Schweiz
Wirtschaft

Gegen Lohndumping: Bundesrat will Kontrollen um 30 Prozent erhöhen

ARCHIV - ZUR FORDERUNG DES BAUARBEITERPARLAMENTS NACH EINER BESCHRAENKUNG DER TEMPORAERARBEIT BEI BAUARBEITERN STELLEN WIR IHNEN DIESES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. GEMAESS DER UNIA IST DER ANTEIL DER T ...
Auf Baustellen werden künftig mehr Kontrollen stattfinden.Bild: KEYSTONE

Gegen Lohndumping: Bundesrat will Kontrollen um 30 Prozent erhöhen

23.11.2016, 11:4823.11.2016, 11:52
Mehr «Schweiz»

Der Bundesrat will den Vollzug der flankierenden Massnahmen weiter verschärfen. Unter anderem soll die Zahl der Kontrollen um 30 Prozent erhöht werden - auf 35'000 pro Jahr.

Die Regierung hat das Wirtschaftsdepartement (WBF) am Mittwoch beauftragt, bis Ende Februar 2017 eine entsprechende Änderung der Entsendeverordnung vorzubereiten und in die Vernehmlassung zu geben. Mit einer Erhöhung soll eine ausreichende Kontrolldichte sichergestellt werden, schreibt das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) in einer Mitteilung.

Neben der Verordnungsänderung hat der Bundesrat am Mittwoch neun Massnahmen beschlossen, um die Qualität und die Wirksamkeit von Kontrollen zu erhöhen. Er folgt damit den Empfehlungen einer Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern der Sozialpartner, der Kantone und des Bundes. (whr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Hast du technische Probleme?
Wir sind nur eine E-Mail entfernt. Schreib uns dein Problem einfach auf support@watson.ch und wir melden uns schnellstmöglich bei dir.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
    Schweiz unterzeichnet in Davos Freihandelsabkommen mit Kosovo

    Die Schweiz hat gemeinsam mit den weiteren Staaten der Efta am Mittwoch in Davos ein Freihandelsabkommen mit dem Kosovo unterzeichnet. Wirtschaftsminister Guy Parmelin zeigte sich wegen der grossen kosovarischen Diaspora in der Schweiz besonders glücklich über den Vertrag.

    Zur Story