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Die Todesraten der Städte New York, London, Paris und Berlin der zweiten Welle der Spanischen Grippe. Bild: collage von watson mit Material von Wikipedia.

Warum eine zweite Coronavirus-Welle noch schlimmer ausfallen könnte



Viele Betten auf den Schweizer Intensivstationen bleiben leer. Die Neuerkrankungszahlen von Covid-19 gehen zurück. Und bereits mehren sich die Stimmen, die eine rasche Rückkehr zur Normalität fordern.

Dass wir im Moment nur die Ruhe vor dem eigentlichen Sturm erleben könnten, erklärt der deutsche Virologe Christian Drosten im Podcast des NDR. Der Institutionsleiter der Berliner Charité verweist auf das Beispiel der Spanischen Grippe, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwischen 35 und 100 Millionen Menschenleben forderte, einen Grossteil davon während der zweiten Welle.

ARCHIV - 23.01.2020, Berlin: Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité in Berlin, steht im Institut für Virologie an der Charité Berlin Mitte, in dem Untersuchungen zum Coronavirus laufen. Deutschland wird Experten zufolge mit dem neuen Coronavirus dauerhaft leben müssen. Der Virologe Drosten erwartet, dass Deutschland in Europa eines der Länder mit den höchsten Fallzahlen wird, «weil unsere Bevölkerung sehr reisefreudig ist», wie der Experte von der Berliner Charité am Donnerstagabend (27.02.2019) im ZDF sagte. Foto: Christophe Gateau/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Christophe Gateau)

Christian Drosten leitet das virologische Institut an der Charité Berlin Mitte. Bild: DPA

Die erste Welle der Spanischen Grippe begann Ende Juni 1918 und dauerte ca. einen Monat.

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Die erste der drei Wellen der spanischen Grippe in Grossbritannien. Sie war noch die harmloseste.

«Die [Spanischen Grippe] trat nicht in allen Orten auf, sondern die war lokal extrem ungleich verteilt. Die war hie und da auffällig, anderswo hat man gar nichts davon bemerkt ...»

christian drosten im Podcast «Corona virus update» des NDR

Bereits damals wurden Ausgangssperren verhängt und das Grippevirus schien in den Sommermonaten sowas wie eingedämmt. Drosten vermutet einen saisonalen Effekt. Die warmen Sommermonate verschleierten die eigentliche Problematik: Aus den einzelnen lokalen intensiven Brandherden wurde ein grossflächiger Schwelbrand:

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In den Sommermonaten schien die Spanische Grippe unter Kontrolle. bild Wikipedia

Und unter der Decke dieses saisonalen Effektes ... hat sich diese Erkrankung aber unbemerkt viel besser gleichmässig geografisch verteilt.

Christian Drosten im NDR

Der deutsche Virologe vergleicht den saisonalen Effekt von damals mit den heutigen Distanzierungsmassnahmen. Das Virus könnte sich nun von den einzelnen neuralgischen Gebieten fast unbemerkt gleichmässig geographisch verteilen.

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Die zweite Welle der Spanischen Grippe forderte ungleich mehr Todesopfer als die erste. bild: wikipedia

Als die spanische Grippe im Herbst 1918 erneut ausbrach, traf es nicht mehr nur die neuralgischen Gebiete, das Virus trat grossflächig auf. Aus dem Schwelbrand wurde ein Flächenbrand. Einen ähnlichen Ablauf kann sich Drosten für die Verbreitung des Coronavirus in diesem Sommer vorstellen.

«Wir werden, wenn es in den Winter reingeht, in einer anderen Situation sein. Wir hätten dann nicht mehr das Ungleichgewicht zwischen einzelnen kleinen Orten.»

christian drosten beim NDR

Die zweite Welle der Spanischen Grippe begann Anfang Oktober und endete erst Mitte Januar. Die Todesrate betrug phasenweise das Fünffache der ersten Welle. Auch die dritte Welle, die vom Februar 1919 bis Mitte April dauerte, wütete noch einiges heftiger als der erste Ausbruch.

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Die dritte Welle Anfang 1919. bild: wikipedia

Doch Drosten findet auch versöhnliche Worte. Panik machen will er nicht.

«Ich will jetzt gar nicht so ein starkes Plädoyer abgeben hier, aber ich will schon sagen, es laufen im Hintergrund Veränderungen von so einer Epidemie, die man auch miteinberechnen muss.»

christian drosten beim NDR

Miteinberechnen sollte man auch, dass es noch immer keinen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt und auch kein Medikament, das den Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zuverlässig mildern könnte. Die Möglichkeit auf eine zweite tödliche Welle bleibt bis dahin immer bestehen.

(tog)

Coronavirus – Verbreitung durch Husten

Video: watson/linda beciri

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    Alle Leser-Kommentare
  • Booker 20.04.2020 21:09
    Highlight Highlight bei uns in der Firma rechnet man auch mit mehreren Wellen über die nächsten 2 Jahre, dabei kann es durchaus zu einer grossen Anzahl Opfern kommen. Der nächste Lockdown wird man er Bevölkerung nicht so schmackhaft machen können und je mehr Sommer desto schwieriger. Das Beibehalten von Versammlung- und Veranstaltungsverboten und der Hygienemassnahmen über einen längeren Zeitraum ist die richtige Entscheidung. Ich habe einen Bekannten im Elsass, der über 15 Personen aus seiner Familie und dem nahen Umfeld verloren hat !
  • Fairness 20.04.2020 19:23
    Highlight Highlight Das Virus kann gefährlich sein. Das wissen inzwischen (fast) alle. Aber eigentlich ist es ja ein gescheites Virus, das mit wenigen Ausnahmen nur kranke und alte Menschen eliminieren will. Das ist in der Natur nun mal so. Die Schwachen werden gefressen. Und ja, ich habe auch Grosseltern. Ganz liebe sogar. Aber die sagen selbst sie möchten nie ein unwürdiges Leben führen, wenn sie keine Kraft mehr haben.
    • CalibriLight 20.04.2020 20:35
      Highlight Highlight @Fairness: *würg* - soviel zu Ihrem gescheiten Kommentar.
      Ich habe allerdings eine schwache Hoffung, dass er ironisch gemeint war.
    • kann(nid)verstaan 21.04.2020 07:49
      Highlight Highlight Und weil Ihre Großeltern nicht unwürdig sterben wollen - wie ich übrigens auch! - glauben Sie, dass sie sich darüber freuen werden, wenn sie für Ihr und ihresgleichen Vergnügen und Annehmlichkeiten vorzeitig abtreten sollen? Tatsache ist, dass man mit den Vorerkrankungen wie hoher Blutdruck, Diabetes und die anderen Vorerkrankungen sehr gut und lange leben kann. Außer man wird mit Corona beschenkt. Corona ist Todesursache, nicht die Vorerkrankung! Kapiert das endlich, auch wenn es euch nicht passt.
  • Silent_Revolution 20.04.2020 18:30
    Highlight Highlight Die "Welle" fällt jeweils so schlimm aus, wie die Regierung und die Medien bereit sind, durchschnittliche Infektions- und Todeszahlen als möglichen Weltuntergang zu präsentieren.

    Lasst den Viren ihren freien Lauf, wie auch zuvor jeden Winter. Die natürliche Selektion ist in Zeiten der globalen Überbevölkerung etwas enorm wichtiges.
    • Jonaman 20.04.2020 20:34
      Highlight Highlight @Silent_Revolution Du akzeptierst also, dass viele Menschen, die normalerweise ohne Probleme überleben würden, jetzt sterben müssten, bloss weil zu viele Covid-Kranke die Intensivstationen belegen? Ich möchte ja nie von einer deiner Entscheidungen abhängig sein müssen!
    • bonpris 20.04.2020 22:17
      Highlight Highlight @Jonaman

      In Grossbritannien leiden 3 Millionen (!) Bürger Hunger, wegen der Pandemiemassnahmen. Sie sind unmittelbar vom Hungertod bedroht.

      Ich glaube nicht das es ethisch vertretbar ist, Millionen von Bürgern dem konkreten, unmittelbaren Gefahr des Hungertodes auszusetzen, um ein paar Tausend zu retten, die wegen einer hypothetischen Überlastung des Gesundheitssystems vielleicht an Covid19 sterben könnten.

      Der Lockdown war von Beginn weg eine untaugliche Strategie, weil sie die sozioökonomischen Gegebenheiten der gesamten Menschheit einfach komplett ignoriert.

    • CalibriLight 20.04.2020 22:57
      Highlight Highlight @bonpris: Tragischerweise ist der Hunger in Grossbritannien überhaupt kein neues Corona Problem. Es mag sich durch die momentane Situation verschärft haben.

      Schon 2013 - also vor sieben Jahren - schreibt die NZZ darüber:
      https://www.nzz.ch/hunger-in-grossbritannien-1.18090549

      Und 2019 der Spiegel:
      https://www.spiegel.de/politik/ausland/grossbritannien-immer-mehr-menschen-auf-tafel-angewiesen-a-1266188.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chloetira 20.04.2020 17:09
    Highlight Highlight Ich mag solche nichtssagenden Artikel mit viel Konjunktiv nicht sonderlich. Weder in die eine noch in die andere Richtung. Auch kann ich den namen Drosten langsam nicht mehr hören. Weshalb ausgerechnet er so viele mediale Aufmerksamkeit erhält verstehe ich auch nicht. War es nicht Drosten, welcher damals bei der Schweinegrippe utopische Fall und Todeszahlen prognostizierte?
    Damit will ich nicht sagen, dass man Covid19 verharmlosen soll. Man sollte aber auch nicht das gegenteil tun. Auch die Massnahmen werden längerfristig Tote produzieren.
    • Garp 20.04.2020 19:04
      Highlight Highlight Im Gegensatz zu Dir, macht Drosten keine Prognose! Er zeigt nur ein mögliches Szenario auf.

      Das ist der Unterschied zwischen Laien und Wissenschaftler.
    • markenbaer 20.04.2020 19:04
      Highlight Highlight Drosten hat auch bei Covid-19 utopische Zahlen prognostiziert, inzwischen kennen wir die Mortalitätsrate dieser Grippe. Was verfolgt dieser Mann für ein Ziel?
    • Chloetira 20.04.2020 20:47
      Highlight Highlight @Garp wo stelle ich Prognosen an? Das die Massnahmen auch Tote produzieren werden ist heute schon Tatsache. Krebsvorsorgeuntersuchungen und OP's (Brustkrens) wurden teilweise aufgeschoben. Herzinfarkt und Schlaganfallpatienten gingen um bis zu 40% zurück. Da wird sicherlich der eine oder andere aus Angst zu Hause bleiben und dort sterben.
      Ich finde einfach, dass man solche Fälle nicht ignorieren darf. Es gibt nicht nur Covid19.
      Und zu Drosten: Szenarien mit wenn, aber und könnte finde ich jetzt nicht unbedingt besser als falsche Prognosen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 20.04.2020 17:02
    Highlight Highlight Schon wieder eine reißerische Überschrift :)
    Ich höre jeden Podcast vom ihm. Den Vergleich den er zieht betrifft bezieht sich auf die Verbreitung eines solchen Virus.
    Er plädiert dafür, die Maßnahmen des Lockdown bzw. deren Lockerung auf ihre Wirksamkeit zu prüfen.
    Denn eins ist doch klar: Die Immunisierung der Bevölkerung wurde in den letzten Wochen ja zu bremsen versucht, was natürlich für eine Herdenimmunisierung schlecht ist.
  • Mügäli 20.04.2020 16:40
    Highlight Highlight Wunderbar, da haben wir nichtmal die 1te Welle überstanden und watson schreibt schon von der 2ten noch vieeel schlimmeren.

    Ich frage mich bei diesem Artikel, ist es wirklich nur um viele dazu zubringen diese Artikel zu lesen oder um endgültig bei den Leuten ein ‚wir nehmen alles hin‘ zu erlangen?

    Der BR hat bis heute denke ich gute Arbeit geleistet, er hat informiert und für mich, was mich positiv überrascht hat, auch die Gesundheit vor wirtsch. Interessen gesetzt.

    Langfristig aber werden diese Massnahmen nicht akzeptiert werden. Wer ,akzeptiert’’ Arbeiten alles Andere nein ...
    • Garp 20.04.2020 17:51
      Highlight Highlight Weder noch, Mugäli, einfach ein mögliches Szenrario, wenn viele meinen, es hätte sich nun alles erledigt. Im Sommer werden sich ziemlich sicher weniger anstecken, da Kontakte vor allem im Freien stattfinden. Sobald es kälter wird, wird sich das wieder ändern. Es wäre schön wir kämen auf zweistellige Zahlen zurück, damit personal tracing wieder möglich wird und der Bund und Kantone da ihr Personal vorübergehend ausbaut. Dass Quarantäne angesagt ist, wer in Urlaub fliegt und dann zurückkommt.
  • Doc Bee 20.04.2020 15:34
    Highlight Highlight Warum eine zweite Coronavirus-Welle noch schlimmer ausfallen könnte ? Weil man nun noch besser weiss, wie Propaganda funktioniert. Wie man Menschen in Panik versetzt (Pandemie). Wie man Angst schürt, Angehörige zu verlieren, selbst zu erkranken, andere anzustecken. Angst vor dem befehligten wirtschaftlichen Corona-Desaster (Lockdown) und dem Ruin des eigenen Lebens. Angst vor einem neuartigen Polizeistaat, wo Freiheit und Grundrechte fehlen, angeblich um Leben zu retten. Man weiss noch besser, wie man die Gesellschaft zersetzt und dazu bringt, sich gegenseitig zu überwachen und zu denunzieren.
    • bonpris 20.04.2020 17:01
      Highlight Highlight Mag sein. Aber wem nützt das?
    • ldk 20.04.2020 23:25
      Highlight Highlight Den Reptiloiden.
    • bonpris 21.04.2020 15:22
      Highlight Highlight @Idk
      Brauchen die noch Fachkräfte?
  • DeDanu 20.04.2020 15:20
    Highlight Highlight Solch herablassende, überhebliche und herabspielende Aussagen gegenüber Fachleuten und Erfahrungen welche man in der Vergangenheit mit solchen Pandemien gemacht hat hier zu lesen erschüttert mich doch ziemlich. Wäre das in irgendeinem Ami Revolverblatt gepostet worden.... oook... das ist man gewohnt. Jedoch hier in der Schweiz mit einem ungleich höheren Bildungsgrad (vermeintlich ?!) ganz schön enttäuschend. Beginnen wir hier jetzt auch die Überbringer schlechter Nachrichten zu diskreditieren anstatt uns dem wirklichen Problem zu stellen ? Schönreden und wehklagen sind das Letzte was hilft.
    • markenbaer 20.04.2020 19:27
      Highlight Highlight Überbringer von schlechten Nachrichten?? Dieser Mann orakelt einmal mehr. Die erste Welle, die Drosten mit verheerenden Zahlen (aufgrund von nicht gesicherten Werten aus Italien und China) prognostiziert hat, ist nie so angekommen. Wie die italienische Regierung selber kommuniziert hat, wurden alle Toten mit dem Covid-19-Virus in der Statistik gezählt, auch Unfallopfer und ähnliches... Das hat zum Horrorszenario von Dr. Christian Drosten geführt.
  • Lowend 20.04.2020 14:49
    Highlight Highlight Alle wollen raus aus den Einschränkungen, dass ist schon klar, aber es kann brandgefährlich sein, aus dem Zug zu springen, bevor er ganz zum Halt gekommen ist.

    Wir erleben nun ein extrem labiles System, wo die Erhöhung eines einzelnen Parameters wie der Ansteckungsrate gravierende Folgen auf die Menge an Infizierten und damit auf die Kapazitäten in den Spitälern hat.

    Wenn wir jetzt nicht vernünftig handeln, dann kann es wirklich gefährlich werden und daher finde ich diese ganze Ausstiegsdiskussion ein wenig verfrüht, denn vermutlich ist der Marathon noch nicht mal in der Halbzeit!
    • bonpris 20.04.2020 17:03
      Highlight Highlight Die Metapher mit dem Zug könnte nicht falscher sein. Wir sitzen in einem Flugzeug, das sogleich abstürzt, wenn es stillsteht.
    • Lowend 20.04.2020 17:12
      Highlight Highlight Drolliger Vergleich.

      Bitte nicht weiter füttern, Danke.
    • Garp 20.04.2020 17:52
      Highlight Highlight Es steht ja nicht alles still.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Super8 20.04.2020 14:03
    Highlight Highlight Mich würden die verschiedenen Expertenmeinungen interessieren und ich nur die von Herr Drosten. Nur immer die Meinung desselben Experten eine Platform zu bieten ist subjektiv, willkürlich und nicht wissenschaftlich.
    • Klirrfactor 20.04.2020 15:07
      Highlight Highlight Drosten ist auch momentan der einzige Experte, der gleichzeitig auch für die Allgemeinheit kommunizieren kann und nicht nur in der Fachsprache.Weiter kommt hinzu, dass für einige Aussagen, ein kleines Wissenschaftliches Grundverständnis nötig ist. Ansonsten werden Aussagen aus Studien missinterpretiert und falsch weitervermittelt.
    • homo sapiens melior 20.04.2020 15:15
      Highlight Highlight Dann lies dich mal quer durch's Web. Es gibt haufenweise andere Experten. Wobei aber gerade Drosten als ziemlich kompetent und seriös gibt.
    • Klirrfactor 20.04.2020 21:18
      Highlight Highlight @hsm ja es gibt einige gute, auch deutschsprachige Experten, aber deren Kommunikation ist für Laien nur verwirrend. Und Drosten ist, soweit ich verstanden habe, auch speziell für Coronaviren ein Experte. Er betreibt schon seit zirka 10 Jahren Forschungen zum Thema. Und der erste Test zum neuen Coronavirus wurde auch von ihm und seinem Team entwickelt.
  • Eugen1999 20.04.2020 14:01
    Highlight Highlight Pandemiephilosohen und Panikmacher sind die eigentliche Krankheit. Wer dagegenn hält ist ein Verschwörer oder gilt als geistig vermindert. Hört auf mit diesem Wenn und Aber Zeugs. Schaue ich die Todesfälle in der Schweiz an, handelt es sich laut Statistik bei 97% der Opfer meist um alte Leute mit Vorerkrankung. Die einzigen in Europa, die langfristig gesehen den schlausten Weg gewählt haben, sind wohl die Schweden. Wenn die Pharmamultis schon keine Medis hinkriegen gibt es nur die Durchseuchung und die Isolation der Risikopersonen (nicht Gruppen). Tja, zu viele Köche verderben den Brei.
    • homo sapiens melior 20.04.2020 15:18
      Highlight Highlight Hört mal mit den Schweden auf! Sie haben inzwischen mehr Tote als die Schweiz und das in kürzerer Zeit. Die Pro-Kopf-Rate werden sie auch bald toppen.
      Man sollte sich auf dem Laufenden halten bevor man die seltsamen Theorien von Nichtexperten weiterverbreitet.
    • Lowend 20.04.2020 15:26
      Highlight Highlight Ich kann mich nur wiederholen:

      Für alle, die schreiben: "99% der Toten durch COVID-19 waren Alt und schon schwer erkrankt, sie wären so oder so später gestorben» sollen sich einfach vorstellen, eine oder einer dieser 99% war sein Vater oder seine Mutter, die Asthma oder ein behandelbares Herzleiden hatte.

      Erklärt mal euren Eltern, dass sie sterben, damit ihr weiter euren Wohlstand bewahrt. Diese statistisch begründeten Euthanasieprogramme zur Erhaltung des Reichtums ist purer Sozialdarwinismus. Echt widerlich! 🤦‍♂️
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 20.04.2020 15:37
      Highlight Highlight @homo sapiens melior: Steht so im Gruppenchat bei Whatsapp. Und auf Facebook und Instagram auch. Dann stimmt das so schon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PlayaGua 20.04.2020 13:48
    Highlight Highlight Von Drosten hielt ich zunächst viel. Aber derzeit scheint er sich zu stark in Hypothesen zu steigern. Und der Vergleich mit der Spanischen Grippe ist unzulässig.
    • DieFeuerlilie 20.04.2020 14:48
      Highlight Highlight Ok.. und wieso ist der Vergleich mit der Spanischen Grippe unzulässig?
    • NullAchtFünfzehn 20.04.2020 15:03
      Highlight Highlight Warum ist der Vergleich der spanischen Grippe mit Covid-19 unzulässig?
      Beides sind virale Infekte, beide betreffen viele Länder auf mehreren Kontinenten, beide verbreiten sich, soviel ich weiss, auf die gleiche Weise . . .
      Das mit deinem „Unzulässig“ musst du mir schon noch erklären.
    • homo sapiens melior 20.04.2020 15:19
      Highlight Highlight Und falls eine seiner Hypothesen zutreffen sollte, er aber nichts gesagt hat, wird er gelyncht, weil er nicht gewarnt hat. Heutzutage kann man es wirklich keinem Recht machen.
      Gerade Drosten informiert sehr sachlich. Für Panikmacherei sind immer noch die darauf spezialisierten Medien zuständig, die sonst nichts können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 20.04.2020 13:44
    Highlight Highlight Genau darum sollte man die Lockerung der Massnahmen nicht auf die leichte Schulter nehmen...

    Ich befürchte wir lassen uns von der Lockerung dazu verleiten nachlässiger zu werden...

    Weniger Abstand zu halten, Leute zu treffen, die Hände weniger zu reinigen...

    NEIN eben nicht. Niemanden treffen, weiterhin im Home Office arbeiten und schön die Hände waschen!
  • luegeLose 20.04.2020 13:41
    Highlight Highlight Seine Aussagen machen für mich Sinn. Der Lockdown hat die die Ausbreitung enorm verlangsamt. Die Lockerung ist der Wirtschaft geschuldet, SVP und FDP laufen Sturm endlich die Läden wiederzueröffnen. Die Läden sollen selber Sicherungsmassnahmen sorgen, Distanz und Masken. Lockerung ohne Impfstoff und Medikamente für Symptome, da muss man nicht Hellseher sein.
  • genauleser 20.04.2020 13:39
    Highlight Highlight Drosten sagt nicht, dass wir alle sterben.
    Er sagt nicht, dass die Welt untergeht.
    Er sagt, dass wir uns vorbereiten sollen.
    Ich denke da an das Gesundheitssystem, dass jetzt mal wieder den Normalbetrieb abdecken sollte - mit einer entsprechenden Reserveplanung im Hintergrund.

    Es ist legitim, normale Grippen, spanische Grippe, Masern, Filzläuse (...) heranzuziehen, wenn man die Ausbreitung von ansteckenden Krankheiten verstehen will.
    Es kommt auf das Kriterium an: Ausbreitung? Mortalität? Kapazität des Gesundheitswesens?
    • bonpris 20.04.2020 15:00
      Highlight Highlight Der Vergleich mit der Spanischen Grippe ist eigentlich nicht zulässig. Es traf damals vorwiegend vom Krieg ausgezehrte Menschen, welche wir heute nicht haben.

      Die Sterblichkeit war sehr viel höher. Es starben während der Epidemie pro Monat doppelt soviele Menschen, wie sonst in einem Monat starben.

      Pro Monat sterben heutzutage in der Schweiz rund 6000 Personen. Wäre Corona so schlimm, wie die Spanische Grippe war, dann müssten seit Februar 12000 bis 18000 mehr Menschen gestorben sein, als sonst innerhalb dieser Frist ohnehin sterben - trotz Lockdown. Davon sind wir weit weg.

    • Garp 20.04.2020 17:59
      Highlight Highlight Es geht um die Ausbreitung bonpris. Du zählst immer nur die Toten und vergisst, dass wir 1. füher eingegriffen haben als bei der spanischen Grippe und die Medizin gewisse Fortschritte gemacht hat. Sauerstoff gab es damals nicht für jeden mit Atemnot und auch nicht die Pflege.

      Du vergleichst doch selber. 😂
    • bonpris 20.04.2020 18:40
      Highlight Highlight @Garp
      Ich machte klar, dass ich einen an sich unzulässigen Vergleich anstelle. Was willst Du eigentlich noch mehr?
      Vielleicht die Wiederholung Deiner eigenen Meinung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • what's on? 20.04.2020 13:37
    Highlight Highlight War denn nun die zweite Welle der Spanischen Grippe das gleiche Virus wie bei der ersten Welle - oder bereits eine mutierte Version? Ein zusätzliches Argument für die Herdenimmunität.
    • M. S. 21.04.2020 03:15
      Highlight Highlight Herdenimmunität? Dann kollabiert das Gesundheitssystem.
  • Nick Name 20.04.2020 13:33
    Highlight Highlight Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es gute Gründe gibt für die These.
    Aber der Artikel ist furchtbar dürftig, sorry. Einfach zu zeigen, wie die Spanische Grippe verlaufen ist und zu sagen, «es könnte imfall auch ...», das ist wirklich nur kontraproduktiv. Lasst doch Herrn Drosten oder sonstwer wenigstens ein bisschen ausführen, warum das heute mit dem neuen Coronavirus auch so sein könnte.
    • bonpris 20.04.2020 15:08
      Highlight Highlight Die zweite Welle ist die direkte Konsequenz aus den Quarantänemassnahmen, resp. dem Lockdown und dem Umstand, dass der Lockdown nicht für immer beibehalten werden kann, weil es sonst zu Millionen von Hungertoten kommt.

      Also ist logisch was passiert. Aus Angst vor der Krankheit macht man dicht. Dann kommt die Not und mit ihr die Angst vor dem Verhungern. Also macht man wieder auf. Dann kommt die Krankheit wieder rein, sie war ja nur irgendwo im Urlaub, und trifft dann zu allem Übel auf eine durch die vom Lockdown geschwächte Bevölkerung - Kaboom! Die zweite Welle kracht uns mit'n in´s Gesicht.
    • Primus 20.04.2020 15:16
      Highlight Highlight Dies hatte er dargelegt. Ursprünglich gab es einzelne Fälle vom Stamm „A“ in NRW und vom Stamm „B“ in Bayern. Nun könne man praktisch überall in D alle Stämme nachweisen. Es gibt keine Virenfreien Gegenden mehr und man kann nicht mehr nachweisen, wie sie gewandert sind. Dies als nochmals stark vereinfachte Zusammenfassung, wie ich es gehört hatte.
    • Nick Name 20.04.2020 16:17
      Highlight Highlight Dann hat uns (tog) tatsächlich ein paar wichtige Informationen vorenthalten ...
  • genauleser 20.04.2020 13:30
    Highlight Highlight Die Erklärung für das mögliche Auftreten einer stärkeren zweiten Welle ist anscheinend einigen Lesern entgangen - hier: "Der deutsche Virologe vergleicht den saisonalen Effekt von damals mit den heutigen Distanzierungsmassnahmen. Das Virus könnte sich nun von den einzelnen neuralgischen Gebieten fast unbemerkt gleichmässig geographisch verteilen. Als die spanische Grippe im Herbst 1918 erneut ausbrach, traf es nicht mehr nur die neuralgischen Gebiete, das Virus trat grossflächig auf."
    • bonpris 20.04.2020 15:16
      Highlight Highlight Ich denke, das geschieht zwangsläufig. Die Distanzierungsmassnahmen, wie Du es nennst, senken wahrscheinlich die Ansteckungsrate. Dann werden die Infektionen weniger, sind dann aber deswegen auch weniger sichtbar. Das Virus kann sich deswegen mehr oder weniger unbemerkt geografisch ausbreiten. Bis dann eines Tages aus irgendeinem Grund die Infektionsrate wieder steigt. Z. B. wegen des Winters, der anfälliger macht für Infektionen, oder wegen schlechter gewordener Lebensbedingungen als Folge der Pandemiemassnahmen oder etwas anderem.
  • Selbstverantwortin 20.04.2020 13:14
    Highlight Highlight Erinnert mich stark an den Jahr-2000-Bug. Als zum Jahreswechsel nichts geschah, kamen all die Artikel, dass in der Folgezeit dann doch alles ganz schlimm würde.
    Corona mit bisher 1‘400 Toten mit der spanischen Grippe zu vergleichen, ist nur noch absurd.
    • Mutzli 20.04.2020 15:37
      Highlight Highlight @Selbst-Verantwortin

      Y2K ist tatsächlich ein ziemlich guter Vergleich, aber gerade umgekehrt: Der Grund wieso bei Neujahr 2000 nichts passiert ist, war eine massiver Programmier- und Aufrüstungsmarathon von tausenden von Firmen und zehntausenden von IT-lern.

      Den Bug gab es und es kam auch zu einzelnen massiven Fehlern am 1.1.2000, aber dank der Vorarbeit und zig Leuten im Pikettdienst, konnte schlimmeres verhindert werden.

      Der Dank dafür: "Lol, is nix passiert, is also alles nur Panik gewesen"

      Und was haben wir nun nach der ersten Corona-Welle? Wieder ähnlich superinformierte Meinungen..
    • Mutzli 20.04.2020 16:28
      Highlight Highlight /2

      Da mir bewusst ist, wie die Idee "Y2k war nur Panikmache, is ja nix passiert" verbreitet wurde, hier ein Artikel zum Thema: https://time.com/5752129/y2k-bug-history/

      "20 Years Later, the Y2K Bug Seems Like a Joke—Because Those Behind the Scenes Took It Seriously [...] “The Y2K crisis didn’t happen precisely because people started preparing for it over a decade in advance. And the general public who was busy stocking up on supplies and stuff just didn’t have a sense that the programmers were on the job,” says Paul Saffo, a futurist and adjunct professor at Stanford University."
    • Mutzli 20.04.2020 16:32
      Highlight Highlight /3

      WIe gesagt: Ziemlich viele Parallelen.
      -Mangelnde Vorbereitung, trotz der Warnung von Experten (Sälü Medilager und Koordination! Tschüss zusammengestrichener Ventilatorkauf in den USA! etc.)

      -Eher zweifelhafte Rolle der Medien, die ein ernstzunehmendes Problem häufig extrem verzerrten (nein, bei Y2k wären keine Flugzeuge abgestürzt, aber wenn die Bank plötzlich keine Datenbank mehr hat, wär das auch eher blöd. Ditto Corona: Nein, es ist nicht eine neue Pest, aber wenn man nix macht, werden global Millionen sterben)

      -+wenn man erfolgreich war, siehts aus, als ob nichts gewesen wäre...
    Weitere Antworten anzeigen
  • David Rüegg 20.04.2020 13:13
    Highlight Highlight Nicht dass die Menschen heute klüger wären als damals, aber zum Glück stehen uns heute doch wesentlich bessere Instrumente zur Kontrolle der Situation zur Verfügung. Ein solcher Flächenbrand wie bei der zweiten Welle der Spanischen Grippe müsste sich mir Massentests und Tracking ziemlich gut vermeiden lassen. Zudem war es der Eindämmung der damaligen Pandemie sicher nicht förderlich, dass auch gerade noch ein Weltkrieglein tobte.
    • DieFeuerlilie 20.04.2020 15:04
      Highlight Highlight Massentests/Tracking finden praktisch nirgends statt (Dunkelziffer 3-5x höher, mindestens), und ansteckend ist man, auch wenn man symptomfrei ist.

      Und genau darauf muss man immer wieder hinweisen.
      Das Virus ist nicht weg, wir geben ihm lediglich weniger Gelegenheit,uns anzustecken.

      Aber sobald viele wieder zum Vor-Corona-Zustand zurückkehren, geht das Ganze wieder von vorne los. Und unterdessen hat sich das Virus weltweit verbreitet.

      Es wäre also klug, diese mögliche zweite Welle im Kopf zu behalten, und sich dementsprechend zu verhalten.
    • bonpris 20.04.2020 15:17
      Highlight Highlight Covid19 beweist uns gerade, dass es mit den Massentests und dem Tracking nicht weit her ist.
  • Morgenbrot 20.04.2020 13:11
    Highlight Highlight Langsam Zweifle ich an Drostens geistiger Gesundheit. Da sagt erg, dass man keine Vergleiche mit Influenza machen soll, diskreditiert jeden anderen Experten, der es macht, tut es dann aber selbst und greift dabei locker über 100 Jahre (!) zurück um erneut Angst zu schüren.
    Das Problem ist nur, dass man SARS-Cov-2 wirklich in keinstes Weise mit der Spanischen Grippe vergleichen kann, da zum einen die Mortalität Heute viel tiefer ist und von Tag zu Tag weiter runtergrechnet werden muss, und zum anderen 100 Jahre vergangen sind und es nicht nur einen medizinischen Fortschritt gegeben hat.
    • M. S. 21.04.2020 03:17
      Highlight Highlight Sie begreifen Drosten nicht.
  • Dave1974 20.04.2020 13:05
    Highlight Highlight Ich halte den Vergleich mit der Spanischen Grippe für unangebracht, wenn man im gleichen Zug nicht auch noch die Demographien und die Zustände im Gesundheitssystem von vor 100 Jahren benennt, denn damals konnte man nicht einfach mal die Ambulanz rufen oder schnell mal einen von tausenden Ärzten wenigstens per Telefon um Rat fragen.
    Ein ganz wichtiger Punkt sind auch die damals betroffenen Altersgruppen. Wenn bei einem Durchschnittsalter von rund 56 Jahren vorallem die Gruppe von 20 bis 40-jährigen betroffen ist, dann gibt es keine Hilfe mehr.
    Schon nur alleine der 1. WK war nicht so "gesund".
    • Lexxus0025 20.04.2020 13:21
      Highlight Highlight Du berücksichtigst aber nicht die gesteigerte mobilität und die hohe globalisierung die es dafür damals nicht so gab. Ausserdem gabs damals weit weniger menschen.
    • bonpris 20.04.2020 15:21
      Highlight Highlight @Lexxus
      Es gab damals schon eine sehr gut funktionierende, weltumspannende Mobilität und Globalisierung: mit Dampfeisenbahnen und Segelschiffen.
    • Grötzu 20.04.2020 22:04
      Highlight Highlight Wie alt wurden die Menschen 1918?
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  • wkN 20.04.2020 13:04
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Don Huber 20.04.2020 13:04
    Highlight Highlight Und neben dem Corona gibt es keine Böög Verbrennung. Trotzdem mach ich eine Heute eine live Übertragung auf Facebook 17:30 unter "Ivan Huber" zu finden mit allem drum und dran !! Pocket Böög bekam ich zum Glück frühzeitig. :-) :-)
  • Stinkstiefel 20.04.2020 12:57
    Highlight Highlight Wieso wird man eigentlich gelyncht, wenn man Covid-19 mit der gewöhnlichen Grippe vergleicht, aber der Vergleich mit der Spanischen Grippe wird vorbehaltlos toleriert?

    Es ist BEIDES nicht das Gleiche!
    • zar_dule 20.04.2020 14:19
      Highlight Highlight Zumindest die Mortalitätsrate bewegt sich deutlich in Richtung der Grippe, weil die Dunkelziffer der Infizierten wohl massiv höher ist als angenommen, was die Zahlen unbrauchbar macht (Studie in Kalifornien geht von 50-85 Mal mehr Infizierten aus als dokumentiert was zu einer ähnlichen Mortalitätsrate wie bei der Grippe führt. Und was man nicht vergessen sollte, eine (richtige, nicht Erkältung) Grippe ist nichts harmloses) Quelle: John Ioanidis (Stanford, Epidemiologe) Siehe Video (dauert nur 3min)
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  • Sam Regarde 20.04.2020 12:49
    Highlight Highlight Kann man die Spanische Grippe überhaupt mit Corona vergleichen?
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 20.04.2020 12:41
    Highlight Highlight Ich kann diesen Drosten nicht mehr hören.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 20.04.2020 12:40
    Highlight Highlight "Warum eine zweite Coronavirus-Welle noch schlimmer ausfallen könnte"
    Oke warum könnte es dann so sein?
    Weshalb war es dann dazumal so? Dazu findet man im Artikel nichts.
    Im Herbst könnte auch ein Meteorit Zürich zerstören, aber welche Hinweise gibt es darauf?
    • Lea Real 20.04.2020 12:54
      Highlight Highlight Doch, soweit ich das verstehe, wäre folgendes die Erklärung: „Das Virus könnte sich nun von den einzelnen neuralgischen Gebieten fast unbemerkt gleichmässig geographisch verteilen.“
    • bebby 20.04.2020 12:59
      Highlight Highlight Damals hat sich der Virus, und es war ein Grippevirus, zum schlimmeren verändert.
      Jahre später hat man deswegen eine Massenimpfung in den usa durchgeführt, die es gar nicht gebraucht hätte.
      Lektion aus der Geschichte: es ist nie zweimal dasselbe.
    • WatDaughter (aka häxxebäse) 20.04.2020 13:03
      Highlight Highlight Vor allem grassierte die spanische grippe nach einem jahrelangen krieg... die leute waren eh schon geschwächt. Und damals betraf es vor allem zw. 20-40 jährige, so quasi die tragenden generationen. Auch viele kinder starben.

      Schon ein kleiner unterschied zu heute...

      Wieder langsam alles öffnen und die risikogruppe in quarantäne setzen. Dann kann uns eine 2. Welle nicht mehr so treffen, weil der virus keinen wirt findet. Sobald das impfmittel vorhanden ist, darf auch die risikogruppe wieder raus.
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  • Garp 20.04.2020 12:33
    Highlight Highlight So manche scheinen hier zu meinen, durch die Lockerungen werde auch das Abstand halten aufgehoben. Zeigte sich schon am Wochendende.

    Eine zweite Welle würde einen noch viel grösseren Schaden verursachen und sie ist durchaus möglich, wenn zu viele Menschen nachlässig werden und nur egoistisch handeln. Wir haben das Sars Cov 2 nicht ausgerottet, nur weil die Zahlen runter gehen. Die können je nach Verhalten der Bevölkerung ganz schnell wieder steigen.

    Diejenigen die hier nun rumschreien, weg mit den Einschränkungen sind die gleichen, die andern sehr schnell Beschränkungen auferlegen wollen.

    • Michael Heldner 20.04.2020 13:51
      Highlight Highlight Naja wir haben auch die Grippe nicht ausgerottet trotz tamiflu (was sich ja nachträglich als unwirksam rausstellte) und ne Impfung haben wir theoretisch auch aber selbst diese schützt nur mäßig.
      Worauf ich raus will? Nun selbst wenn wir jetzt nach fast 12 Jahren Forschung (erster Fall SARS) ne Impfung finden, bedeutet das nicht, dass sie plötzlich so gut ist, dass die Krankenhaus fälle zwingend weniger werden
      Es gibt also kein richtiges „CoV ausrotten“
    • Garp 20.04.2020 14:09
      Highlight Highlight Die Impfung bei Grippe schützt vor allem Alte mässig, weil je älter desto weniger wirksam. Grippeviren mutieren sehr schnell und daher ist jedes Jahre ein neuer Impfstoff nötig, der auf den ersten auftretenden Grippefällen beruht, manchmal setzen sich aber andere durch und gehen dann um die Welt.

      Dazu kommt, dass viele sich nicht impfen wollen, wenn sie nicht selber gefährdet sind.

      Das nur als Ergänzung, ich gehe mit Dir einig.

      Ob eine Ausrottung möglich ist, wird sich erst noch zeigen, das hängt davon ab, wird es eine gute und gutveerträgliche Impfung geben und wie mutiert das Virus.

    • WatDaughter (aka häxxebäse) 20.04.2020 19:32
      Highlight Highlight Es wird immer viren geben, die kann man nicht "besiegen". Viren befallen alle und die schwächsten verlieren den kampf. Wir schützen uns gegen den virus und dadurch wird er unter umständen resistenter. Wo endet das?

      Nach einem op fehler bekam ich eine schwere sepsis. Diese habe ich nur überstanden, weil ich jung, sportlich und gesund war. Ansonsten hätten alle bis dato angewendeten massnahmen nichts genutzt. Es gibt keine unsterblichkeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dede7 20.04.2020 12:29
    Highlight Highlight ohne jetzt einen Experten zu hinterfragen: zur Zeit der Spanischen Grippe ist man weniger gereist, gependelt, geflogen usw.
    • Leica 20.04.2020 13:23
      Highlight Highlight Das stimmt zwar generell, doch im Krieg sind auch viele Truppen verschoben worden, auch in andere Länder. So geht man heute davon aus, dass das Virus von einer Geflügelfarm in den USA stammte, deren Besitzer eingezogen und nach Europa geschickt wurde. Da die Soldaten auf engstem Raum lebten, verbreitete sich das Virus rasant.
    • bebby 20.04.2020 13:28
      Highlight Highlight Stimmt nicht ganz: es gab da grössere Truppenbewegungen. Und dann wurden die ehemaligen Soldaten übers ganze Land verteilt nach Hause geschickt.
  • quad 20.04.2020 12:20
    Highlight Highlight Liebes Watson Team, ich schätze Eure pragmatische Art & Weise.

    Zum Thema Covid-19; Herr Dr Drosten haben wir jetzt seit gut 8 Wochen gehört. Ein ganz grosser Teil von dem was er "befürchtet" hat, ist nicht eingetroffen.

    Es gibt noch ganz viele & um z.T. äusserst gut ausgebildete Spezialisten was Pandemien & Viren betrifft, welche eine andere Meinung als Herr Drosten vertreten.
    Es wäre daher sicher interessant & wissenswert für uns alle, wenn man auch diesen Mediziner / Wissenschaftler / Doktoren einmal das Sprachroh geben würde. Danke für im Voraus für Eure Recherchen.
    • Garp 20.04.2020 14:33
      Highlight Highlight KenFM die qualifizierte Quelle für Infos 🙈 .
    • Garp 20.04.2020 17:38
      Highlight Highlight Er ist Microbiologe und seit 7 Jahren emeritiert. https://www.br.de/nachrichten/wissen/bhakdis-brief-an-die-kanzlerin-was-ist-dran-an-seinen-fragen,RutYDhd

      Du kannst das noch lesen.
    • quad 20.04.2020 20:23
      Highlight Highlight Eben weil er emeritiert ist kann/darf er so kommunizieren. Dr. Bhakti darf zudem auf eine 35 Jährige Erfahrung auf allerhöchstem Niveau zurückblicken. Der weiss schon was, dass ist nicht nur Theorie.

      Zu Bedenken ist auch, dass die öffentlichen Pressen, mit ein paar löblichen Ausnahmen (Danke Watson), heute lieber über die nicht ins Konzept passenden "Wissenschaftler redet, als vielleicht einmal mit ihnen ...
  • Heini Hemmi 20.04.2020 12:06
    Highlight Highlight Es ist relativ einfach: Wir können das Schlimmste verhindern, wenn sich alle an die Massnahmen halten. Aber es ist zu befürchten, dass es zu viele Zweifler und Ignoranten gibt, die unser Ziel unterwandern. Und es wird sich leider zeigen, dass totalitäre Systeme bei der Bekämpfung von Pandemien im Vorteil sind.
    • bonpris 20.04.2020 17:08
      Highlight Highlight Ich bezweifle, dass die Massnahmen einen Effekt auf die Ausbreitung des Virus haben.
      Das Robert-Koch-Institut hat herausgefunden, dass die Reprodukitonsrate durch die Massnahmen praktisch unbeeinflusst ist und schon vor den Massnahmen kleiner als 1 war (= keine weitere Ausbreitung mehr).
  • maude 20.04.2020 12:04
    Highlight Highlight Wäre es nicht sowieso utopisch zu glauben, dass das Virus mal so kurz auftaucht und dann auf nimmerwiedersehen verschwindet?
    Ich denk es wird im Herbst/Winter wieder kommen und ich hoff jetzt einfach mal, dass wir bis dann wirkungsvolle Medikamente haben werden.
    • Garp 20.04.2020 12:14
      Highlight Highlight Es ist noch nicht verschwunden. Abstand halten müssen wir noch eine ganze Weile, wenn wir keine zweite Welle wollen.
    • Saraina 20.04.2020 12:31
      Highlight Highlight Das Virus ist ja noch gar nicht weg! Die angestrebten Neuinfektionen im zweistelligen Bereich sind in weiter Ferne, und die Leute verlieren bereits die Geduld.
    • sowhat 20.04.2020 12:44
      Highlight Highlight Das wird es ganz bestimmt, wenn wir jetzt alle Vorsichtsmassnahmen aufgeben. 2M Abstand, in den Ellbogen husten & niesen und regelmässig Hände waschen MüSSEN wir beibehalten.
      Sonst sind wir geliefert.
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  • SIEGLINDE 20.04.2020 12:04
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Staygreen 20.04.2020 11:58
    Highlight Highlight "Wozu sich den Kopf zerbrechen, wenn es doch nie passiert".
  • TWilli 20.04.2020 11:57
    Highlight Highlight Heute morgen im Radio: Noch eine Woche durchhalten, dann kommen die Lockerungen! Es kam so rüber dass dann alles wieder in Ordnung sei und man schon fast wieder tun und lassen könnte was man will. Wenn das nun wieder von den Teilen der Medien so vermittelt wird bin ich froh, dass auch noch "Angst" gemacht wird. Wenn nun alle wieder rausrennen und sich in grossen Gruppen treffen/sich der öV wieder füllt sind wir wieder schneller im Lockdown als uns lieb ist.
    • Phrosch 20.04.2020 13:07
      Highlight Highlight TWilli, welches Radio hörst du denn? Natürlich hätten wir alle am liebsten, dass morgen alles vorbei ist. Aber wenn ich das, was ich so höre und lese, zusammenfasse, wird klar, dass es das noch lange nicht sein wird.
    • TWilli 20.04.2020 13:37
      Highlight Highlight Es war sehr früh am Morgen SRF3
    • bonpris 20.04.2020 17:15
      Highlight Highlight Der Lockdown erübrigt sich, wenn die Mehrheit der Bürgerinnen wegen des Lockdowns arbeitslos geworden ist. Spätenstens dann, ist das Covid19-Risiko das allerkleinste Risiko für die Mehrheit der Bürger.
      Dann wird man gerne Coronatote in Kauf nehmen, um Hungertote zu vermeiden. So beginnt es ja bereits gegenwärtig zu geschehen in einigen Ländern, wo man schon jetzt gegen den Lockdown demonstriert.
  • Chrigi-B 20.04.2020 11:53
    Highlight Highlight Ich denke bis zu einer allfälligen 2. Welle haben wir wirksame Medikamente.

    Die Pharmafirmen sind bereits am Studien erstellen welche Medikamente wirksam sind. Nicht nur im Labor, sondern bereits mit Tests an Menschen in den Spitälern.

    Erste Erkenntnisse und Trends, aus diesen Studien, lassen doch etwas Hoffnung aufkommen!

    Ist eine 2. Welle möglich? Wer weiss. Also gem. ETH Forscherin war die 1. Welle bereits am abflachen bevor der Lockdown überhaupt beschlossen wurde.

    Ich hoffe dieser Scheiss Käfer verpisst sich so schnell wie er aufgetaucht ist und schon bald gehts an den See. 👍🏻
    • Mutzli 20.04.2020 16:03
      Highlight Highlight @Chrigi-B

      Welche Forscherin? Zumindest nach dem off. COVID-19 Monitoring der ETH (https://ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/bsse/cevo/research/COVID-19/ScireEtAl-CHconfirmedCases.pdfl), gibt es eine glasklare Korrelation des drastischen Rückgangs der Infektionsrate mit den strikteren Massnahmen ab dem 13.3.

      Die effektiven Fälle stiegen auch nach dem Lockdown zuerst weiter an, bis die gesunkene Infektionsrate spürbar wurde (siehe Grafik).

      Missversteh ich da was, oder denken Sie wirklich, dass die Fälle ohne jede Massnahme quasi aus dem Nichts gesunken wären?
      Benutzer Bild
  • keplan 20.04.2020 11:53
    Highlight Highlight Jo und vielleicht gibt es keine 2. Welle, weil sich der Virus bei der 1. Viel mehr verteilen konnte als vor 100 Jahren.
    Niemand kann in die Zukunft schauen...

    Hört endlich auf mit diesen Horrorszenarien, hört auf mit dieser Panik!

    Ja es werden Leute sterben, zumindest bis es ein vernüftige/s Medikament/Impfung gibt.

    Aber hört auf alles an die Wand zu fahren um alles und jeden schützen zu wollen (sondern schütz euch selbst). Lockert endlich die irrsinnigen Massnahmen auf ein vernüftiges Mass.
    • Statler 20.04.2020 12:07
      Highlight Highlight Was wäre denn, Ihrer fachmännischen Meinung zufolge, ein «vernünftiges Mass»?
    • keplan 20.04.2020 12:18
      Highlight Highlight Der schwedische Weg scheint ungefähr gleich gut zu funktionieren wie unserer, beginnen wir mal damit. Der wurde übrigens von schwedischen Fachmännern/frauen entwickelt.
    • ManOnTheMoon 20.04.2020 12:21
      Highlight Highlight Wenn die Leute wegen einer nüchternen wissenschaftlichen Analyse, die Aufgrund einer vergangenen Pandemie einfach aufzeigen will, was sein könnte, Panik kriegen und hier in den Kommentaren Leute 'Stoppt die Panikmache' schreien. Dann hat bei diesen Leuten einfach die schweizerische Schulbildung das Ziel vefehlt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beasty 20.04.2020 11:52
    Highlight Highlight Lässt sich das echt so vergleichen? 1918 gab es kein Internet, keine Echtzeitüberwachung, keine Tests. Eine zweite starke Welle kann nur kommen, wenn Länder ihre Tests einstellen. Doch das Gegenteil ist der Fall: alle wollen mehr testen. So sehr ich Drosten schätze, aber diese Aussagen hätte er sich sparen können - oder zitiert Watson nur sehr lückenhaft?
    • De-Saint-Ex 20.04.2020 12:11
      Highlight Highlight Von welchen Tests schreibst Du? Jene die eine Infizierung anzeigen? Bringt nix. Heute getestet kann sich diese Person morgen infizieren...
      Und zur „Neu-Internet-Zeit“.... was ist mit dem Umstand, dass vor 100 Jahren keine Hunderte von Millionen in der Weltgeschichte herumdüsten? Das Virus ist mit Ausnahme von ein paar Mini-Inseln überall und verschwindet nicht so wie von Trump und Konsorten gewünscht wie ein Wunder von selbst!
    • Liselote Meier 20.04.2020 12:30
      Highlight Highlight @De-Saint-Ex; Düsten zwar nicht herum weil das Düsentriebwerk noch nicht erfunden worden war, aber da gab es schon enorme "Reisetätigkeiten".

      Alleine 1 Mio. US Soldaten wurden im Jahre 1918 nach Europa verschifft, die britischen und französischen Tanks wurden von Chinesen gewartet, bei den Briten und Franzosen kämpfen Kolonialtruppen aus allen Regionen der Welt und gingen wieder nach Hause.

      Grosse Gefangenlager, reger Truppenaustausch usw.

      1918 begann auch die Intervention in Sowjetrussland Truppen aus 20 Länder usw.

      Umvolkungen, Vertreibungen nach den neuen Grenzziehungen usw.

    • Ohniznachtisbett 20.04.2020 12:40
      Highlight Highlight Beasty hat schon recht. 1918 war gleich am Ende des 1. WK. Millionen lagen in Lazaretten, Millionen waren unterernährt, Millionen anfällig. Hinzu kommt, dass es damals keine Antibiotika gab und viele auch an bakteriellen Nebeninfektionen starben. Die Spanische Grippe war auch deshalb so schlimm, weil sie 20-40-jährige am stärksten heimsuchte. Also genau jene die - sollten sie den Krieg überlebt haben - den Kontinent wieder aufbauen sollten. Zudem gab es keine Tests, man hatte wenig Kenntnisse über die Übertragungswege usw. Hier Vergleiche anzustellen, könnte man gleich mit der Pest anfangen..
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  • Sapientia et Virtus 20.04.2020 11:51
    Highlight Highlight Zuerst hiess es fünf Wochen Lockdown, wir haben alle die Regierung loyalst mitgetragen trotz riesigen wirtschaftlichen Kosten, jetzt sind es bis zum 8.6. mindestens 11 Wochen, vielleicht Monate, vielleicht auch 2 Jahre, wobei Massenarmut in unvollstellbarem Ausmass droht. Zuerst war die Begründung, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, jetzt soll anscheinend doch die Zahl der Infizierten um jeden Preis niedriggehalten werden...der Bundesrat führt die Schweiz im Alleingang in die Katastrophe!
    • Lowend 20.04.2020 12:45
      Highlight Highlight Da rechnet einer Massensterben gegen Massenarmut, nur weil er sich nicht vorstellen kann, sich zwei Jahre einschränken zu müssen? Was würden solche Menschen eigentlich in Kriegszeiten tun?
    • FrancoL 20.04.2020 12:46
      Highlight Highlight Sind wir doch froh, dass Du nicht BR bist, denn sonst wären wir schon in der Katastrophe.
      Was genau qualifiziert Dich solche Aussagen zu machen? Dein Neckname?
    • sowhat 20.04.2020 12:47
      Highlight Highlight 🤦‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • iudex 20.04.2020 11:51
    Highlight Highlight Der Konjunktiv sollte einzig Herrn Koch überlassen werden.
    • bonpris 20.04.2020 17:29
      Highlight Highlight Gelobt sei das Wort Gottes, AMEN!
  • Paulu2807 20.04.2020 11:48
    Highlight Highlight Es wurde wohl verständlich Aufgezeigt warum die zweite Welle der Spanischen Grippe tödlicher war. Aber warum eine potentielle zweite Corona Welle tödlicher ausfallen wird wird nicht erläutert.

    Gruss ein nicht Experte.
    Bleibt Gesund!
    • ManOnTheMoon 20.04.2020 12:23
      Highlight Highlight Der Beitrag zeigt einfach auf, dass vergangene Erfahrungen zeigen, dass nur weil eine Welle überstanden, noch nicht alles in Butter sein muss. Nicht mehr und nicht weniger.
  • Vesparianer 20.04.2020 11:46
    Highlight Highlight Die Vergangenheit lässt sich nicht in die Zukunft projizieren.
    • Garp 20.04.2020 12:05
      Highlight Highlight Aber man könnte aus der Vergangenheit lernen lernen. Viele sind dazu jedoch nicht gewillt.
    • ManOnTheMoon 20.04.2020 12:23
      Highlight Highlight Aber man kann trotzdem aus ihr lernen oder?
    • Saraina 20.04.2020 12:33
      Highlight Highlight Du glaubst nicht an Erfahrung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 20.04.2020 11:45
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, warum man aus ähnlichen Situationen nichts lernen sollte. Schlimmer noch, jeden Lernprozess abwürgen und verweigern. Typisches 'ostrich' Verhalten. Sollte eigentlich bei uns nicht vorkommen, tut es aber offensichtlich doch. Schade.
    • bonpris 20.04.2020 17:31
      Highlight Highlight Weil die Situationen eben nicht ähnlich sind ...
  • Hierundjetzt 20.04.2020 11:44
    Highlight Highlight 2. Welle? Egal, komm, öffnen wir die Restaurants und Bars, weil man ein Bier mit Kollegen ja nur in einem Spunten drinken kann. Auch das Kaffee am Morgen muss unbedingt in einer engen Espressobar sein.
    • Ferd Blu 20.04.2020 12:09
      Highlight Highlight Die Zweite Welle wird aber erst recht wegen diesen zeitlichen Restriktionen kommen, da man die Pandemie unnötig in die Länge zieht da dann viel zu wenige Menschen Immunität für eine gewisse Zeit haben. Würde man die Risikogruppen isolieren und denn Rest normal laufen lassen, könnte man durchaus die Herden Immunität erreichen bei 60-70% der Bevölkerung, dann würde eine Zweite Welle sehr unwahrscheinlich. Das Virus kann dann kaum neue Verbreitung finden. Danach müsste man aufs Ausland schauen und unsere Grenzen dicht machen. Für eine Weile.
    • Hierundjetzt 20.04.2020 16:09
      Highlight Highlight Also Singapur mit der 2. Welle widerspricht Deinen Annahmen diametral.

      Ich erinnere an watson Artikel, die Singapur damals (zu recht) gelobt haben.

      Zu Deiner Theorie Risikogruppen:

      dass wären dann aktuell 30-40% der Bevölkerung.

      + zusätzlich noch sämtliche im gleichen Haushalt lebende, was insgesamt 50% ausmachen würde.

      = 4‘000‘000 (gut zum rechnen)
      ./. 2‘000‘000 sind Senioren (65+)
      ./. 1‘000‘000 Kinder, gesunde etc die im gleichen Haushalt leben

      = 1‘000‘000 Menschen, die Du mit Deiner Idee von der Arbeit ausschliesst.

      Aber dann kannst Du die Wirtschaft nicht mehr am laufen halten
  • pluginbaby 20.04.2020 11:43
    Highlight Highlight Mittlerweile hat wohl jeder Virologe und Infektiologe bemerkt, dass die momentane Situation seine "once in a lifetime" Möglichkeit für persönlichen Ruhm ist. Ich meine damit nicht explizit Herrn Drosten, er wird halt durch jede Zeitung geschleppt wie ein bunter Hund.

    Liebe Medien, Liebes Watson

    Weniger wäre oft mehr, kein Mensch kann so viel Informationen vernünftig verarbeiten
    • bonpris 20.04.2020 17:32
      Highlight Highlight 1 % Information + 99 % Spekulation
  • Hallwilerseecruiser 20.04.2020 11:43
    Highlight Highlight Ich liebe diese "motivierenden" Artikel an einem Montagmorgen. Allerdings sind da zuviele Konjunktive drin für meinen Geschmack.
    • Gubbe 20.04.2020 12:33
      Highlight Highlight Du meinst Wörter wie 'könnte, vielleicht und vermuten, usw.' Ja, nach der Überschrift lohnte es sich nicht mehr, weiterzulesen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 20.04.2020 15:33
      Highlight Highlight Google hat es bisher hal noch nicht geschafft, eine funktionierende Glaskugel zu entwickeln. Und da somit ein Blick in die Zukunft nicht möglich ist, muss man aus der Vergangenheit ableiten, was sein könnte. Ja, könnte.

      Im angelsächsischen Sprachraum gibt es so ein Sprichwort, das in etwa "Better safe than sorry." lautet.
    • bonpris 20.04.2020 17:34
      Highlight Highlight @Antinatalist
      "Better safe than sorry." kann auch direkt in die Katastrophe führen.
      Das Mäuschen, dass sich nie aus seinem Mäuseloch getraut, muss traurig verhungern.
  • Wolfman 20.04.2020 11:43
    Highlight Highlight Eine zweite Welle könnte noch schlimmer ausfallen, dabei haben wir diese Erste noch gar nicht mal überstanden.
    Alles schreit nach Lockerungen und übersehen dabei einfach die wieder langsam ansteigenden Neuansteckungen. Frankreich, Spanien, Italien, GB alles Länder die wirklich hart getroffen wurden, verlängern ihren Lockdown. Nur Deutschland, Österreich, CH und Dänemark glauben, weil sie weniger Infizierte und Tote gehabt haben, dass jetzt alles durch ist. Noch nicht verstanden? Das schlimmste für uns kommt erst noch!!!!
    • HAL1 20.04.2020 11:59
      Highlight Highlight Am ende müssen wir uns kontrolliert und ohne systemüberlastung durchseuchen.

      Wenn alle bis die tage zuhause bleiben ist im grossen ganzen nicht mehr sicherheit erreicht. Langsame lockerung oder impfungen werden hier wohl die besten waffen sein gegen covid
    • Magnum 20.04.2020 12:00
      Highlight Highlight @Wolfman

      Gemach. Die Zeitlinie vom ersten Ausbruch bis zum Peak der Neuinfektionen und der Todesfälle ist von Land zu Land vergleichbar. Die genaue Form und Steilheit der Kurve hängt davon ab, wie früh wie strenge Massnahmen ergriffen wurden. Die Strenge der Massnahmen scheint dabei weniger entscheidend als der Zeitpunkt ihrer Einführung - je früher, desto besser.

      In Frankreich wurden spät noch Lokalwahlen abgehalten, in Spanien eine Grossdemonstration.

      Die Schweiz wurde relativ früh erfasst - auch *dank* der Nachbarschaft zur und der engen Verflechtung mit der Lombardei.
    • sowhat 20.04.2020 12:50
      Highlight Highlight Eben nicht alles durch, sondern auf ganz kleiner Flamme anfangen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. Unwichtig 20.04.2020 11:42
    Highlight Highlight Mit der gleichen, völlig widersinnigen Logik (Vergleich der Auswirkung zweier Virustypen, die nichts miteinander zu tun haben) könnte man auch einen Artikel mit der Überschrift „Weshalb wir jetzt alle Sicherheitsmassnahmen einstellen können“ verfassen...
    • bonpris 20.04.2020 17:39
      Highlight Highlight Bester Kommentar heute.
  • Amadeus 20.04.2020 11:40
    Highlight Highlight Ich freu mich schon auf die ganzen Experten, die hier gleich wieder mit Generalisierungen von Einzelfall-Beispielen (ABER SCHWEDEN!!!), lustigen Statistik-Interpretationen, Halbwissen und Spekulationen aufwarten.

    Und die echten Experten wie Hr Drosten, müssen sich dann wieder mit diesen Leuten rumschlagen, die ja "nur mal hinterfragen wollen"

    Ich habe keine Lust auf eine 2. Welle und gehe davon aus, dass die echten Experten und der BR zuammenarbeiten und nach bestem Wissen und Gewissen handeln. Das mag für Newsportale und Kommentierer nicht so spanned sein, ist aber langfristig nachhaltiger.
    • Fairness 20.04.2020 20:00
      Highlight Highlight ... und gehe davon aus, dass echte Experten und der BR .......
      Davon sind ich und mein Umfeld leider gar nicht überzeugt.
  • ondaka 20.04.2020 11:38
    Highlight Highlight Aus fehlender Schwarmintelligenz kann sich die Menschheit leider gegen viele Bedrohungen nicht angemessen wappnen.
  • De-Saint-Ex 20.04.2020 11:38
    Highlight Highlight Ja eben... die ersten 4 Kommentare hierzu... wir wissen alles besser und überhaupt ist es uns sch****egal... lieber Herr Drosten, ein Rat für Ihren nächsten post: „macht Euren Sch**** allein!“ Bringt doch nichts. Schon vergessen: die Menschen und Lehren aus der Geschichte? Insbesondere die Tatsache, dass es die Überbringer von schlechten Nachrichten sind, die man als erste hängt? Tun Sie sich dies nicht an. Ist es nicht wert.
    • bonpris 20.04.2020 17:40
      Highlight Highlight Welche Lehren denn? Das sind bloss Spekulationen.
  • mrgoku 20.04.2020 11:37
    Highlight Highlight Langsam etwas die Schnauze voll von diesen hypothetischen Zukunftsprovisionen...

    Es könnte auch sein dass im Winter ein neuer Virus kommt, oder irgendjemand aufersteht oder sich ein Promipaar scheiden lässt. Oder dass Greta dann wieder an vorderster Medienfront ist.

    Oder dass Trump weiterhin Präsident ist...oder Doch Kanye West?
    • Panna cotta 20.04.2020 12:19
      Highlight Highlight hypothetischen Zukunftsprovisionen...
      Der war gut!
  • Dr. Unwichtig 20.04.2020 11:34
    Highlight Highlight SARS-CoV-2 mit A/H1-N1 zu vergleichen, ist im höchsten Masse unredlich und reine Panikmache. Ebenso sinnvoll wäre es nach heutigem Wissenstand den Erreger mit einer saisonalen Grippe zu vergleichen und somit jegliche Vorsicht fahren zu lassen. Ausserdem: Die Gründe, weshalb die Spanische Grippe so tödlich war, sind heute gut erforscht und es zeigen sich bisher keinerlei Parallelen mit Covid-19. Genau solche Berichte und Experten sind es, die der ganzen Sache einen Bärendienst erweisen.
    • Statler 20.04.2020 12:10
      Highlight Highlight Es geht nicht um das Virus an sich, sondern wie sich Viren verhalten und eine Pandemie entwickelt. Da kann man durchaus Vergleiche ziehen.
    • Dr. Unwichtig 20.04.2020 13:04
      Highlight Highlight Klar - man kann auch davon ausgehen, dass eine Propellermaschine etwa so schnell wie ein Kampfjet ist, weil beides ja Flugzeuge sind. Nur macht die Schlussfolgerung keinen Sinn, weil völlig unterschiedliche Voraussetzungen verglichen werden. So verhält es sich auch mit Viren - insbesondere, wenn diese noch nicht einmal auf den gleichen Stamm zurückgehen.
    • Statler 20.04.2020 13:28
      Highlight Highlight Aber ob Propeller oder Düse - beides sind Flugzeuge und unterliegen daher den aerodynamischen Gesetzen. Es bestehen also durchaus Gemeinsamkeiten.
      Es geht um Dynamiken bei der Verbreitung von Viren und nicht um die «Wirkung» des Virus an sich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Atavar 20.04.2020 11:29
    Highlight Highlight Hört endlich auf, undifferenzierten, modellhaften Mist permanent zu veröffentlichen!

    Hört endlich auf, das Ohnmachtsgefühl der Menschen bis zu dem Punkt zu akzentuieren, bis sie gar nix mehr tun (weil es hilft ja eh nicht).

    Bringt wieder differenzierte Artikel, schreibt mehrdimensional und kommt eurer Pflicht als objektives Nachrichtenportal nach.

    Leute, es nervt gewaltig! Und es ist noch gefährlicher!
    Nicht verharmlosen. Nicht beschönigen. Aber nicht übermässig spekulieren....

    Nehmt endlich wieder euren Job wahr wie ihr es vor wenigen Wochen noch so gut gemacht habt.
    • PaLve! 20.04.2020 12:16
      Highlight Highlight Gan im Bund heute ein Interview mit Harrari. Dieser hat das ganze Mal mit dem Licht der Vernunft beleuchtet, ohne Panikmache
    • sowhat 20.04.2020 12:58
      Highlight Highlight Hier wird ein Vergleichsszenario zum Nachdenken angeboten und du regst dich über undifferenzieren Text auf. Echt jetzt?
      Die Erfahrungen der damaligen Pandemie, können uns aufzeigen was passiert, wenn wir zu schnell lockern. Ich finde sehr wohl, dass das genau richtig ist.
      Sie Kommunikation, dass nicht alles gelockert werden kann reicht ja anscheinend nicht. Es muss doch gestattet sein, aufzuzeigen was passieren kann.
    • Atavar 20.04.2020 13:26
      Highlight Highlight @sowhat
      Klar, das muss gestattet sein. Ist es auch. Du darfst es gerne nützlich finden. Ich finde es nicht nützlich, sondern gefährlich.

      Ging es bei dieser Pandemie bisher um die Lethalität des Erregers? Oder die Mortalität der Infizierten? Oder eher um die Überlastung des Gesundheitssystems aufgrund einer punktuellen Schädigung von kritischen Organen (Überlastung kritischer und nur begrenzt verfügbarer Infrastruktur)?

      Überdies: in wie vielen Fällen führte jemals zu viel Information zu besserem Verständnis der Materie? Beim kleinsten gemeinsamen Nenner, versteht sich...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erklärbart. 20.04.2020 11:27
    Highlight Highlight Ja klar... Grippe von 1918 mit "Grippe" von 2020 vergleichen.
    Wie wenn man ein Auto von 1918 nach einem Unfall reparieren will, was vermutlich Wochen dauerte, mit einem Auto von 2020 vergleichen, das man noch gleichentags reparieren lassen kann.

    Hört doch mit der unnötigen Panikmache auf.

    Und vor allem: ist Dorsten euer Gott? Ihr zitiert fast ausschließlich ihn.

    Wo bleiben Corona kritische Stimmen? So wie das die NZZ macht.
    • Magnum 20.04.2020 12:05
      Highlight Highlight «corona-kritische Stimmen» - Du meinst wohl wirtschaftsfreundliche Stimmen? Oder zweifelnd diese Stimmen die Existenz eines neuartigen Coronavirus an?
      Diese Stimmen werden seit rund 10 Tagen nicht nur bei der NZZ forciert, sondern auch bei TA Media mit Somm, Feusi und Co. Die ehemaligen Weltwoche-Sektierer kochen ihr menschenfeindliches Süppchen jetzt einfach unter einem neuen Verlagsdach.

      Aber die Denke hat sich kein bisschen verändert: Economy first. Der Mensch soll geknechtet werden für die Maximierung von Profit.
    • Saraina 20.04.2020 12:35
      Highlight Highlight Wie geht „Coronakritisch“?
    • PVJ 20.04.2020 13:21
      Highlight Highlight Er vergleicht eine Pandemie von 1918 mit einer Pandemie im 2020. In beiden Fällen gab es keinen Impfstoff. So falsch finde ich den Vergleich jetzt nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amras 20.04.2020 11:27
    Highlight Highlight Das sind keine News. Man redet schon von Anfang an über eine zweite Welle & auch über das mögliche Ausmass.

    Was ich aber nicht wusste, dass wir hier eine 3. Welle der Spanischen Grippe im Jahr 2019 hatten.
    • Manu Ela (1) 20.04.2020 12:24
      Highlight Highlight Lesen solltest du schön können, es steht 1919!
      Auch die dritte Welle, die vom Februar 1919 bis Mitte April dauerte, wütete noch einiges heftiger als der erste Ausbruch.
    • sowhat 20.04.2020 13:00
      Highlight Highlight Richtig, die zweite Welle ist bekannt. Aber die Schelte die der BR einfängt, weil nicht gleich alles gelockert wird, weist eher daraufhin, dass die Mehrheit das verdrängt hat.
    • Amras 20.04.2020 13:10
      Highlight Highlight @Manu Ela (1): Vielen Dank für den Hinweis! Zur Info: Der Artikel wurde dahingehend in der Zwischenzeit korrigiert.
  • Noblesse 20.04.2020 11:26
    Highlight Highlight An alle Möchte-Gern-Besserwisser: ein Drosten forscht seit Jahren an Coronaviren. Vielleicht einfach mal zuhören, nachdenken, überlegen und notfalls Klappe halten.
    • bonpris 20.04.2020 17:53
      Highlight Highlight Tja, eben. Herr Drosten ist Virologe. Sein berufliches Interesse gilt dem Virus, nicht dem Funktionieren der Nation.

      Darum ist sein durchaus kompetenter Beitrag aus seinem Fach zwar wertvoll, aber letztlich bei weitem nicht hinreichend zur Bewältigung der Pandemie.

      Übrigens hat Herr Drosten selbst immer wieder auf genau diesen Umstand hingewiesen. Das unterscheidet ihn löblich von den allermeisten seiner Berufskollegen.
  • Ohniznachtisbett 20.04.2020 11:26
    Highlight Highlight Ich will nicht Panikmachen, aber... Sorry habe kein Verständnis für solche Artikel. Wir wissen viel zu wenig, so ist dies nur ein Blick in die Kristallkugel. Man kann nur sagen, dass es damals so war. Jetzt haben wir ein anderes Virus, eine andere Ausgangslage usw. Es gab genauso Pandemien die nur eine Welle hatten. Aber sperrt uns doch noch weitere 2 Jahre ein, fahrt den Karren ganz gegen die Wand und wundert euch irgendwann, warum die Leute krank werden.
    • Ferd Blu 20.04.2020 11:47
      Highlight Highlight Oder schlimmer, zwingt uns in 18 Monaten einen Impfstoff zu geben, der viel zu kurze Entwicklungszeit hatte und man daher nichts über ihre Nebenwirkungen weiss, die nach Jahren auftreten können, weil der Staat sich für deine Gesundheit interessiert. Wer diesen nicht richtig getesteten und gefährlichen Impfstoff in seinen Körper will, der wird dann vom Reisen, Arbeiten, den ÖV benutzen, in der Öffentlichkeit auftreten verwehrt. Macht einen Impfstoff der richtig getestet und Sicher ist, was minimum 5 Jahre dauert, denn würde ich mir vllt geben, aber nicht diese schnell-Impfung.
    • Ferd Blu 20.04.2020 12:03
      Highlight Highlight *Ich meinte wer diesen Schnellimpfstoff nicht will, der wird von Sachen ausgeschlossen
  • CalibriLight 20.04.2020 11:25
    Highlight Highlight ...Es kann auch sein, dass es keine zweite Welle gibt. Es kann sein, dass es bis dahin ein einigermassen wirksames Medikament gibt. Es kann sein, dass sich das Virus in Luft auflöst. Es kann sein, dass es mutiert.
    Mit anderen Worten: Niemand weiss, was kommen wird. Auf alles gefasst sein heisst meistens für die Menschen, dass sie auf nichts mehr gefasst sind, weil es einfach zu viele Unwägbarkeiten gibt. Also zurück zum Courant normal.

    Ich hoffe, dass wenigstens möglichst schnell ein Medikament gefunden werden kann, das die Heftigkeit mildert.
    • farbarch1 20.04.2020 11:42
      Highlight Highlight Ihre Schlussfolgerung, dass man, weil man zuwenig weiss, wieder zum Courant Normal zurückkehren soll ist ein bisschen schräg und wohl etwas unbegründeter als die Sorge der Wissenschaftler. Offenbar haben Sie mehr Vertrauen in Ihr Bauchgefühl als in die Forschung weltweit, welche dran arbeitet, die Sache zu verstehen und Lösungen zu erarbeiten für ein Problem, das wohl grösser ist als Ihr Bauch.
    • CalibriLight 20.04.2020 11:52
      Highlight Highlight @farbach1 - Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Ich glaube, dass wir Menschen so gestrickt sind, dass wir in der Überforderung und der ungewissen Zeitspanne am liebsten alles so hätten wie es war. Ich meinte keineswegs, dass wir zum Courant normal zurückkehren sollten, sondern dass das in solchen Situationen ein Bedürfnis ist, und auch ein Verdrängungsmechanismus.
      Im Übrigen ist das Problem kaum grösser als mein Bauch, den ich mir in den letzten Wochen zugelegt habe... ;-))
    • farbarch1 20.04.2020 12:21
      Highlight Highlight Es kann sein, dass Sie sich nicht missverständlich ausgedrückt haben, aber Ihr Zynismus im Kommentar nicht erkannt worden ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wel_hued_morn_scho_wieder_gester_isch 20.04.2020 11:25
    Highlight Highlight Könnte könnte.. mein gott! Bitte...
    • PVJ 20.04.2020 13:17
      Highlight Highlight Es handelt sich um Aussagen zu möglichen Ereignissen in der Zukunft. Da passt der Indikativ nun einmal nicht.
  • Peaches 20.04.2020 11:25
    Highlight Highlight Ich glaub nicht, dass die 3. Welle im 2019 war... 😉
  • Sackhegelbutzer 20.04.2020 11:24
    Highlight Highlight Was zum Geier nützt mir jetzt so eine "Expertenmeinung"? Was soll ich jetzt tun, was sind die Handlungsempfehlungen? ... ... ...

    *Stille*

    ...
    • farbarch1 20.04.2020 11:51
      Highlight Highlight Bleib zu Hause
    • farbarch1 20.04.2020 11:51
      Highlight Highlight Wasche die Hände
    • farbarch1 20.04.2020 11:51
      Highlight Highlight Halte Distanz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Onkologe 20.04.2020 11:24
    Highlight Highlight Und genau deswegen wäre der schwedische Weg aktuell der richtige. Im 4 Quartal 2020 wird sich niemand mehr einen 2. Lockdown leisten können und dann ein "Schweden-light" Modell fahren müssen... Wer dann schon eine gewisse Herdenimmunität hat, wird klar im Vorteile sein!
    • MartinZH 20.04.2020 12:15
      Highlight Highlight Hallo? Einen Schritt weiter gedacht?

      Alle, die von "Durchseuchung" und "Herdenimmunität" reden, können nicht rechnen!

      Mittlerweile geht man – inklusive Dunkelziffer – von einer realistischen Letalität zwischen 0,3 und 0,7 Prozent aus.

      Das heisst: In Deutschland (83 Mio. Einwohner) gäbe es zwischen 249'000 und 588'000 Tote. Oder in der Schweiz (mit 8,57 Mio.) zwischen 26'000 und 60'000 Tote.

      Darum ist dieses Modell menschenverachtender Nonsense!

      Sogar Boris Johnson hat eine 180°-Kehrtwende vollzogen: Von Herdenimmunität-Idee zu verlängertem Total-Lockdown.

      Vielleicht merkst Du etwas? 🤔
    • FrancoL 20.04.2020 12:49
      Highlight Highlight Die Voraussetzung betrachten und mitdenken, dann wirst Du schnell einmal merken dass das schwedische Modell in Mitteleuropa nicht anwendbar gewesen wäre. Nebst der Tatsache, dass Schweden ja gerade am reagieren ist, offensichtlich ist man da nicht so zufrieden.
    • bonpris 20.04.2020 18:05
      Highlight Highlight @MartinZH
      Es müssen max. 70% die Seuche durchmachen, um die Herdenimmunität zur erreichen. Wir können steuern, welche Bevölkerungsteile das sein sollen, nämlich die Jungen und die Gesunden. Bei Ihnen ist die Sterblichkeit unter 1 Promille.

      In der Schweiz müssten sich 6 Mio. infizieren, wovon weniger als 6000 stürben.

      Es sterben jedes Jahr zehnmal mehr Schweizer an irgendetwas. Von den 6000 wäre ein Teil statt an COVID19 an einem Herzinfarkt, einem Unfall oder sonst etwas gestorben. Es gäbe also weniger als 10 % mehr Tote in diesem Jahr.

      Das ist besser verkraftbar als 30 % Arbeitslose.
  • schuldig 20.04.2020 11:23
    Highlight Highlight Panik machen wolle er nicht. Soso, fühle mich grad beruhigt. *Ironie, wo ist Dein Schalter?*
    • Pukelsheim 20.04.2020 11:29
      Highlight Highlight Wenn du den Podcast von Drosten. schon mal gehört hättest, wüsstest du, dass er wirklich nicht Panik verbreitet – im Gegenteil.

      Im Anschluss daran macht er auch Hoffnung und sagt, man wisse zum Beispiel nicht, ob ein Grossteil der Kinder eine Immunität haben, was dann Einfluss auf die «Herdenimmunität» hätte. Dasselbe gilt für solche, die sich erst vor kurzem mit einem anderen Coronavirus infiziert hatten. Viellicht sind die auch immun.

      Er warnt vielmehr davon, dass jetzt alle sagen, dass überreagiert wurde und Spitalbetten leerstehen – Grund dafür ist auch, dass der Virus regional auftrat.
    • HAL1 20.04.2020 11:55
      Highlight Highlight Naja mann muss ja auch drüber reden können ohne das alle gleich spinnen. Das nennt man übrigens informieren.
    • saukaibli 20.04.2020 14:14
      Highlight Highlight Vielleicht solltest du den Podcast selber anhören, anstatt nur die kurze Zusammenfassung lesen. Drosten ist wohl der seriöseste und am wenigsten auf Sensation machende Virologe im deutschsprachigen Raum. Seine Podcasts sind wirklich unglaublich interessant und eine Wohltat anzuhören, wenn man mit der sonstigen Klickbait-Medienberichterstattung vergleicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • morax 20.04.2020 11:17
    Highlight Highlight "Warum eine zweite Coronavirus-Welle noch schlimmer ausfallen könnte"

    Hört doch mal auf mit der Panikmache, jeder hat es zwischenzeitlich begriffen: COVID-19 ist gefährlich. Nichtsdestotroz könnte die Pandemie auch in den nächsten Tagen abflachen.

    Und es könnte morgen Regnen.
    Und ich könnte im Lotto gewinnen.
    • mrgoku 20.04.2020 11:34
      Highlight Highlight Im Lotto gewinnen kannst du nicht. Ich tu das schon :D
    • caro90 20.04.2020 11:40
      Highlight Highlight Joa das ist aber auch eine sehr einfache Weltanschauung ;) Ich bin jedenfalls dankbar für den Beitrag. Ich habe mich auch damit befasst und befürchte das gleiche Szenario - natürlich hoffe ich, falsch zu liegen! Aber es ist doch auch wichtig, dass wir solches wissen, damit wir eben nicht fahrlässig werden. Das ist nicht Panikmache.
    • Aurum 20.04.2020 11:40
      Highlight Highlight "jeder" hat es begriffen? sicher? auch die, die jetzt schreien, dass alles gar nicht so schlimm gewesen sei, man habe völlig überreagiert und solle alles schnellstmöglich wieder öffnen?
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