Beim Solarzulieferer Meyer Burger verzögern sich einzelne grössere Projekte. Darum wird der Umsatz 2015 deutlich tiefer ausfallen als bisher angenommen. Auf operativer Ebene wird das Unternehmen erneut einen Verlust schreiben.
Meyer Burger rechnet in der Mitteilung vom Montag neu mit einem Verlust auf Stufe EBITDA in der Grössenordnung von 40 Mio. Fr. bis 65 Mio. Franken. Im Geschäftsjahr 2014 konnte das Unternehmen den Verlust vor Abschreibungen und Amortisationen dank Sondereffekten von rund 117 Mio. Fr. auf ein Minus von 95 Mio. Fr. verbessern.
Der Umsatz wird von bisher erwarteten 400 Mio. Fr. auf 290 bis 340 Mio. Franken fallen.
Meyer Burger rechnet damit, die sich verzögernden Projekte in der ersten Jahreshälfte 2016 abzuschliessen. Zufrieden ist das Unternehmen dagegen mit dem Auftragseingang. Dieser liegt nach zehn Monaten bereits 44 Prozent über Vorjahr. Die vermehrten Projektaktivitäten im Photovoltaik-Bereich verdeutlichten die höhere Investitionsbereitschaft der Kunden, schreibt Meyer Burger. (sda)