Schweiz
Wirtschaft

KiK und Tedi übernehmen 46 Charles-Vögele-Filialen

KiK und Tedi übernehmen 46 Charles-Vögele-Filialen

01.07.2017, 06:4801.07.2017, 15:45

Die Handelsketten KiK und Tedi haben zum 1. Juli insgesamt 46 Filialen des Schweizer Modekonzerns Charles Vögele in Deutschland übernommen. Der Grossteil der Geschäfte – insgesamt 32 Standorte – ging an den Textildiscounter Kik. Mit den Übernahmen stärke das Unternehmen vor allem seine Präsenz im Süden Deutschlands, sagte KiK-Chef Patrick Zahl.

Weitere 14 Geschäfte gingen an den Detailhändler Tedi, wie ein Firmensprecher mitteilte. Tedi weitet zurzeit sein Filialnetz kräftig aus und eröffnet nach eigenen Angaben pro Woche durchschnittlich drei neue Geschäfte in Deutschland.

KiK und Tedi hatten nach eigenen Angaben allen Mitarbeitern der betroffenen Vögele-Standorte die Möglichkeit zur Weiterbeschäftigung angeboten. Kik teilte mit, rund 75 Prozent der Beschäftigten hätten dieses Angebot angenommen. Bei Tedi waren es 50 Prozent der Mitarbeiter. Nach früheren Angaben von Charles Vögele sicherte sich auch Woolworth eine Reihe von Geschäften.

Charles Vögele hatte bereits vor einiger Zeit seinen Rückzug vom deutschen Markt angekündigt. Das Unternehmen betrieb zeitweise rund 280 Läden in Deutschland. (sda/dpa)

Emily National: 

Video: watson
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Essenslieferdienst Smood steht vor Betriebseinstellung
Der in Genf ansässige Essenslieferdienst Smood plant eine Einstellung seines Betriebs. Das Unternehmen, das in 25 Schweizer Städten vertreten ist und landesweit 400 Lieferanten beschäftigt, leitet eine 20-tägige Konsultationsphase über einen Sozialplan ein.
Trotz einer Reihe von Umstrukturierungsmassnahmen lägen die Finanzergebnisse der letzten Monate unter den gesetzten Zielen, «ohne Aussicht auf eine Rückkehr zur Rentabilität», teilte Smood am Dienstag mit, ohne Zahlen zu nennen.
Zur Story