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Meike Schreiber (rechts) und Angelika Slavik wissen, welche finanziellen Fehler Frauen am häufigsten machen. bild: zvg

Interview

Diese zwei Damen erklären, warum Frauen einen Finanzratgeber brauchen

Frauen kümmern sich zu wenig um Geld. Dieser Ansicht sind Meike Schreiber und Angelika Slavik. Gemeinsam haben sie einen Finanzratgeber für Frauen verfasst. Wir haben gefragt, ob denn nur Männer Ahnung von Finanzen haben und wie man erfolgreich eine Lohnverhandlung meistert.



Frau Slavik, ihr Finanzratgeber «Money Queen – der Geldplan für Chaos-Göttinnen» richtet sich explizit an Frauen. Ist das nicht sehr klischiert, Männer haben in ihrem Ratgeber also nichts verloren?
Angelika Slavik: Selbstverständlich dürfen auch Männer unser Buch lesen und natürlich gibt es Frauen, die sich super auskennen. Aber ich habe vor allem in meinem privaten Umfeld gemerkt, dass es starke Berührungsängste mit den eigenen Finanzen gibt – und das vor allem bei Frauen.

«Viele Frauen machen lieber nichts, damit sie nichts falsch machen.»

Angelika Slavik

Woran liegt das?
Viele Frauen machen lieber nichts, damit sie nichts falsch machen. Wer sich zu wenig mit Aktien und Anlagefonds auskennt, der investiert auch nicht. Man lässt lieber die Finger davon.

Geld ist also Männersache?
Männer gehen mit einem anderen Selbstbewusstsein an finanzielle Sachen ran. Es sind aber auch die Männer, die statistisch gesehen mehr Schulden haben. Wenn aber Frauen anlegen und Aktien kaufen, sind sie laut Studien im Schnitt erfolgreicher als Männer. Das Problem ist, dass viel zu wenig Frauen Aktien kaufen.

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Angelika Slavik, geboren 1982 in Wien, war freie Journalistin bei der Tageszeitung Der Standard, später Redakteurin beim Wirtschaftsmagazin Format (heute Trend). Seit 2007 arbeitet sie für die Süddeutsche Zeitung, seit 2015 als Wirtschafts-Korrespondentin in Hamburg. bild: zvg

Sie wollen mit ihrem Ratgeber Frauen also dazu animieren, Aktien zu kaufen?
Nicht nur. Als Frau ist man von der Geburt bis ins hohe Alter finanziell benachteiligt. Frauen haben in jeder Lebensphase durchschnittlich 20 Prozent weniger finanzielle Mittel als Männer. Sie verdienen weniger, arbeiten mehr Teilzeit, investieren weniger und haben geringere Renten. Der Ratgeber soll helfen, diese 20 Prozent zurückzuholen. Das Kaufen von Aktien ist nur eine von vielen Massnahmen dazu.

Sie Teasern ihr Buch damit an, dass sie die «komplizierte Finanzsprache» verständlicher machen wollen. Das klingt ein bisschen so, als wären Frauen nicht fähig, komplizierte Finanzsprache zu verstehen …
Unser Ratgeber richtet sich an Einsteigerinnen, nicht an solche die schon Bescheid wissen. Aber wir sehen schon – und da muss man etwas pauschalisieren – dass Männer grundsätzlich mit einem anderen Selbstbewusstsein an finanzielle Themen rangehen, auch wenn sie manchmal nicht mehr davon verstehen als ihre Geschlechtsgenossinnen. Frauen sind da eher zögerlicher.

«Männer gehen grundsätzlich mit einem anderen Selbstbewusstsein an finanzielle Themen ran, auch wenn sie manchmal nicht mehr davon verstehen als ihre Frauen.»

Angelika Slavik

Welche finanziellen Fehler machen Frauen am häufigsten?
Da gibt es drei: Erstens neigen Frauen dazu, in Gehaltsverhandlungen zu defensiv zu sein. Zweitens gibt es viele Frauen, die, nachdem sie Mutter werden, Teilzeit weiterarbeiten und das Gefühl haben, sie müssten sich besonders beweisen. Viele arbeiten trotz eines 60 Prozent-Pensums 100 Prozent, erhalten aber nur den Teilzeitlohn. Drittens entscheiden sich viele für vermeintlich sichere Investments wie ein Sparbuch oder Festgeld. Das bedeutet bei niedrigen Zinsen aber einen garantierten Verlust.

Was ist ihr Rezept dagegen? Wie bestreite ich eine erfolgreiche Lohnverhandlung?
Zuerst muss einem klar sein: Mehr Geld gibt’s nicht per Zufall. Das passiert nur im Film. Lohnverhandlungen sind ein Projekt. Als erster Schritt sollte man sich so viele Informationen wie möglich zusammensuchen. Wie viel verdienen die Kollegen? Was ist in der Branche angebracht? Ein guter Tipp ist auch einen männlichen Arbeitskollegen zu fragen, welchen Lohn er mir geben würde. Dann sollte man sich vor dem Gespräch gedanklich mit den Argumenten bewaffnen und nicht schon das ganze Pulver am Anfang verschiessen. Es lohnt sich immer ein paar weitere Argumente in der Hinterhand zu behalten. Eine Lohnerhöhung ist auch immer ein Investment des Arbeitgebers in die Zukunft. Das sollte einem bewusst sein. Man muss den Vorgesetzten klar machen, wie man sich entwickeln will. Und ganz wichtig, man muss die Stille aushalten können.

Wie meinen Sie das?
Meist folgt nach der zahlenmässigen Forderung eine kurze Pause. Vielleicht blickt einem der Vorgesetzte fragend an. Diese Pause sollte man aushalten und nicht gleich ein tieferes Gehalt anbieten. Womöglich gibt einem der Vorgesetzte in diesem Moment aber auch das Gefühl, man könne froh sein, überhaupt für ihn arbeiten zu können. Doch auch das sollte man nicht zu persönlich nehmen – und sich nicht verunsichern lassen.

«Mehr Geld gibt’s nicht per Zufall. Das passiert nur im Film. Lohnverhandlungen sind ein Projekt.»

Angelika Slavik

Nehmen wir an, ich erhalte eine Lohnerhöhung – wie spare ich richtig?
Das kommt immer auch aufs Alter an. Mit 23 muss man geldtechnisch nicht schon alles im Griff haben. Wenn man aber das erste Mal finanziell etwas Luft hat, sollte man sicherlich eine Notfallreserve ansparen. 10'000 Franken oder zwei bis drei Monatslöhne wären schon sehr gut. Das kann aber gut und gerne eine Zeit dauern und das ist auch in Ordnung so.

Wie sieht es mit dem Investieren aus? Haben sie selbst Aktien?
Ich habe mit 30 begonnen, Aktien zu kaufen. Bei Aktien kommt es vor allem darauf an, auf was man setzen will. Will man längerfristig investieren, kann es sich bereits lohnen pro Monat beispielsweise 50 Franken in einen Fondssparplan zu zahlen. Das ist eine simple Möglichkeit ohne viel Aufwand. Aber nach zehn bis zwanzig Jahren zahlt es sich aus.

Ein letzter Finanztipp an Frauen?
Traut euch und ergreift Eigeninitiative. Ihr habt ein freies Leben ohne finanzielle Abhängigkeiten verdient!

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    Alle Leser-Kommentare
  • Maya Eldorado 04.11.2019 22:34
    Highlight Highlight 2)
    In meinen Augen ist das sozusagen eine weltumspannende Sekte, die global wirkt. Kaum jemand kann sich dem entziehen, wenn er nicht noch grösseren Schaden erleiden will.
    Wir leben in einer globalisierten Welt. die meisten unserer Kleider z.B. werden im fernen Osten produziert. Die Menschen arbeiten dort unter unmenschlichen Bedingungen.

    Da wir alle mittendrin stecken, nehmen das die allermeisten einfach schicksalsergeben hin.

    Es wäre deshalb dringend nötig, das einmal aus diesem Gesichtspunkt ernsthaft mit Hugo Stamm anzuschauen.
  • Maya Eldorado 04.11.2019 22:29
    Highlight Highlight 1)
    Dieser Artikel zeigt mir, dass man dringend das bedingungslose Grundeinkommen einführen sollte.
    Man soll ja das Geld gut anlegen - das ist natürlich, um einen Vorteil zu haben.
    Ich soll mich bei Bewerbungen gut verkaufen und bei den Lohnverhandlungen, das bestmögliche herausholen.
    Es ist ein starker Wettbewerb vorhanden, wobei stark festzustellen ist, dass der Geldfluss von unten nach oben geht.
    Es ist vor allem der Mittelstand, der die Aufgabe hat, die Armen zu stützen. Die Reichen kommen da fein raus, vor allem im Verhältnis zu dem Geld, das sie haben.
    Fortsetzung:
  • whatthepuck 04.11.2019 08:44
    Highlight Highlight Es ist mMn generell ein gesellschaftliches Problem, dass die Leute sich nicht mit Finanzen auskennen. In gewissen Kreisen ist die Geldwirtschaft ja verpönt, etwas für "die Banker" und "die Aktienheinis". Letztlich besitzt aber Jedermensch Geld, und wer dieses Geld nicht für sich arbeiten lässt, der zieht langfristig den Kürzeren gegenüber Leuten, die das Geld anlegen.

    Bonuspunkt: Mit Aktienkäufen kann man ein kleinwenig mitbestimmen, wohin das Geld in unserer Welt fliesst, indem man Aktien von Unternehmen kauft, die man für unterstützenswert hält.
  • Schneider Alex 04.11.2019 06:06
    Highlight Highlight
    Ich warte schon lange auf den Tag, an dem die Medien den seit Jahren andauernden Aufschwung des Aktienmarktes mit gleicher Vehemenz kommentieren wie dann, wenn er kurzfristig „abstürzt“. Ich frage mich: Ist das Schlechtreden des AG-Marktes eine Strategie der Linken und der Banken? Sollte man den Leuten nicht schon in der Schule die Funktion des Eigenkapitals erklären? Wollen wir wirklich, dass sich immer mehr ausländische Staaten oder Fonds unsere AGs unter den Nagel reissen? Sollen doch die "Reichen" das Risiko der Aktien tragen; der Rest holt sich dann den Gewinn daraus via Umverteilung?
    • beaetel 04.11.2019 10:26
      Highlight Highlight Aktien und Aktiengesellschaften waren schon immer die Spielwiese Vermögender. Wer arm an Zeit und/oder Geld ist, besitzt kaum die Gelegenheit sich in diese Sphären zu bewegen. Mangels Kapital für viele auch ein Verhältnisblödsinn. Für was sich mit etwas befassen, wenn die Kohle kaum zum Überleben reicht? Wenn Du aber links mit arm gleichsetzt oder mit nicht sehr an Geld, sondern mehr am sonstigen Leben interessiert, könnte es tatsächlich von deren Seite marginalisiert werden.
    • Schneider Alex 04.11.2019 13:55
      Highlight Highlight @beatel
      Ich habe schon viele ärmliche Leute gesehen, die ihr weniges Geld für Dümmeres ausgegeben haben als für den Kauf von Aktien.
  • Maya Eldorado 03.11.2019 23:52
    Highlight Highlight In den Ferien bei meiner Grossmutter als Kind ging ich mit ihr immer bei Bauern helfen. Da gab es immer einen Fränkler als Lohn.
    Einmal sagte ich dann meiner Mutter, dass ich dieses Mal das Geld nicht ins Kässeli machen wolle, sondern am Kiosk verputzen. Da hielt sie mir einen Vortrag und sagte mir wieviel das Geld in 100 Jahren vermehre - eine Riesensumme. Ich staunte.
    Da fragte ich sie: Lebe ich denn in 100 Jahren noch. Da wurde sie sehr wütend.
    Dieses Erlebnis war sehr prägend für den Rest meines Lebens.
  • Knety 03.11.2019 21:11
    Highlight Highlight Als ob Frauen sich nicht selbst mit dem Thema auseinandersetzen koennen. 🤦‍♂️🤦‍♀️
  • Todesstern 03.11.2019 18:47
    Highlight Highlight Als Frau ist man von der Geburt bis ins hohe Alter finanziell benachteiligt.

    Mööööp! Falsch!

    Play Icon
  • Turicum04 03.11.2019 15:42
    Highlight Highlight Solch einen Unsinn brauchen wir nicht! Neben dem Rohölhandel muss unbedingt auch der Börsenhandel eingestellt werden.
    • Peter R. 03.11.2019 16:13
      Highlight Highlight Was soll beim Börsenhandel unsinnig sein. Börsen braucht es, damit die Firmen Kapital zum investieren bekommen.
      Es gibt ja auch Getreidebörsen, Skibörsen, Fahrradbörsen etc.
    • whatthepuck 04.11.2019 08:57
      Highlight Highlight Auch die nachhaltigen, innovativen Unternehmen brauchen Geld. Oder gerade erst recht diese. Also los, Anteile von "guten" Unternehmen kaufen!
  • homo sapiens melior 03.11.2019 11:47
    Highlight Highlight Das Buch ist für Deutschland und Österreich geschrieben. Abgesehen von den allgemeinen Tipps, wie man z.B. eine günstige Party schmeissen kann, wird das in der Schweiz vermutlich nicht viel helfen. Altersvorsorge, Gesetze und mehr werden vielleicht ähnlich, aber wohl nicht gleich sein.
  • arty the pug 03.11.2019 11:32
    Highlight Highlight Warum braucht man überhaupt einen Finanzratgeber?
  • Hans Franz 03.11.2019 11:25
    Highlight Highlight Stellt euch vor nicht 2 Frauen sondern 2 Männer hätten dieses Buch geschrieben. Da würde es gleich ein zweites #Metoo geben.
    • Krise 03.11.2019 11:43
      Highlight Highlight Hört mal auf, #metoo zu verharmlosen. Bei #metoo geht es um Gewalt die einem angetan wird, das was du meinst ist Sexismus. Und ja, davon haben gerade wir Schweizer durchaus genug.
    • R. Peter 03.11.2019 12:27
      Highlight Highlight Bei #metoo gehts um alles was gerade angesagt ungerecht empfunden wird. Also hör auf so zu tun als hättest du eine Deutungshoheit über den Hashtag... wäre es nur um Gewalt gegangen hätte der Hashtag nie so Eine Reichweite erreicht.
    • Roman h 03.11.2019 13:19
      Highlight Highlight Es waren die Frauen selber die metoo verharmlost oder sogar ins lächerliche gezogen haben.
      War am Anfang eine gute Sache bis jedes bischen zu metoo geworden ist.
      Hans hat daher recht
      Wären es zwei Männer, so würden sehr viele metoo schreien.
      Ist ist daher keine Verharmlosung sondern eine Tatsache.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Reli 03.11.2019 11:13
    Highlight Highlight Wer Geld hat, hat's nicht leicht:
    - Die Aktien sind im Moment meines Erachtens zu hoch bewertet: Früher oder später wird da wohl eine Korrektur kommen. Für Aktien ist es m.E. nicht der richtige Zeitpunkt.
    - Auf dem Sparkonto lassen wirft erstens kaum Zins ab und zweitens wird es immer schwieriger, dem Finanzsystem (Banken) zu vertrauen: Es gibt zu viele Schulden, die wohl nie mehr zurückbezahlt werden können. Wenn Schulden nicht bedient werden, wird irgendjemand verlieren. Wer wohl?
    - Wer kann, investiert in Immobilien: darum sind die Preise hier auch sehr hoch
    Wo sind die Alternativen?
    • bebby 03.11.2019 12:31
      Highlight Highlight Nicht alle Aktien sind teuer, das ist ein Verallgemeinerung. Und das Problem ist auch, dass nur die Wenigsten timen können: Wenn es eine Korrektur von 30% gibt, die Märkte vorher aber 400% gestiegen sind, dann ist es besser man war über die ganze Zeit investiert.
      Und die Autorinnen bringen es auf den Punkt: auf dem Konto verliert man garantiert Geld, alleine durch die Inflation.
    • Likos 03.11.2019 13:33
      Highlight Highlight Aktien haben keinen richtigen Zeitpunkt. Das sind Anlagen für 20 Jahre oder mehr. Die Rendite erfolgt über das generelle Wirtschaftswachstum über Zeit. Würde das nicht stattfinden ist Geld vmtl. eh die geringere Sorge.
      Klar kann man auch kurzfristig viel Glück haben falls man sowas wie Netflix, Amazon o.ä. zum richtigen Zeitpunkt gekauft hat, aber da kann man auch Lotto spielen.
  • NotWhatYouExpect 03.11.2019 11:12
    Highlight Highlight Krieg ich auch einen? Bin da total unfähig bei Lohnverhandlungen.
  • Oxymora 03.11.2019 11:11
    Highlight Highlight Ich freue mich schon auf die nachfolgenden Bücher:

    Kochen für Frauen
    Leider gibt es unter den Spitzenköchen sehr wenige Frauen

    Autofahren für Frauen
    Leider haben noch immer viele Frauen bedenken mal so mit Vollgas durchs Quartier zu brettern

    Pilze sammeln für Frauen
    Leider sind viele Frauen eher zu vorsichtig mit selbst gesammelten Pilzen

    Schwangerschaft für Frauen
    Wird Nachwuchs erwartet verplempern werdende Mütter immer noch wesentlich mehr Körper eigene Energie, als werdende Väter
  • humpfli 03.11.2019 10:49
    Highlight Highlight Habe nur den Titel gelesen,aber ist das nicht sexistisch?
    • RowRow 03.11.2019 11:15
      Highlight Highlight Doch! Aber wenn Männer ausgeschlossen werden, wird dass als Gleichberechtigung genannt.
    • äti 03.11.2019 11:58
      Highlight Highlight Nein, wenn du weiter lesen würdest. Aber klar, für viele ist alles sexistisch - macht das Leben einfacher.
    • RowRow 03.11.2019 12:37
      Highlight Highlight @äti Dann ist es sicher auch nicht sexistisch den Weltmännertag zu ignorieren, aber den Weltfrauentag zu zelebrieren? Der Weltmännertag ist am 3. November, oh ist ja heute, schon was gelesen in der Zeitung? Nein? Was für eine Überraschung!

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Weltm%C3%A4nnertag
    Weitere Antworten anzeigen
  • LisaSimpson 03.11.2019 10:43
    Highlight Highlight Guter Beitrag gute Tipps, aber das ist doch nicht nur ein Frauen Thema. Viele Menschen kennen sich in der Finanzwelt nicht aus. Besonders die die kein Geld haben und das sind nicht nur Frauen sondern Menschen... Ich kenne so viele Männer die jeden Monat wieder gefühlt bei 0.- CHF sind.
    Also bitte nicht jedes Thema ist ein Gender Topic 😉 Übrigens nicht vergessen es gibt viele Weibliche Männer und männliche Frauen 😁
    • flamingmops666 03.11.2019 12:58
      Highlight Highlight Diese zwei Frauen haben einen Finanzratgeber für Frauen rausgegeben, das ist nun mal ein Gendertopic, deal with it ;).
    • äti 03.11.2019 19:48
      Highlight Highlight @666, und warum nervt das soviele Kommentatoren?
    • flamingmops666 04.11.2019 06:26
      Highlight Highlight @äti
      Weiss auch nicht, gibt ja auch genug Männerratgeber. Genderthemen haben es auf Watson schwer.
  • Hä?Nö! 03.11.2019 10:41
    Highlight Highlight Seit der Finanzkrise sollte jeder Normalo Aktien misstrauisch gegenüber stehen, aber der Bank kann man ja auch nicht Vertrauen.
    • äti 03.11.2019 11:59
      Highlight Highlight Vertraue niemandem. Auch sich selbst nicht.
    • Peter R. 03.11.2019 12:05
      Highlight Highlight Sie wissen schon, dass allein der SMI (Schweizer Aktienindex) seit der Finanzkrise (2008) bis heute knapp 92% zugelegt hat - SMI 10.10.2018: 5347, SMI 1.11.2019: 10252.
      Sie sollten sich schon auf die Fakten beziehen.
    • Hä?Nö! 03.11.2019 19:10
      Highlight Highlight Peter R Klar die Blase bläht sich wieder auf und die Geldgeilen Schweine bei der Bank Sacken wieder ein. Nachhaltigkeit gleich Null. Da werden die Grünen auch nichts daran ändern. Wer das unterstützt kann auch gleich das Altöl von seinem Mercedes in den Zürichsee kippen.
  • Krise 03.11.2019 10:37
    Highlight Highlight "Das Problem ist, dass viel zu wenig Frauen Aktien kaufen."
    Wessen Problem?
    • äti 03.11.2019 11:53
      Highlight Highlight Deines
    • Selbst-Verantwortin 03.11.2019 12:32
      Highlight Highlight Artikel nicht verstanden.
      Wer Aktien kauft hat mittelfristig mehr Rendite (oder einfach gesagt, mehr Geld).
    • GetReal 03.11.2019 13:30
      Highlight Highlight Das Problem der Frauen, weil Aktien im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld für Normalsterbliche die beste Chance bieten, Vermögen zu vermehren. Ein Sparkonto ja wohl nicht ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 03.11.2019 10:28
    Highlight Highlight Was sagt dieses Interview aus! Pauschalisierung auf der ganzen Linie. Diese sog. Experten bringen nur "Allgemeinplätze" zur Aussage. Ich halte entschieden dagegen, dass sich Frauen zu wenig mit Finanzen und wirtschaftlichen Zusammenhänge befassen - vielleicht trifft dies für österreichische Frauen zu?!
    • ERNSTlich 04.11.2019 07:45
      Highlight Highlight Hast du die Wörter gelesen oder einfach deine Meinung hinein interpretiert?
  • who cares? 03.11.2019 10:26
    Highlight Highlight Ein unisinniger Titel. Ich brauche nicht mehr einen Finanzberater, als ein Mann das würde. Es tönt so, also wäre dem Mann das Traden im Blut während dem wir dummen Frauchen es uns mühsam aneignen müssen. Nein danke.

    Schade, dass was immer die Autorinnen sagen, von diesem Titel gleich negativ überschattet wird. Und alles nur um Klicks zu generieren. Das Buch werde ich sicher nicht kaufen.
    • äti 03.11.2019 11:54
      Highlight Highlight Manchmal ist es gut den ganzen Artikel zu lesen.
    • Coffeetime 03.11.2019 13:18
      Highlight Highlight Also ich erlebe beim Rekrutieren immer wieder Frauen, welche bei Lohnverhandlungen nicht so bestimmt sind wie die Männer.... sie legen Wert auf andere Themen und dann ziehen sie den kürzeren beim Geld, weil nicht fokussiert.
    • Herr Ole 03.11.2019 13:46
      Highlight Highlight Noch dümmer als der Titel ist es, wegen eines dummen Titels ein Buch nicht zu kaufen.

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