ 20.04.2020 17:21
      Highlight Highlight Vor allem ist das Migros & Coop Kleidersortiment ja sooo extrem vielfältig... Da geht wirklich niemand einkaufen wenn es nicht bitter Nötig ist oder man es sowieso immer da holt. Ausserdem gibt es ja noch Zalando etc.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 20.04.2020 18:34
      Highlight Highlight Jetzt Kleider von Zalando zu propagieren finde ich aktuell nicht wirklich gut. Wartet doch einfach 2-3 Wochen und kauft dann lokal ein, das wäre gelebte Solidarität.
    • sowhat 20.04.2020 21:14
      Highlight Highlight Kommt dazu, dass die neuen Kleider eh niemand sieht, wenn man zu Hause bleibt 😉
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  • FrancoL 20.04.2020 16:58
    Highlight Highlight Ich weiss ja nicht was in Blunschi gefahren ist, aber wenn der BR ähnlich schlecht begründet und herleitet wie Blunschi dann haben wir wirklich ein Problem.

    Die Disziplin die ist mit erodiert weil der BR nicht perfekt kommuniziert, sondern weil wir eben die sind die wir sind und ein Teil sich heute schon Freiheiten nimmt, die nie kommuniziert wurden.

    Kleinläden anhand der Beispiele von Apotheken zu beurteilen ist reiner Populismus, noch nie hab eich eine Apotheke mit einem Kleinladen verglichen und das tun wohl viele andere auch nicht.

    Es ist nicht einfach, aber man kann es einfach reden.
    • Peter 20.04.2020 18:29
      Highlight Highlight Was in mich gefahren ist? Ich erlaube mir die unerhörte Frechheit, das Vorgehen des Bundes kritisch zu beleuchten. Das ist in Zeiten von Notrecht keine Anmassung, sondern zwingend notwendig. Sonst können wir die Pressefreiheit gleich abschaffen.

      Und ja wohl, Franco, man kann Apotheken sehr gut mit kleinen Läden vergleichen.
    • FrancoL 20.04.2020 19:13
      Highlight Highlight Nein Peter SIE kritisieren nur noch und wenn Sie sich diese Freiheit nehmen dann begründen Sie es nicht zB mit Vergleichen von Kleinläden und Apotheken, denn da macht keinen Sinn.
      Einen kleinen Kleiderladen und eine Apotheke sind 2 Dinge, man geht nicht in eine Apotheke und wühlt in den Sachen rum, muss nichts anprobieren etc. man wird meistens von einer Fachperson bedient und die springt nicht von einem Kunden zum andern.
      Zwingend notwendig Herr Peter Blunschi ist guter Journalismus und kein Populismus.
    • little reindeer 20.04.2020 19:21
      Highlight Highlight @Peter im Kleiderladen probiere ich diverse Kleider an und fasse noch viel mehr an.. in die Apotheken geht man rein und weiss vorher schon, was man kaufen will. Dementsprechend kurz hält man sich da auf und fasst sicher nicht verschiedenste Dinge an, die man dann nicht kauft. Zudem hat es, jedenfalls dort wo ich wohne, Markierungen am Boden, wo man durchlaufen darf und sich hinstellen soll.. So funktioniert 'shopping' aber nicht.
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  • nadasagenwirjetzteinfachmal 20.04.2020 16:58
    Highlight Highlight Dass sich der Bundesrat ab und an einen kleinen Patzer erlaubt, finde ich sympathisch. Würden sie alles zu 100% perfekt machen, würde es mich erschrecken, denn dann müssten sie Götter sein.

    • Leela 20.04.2020 17:48
      Highlight Highlight "Götter hat er gesagt"

      Ich wäre dafür, dass sie die 12 Prüfungen ablegen :)
    • HAL1 21.04.2020 11:36
      Highlight Highlight Sie würden dann zu 100% alles richtig machen wenn sie ehrlich wären und auch gemachte fehler eingestehen würden statt immer drumrum zu reden.

      100% alles richtig machen bedeutet nicht in einer solchen situation keine fehler zu begehen.

  • barbablabla 20.04.2020 16:58
    Highlight Highlight Und wie er/sies macht wirds falsch sein.
  • banda69 20.04.2020 16:56
    Highlight Highlight Die selbsternannte "Partei des Volkes" macht seit Tagen auf allen Kanälen Stimmung gegen den Bundesrat. Erfreulich ist, dass dies nicht bei allen SVP Wählerinnen und Wählern gut ankommt.
  • Howard 20.04.2020 16:55
    Highlight Highlight Es ist mir völlig unklar, was Sie, Herr Blunschi, mit diesem Artikel bezwecken. All das haben wir schon in den vergangenen Tagen hier und da gelesen. Wollen Sie "einen Keil" zwischen die vernünftige und unvernünftige Bevölkerung treiben? Oder sind Ihnen die 80%-Zustimmung ein Dorn im Auge? Oder wolle Sie einfach "der Jugend" nach dem Mund reden? Ich weiss nicht... was soll das?
    • manta 20.04.2020 17:56
      Highlight Highlight Es geht um Klicks 🤷🏻‍♂️

      Zudem sollen beide Lager von Lesenden bedient werden: die Befürwortenden sowie jene welche nich zufrieden sind mit den Massnahmen, sonst wechseln die das News Portal.
    • bbelser 20.04.2020 18:06
      Highlight Highlight Damit der vermutete Unmuts-Bürger nicht mehr nur dumpf vor sich hin grummeln muss, verhilft ihm Peter Blunschi zu deutlicherem Ausdruck und erhobener Stimme. Aber viel intelligenter werden die Beschwerden des Unmutsbürgers halt nicht durch diese Hilfestellung. Und so fragst du dich mit Recht: was soll das? Denn auch noch so viel Korinthenkackerei und Haar-in-der-Suppe-suchen kommt nicht an der Tatsache einer sehr hohen Zustimmung der mehrheitlich unaufgeregten Bevölkerung zu den Massnahmen, der Kommunikation und dem Zeitplan des Bundesrates vorbei.
  • MartinZH 20.04.2020 16:54
    Highlight Highlight Bei mir sind es 4 Punkte, welche mein Vertrauen in den BR erschütterten:

    1) Als BR Maurer meinte, er sei nicht Pestalozzi, und dass der Bund keine Vollkasko-Sicherheit bietet. Wer hat die Massnahmen verordnet? Verursacher-Prinzip?

    2) Es wurde gesagt "Wir lassen niemanden im Stich". Und die angekündigte Lösung für Selbständige wurde permanent verzögert.

    3) Der Partei-Zwist im BR: Die SVP-BR wollten schon längst lockern. Nur Wirtschaftsinteresse und keine Ahnung von der Wellen-Dynamik.

    4) Lockerung ohne Masken und Tests für alle und keine Tracing-App. Alle Grundvoraussetzungen nicht erfüllt.
    • kellersamuel182@gmail.com 20.04.2020 17:14
      Highlight Highlight Der SVP- Bundesrat Ueli Maurer wollte beanntlich die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus viel früher aktivieren, der Rest des BR lehnte jedoch ab!
    • bokl 20.04.2020 17:14
      Highlight Highlight @Martin
      Der Verursacher ist das Sars-Cov-2. Kannst ja versuchen das Virus einzuklagen. Oder schick eine Rechnung an Batman ;).
    • Unicron 20.04.2020 17:39
      Highlight Highlight Verursacher-Prinzip?
      Der Verursacher ist das Virus, nicht der Bundesrat. Der Bundesrat versucht Leben zu retten.
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  • Mulorer 20.04.2020 16:52
    Highlight Highlight Wo gibts denn diese illegalen Coronapartys? Nur damit ich die meiden kann, natürlich.
    • Patronus 20.04.2020 17:35
      Highlight Highlight Wenn du mit einem Schraubenzieher fest in die Steckdose drückst, öffnet sich eine wunderbare neue Welt. Dort findest du auch diese Parties.
    • bbelser 20.04.2020 18:57
      Highlight Highlight Mann, Patronus, wie kannst du nur, hier lesen Kinder mit... ;-)
    • lilie 20.04.2020 19:15
      Highlight Highlight @Mulorer: Unter einer Coronaparty stell ich mir eine voll abgefahrene WG-Party vor, bei der in jedem Raum fünf Leute mit 2 m Abstand zueinander sitzen und den Spass ihres Lebens haben. 😁
  • PlayaGua 20.04.2020 16:46
    Highlight Highlight Was ist eigentlich los, Herr Blunschi? Meines Erachtens macht der BR alles richtig. Und gemäss den von Ihnen zitierten Umfragen sieht das auch die klare Mehrheit der Bevölkerung so. Wieso also der Versuch, die Arbeit des BR zu desavouieren?
  • Allion88 20.04.2020 16:45
    Highlight Highlight Der bund hat auch jegliche sportarten "vergessen". Es gibt viele einzelsportarten, dienunter gewissen auflagen, bedenkenlos möglich wären (golf, tennis, leichathletik, etc..). Auch da hängen viele berufe hintendran.
    • regen 20.04.2020 17:25
      Highlight Highlight an der heutigen pressekonferenz wurde (wieder einmal?) klar und deutlich gesagt, dass einzelsportarten problemlos ausgeführt werden können. bitte informieren sie sich, bevor sie solche unwahrheiten verbreiten, denn genau so wird die gerüchteküche angeheizt.....
    • #gezellig 20.04.2020 17:50
      Highlight Highlight @regen stimmt so nicht ganz, sobald Eintelsportarten Infrastruktur brauchen, sind die Sportler auggeschmissen. Alle Tennisclubs/center, Golfclubs, Leichtatlethikanlagen etc. Nichts mit "kann problemlos ausgeführt werden", da verbreitest du Unwahrheiten.
      Ich darf noch nicht mal alleine in den Tennisclub an die Ballwand oder Services üben.
      Also, das du das anderen vorwirfst, bitte informiere dich
    • regen 20.04.2020 18:41
      Highlight Highlight @#gezellig
      richtig, wenn sie meinen nur mit der totalinfrastruktur tennis spielen zu können, haben sie recht. ausserordentliche zeiten rufen leider nach kreativen ideen und jammern gehört definitiv nicht dazu. vielleicht findet sich z.b. eine gelegenheit, auf einem privaten platz zu spielen, falls ihnen das so wichtig ist.....
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  • SchnippDippDapp 20.04.2020 16:43
    Highlight Highlight Und trotz Ihrem Artikel stehe ich hinter den Bundesräten und BAG Personen.
    Man muss nicht immer alles fehlerfrei machen und mir ist klar, verärgerst du die einen nicht, verärgerst du die anderen.
  • Raembe 20.04.2020 16:41
    Highlight Highlight „Der Bundesrat ist zu beneiden. "

    Nei, definitiv nöd.
    • Acacia 20.04.2020 16:47
      Highlight Highlight Definitiv nöd.
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Analyse

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