Schweiz
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Die ersten Schweizer Casinos wollen ab Sommer Glücksspiele auch online anbieten. (Symbolbild)

Auch auf dem Handy kann gezockt werden – für Spielsüchtige ist das besonders gefährlich. Bild: KEYSTONE

Online-Casinos hoffen auf Viertelmilliarde Franken – doch es gibt Kritik am Spielerschutz

Die Schweizer Casinos wollen im Internet viel Geld verdienen. Der Spielerschutz sei dabei nur lückenhaft, kritisiert ein Experte.

leo eiholzer / schweiz am wochenende



Im Juli begann unter den Schweizer Casinos ein Wettrennen. Der Hauptgewinn: 250 Millionen Franken. So gross ist laut Schätzungen der jährliche Markt für Online-Glücksspiele in der Schweiz.

Bisher floss er auf das Konto von ausländischen Casino-Websites, jetzt wollen die Schweizer Spielbanken das Geld zu sich umleiten. Wegen des neuen Geldspielgesetzes, welches das Volk im Sommer 2018 angenommen hat, sind die Voraussetzungen gut: Ausländische Websites werden gesperrt. Die Schweizer haben den legalen Markt für sich.

Das Wettrennen um den 250-Millionen-Jackpot tragen die Casinos mit massiver Werbung aus. Bisher sind vier online tätig: Baden, Luzern, Davos und die Swiss-Casinos-Gruppe, die die Casinos in Zürich und Pfäffikon SZ betreibt. Letzteres hat sich kürzlich eine Hausfassade direkt gegenüber dem Zürcher Hauptbahnhof für eine monumentale Werbung gemietet. Das Grand Casino Baden schaltet Werbespots auf SRF und auf ProSieben. Und im Internet ist alles voller ­Casino-Werbung.

Es läuft auf einen kompromisslosen Kampf hinaus. Die Casinos erhoffen sich viel: Luzern zum Beispiel will 15 bis 20 Millionen Bruttospieleinsatz im Internet erwirtschaften. Offline waren es letztes Jahr 37 Millionen. Detlef Brose, Chef des Grand Casino Baden, sagte kürzlich in einem Interview, man wolle online einen zweistelligen Millionenbetrag erzielen.

Sowohl mit dem Badener Online-Ableger als auch mit dem Angebot des Casinos Davos, das der Stadt-Casino-Baden-Gruppe als Mehrheitseigentümerin gehört. «Ein niedriger zweistelliger Millionenbetrag je Online-Casino im kommenden Jahr», präzisiert Brose im Gespräch. Er geht davon aus, dass es die Casinos schaffen, 150 Millionen Franken in der Schweiz zu behalten. Das Badener Online-Angebot hat in den ersten vier Monaten 16000 Spieler gewonnen, das Davoser seit Start im September 4500.

Bild

«Für Spielsüchtige besteht eine reale Rückfallgefahr»

Die Casinos tun viel, damit es für die Spieler möglichst einfach ist, ihr Geld loszuwerden. Dabei wird der Spielerschutz geritzt. Die Anmeldung geht sehr rasch. Vom Klick «Registrieren» bis zum ersten Drehen des digitalen einarmigen Banditen geht es beim Luzerner Casino nur wenige Minuten. Geld-Einzahlen per Twint inklusive. Schon könnte man Hunderte Franken verspielen.

Erst nach 30 Tagen, bei totalen Einzahlungen über 1000 Franken oder bei der Auszahlung werden laut Geldspielverordnung eine Identitätskarte und weitere Nachweise verlangt. Der Präventionsexperte Christian Ingold vom Zentrum für Spielsucht Radix konstatiert: «Der Schutz von Spielsüchtigen erfolgt nicht so lückenlos, wie vor der Abstimmung versprochen.»

Spielsüchtige können sich wie bis anhin selbst sperren und erhalten dann in kein Casino der Schweiz Zutritt. Es scheint aber so, dass sie online spielen können, wenn sie die Daten einer anderen Person eingeben, sofern diese wirklich existiert. Für Ingold trotz der 1000-Franken-Grenze eine gegenüber kritischen Spielern nicht faire Lösung: «Für Spielsüchtige, die auf eine verlässliche Spielsperre vertrauen, besteht so eine reale Rückfallgefahr, egal ob es 1000 Franken oder mehr sind.»

Klar ist: Die Casinos, die dies so handhaben, halten sich haargenau an geltendes Recht. In der Gelspielverordnung ist die provisorische Kontoeröffnung explizit vorgesehen. Wolfgang Bliem, Direktor des Grand Casino Luzern, schreibt, zusätzlich zum automatischen Abgleich mit dem Sperrregister würden alle Spielerkonten strengen Kontrollen unterzogen, um «den grösstmöglichen Schutz zu bieten und den Schweizer Gesetzesstandards zu entsprechen».

ZUR LANCIERUNG DES REFERENDUMS GEGEN DAS NEUE GELDSPIELGESETZ, AM DIENSTAG, 10. OKTOBER 2017, ERHALTEN SIE FOLGENDE THEMENBILDER ---- A person visits the Swiss Casinos online gambling website on a laptop, pictured in Zurich, Switzerland, on March 10, 2017. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Im Online-Casino kann man sich unter falschem Namen anmelden. Bild: KEYSTONE

Genauer wird er nicht. Kritisch sieht Ingold auch ­Bonusangebote der Casinos. Um vom Bonus profitieren zu können, muss man den Betrag dutzende Male umsetzen: «Das ist ein Spielanreiz, der für Spieler mit Kontrollschwierigkeiten ­toxisch wirkt», sagt Ingold. Die Casinos sagen, man könne jederzeit aus dem Angebot aussteigen. Die Spieler ­würden es verantwortungsvoll wahrnehmen.

Diese Fakten zeigen ein grundlegendes Problem der Casinos: Sie sollen einerseits Risikospieler schützen, andererseits verdienen sie an jedem Franken, den diese ausgeben. Zu Gute halten muss man den Schweizer Casinos, dass sie viel mehr für den Spielerschutz tun als die illegalen Gambling-Websites, die den Online-Markt bisher beherrschten. Etwa mit dem Erkennen von Spielern mit übermässig hohen Einätzen. Auch der Badener CEO Brose verweist auf die «intensive Früherkennung im Sinne des Sozialschutzes», die auch online greife.

Im Casino gilt: Die Bank gewinnt immer

Das Casino-Geschäftsmodell beruht aber online wie offline darauf, dass Leute ihr Geld verlieren. Letztes Jahr liessen die Gäste 700 Millionen Franken in Schweizer Casinos liegen. Rund die Hälfte fliesst über die Spielbankenabgabe in die AHV und zu den Kantonen. Die Gewinnauszahlungen sind bei den 700 Millionen schon abgezogen, die gewettete Summe lag also massiv höher.

In der Schweiz waren 2017 laut einer kürzlich publizierten Studie 15'000 Menschen spielsüchtig, 57'000 sind auf der Sperrliste. Rund 360'000 Schweizer spielen im Laufe ihres Lebens risikoreich. Die Casinos stellen ihren Kunden Tipps zum verantwortungsvollen Spielen zur Verfügung, zum Beispiel solle man seine Kreditkarte zu Hause lassen. Doch in den gleichen Casinos stehen Bankomaten. Auch in Baden ist das so. Casino-Chef Brose sagt: «Die Bankomaten stehen ausserhalb unserer Spielsäle und werden von den Gästen, die ihr Spielverhalten kontrollieren können, sehr geschätzt.»

Wir haben mit einem Spielsüchtigen gesprochen – das waren seine Erfahrungen im Online-Casino:

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 04.11.2019 06:12
    Highlight Highlight Da kämpfen wir politisch für eine gerechtere Einkommensverteilung. Dann bejubeln wir die grossen Geldspielgewinner! Wir sollten die meist unbedarfte Bevölkerung, welche auf Geldspiele setzt, um rasch und ohne Arbeit zu einem Vermögen zu kommen, über die geringen Chancen aufklären, einen Hauptgewinn zu erzielen.
  • ingmarbergman 03.11.2019 07:36
    Highlight Highlight Wenn Lobbyisten Gesetze machen.. das Traurige ist, dass das nicht die Ausnahme, sondern die Regel ist. Die bürgerliche Mehrheit macht seit jeher Gesetze für Firmen und nicht für das Volk.
  • Team Insomnia 03.11.2019 01:34
    Highlight Highlight Und für Schweizer Pokerspieler gibt es nach wie vor KEIN Schweizer Angebot! Nur Slot-Müll!
  • Annemarie Wildeisen 02.11.2019 22:59
    Highlight Highlight ja toll für die AHV.
    Online pokern war mal so genial. mit 1$ Einsatz gegen 500 andere Spieler um den Grossen pot. und jetzt? man kommt in die Lobby und spielt gegen 2-3 Schweizer, himmeltraurig was ihr da abgestimmt habt. meldet euch da bloss nicht an, dann wird in ein paar Jahren hoffentlich wieder Normalität einkehren und dieses Nordkorea-Gesetz wieder aufgehoben.
  • The Destiny // Team Telegram 02.11.2019 18:18
    Highlight Highlight Dieses Gesetz gehört mit sofortiger Wirkung rückgängig gemacht.

    Verbot von Kasino Werbung in Medien welche von Minderjährigen konsumiert werden könnten.
  • Frances Ryder 02.11.2019 17:49
    Highlight Highlight Danke nochmal an die SP an dieser Stelle für dieses Gesetz. Das war mal eine gute Partei.
    • Silent_Revolution 03.11.2019 03:36
      Highlight Highlight Richtig, die sind vor gar nichts zurückgeschreckt um ihrer Lobby zu fröhnen.(Badran/Sommaruga die Auffälligsten)

      Das SP gestützte JA-Komitee hat Kleinkinder in Vereinen instrumentalisiert, vor die Kamera gedrängt und Unterstützungskürzungen für Vereine angedroht. Die Schliessung von Tierparks und sonstigen Einrichtungen angekündigt, sollte man ablehnen. So extrem kannte man das nicht einmal von rechts.

      Swisslos / Grandcasinos sind weder transparent, noch leisten sie einen wichtigen Anteil an AHV oder soziale Projekte wie gepredigt. Nichts an der hiesigen Casinobranche oder der SP ist sozial.
  • Pisti 02.11.2019 17:30
    Highlight Highlight Wäre mir neu dass die bisherigen 888, Pokerstars usw.. illegal waren. Die sind es erst jetzt seit in der Schweiz Zensur herrscht wie in China. Dazu lausige Seiten und offensichtlich doch kein genügender Spielerschutz wie Frau Sommaruga versprochen oder eher das Volk belogen hat.
    Nun gut wer ein bisschen kreativ ist kann auch heute noch auf dass bessere Angebot aus Europa zurückgreifen, inkl. Auszahlung.
  • mukeleven 02.11.2019 17:17
    Highlight Highlight was mich wunder nimmt:
    die ch-online casinos bewerben ihre produkte/spiele auch mit einer hohen auszahlungsquote. bspw slot-machine xy: auszahlung von 96%.
    kontrolliert das jemand? und wie lässt sich das wasserdicht kontrollieren?
    ... ich glaube den casinos diese aussage nicht.
  • Miles Prower 02.11.2019 17:07
    Highlight Highlight Was bringen Netzsperren eigentlich? Ich benutze einen eigenen DNS Server und kann daher alle gesperrten Seiten ohne VPN oder Proxy aufrufen. Ein süchtiger kann das somit auch.
    Dieses Gesetz ist meiner Meinung nach eines der sinnlosesten der letzten Jahre!
    • qolume 02.11.2019 17:23
      Highlight Highlight Die Frage ist nur, was passiert mit einer Gewinnausschüttung. Wird das Geld eingezogen sobald es auf ein schweizer Konto überwiesen wird? Mach ich mich strafbar oder das ausländische Casino?
    • Pisti 02.11.2019 17:43
      Highlight Highlight Man braucht sich das Geld auch nicht auf sein Bankkonto auszahlen, gibt da diverse andere Optionen.
      Grundsätzlich bist du im Unrecht, sollten die Online-Casinos merken dass du von der Schweiz aus spielst. Das Geld wird wohl blockiert werden. Viele Online- Casinos schauen aber zumindest bei kleineren Beträgen die ausbezahlt werden gar nicht hin, bei grösseren Beträgen schon eher. Schlussendlich leben sie auch von einer hohen Traffic.
    • killah_priest86 02.11.2019 19:47
      Highlight Highlight Sogar ohne eigene dsn kommt man noch zu den bekannten anbietern. Sie wechseln einfach jeweils die url. Der budgetierte steuerzufluss wird wohl doch nicht so hoch ausfallen. Ich gebe dir recht, absolut sinnlos das gesetz, wie immer wenn das kasperlitheater in bern etwas beschliesst
    Weitere Antworten anzeigen
  • NumeIch 02.11.2019 17:02
    Highlight Highlight Und die „dummen“ Schweizer Stimmbürger die das neue Spielbankengesetz angenommen haben, sehen von den Riesengewinnen der Schweizer Casinos keinen Franken. Aber vielleicht sind es ja sie, die der Spielsucht verfallen und einen Schuldenberg anhäufen. Hoffe es fühlt sich dann besser an, wenn sie zumindest sagen können: Wenigstens blieb mein Geld in der Schweiz - Aus der Region, für die Region!

    Achtung kann Sarkasmus enthalten.
  • Lord_Mort 02.11.2019 16:56
    Highlight Highlight Schon lustig. Wurde damals bei der Änderung des Glücksspielgesetzes nicht auch das Argument der Prävention ins Feld geführt? Und heute haben wir TV Werbung für schweizer Onlinecasinos. Schon amüsant, was die Casinos darunter verstehen.

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