Schweiz
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Lorenz A. hat nächtelang im Online-Casino durchgespielt – und es allen verheimlicht. bild: watson

Interview

Vor drei Jahren gewann Lorenz A. im Casino 50'000 Franken – dann folgte die Hölle



192'000 Personen in der Schweiz zeigen ein risikohaftes Spielverhalten. Spielende im Online-Bereich gehen dabei besondere Risiken ein. Dies geht aus den neuesten Zahlen einer Studie zum Online-Glückspiel hervor.

Welch verheerende Folgen das Zocken um Geld haben kann und wie auch das Umfeld darunter leidet, zeigt der Fall von Lorenz A.* (39). In einem Online-Casino hat er 200'000 Franken verspielt. Die Sucht hatte nicht nur schwere Auswirkungen auf sein Portemonnaie, auch seine Beziehung und Gesundheit litten.

Seit Juni dieses Jahres ist Lorenz A. clean. Im Gespräch mit watson erzählt er, warum seine Frau meinte, er habe eine Affäre. Er erläutert die perfiden Tricks der Spielindustrie und gibt eine Schätzung ab, wann er wieder schuldenfrei ist.

Wie geht es Ihnen?
Lorenz A.: Es geht mir besser. Ich habe immer noch Ängste und schlafe nach wie vor nicht richtig gut. Und natürlich macht es mich etwas nervös, über das Erlebte zu sprechen. Es war die Hölle. Aber ich sehe endlich ein Licht am Ende des Tunnels.

Wann haben Sie zum letzten Mal gespielt?
Das war Ende Mai. Da war alles zu Ende, ich konnte nicht mehr. Meine 14-jährige Tochter wollte mit einer Kollegin in die Stadt und brauchte etwas Geld von mir. Aber ich hatte nichts mehr, keinen Rappen. Da wusste ich, es muss sich etwas ändern.

«Ich malte mir aus, was für ein schönes Leben ich führen könnte.»

Lass dir helfen!

Das interkantonale Programm «Spielen ohne Sucht» startet heute im Auftrag von 16 Kantonen eine digitale Sensibilisierungskampagne. Mit Kurzfilmen sollen die Risiken und das Suchtpotenzial von Online- Glücksspielen aufgezeigt werden. Für Betroffene und Angehörige steht via www.sos-spielsucht.ch ein kostenloses und anonymes Beratungsangebot zur Verfügung. (cma)

Sie haben alles verspielt und sind tief in die Schulden gerutscht. Wann hat das alles angefangen?
Das war im Jahr 2016. Ich besuchte ein grosses Schweizer Casino, hatte 2300 Franken in der Tasche. An einer Slot-Maschine verzockte ich alles bis auf 600 Franken. Doch dann landete ich plötzlich den grossen Coup. Ich gewann auf einen Schlag 50'000 Franken. Heute wünsche ich mir, ich hätte das Geld damals nie gewonnen. Wäre ich mit leeren Händen nach Hause gegangen, hätte mir dies wohl unzähliges Leid erspart.

Durch den grossen Gewinn waren Sie vermutlich vollkommen euphorisiert ...
Ja genau. Ich malte mir aus, was für ein schönes Leben ich führen könnte, wenn ich jede Woche eine solche Summe gewinnen würde.

Also kehrten Sie am nächsten Tag ins Casino zurück?
Anfangs ging ich noch einige Male ins Casino, ja. Doch wegen Zeitmangels zockte ich bald nur noch online. Noch in der selben Woche spielte ich jeweils bis zwei Uhr morgens an einer Slot-Maschine im Online-Casino. Wegen des Mega-Gewinnes konnte ich mich nicht mehr anhalten.

Und wie lief es da?
Mal habe ich gewonnen, mal verloren. Anfang 2017 war vom Gewinn dann aber nichts mehr übrig. Ich war pleite und nahm bei einer Bank einen Kredit von 50'000 Franken auf, um weiter zu spielen.

«Einmal haben die mich sogar angerufen, um mich ans Spielen zu erinnern.»

Weshalb haben Sie da nicht aufgehört?
Man verliert ja nicht nur. Ich habe online auch mal 8000 Franken mit nur einer Drehung gewonnen. Dann sagt man sich jeden Morgen: «Komm, heute schaffe ich das nochmals!» Hinzu kommt, dass die Online-Casinos einen laufend anstacheln, um weiterzuspielen.

Wie kann man sich das vorstellen?
Wenn ich mal einen Abend lang nicht spielen konnte, schickten sie mir Mails und offerierten Gratis-Runden. Einmal haben die mich sogar angerufen, um mich ans Spielen zu erinnern. Auch Push-Nachrichten habe ich bekommen.

Haben Sie immer beim selben Anbieter gespielt?
Ja, das war ein Online-Casino mit Sitz in London. Ich habe auch immer dasselbe Spiel gespielt. Es heisst «Book of Ra». Ich war völlig verrückt danach. Man gewinnt dort immer wieder Gratis-Runden, deswegen hört man nie auf. Das Spiel funktioniert wie eine Slot-Maschine im richtigen Casino.

Sie haben also einen Kredit aufgenommen, um weiter zu spielen. Wie hat Ihre Familie darauf reagiert?
Nun, meine Frau und Tochter wussten gar nicht, dass ich spiele. Ich habe ihnen erzählt, dass ich den Kredit brauche, um im Süden ein Ferienhaus zu bauen.

«Meine Frau vermutete, dass ich eine Affäre habe.»

Sie haben zehntausende Franken verspielt, ohne Ihrer Frau etwas zu erzählen?
Es war völlig verrückt. Ich führte ein Doppelleben. Morgens um fünf fuhr ich zur Arbeit und schuftete bis 13 Uhr. Danach
setzte ich mich in mein eigenes Auto und spielte auf dem Handy. Oftmals blieb ich auch in der Nacht lange wach, zockte bis um drei Uhr. Mit nur einer Stunde Schlaf schleppte ich mich dann wieder zur Arbeit.

Das muss doch irgendwann aufgeflogen sein ...
Ich habe bei der Arbeit keinen Tag gefehlt. War aber sehr müde und ausgepowert. Ich fuhr 400 Kilometer mit dem Geschäftsauto, ohne etwas zu essen, da ich das Geld fürs Online-Casino brauchte. Meine Frau vermutete, dass ich eine Affäre habe, weil ich oft weg fuhr, um auf dem Handy zu spielen. Ich war ihr und meiner Tochter gegenüber abweisend, konnte nur noch Gefühle fürs Spielen aufbringen.

Sie haben also weitergemacht.
Ja, ich wollte ja irgendwie so schnell wie möglich aus dem Minus kommen. Jeden Tag dachte ich mir: «Heute wird es klappen und ich werde einen grossen Gewinn einfahren». Es war ein Teufelskreis. Irgendwann war alles Geld aufgebraucht. Also bat ich meine Frau, einen Kredit von 56'000 Franken aufzunehmen.

Und das hat sie gemacht?
Ja, ich habe gesagt, ich brauche das Geld für das Ferienhaus. Bald sei es fertig.

«Einmal habe ich in eineinhalb Stunden 10'000 Franken verspielt.»

Vermutlich war auch dieser Kredit irgendwann aufgebraucht ...
Ja, so ist es. Anschliessend habe ich alle Möglichkeiten ausgelotet, um noch irgendwie an Geld zu kommen. Insgesamt habe ich mir neun verschiedene Kreditkarten angeschafft. Die hatten Limits von bis zu 6'000 Franken, so konnte ich noch eine Weile weiterzocken.

Wie hoch war denn Ihr Einsatz pro Runde?
Ziemlich hoch. Ich setzte 50 Franken pro Drehung. Manchmal auch 100. Nur mit einem hohen Einsatz hatte ich auch die Möglichkeit auf einen grossen Gewinn und den brauchte ich ja, um aus den Schulden zu kommen. Einmal habe ich in eineinhalb Stunden 10'000 Franken verspielt.

Sind Online-Casinos gefährlicher als reale Casinos?
Bestimmt. Man sitzt da alleine, kann schreien und sich verhalten, wie man will. Es gibt keine soziale Kontrolle. Man sieht nur Zahlen, kein Geld und verliert jeglichen Bezug zur Realität. Ausserdem kann man immer und überall spielen. Ich will nicht sagen, dass man in den richtigen Casinos in der Schweiz gut geschützt ist. Auch da habe ich mal 12'000 Franken an einem Automaten verspielt. Der Aufseher meinte nur: «Na, läuft heute nicht so.»

Irgendwann waren Sie also komplett am Ende und haben Ihrer Frau die ganze Wahrheit erzählt.
Nun ja, sie hat es eigentlich selber herausgefunden. Im Mai 2019 hat sie einen Brief von Postfinance geöffnet, dort sah sie, wohin das ganze Geld floss. Es war nicht das Ferienhaus ...

Sie blieb dennoch an Ihrer Seite?
Ja, aber die Bedingung war, dass ich mir professionelle Hilfe hole. Das habe ich auch getan.

«Ich bin zum Glück nicht kriminell geworden, obschon ich darüber nachgedacht hatte.»

Apropos Hilfe: Seit diesem Sommer dürfen nur noch Schweizer Anbieter Online-Glücksspiele anbieten. Der Bundesrat argumentierte, damit würden die Suchtgefährdeten besser geschützt. Stimmen Sie dem zu?
Nein. Die Spiele sind ja die gleichen. Im Gegenteil: Bei Schweizer Anbietern fühlt man sich als Spielender sogar noch sicherer, da man davon ausgehen kann, dass ein Gewinn auch ausbezahlt wird. Bei ausländischen Anbietern hört man ja so einiges ...

Sperren für ausländische Online-Geldspiele greifen teilweise nicht

Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) führt eine Liste mit den Internetadressen, welche aufgrund des neuen Geldspielgesetzes gesperrt werden müssen. Von den fast sechzig Adressen sind aber fast ein Drittel noch zugänglich. Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESKB) klärt mit den Telekomanbietern ab, wieso die Seiten noch nicht gesperrt sind, wie es beim ESKB auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA hiess. Sie setze zudem eine Frist, bis wann die Sperre durchgesetzt sein muss. (sda)

Sie selber denken gar nicht mehr daran, zu spielen?
Doch, natürlich. Immer wieder. Aber meine Frau hat mir klar gemacht: Entweder Familie oder Spielen. Das führe ich mir immer wieder vor Augen.

Wie lange wird es dauern, bis Sie wieder aus den Schulden raus sind?
Ich bin zum Glück nicht kriminell geworden, obschon ich darüber nachgedacht hatte, als ich wieder einmal kein Geld mehr hatte. Deswegen habe ich meinen Job behalten können. Jetzt bin ich bei der Schuldenberatung. Ich denke, es wird lange dauern, vielleicht drei bis fünf Jahre. Aktuell betragen meine Schulden rund 150'000 Franken. Aber das ist okay so. Ich bin zuversichtlich.

Die heute veröffentlichte Studie zeigt, dass die rund zehn Prozent Suchtgefährdeten die Hälfte aller Einsätze in den Online-Casinos zahlen. Überrascht Sie das?
Nein, überhaupt nicht. Die wollen doch genau solche Kunden wie mich ausbeuten. Deswegen haben die mich ja auch immer daran erinnert, zurückzukommen und weiterzuspielen.

Junge und Einkommensschwache weisen ein besonders problematisches Spielverhalten auf, heisst es in der Studie weiter ...
Das ist ja nur logisch. Wenn man wenig verdient, ist Ende des Monats nach Bezahlen der Rechnungen bereits alles wieder weg. Da sucht man Wege nach dem schnellen Geld. Ausgebeutet werden die Schwächsten.

Welche Massnahmen würden denn helfen?
Ich verstehe zum Beispiel nicht, weshalb Leute mit einem tiefen Einkommen so hohe Limiten bei Kreditkarten bekommen. Das kann nicht sein.

Und von Seiten der Casinos. Was können die besser machen? Leute sperren, die viel Geld ausgeben?
Das wird online ja noch weniger passieren als in den richtigen Casinos. Da ist ja kaum Kontrolle möglich. Ich wünsche mir eigentlich, auch wenn das kaum passieren wird, dass Casinos verboten würden. Da wird das Volk bestohlen, das ist reine Gaunerei. Aber das versteht man erst, wenn man nichts mehr in der Tasche hat.

*Der Betroffene will anonym bleiben, sein Name wurde geändert.

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
88Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MacB 29.10.2019 14:16
    Highlight Highlight Ja, es mag eine Sucht sein und trotzdem hält sich mein Mitleid in Grenzen. Jeder trifft seine eigenen Entscheidungen.
  • Vesparianer 29.10.2019 12:10
    Highlight Highlight Gibt es überhaupt eine Aufklärung(spflicht) seitens Casino? Das bizli Prävention, die in kleingedruckten Fussnoten erwähnt sind, sind ja wirklich lächerlich!

    Banken müssen mittlerweile von den Kunden das Anlagewissen im Detail abklären, Risiken erläutern, Formulare unterschreiben lassen, obschon das Anlegen langfristig viel weniger riskant ist als ein Casino-Besuch, bei dem man weiss/wissen müsste, dass man einen negativen Erwartungswert hat. Mit der ID-Kontrolle scheint das ja erledigt zu sein, die es online ja gar nicht zwingend gibt - schöne, heile Welt.
    • Charming 30.10.2019 00:13
      Highlight Highlight Auch online gibt es zuerst einen Verifizierungsprozess!
  • EnnoConda 29.10.2019 10:11
    Highlight Highlight Sorry, wer ihn CH Casinos zockt, ist selber Schuld. Es war ein grosser Fehler der FDP, hier ein Ja zu ermöglichen...So haben wir nun die sinnlose IP Sperre und die CH Casinos können weiter abzocken.

    Abgesehen davon eine tragische Geschichte, aber super wie sie das in der Familie lösen. Die 150k werden ihn noch einige Jahre an den Fehler erinnern. Immerhin gehen die Schulden in die AHV und die Sporthilfe ;)
  • Dr no 29.10.2019 09:53
    Highlight Highlight "Ich besuchte ein grosses Schweizer Casino, hatte 2300 Franken in der Tasche. " Hallo ? er verdient so viel, dass er es sich leisten kann einfach mal so 2300 zu verzocken ? Hier fängt doch das ganze Problem an. Ansonsten sehr gut, dass er es hier so offen erzählt, hoffentlich lernen einige daraus. Ich zocke gerne, habe es aber immer im Griff. Setze mir Limite und die bin ich bereit zu verlieren und kann es mir auch leisten...
  • Toni Müller 29.10.2019 09:23
    Highlight Highlight Bei allem Verständnis - irgendwann muss man dann halt auch mal Verantwortung für sich selber übernehmen.
  • Der Rückbauer 29.10.2019 08:36
    Highlight Highlight Ein Ratschlag fürs Leben: Banken gewinnen immer. Nicht nur Spielbanken.
  • Die_andere_Perspektive 29.10.2019 07:16
    Highlight Highlight Ein weiterer perfider trick ist, dass ausländische casinos gesperrt werden um dann grossflächig die lokalen online casinos zu bewerben. Dazu kommt, dass die sperre so stümperhaft umgesetzt wurde, dass es keine 5 min braucht um sie zu umgehen... Und dafür wurde auch noch Steuergeld ausgegeben...
    • Charming 30.10.2019 00:18
      Highlight Highlight Die hiesigen Online Casinos werden nicht rentieren weil sie, mit einer Ausnahme, keine Jackpots anbieten, diese mickrig sind und die Spiele bieder! Der Reiz der Ausländischen ist die Spielevielfalt und die Millionen-Jackpots welche auch ausbezahlt werden!
    • hek1987 30.10.2019 15:48
      Highlight Highlight Das ist leider so, es braucht nicht mal wirkliche «Computer/
      Internet Explorer» Kenntnisse um die sperre zu umgehen.

      Die sperre im Ausland zu zocken, wenn man danach bei uns X Casino Angebote bekommt ist eher sinnlos kommt danach aufs Gleiche raus ausser, das die Schweiz damit Kohle scheffelt.
  • Der müde Joe 29.10.2019 06:49
    Highlight Highlight Ich war dieses Jahr das erste mal im Casino. Ging mit 100.- rein und spielte Roulette, mit sehr kleinen Beträgen. Später hatte ich 80.- mehr in der Tasche. Irgendwann kam so das Gefühl hoch: «Hey, Spiel größere Beträge! Du kannst noch mehr rausholen!»
    Da habe ich gleich aufgehört und würde dies jedem empfehlen. Es kann dich so schnell packen!
    Ich habe mich angefangen im Casino umzusehen und habe schnell realisiert, wieviel Anspannung in vielen Gesichtern zu sehen war. Und was da z.T. für Beträge gespielt wurden…Wahnsinn! 600 gesetzt, 1200 gewonnen - keine Freude, kein Aufhören. Tragisch!
  • ChiliForever 29.10.2019 06:41
    Highlight Highlight Was mich wundert, daß ausgerechnet dieser Artikel durchsetzt ist mit Werbeeinblendungen für Online-Casinos... Was läuft da falsch?
    • ChiliForever 29.10.2019 06:46
      Highlight Highlight Sieht dann so aus...
      Benutzer Bild
    • Roy Bär 29.10.2019 06:53
      Highlight Highlight Die wollen, dass du wieder spielen gehst ;)
    • ingmarbergman 29.10.2019 07:24
      Highlight Highlight Das heisst dass du
      a) nicht verstehst wie Werbung im Internt funktioniert.
      b) zur Targeting-Zielgruppe gehörst
      und c) vermutlich schon auf Online-Kasino-Werbung geklickt hast
    Weitere Antworten anzeigen
  • STERNiiX 29.10.2019 04:03
    Highlight Highlight Allgemein gültiger Tipp, den ich mir merken werde: Wenn ich für irgendwas meine Frau belügen muss, kann es nicht gut für mich sein.
  • Krise 29.10.2019 01:30
    Highlight Highlight Ein Grund warum ich niemals einen Fuss in ein Casino setzen werde; ich weiss einfach, dass ich suchtgefährdet bin (egal welcher Stoff). Das wissen aber leider viele von sich nicht oder glauben es nicht. Die Sache mit den Kreditkarten ist aber auch saublöd. Genauso bescheuert wie Werbung für Kredite, ich finde, das gehört verboten. Vor allem dieses easycredit oder wie das heisst. Die Werbung macht mich richtig aggressiv.
    • Silent_Revolution 29.10.2019 06:44
      Highlight Highlight Mündige Bürger mit Verboten vor sich selbst schützen zu wollen ist ein Widerspruch.

      Es ist eine Art Kollektiventmündigung aller Bürger, weil einige ihr Spiel- Konsumverhalten nicht im Griff haben.

      Ich bin auch süchtig, nur käme es mir nicht im Traum in den Sinn, das verfügbare Angebot verbieten zu wollen, nur weil ich einem spezifischen Suchtmittel verfallen bin, mit welchem die Mehrheit vernünftig umgehen kann.
    • Krise 29.10.2019 12:06
      Highlight Highlight @Silent Revolution wir als Gesellschaft sagen: X macht krank, das müssen wir verbieten um die Leute zu schützen. Aber gleichzeitig fällt es uns schwer Y, was auch krank macht, ebenfalls zu verbieten, oder wenigstens X zuzulassen?
      Ich weiss was du meinst, sehe aber tagtäglich die Auswirkungen die z.B. "billige Kredite" haben. Zudem ist gerade Glücksspiel nicht einfach nur risikoreich , wie z.B. Cannabis, sondern da wird mit Psychologie und Marketing für Abhängigkeit gesorgt. Wie der Bericht sagt "sie riefen an wenn ich nicht spielte" ...
    • Silent_Revolution 30.10.2019 01:29
      Highlight Highlight Krise

      Hat denn die Gesellschaft auch nur den kleinsten Erfolg vorzuweisen, mit dem Durchsetzen eines Verbots im Bereich der Abhängigkeit?

      Menschen schützt man nicht, indem man Süchtige kriminalisiert, im Gegenteil. Verbietet man Casinos, hören sie nicht auf zu existieren, sie verlagern sich in den Untergrund, wo der Süchtige fortan in dubiosesten Kreisen verkehren wird und völlig ungeschützt bleibt.

      Verbote haben noch keine Sucht geheilt, sie haben Süchtige noch mehr an den sozialen Rand gedrängt.

      Das Verbot ist jeweils eine impulsive Scheinlösung, die das jeweilige Problem verschärft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Silent_Revolution 29.10.2019 01:22
    Highlight Highlight Nach zu erwartenden Verlusten an Automaten mit Verbotsbegehren ankommen, obwohl man sich aus freien Stücken zur Teilnahme entschieden hat.

    Du kannst nicht mit Finanzen umgehen, lässt dich von Reizen verleiten und schreckst nicht davor zurück, das Ersparte deiner Familie zu verzocken? Willkommen in der Sucht - Vormundschaft das Mittel der Wahl.
    Nicht Kreditrahmen oder Casinos sind das Problem, sondern du. Die Mehrheit der Spieler hat nicht deine Probleme und soll sich auch nicht einschränken müssen. Dank Regulierungswahn gibt es Automaten im Überfluss und Poker ist weg vom Fenster - Es reicht!
    • Oigen 29.10.2019 07:43
      Highlight Highlight Also ist bei einem heroin süchtigen auch der süchtige schuld und nicht die droge? dann frage ich mich warum man es verbieten muss...

      klar trägt erseine schuld (und ich glaube das weiss er selber sehr gut) aber du machst es dir doch etwas einfach
    • Silent_Revolution 29.10.2019 10:22
      Highlight Highlight Es geht nicht um Schuld. Es geht darum, dass Abhängige eines Konsumgutes ein generelles Verbot fordern, obwohl es ihr individuelles Suchtverhalten ist, welches mit dem Gut nicht vernünftig umgehen kann.
      Nebenbei hat noch keinem Süchtigen, unabhängig der Substanz ein Verbot geholfen.

      Schwarzmarkt - Kriminalisierung bringt nur Leid mit sich.

      Und ja, auch bei der verteufelten Droge Heroin, ist nicht etwa die Substanz Suchtursache. Zudem hat die repressive Drogenpolitik nicht einen Erfolg vorzuweisen, frage mich also auch, warum ihr das Gefühl habt, gewisse Drogen verbieten zu müssen.
    • Charming 30.10.2019 00:29
      Highlight Highlight Genau wie bei allem macht die Menge den Unterschied! Würden zB. die Automaten nicht um 90% sondern 99% auszahlen würden mehr Personen gewinnen. Grundsätzlich sollte es eine Jackpot-Limite geben zB. 2Mio. Im landgestützten Casino sind es nur etwas über 50% Gewinnchancen wie auch beim Lotto etc.! Die Kadenz ist auch matchentscheidend und die ist eben sehr hoch im online-Gaming!
  • Adumdum 29.10.2019 00:38
    Highlight Highlight Einfach verbieten sollte man das – wie alle Geschäftmodelle, die auf Kosten anderer Leute Gesundheit aufgebaut sind. Casinos, Sportwetten, Tabakindustrie... Oder zumindest viel stärker reglementieren. Alkoholausschankverbot an Jugendliche funktioniert ja auch besser als ohne.
  • Manuel Schild 28.10.2019 23:52
    Highlight Highlight Mir tut er extrem Leid. Er ist in eine Sucht hineingeraten von welcher er nicht mehr selbst raus konnte. Der Mensch verliert in gewissen Situationen die Kontrolle über sich selbst, er funktioniert nur noch. Hoffe alles kommt gut!
  • Blaubar 28.10.2019 22:45
    Highlight Highlight Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer Frau! Ein echter Glückstreffer.
  • Schaaggi 28.10.2019 22:15
    Highlight Highlight Und wie war das nun mit den Onlinecasinos aus dem Ausland?
    Zumindest wird in diesem Artikel die passende Werbung geschaltet. Ist das denn legal? Weiss hier jemand Bescheid?
    Benutzer Bild
    • Lisaleh 29.10.2019 05:38
      Highlight Highlight In der Schweiz sind nur online casinos legal mit schweizer Lizenz. In Deutschland ist online casino mit Eu-Lizenz legal. Ich nehme an, du befandest dich gerade in Deutschland? Wär dies in der Schweiz geschalten worden, wäre dies doch etwas komisch.
    • Schaaggi 29.10.2019 06:45
      Highlight Highlight @Lisaleh: Ich war in der Schweiz. Zwar war ich vor einer Woche in DE, aber bei täglicher Nutzung sollte das wohl genug lange zurückliegen. Hmm...
    • EhrenBratan. Hääää! 29.10.2019 07:18
      Highlight Highlight Ich befinde mich in der Schweiz. Allein dieses Deutsch... 😂
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skeletor82 28.10.2019 22:08
    Highlight Highlight Die wunderbare Schweiz hat nun ja die ach so bösen ausländischen Online-Casinos verboten.

    Nur: Die sind so weit weiter als die CH-Casinos.

    RTP (theoretische Gewinnchancen) werden in seriösen Casinos bei jedem Slot angezeigt online, das gibt es nirgends in der CH - nicht in den landbase Casinos, nicht Online.

    Auch können kaum Grenzen gesetzt werden - in seriösen ausländischen Casinos kann Zeit, maximaler Einsatz, maximale Verluste und vieles mehr eingestellt werden. Auch dies in CH-Casinos nicht möglich.

    Trau, schau, wem! Die Absperrung führt nicht zwingend zu Besserem. Hoffe auf Besserung!
    • Charming 30.10.2019 00:32
      Highlight Highlight Falsch, kann eingestellt werden!
  • SJ_California 28.10.2019 21:50
    Highlight Highlight „Da wird das Volk bestohlen, das ist reine Gaunerei. Aber das versteht man erst, wenn man nichts mehr in der Tasche hat.“

    Nein, ich verstehe das auch so.
    Online-Casinos generieren Null Wertschöpfung. Und geben dem Volk auch sonst nichts zurück.
    • Charming 30.10.2019 00:34
      Highlight Highlight Nüchtern betrachtet ist Ihre Aussage falsch! Die Casinos zahlen Steuern/Abgaben von 50%! Zudem werden Sport, Kultur, Soziales unterstützt und Arbeitsplätze generiert!
  • MandraxMali 28.10.2019 21:49
    Highlight Highlight Der Gute wurde mit den blinkenden Lichtern und den durch den Gewinn und die dadurch ausgeschütteten Glückshormone wie Pawlows Hund auf das Spielen konditioniert. Dagegen kann sich praktisch niemand wehren. Drum konditioniere dich um! Es geht! Alles Gute mein Bruder! Bleib stark
  • Grabeskaelte 28.10.2019 21:41
    Highlight Highlight Ich spiele seit Jahren regelmässig in Onlinecasinos mit Beträgen (im sehr tiefen 3-stelligen Bereich) die ich mir leisten kann!

    Man sollte nur und zwar jederzeit, ausschliesslich mit Beträgen spielen die man guten Gewissens auch aus dem Fenster werfen könnte, ohne das es einem im Alltag wehtut (was schon mal einen grossen Teil der Bevölkerung ausschliessen würde).

    Was mir auffällt ist allerdings, die Ausschüttungsquoten der seriösen ausländischen Anbieter waren massiv höher als der Quatsch den Baden hier anbietet. Lasst das spielen (wie ich ab jetzt) ganz. CH = Abzocke!
    • sambeat 28.10.2019 22:22
      Highlight Highlight Hör auf mit der besserwisserischen Belehrung. Hier geht es um Sucht! Sucht!! SUCHT!!!
      Klar sollte man, aber eben: Man könnte auch...
      Nicht alle können beim Zocken einen kühlen Kopf behalten.
      Sehr guter Beitrag, und vorallem: Sehr wichtig! Danke für die Ehrlichkeit und Offenheit, lieber A. Ich wünsche Dir viel Kraft💪
    • Charming 30.10.2019 00:38
      Highlight Highlight Seh ich auch so! Die CH-Online Games sind bieder und langweilig! Und an sambeat: Sucht entwickelt sich und wenn man es im Griff hat ist man eben NICHT süchtig!
  • Aglaya 28.10.2019 21:28
    Highlight Highlight "passende" Werbung zu diesem Artikel...
    Benutzer Bild
    • moedesty 28.10.2019 23:04
      Highlight Highlight aber bestimmt hast du vorher online casinos gegooglet. cookies undso.
    • Aglaya 29.10.2019 05:31
      Highlight Highlight Interessanterweise habe ich tatsächlich noch nie nach Online Casinos gegooglet.
  • Kramer 28.10.2019 21:22
    Highlight Highlight Wie Recht er hat! Glücksspiele gehören verboten! Das ist wie eine Extrasteuer, mit der man normale Bürger noch mehr ausnehmen kann, und neben dem Staat auch die Casinobetreiber frei nach dem kapitalistischen Grundsatz, wenn man Geld damit verdienen kann ist es gut und legal, Geld damit machen.
  • c_meier 28.10.2019 21:18
    Highlight Highlight wohl ähnlich wie "Coin Master" und Co...
    Play Icon
  • Youri 28.10.2019 21:04
    Highlight Highlight Wenn man was gewinnt sollte man immer die Hälfte zur Seite legen und dann nur mit dem Rest weiterspielen. Einfacher gesagt als getan, I know. Viel Glück an den jungen Herren und alles Gute für seine Familie, ich denke er hat eine tolle Frau die ihn unterstützt
    • Tobias W. 28.10.2019 21:59
      Highlight Highlight Danke. Wie weise.

      Und wenn man verliert?
    • pachifig 29.10.2019 10:55
      Highlight Highlight @ Tobias W.: Nicht mehr weiterspielen.
  • Team Insomnia 28.10.2019 21:02
    Highlight Highlight Jeder ist Lorenzo A. Wir alle sind Lorenzo A. Niemand ist Lorenzo A. Wer ist Lorenzo? So rennt der Hase.

    Leben ist nicht alles im Leben.
    Usw.
    • DerRaucher 28.10.2019 21:19
      Highlight Highlight Mjah mjah, so ist es
    • fabsli 28.10.2019 21:22
      Highlight Highlight Ich würde weniger nehmen.
  • Ökonometriker 28.10.2019 20:59
    Highlight Highlight Den Casinos sollte gesetzlich vorgeschrieben werden, den Erwartungswert von z.B. 10 Spielen für jedes Spiel anzugeben. Im Stil von: Wer hier 100 Franken einsetzt und 10 Mal spielt, verliert im Schnitt 80 Franken.

    Die meisten Leute können leider zu wenig mit Wahrscheinlichkeiten rechnen. Warum werden sie bei positiven Risiken auf den Finanzmärkten überbeschützt (sodass sie im Zweifel zu wenig verdienen) bei negativen Risiken in den Casinos aber unterbeschützt (sodass sie im Zweifel mehr verlieren)?
    • Maragia 28.10.2019 21:56
      Highlight Highlight der RTP wurde vorallem bei ausländischen Casinos immer angegeben. Habe ich bei den Schweizer Casinos lustigerweise noch nicht gesehen...
    • The Count 29.10.2019 05:33
      Highlight Highlight Haha, guter Witz. Wer einen Erwartungswert braucht ist schlicht zu dumm. Soll jedem Gleitschirmflieger in der Flugschule erklärt werden, dass er mit 6 prozentiger Wahrscheinlichkeit abstürzen wird?
    • slick 29.10.2019 07:36
      Highlight Highlight So etwas wie positive oder negative Risiken gibt es nicht..? Oder kannst du das mir erklären? Ansonsten bin ich mit dir einverstanden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ruggedman 28.10.2019 20:51
    Highlight Highlight Interessanter Link zum Thema Spielsucht. Das Video ist lang aber äusserst informativ zu diesem Thema.
    Play Icon
    • killah_priest86 28.10.2019 21:44
      Highlight Highlight Ssynic ist ein toller typ. Gerade dieses video fand ich sehr interessant und mutig. Finanziell gesehen ein viel kleinerer Rahmen als die geschichte hier von lorenzo, jedoch mit sehr grossen,direkten auswirkungen auf sein leben. Absolut empfehlenswert das viedeo, auch für alle die den jungen nicht kennen/verfolgen
  • The Destiny // Team Telegram 28.10.2019 20:31
    Highlight Highlight Mit Sportwetten hätte er immerhin eine reale Chance gehabt, im Gegensatz zu Slot spielen oder ähnlichem wo es heisst, trust the algorithm, oder du hast keine Ahnung ob du auf Zeit abgezockt wirst oder ob das Spiel tatsächlich fair abläuft.
    Intransparenz komplett.
    • gunner 28.10.2019 22:15
      Highlight Highlight Ausser der schiri wettet auch mit. Diesem geschäft vertraue ich genauso wenig. ;)
    • The Destiny // Team Telegram 28.10.2019 23:13
      Highlight Highlight @gunner, ist aber immer noch wesentlich transparenter und mit einem livestream kannst du auch gleich reagieren.
    • Charming 30.10.2019 00:51
      Highlight Highlight Falsch! Die seriösen ausländischen Online-Casinos sind allesamt zertifiziert und werden periodisch staatlich kontrolliert. Die schwarzen Schafe fliegen schnell auf und verschwinden sofort von der Bildfläche weil es ein weltweites Spielerschutz-Netzwerk gibt wo man sich informieren kann und gegenseitig hilft. Durch die schlanke günstige Infrastruktur (wenig Personal- und Mietkosten, tiefe Steuern) sind eben die Ausschüttungsquoten viel höher!
  • Starforrze 28.10.2019 20:15
    Highlight Highlight Ich finde es sehr löblich, dass Herr A. seine Geschichte so öffentlich erzählt. Awareness bedeutet auch offen über die Problematik sprechen. Chapeau!

    Diese Aussage fand ich sehr treffend: “Ich verstehe zum Beispiel nicht, weshalb Leute mit einem tiefen Einkommen so hohe Limiten bei Kreditkarten bekommen. Das kann nicht sein.”

    Es stimmt schon, das System momentan ist quasi ein “enabler” für Spielsucht und weiteres risikoreiches Finanzverhalten.
    • Alnothur 28.10.2019 23:36
      Highlight Highlight “Ich verstehe zum Beispiel nicht, weshalb Leute mit einem tiefen Einkommen so hohe Limiten bei Kreditkarten bekommen."

      Vielleicht weil nicht alle so unvernünftig damit umgehen? Wollen wir wirklich die komplette Bevölkerung wie Idioten behandeln?
    • Elmas Lento 29.10.2019 00:50
      Highlight Highlight Wenn jemand mit einem Kredit von 50'000, zusätzlich nochmal 50'000 Kredit bei der Frau immer noch gleichzeitig 9 Kreditkarten beantragen kann und diese genehmigt werden hat das Kontrollsystem aller beteiligten Kreditfirmen definitiv versagt.
    • Krise 29.10.2019 01:26
      Highlight Highlight Auf der anderen Seite gibt es Leute die nicht mal mehr online einkaufen können weil ein Familienmitglied eine lausige Bonität hat ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kong 28.10.2019 20:11
    Highlight Highlight Eigentlich weiss man es. Aber wenn man die Geschichte so liest wie es ihm den Ärmel reingezogen hat, erschrickt man. So vernünftig wie er spricht und reflektiert ist er doch süchtig geworden.
    Wünsche ihm viel Kraft durchzuhalten und dies zu überwinden. Er kann sich glücklich schätzen über eine solche Frau.
  • Philipp L 28.10.2019 20:10
    Highlight Highlight Hartes Schicksal aber auch etwas einfach nur den Casinos die Fehler zuzuschieben. Natürlich haben die eine Mitschuld, aber es fehlt meiner Meinung nach die Selbstreflektion, dass er ebenfalls eine klare Mitschuld tràgt. War auch schon im Casino und habe sogar schon Geld verdient, man muss sich halt auch klare Grenzen setzen. Ich höre zb. immer auf wenn ich im Plus bin oder wenn ich alles verspielt habe, dass ich für das geplant habe.
    • Charming 30.10.2019 00:55
      Highlight Highlight Bravo! Genau so funktionierts! Deshalb bist du eben NICHT süchtig, wobei ich finde, aufhören im Plus ist schwieriger und genau deshalb gewinnt das Casino auf die Länge IMMER!
  • Scaros_2 28.10.2019 20:07
    Highlight Highlight Ich finde nicht das der Staat sich stets bei allem einmischen muss. Es hat für mich auch was mit Bildung zu tun. Es ist simple Stochastik und die kann man menschen beibringen, auch mit einfachen Worten. Und wenn man 1x 50'000 im Casino gewinnt ist das wie wenn man im Lotto gewinnt. Das paradoxe oder fast schon schizophrene ist aber, dass beim Casino die Leute meinen man gewinnt gleich nochmals und beim Lotto schlägt die Vernunft meist durch.

    • homo sapiens melior 28.10.2019 20:19
      Highlight Highlight Wären das Leben und die Welt nicht wunderbar, wenn du Recht hättest? Wenn alle Menschen zu solcher Vernunft fähig wären, die du meinst? Es gäbe keine Kriege und der Reichtum wäre viel fairer verteilt. Die Meere wären nicht am Kollabieren, es gäbe nicht das grösste Artensterben seit den Dinos und der Klimawandel wär auch kein Problem.
    • bokl 28.10.2019 20:27
      Highlight Highlight Den meisten Spielsüchtigen kannst du nicht mal nachhaltig beibringen, wie man Stochastik buchstabiert.
    • ingmarbergman 28.10.2019 20:32
      Highlight Highlight Schon, nur landen diese Leute am Schluss wieder beim Staat in der Sozialhilfe. Unter dem Strich wäre es also besser, solche Abzock-Firmen zu verbieten - aus Sicht des Steuerzahlers zumindest.
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Sie stammt aus Mississippi und ist des Präsidenten persönliche Pastorin und spirituelle Beraterin – und seit Montag offizielle Angestellte im Weissen Haus. Multimillionärin Paula Michelle White wurde am Montag von Donald Trump offiziell eingestellt, um im Büro für Öffentlichkeitsarbeit die spirituelle Aufsicht zu übernehmen.

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