Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nationalbank dürfte im Jahr 2018 Milliarden-Verluste einfahren – sagt die UBS



ARCHIV --- ZUR GELDPOLITISCHEN LAGEBEURTEILUNG DER SNB STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Passanten gehen an der Baustelle vor der Schweizerischen Nationalbank vorbei, am Mittwoch, 9. September 2015, auf dem Bundesplatz in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Passanten gehen an der Schweizerischen Nationalbank vorbei. Bild: KEYSTONE

Von den Aktienkursstürzen zu Jahresende ist auch die Schweizerische Nationalbank nicht verschont geblieben. Allerdings dürfte sie laut UBS-Schätzungen den Schaden dank ihren Investitionen in relativ sichere Anlagen minimiert haben.

Die Ausschüttungen an Bund und Kantone sind damit nicht gefährdet.

Insgesamt geht die UBS davon aus, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) im Gesamtjahr 2018 einen Verlust von 14 Milliarden Franken schultern muss, wie sie in einem am Montag veröffentlichten Bericht schreibt. Bereits im dritten Quartal war die Nationalbank in die Verlustzone gerutscht. Im Schlussquartal dürfte sie noch einmal sechs Milliarden Franken rückwärts gemacht haben.

Ausschüttungen von 2 Milliarden

Das ist für die Nationalbank aber kaum ein Problem: Ende 2018 dürfte sie immer noch ein Eigenkapital-Polster rund 120 Milliarden Franken haben, nach 137 Milliarden Ende 2017. Die Ausschüttungsreserve wird sich den Berechnungen zufolge auf 53 Milliarden von 74 Milliarden Franken reduzieren. Das ist mehr als genug, um zwei Milliarden Franken an Bund und Kantone zu verteilen. Denn gemäss einer entsprechenden Vereinbarung schüttet die SNB diesen Betrag aus, solange die Ausschüttungsreserven über 20 Milliarden Franken liegen.

Bildstrecke für zwischendurch: die zehn reichsten Schweizer nach Bilanz 2018

Die SNB zehrt unter anderem noch von ihrem Rekordgewinn von 54.4 Milliarden Franken im starken Börsenjahr 2017. Im abgelaufenen Jahr konnte sie dagegen nicht mehr auf steigende Aktienkurse zählen. Im Gegenteil: Zum Jahresende rutschten die Kurse noch einmal deutlich ab.

Sichere Anlagen zahlten sich aus

Belastet wurde die allgemeine Börsenstimmung 2018 insbesondere von den sich eintrübenden Konjunkturaussichten, nicht zuletzt aufgrund des von US-Präsident Donald Trumps angezettelten Handelsstreits mit China sowie von einer etwas strafferen Geldpolitik der Notenbanken.

In diesem schwierigen Marktumfeld machte sich aber die defensive Struktur des SNB-Portfolios bezahlt, wie aus dem UBS-Bericht hervorgeht. Das heisst: Dank dem hohen Anteil in relativ sichere Anlagen wie Anleihen bzw. Staatsanleihen und den Goldreserven hielt sich der Schaden für die SNB in Grenzen.

Grundsätzlich geht die SNB laut den UBS-Ökonomen einzig bei ihren Fremdwährungspositionen hohe Risiken ein: Fast alle ihre Anlagen hält sie in Fremdwährungen. Im Schlussquartal 2018 wirkte sich das aber kaum negativ aus. Denn die Abwertung des Frankens gegenüber dem Dollar neutralisierte die Erstarkung gegenüber dem Euro. (sda/awp)

So schnell ist dein Monatslohn verpufft – ein Szenario

abspielen

Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

Feuz am Lauberhorn nur von Kriechmayr geschlagen

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

Bacsinszky scheitert an Muguruza

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Kranke zur Kasse: Mindest-Franchise soll auf 350 Franken steigen

Kranke sollen sich stärker an den Behandlungskosten beteiligen müssen. Nach dem Nationalrat hat auch die Gesundheitskommission des Ständerates (SGK) beschlossen, die Franchisen zu erhöhen – zunächst um 50 Franken.

Mit sieben zu vier Stimmen beantragt die SGK ihrem Rat, eine entsprechende Gesetzesvorlage anzunehmen, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Der Bundesrat würde damit die Kompetenz erhalten, die Höhe der ordentlichen Franchise und der Wahlfranchisen regelmässig an die …

Artikel lesen
Link zum Artikel