Schweiz
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So qualmt die Schweiz: Die Raucher, die Kosten und die Folgen

Warum sterben immer mehr Frauen an den Folgen von Tabakkonsum? Und müssen die Raucher jetzt auch hier mit grossen Schockbildern auf den Packungen rechnen? Die wichtigsten Antworten.

Sven Altermatt / Aargauer Zeitung



Wie viele Menschen rauchen in der Schweiz eigentlich?

Krebs, Atemwegserkrankungen, Herzleiden: Wer sich täglich den Zigaretten hingibt, erhöht sein Krankheitsrisiko erheblich. In der Schweiz raucht fast ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung. Die Raucherquote sank zwischen 1997 und 2007 zwar um fünf Prozent, doch seitdem stagniert sie bei 28 Prozent. Jeder siebte Todesfall in der Schweiz kann dem Konsum von Tabak zugeschrieben werden, wie Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen. Jährlich sterben 9500 Schweizerinnen und Schweizer an den Folgen des Rauchens.

Was auffällt: Während die Zahl der Todesopfer bei den Männern sinkt, steigt sie bei den Frauen. Der Bund führt dies vor allem darauf zurück, dass Frauen bis zur Jahrtausendwende vermehrt mit Rauchen begannen und nun auch häufiger an Lungenkrebs erkranken. Die tabakbedingten Todesfälle entwickeln sich nämlich zeitverzögert zu den Gewohnheiten der Raucher.

Steigt der Raucheranteil noch immer besonders unter Frauen?

Nein, neue Zahlen zeichnen ein anderes Bild. In den 80er-Jahren stieg der Raucheranteil besonders unter jungen Frauen, und noch zu Beginn der Jahrtausendwende setzte sich diese Entwicklung fort. Parallel dazu begannen verhältnismässig immer weniger Männer mit Qualmen. Nun sollen in der Schweiz wieder mehr Junge rauchen. Der Anteil steigt erstmals seit längerer Zeit wieder. Zu diesem Schluss kommt eine bislang unveröffentlichte Studie des Bundesamts für Gesundheit, wie die «Rundschau» gestern enthüllte. Der Anteil der minderjährigen Raucher ist von 18,7 Prozent im Jahr 2012 auf 20,7 Prozent im Jahr 2014 gestiegen.

Gleichzeitig zeigt sich aber auch, dass anteilsmässig wieder deutlich mehr junge Männer als junge Frauen rauchen: Unter den Männern im Alter von 15 bis 25 Jahren liegt der Anteil bei 36,2 Prozent, unter den gleichaltrigen Frauen nur bei 26,8 Prozent. Der Unterschied der Geschlechter hat sich seit 2012 mehr als verdoppelt.

Welche Kosten verursacht das Rauchen für die Gesellschaft?

Genaue Zahlen gibt es keine, nur Schätzungen. Schweizer Behörden und Krankenversicherer verweisen stets auf eine Berechnung der Universität Neuenburg aus dem Jahr 1998. Demnach belaufen sich die sozialen Kosten des Tabakkonsums auf knapp zehn Milliarden Franken pro Jahr. Darunter verstehen sich alle direkten, indirekten und immateriellen Kosten: Also etwa auch für medizinische Behandlungen und veränderte Lebensgewohnheiten. Die Kosten tragen die Raucher grösstenteils selbst, da sie die Rentensysteme über die Tabaksteuern mitfinanzieren. Allerdings profitieren sie weniger von denselben. Denn ihre Lebenserwartung liegt noch immer tiefer – trotz des medizinischen Fortschritts.

Werden die Warnbilder auf den Packungen jetzt drastischer?

An Schockbilder auf Zigarettenschachteln hat man sich mittlerweile gewöhnt. Doch den Deutschen oder den Franzosen soll die Lust auf das Rauchen künftig so richtig vermiest werden. Ab dem kommenden Frühling müssen die Warnhinweise auf den Packungen in der EU mit drastischen Bildern versehen werden. Im Grossformat sind dann etwa verfaulte Zähne, riesige Krebsgeschwülste oder Raucherlungen während einer Operation zu sehen. Die Warnhinweise müssen nicht mehr nur einen Drittel, sondern zwei Drittel der Verpackung bedecken. Für Schweizer Raucher ändert sich vorerst nichts: Die neuen Warnhinweise sollen hierzulande nach Angaben des Bundesamts für Gesundheit nicht gelten.

Die Vorderseite einer Schachtel muss weiterhin zu 35 Prozent mit einem Texthinweis bedeckt sein, auf der Rückseite muss ein Warnhinweis mit Text und Bild mindestens 50 Prozent einnehmen. Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention forderte vergeblich, dass Schockbilder auch auf der Vorderseite angebracht werden.

Kommen die Packungen ohne Logos auch in die Schweiz?

Diese Forderung dürfte für längere Zeit vom Tisch sein. Dem Bundesrat gehen neutrale Zigarettenpackungen zu weit, erklärte Gesundheitsminister Alain Berset gestern vor den Medien. «Und mit dem neuen Gesetz sind solche auch gar nicht möglich.» Damit werden Markenlogos auf den Packungen nicht verboten.

Umso bemerkenswerter: Noch im vergangenen Sommer kam eine Umfrage zum Ergebnis, dass neutrale Packungen immer mehr Befürworter haben. So stellt sich 45,8 Prozent der Bevölkerung hinter die Idee, dass auf Logos und andere charakteristische Merkmale verzichtet wird. Das Bundesamt für Gesundheit selbst hatte die Umfrage in Auftrag gegeben. In Australien gibt es die markenlosen Packungen mit Schockbildern seit drei Jahren. Frankreich, England und Irland wollen nachziehen. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Moelal 14.11.2015 14:47
    Highlight Highlight Ja eigentlich sollten wir doch froh sein über all die Raucher (siehe Kommentare unten): Sie schonen unsere AHV! Wo kämen wir denn hin, wenn plötzlich niemand mehr an den Folgen dieser "Freiheit" (siehe Kommentare unten) vorzeitig sterben würde? Sehen Sie wie dumm das Argument der "Freiheit" ist?
    11 11 Melden
  • per scientam 13.11.2015 16:26
    Highlight Highlight Was bei all den Studien eigentlich nie erfasst wird, ist wieviel effektiv geraucht wird.
    Wenn ich mit Älteren rede, also 50+ dann reden die teilweise von 3 Schachteln täglich. Ich kenne niemanden meiner Generation der so viel raucht.
    Sprich die ganze Aufklärung zeigte Wirkung, aber aus Aufklärung ist zunehmend Repression geworden...
    Geraucht wird schon seit 500 Jahren in Europa.
    Und die ganze Salon Kultur, war ja nichts anderes als gemeinsames Rauchen und plaudern.
    Die Salonkultur hat wohl auch Massgeblich zur Demokratie beigetragen, denn Meinungsaustausch ist der Nährboden für Demokratie.
    14 3 Melden
  • per scientam 13.11.2015 16:19
    Highlight Highlight Diese Art der Diskussionen ist die Krankheit unserer Gesellschaft:
    Das PRIVAT-Leben ist total verkausalisiert worden. Weil irgend eine Statistik publiziert schreibt der Staat jedem vor was er zu tun oder zu unterlassen hat?? Ich finde das schadet der Lebensqualität enorm.
    Am Ende muss es doch jeder selbst wissen was er tut.
    Jeder weiss, Rauchen, Saufen, kein Gemüse essen nur Wurst ist ungesund. Aber man weiss auch: die Dosis macht das Gift.

    Sind den Sportler besser? Es gibt ca. 200'000 Sportunfälle pro Jahr. Gelenkproblem mit dem Alter...
    15 3 Melden
    • Ich mein ja nur 16.11.2015 13:14
      Highlight Highlight Der Staat schreibt doch garn niemandem vor, ob er rauchen darf oder nicht. Er schreibt einer Industrie vor, ob und wie sie ihr süchtig- und krankmachendes Produkt bei kinder und jugendlichen bewerben darf.
      11 0 Melden
  • Narisia 13.11.2015 12:32
    Highlight Highlight Ich finde es immer ganz interessant, wie vor dem Rauchen gewarnt wird. Ja, rauchen ist schädlich und sehr schlecht für den Körper. Aber ich denke auch, dass das die Meisten Raucher auch wissen. Die Schäden, welche auf einen Unverantwortlichen Konsum von Alkohol zurückzuführen sind, Verursachen auch hohe Kosten. Ich bin der Meinung, dass man die Leute auf solche Gefahren hinweisen soll und dann nicht mehr belästigt.
    PS: Und Krebs wird ja irgendwie durch alles Verursacht, sogar Reiswaffeln. Deswegen kann man versuchen gesund zu leben, eine Garantie, dass man nie krank wird, ist dies aber nicht.
    12 5 Melden
  • Kastigator 12.11.2015 13:42
    Highlight Highlight Teil 2: Die Bilthoven-Studie (2006) kam zum Schluss, dass Raucher wegen der verkürzten Lebenserwartung das Gesundheitssystem vom 20. Lebensjahr bis zum Tod um 27% weniger belasten als schlanke Nichtraucher. Auch in der Schweiz fallen zwei Drittel der Kosten bei den über 70-Jährigen an. Da hats recht wenige Raucher drunter.
    Und imfall: 40% der Männer über 70 erkranken an irgendeinem Krebs.
    Diesen Artikel hat offenbar ein Nichraucher geschrieben - und ein Blick in die Standesregeln sorgfältigen Journalismus würde ihm nicht schaden.
    28 8 Melden
    • Ich mein ja nur 13.11.2015 09:37
      Highlight Highlight auch die bilthoven-studie hat ihre schwächen. sie ignoriert zum beispiel die volkswirtschaftlichen verluste durch krankheitsbedingte arbeitsausfälle, welche sich eigentlich ziemlich einfach berechnen lassen. und:
      bei den über 65 jährigen in der schweiz sind mehr als die hälfte raucher oder ex-raucher.
      rauchen ist mit abstand die wichtigste ursache für krebserkrankungen. rauchen ist ursache von 90% der lungenkrebstodesfälle.

      sie hinterlassen den eindruck, als würden sie ihrerseits die sorgfalt hinter die interessen stellen. für wen?
      7 6 Melden
    • Kastigator 13.11.2015 13:44
      Highlight Highlight Sie meinen dieselben Exraucher, deren Lebenserwartung - je nach Land - um 10 (Welt) bis 15 (BAG) Jahre kleiner ist als die der Nichtraucher? Und von denen die meisten um Alter 70 "günstig" an Herzkreislaufkrankheiten sterben? Lungenkrebs betrifft nur ca. 6% der Raucher, hingegen bekommen, wie erwähnt, 40% der Männer über 70 (wo es, glaubt man den offiziellen Angaben, kaum mehr Raucher dabeihat) an irgendeinem Krebs erkranken.
      Und will man sauber rechnen, müsste man auch die Sportunfälle mit einbeziehen, nicht?
      6 4 Melden
  • Kastigator 12.11.2015 13:38
    Highlight Highlight Teil 1: Zu den Kosten: 5 Milliarden davon sind supponierte Kosten wegen "verminderter Lebensqualität", also reine Erfindung. Ferner hatte Autor Jeanrenaud die Auflage, sämtliche positiven Aspekte auszugrenzen, er konnte also z.B. die Einsparungen bei AHV/PK aufgrund der verkürzten Lebenserwartung nicht mit einbeziehen. Diese "Studie" ist hochgradig tendenziös - und Jeanrenaud selbst sagte bereits 2002 in einem Interview, dass die Raucher längst für alle direkten und indirekten Kosten aufkommen.
    Das hätte allerdings auch watson leicht recherchieren können.
    14 3 Melden
    • Ich mein ja nur 13.11.2015 09:30
      Highlight Highlight der autor hat mit seiner studie die kosten zu beziffern versucht und keine kosten-nutzen rechnung gemacht.

      den nutzen einer sucht zu berechnen, die leute krank nacht, tötet und angehörige im leid zurücklässt, machen nur zyniker und anwälte der tabakindustrie.
      4 6 Melden
    • karl_e 13.11.2015 11:57
      Highlight Highlight Sapere aude: Wenn man die volkswirtschaftlichen Kosten des Rauchens berechnet, so muss man denen auch den volkswirtschaftlichen Nutzen gegenüberstellen. Das mag zwar zynisch scheinen, ist aber nichts weiter als redlich. Saubere aude, amice!
      7 0 Melden
    • karl_e 13.11.2015 13:49
      Highlight Highlight Blöde Verschlimmbesserungen der blöden Software
      2 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • no apple 12.11.2015 12:06
    Highlight Highlight hab noch keinen Grsunden sterben sehen. Im Nachhinein hatten sie alle was, nur wurde es vorher nicht diagnostiziert
    8 7 Melden
  • Matthias Studer 12.11.2015 10:21
    Highlight Highlight Fast könnte man meinen, Nichtraucher Leben ewig. Wenn die 9500 Raucher nicht daran sterben, so sicher aus einem anderen Grund. Und auch das verursacht Kosten. Also, wie teuer wird es, wenn man nicht an Rauchen stirbt, sondern aus einem anderen Grund.
    12 6 Melden
    • Ich mein ja nur 12.11.2015 13:29
      Highlight Highlight es wird ganz eindeutig teurer, wenn man an den folgen des rauchens stirbt. man stirbt langsam, man leidet stark und die behandlungen sind teuer.
      6 10 Melden
    • Matthias Studer 12.11.2015 14:41
      Highlight Highlight Naja, es gibt eine Untersuchung, da steht genau das Gegenteil. Die Raucher fristen weniger lange in Alters- und Pflegeheim. Von daher ist es günstiger wenn man frühzeitig, dank Rauchen, stirbt.
      Grundsätzlich wird einfach eine Zahl angenommen wenn jemand als Raucher stirbt. Aber wie teuer wird es, wenn der Nichtraucher an den anderen Krankheiten stirbt. Auch da gibt es oft Krebs. Demenz ist nicht gerade günstig im Angebot. Dann die anderen Krebsfälle, Fettleibigkeit usw. Autounfall sind sehr teuer als Todesgrund. Schon nur der Rettungsapparat. Sterben ist meistens teuer.
      7 5 Melden
  • remeto 12.11.2015 09:56
    Highlight Highlight Was viele Studien nicht berücksichtigen ist der Fakt, dass Raucher früher sterben und somit viel weniger aus den allgemeinen Rentensystemen konsumieren. Verkürzt formuliert, Sie haben höhere Gesundheitskosten aber viel tiefere Rentenkosten. In der Summe sind die Rentenersparnisse grösser als die höheren Gesundheitsausgaben.

    http://www.welt.de/wirtschaft/article145862941/Wieso-Raucher-die-Gesellschaft-finanziell-entlasten.html
    19 6 Melden
    • Triumvir 12.11.2015 10:34
      Highlight Highlight Hat man bei dieser Studie auch mitberechnet, dass Raucher normalerweise viel früher als Nichtraucher an chronischen Krankheiten leiden und deshalb unser Gesundheitssystem per se viel früher belasten!? Wohl eher nicht.
      7 10 Melden
    • Pogo 12.11.2015 13:51
      Highlight Highlight Mag sein, dass Raucher früher Kosten verursachen, aber einen langjährigen Altersheimaufenthalt mit intensiver Pflege, Medikamenten, AHV- und Pensionskassenbezügen toppen sie sicher nicht...Stichwort Überalterung...Insbesondere wenn man die Subventionen durch die Tabaksteuer auch noch mit einberechnet...
      7 3 Melden
    • Ich mein ja nur 13.11.2015 09:43
      Highlight Highlight @remeto es geht hier um vermeidbare kosten, nicht um eine kosten-nutzen-rechnung. natürlich kostet es etwas, wenn wir alt werden, aber ist das schlecht? sollen wir uns mit 20 umbringen oder langsam vergiften? rauchen verusacht kosten und leiden, die wir relativ einfach vermeiden können. nicht indem wir den rauchern das rauchen verbieten wie immer wieder gejammert wird, sondern indem wir den firmen verbieten, unsere kinder anzufixen.
      5 1 Melden
  • Triumvir 12.11.2015 08:15
    Highlight Highlight Das gerade der Nachwuchs wieder mehr raucht, finde ich echt traurig. Rauchen ist und bleibt eine Geissel der Menschheit und wenn wir alle nicht täglich unter dem stinkenden Qualm leiden müssten, wäre es mir persönlich total egal, dass Qualmer tagtäglich ihr Gesundheit ruinieren...
    21 38 Melden
    • Angelo C. 12.11.2015 11:31
      Highlight Highlight Das hätte Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt (Kettenraucher seit rund 80 Jahren) der gestern im Alter von immerhin 96 Jahren gestorben ist, bestimmt ganz anders gesehen 😊!

      Womit nicht zum ersten Mal die Ausnahme eine sonst gängige Regel bestätigt...
      14 6 Melden
  • boxart 12.11.2015 08:12
    Highlight Highlight Müssen denn alle gesund sterben?
    Macht doch einmal einen Bericht, wieviel der Staat an Steuern einnimmt.

    Alle diese Gesundheitsapostel und Gesetzli-Wahnsinnigen sollten mal eine Zeit in Asien leben.
    Vielleicht käme dann wieder etwas gesünderen Menschenverstand in unser Alltag.
    53 27 Melden
    • Timä 12.11.2015 09:18
      Highlight Highlight Wenn du jung und krank stirbst, ist mir das egal. Aber Rauchen ist nun mal einfach ein Genussmittel das dem sozialen Umfeld schadet und deshalb völlig unnötig! Wenn jemand als Genuss gerne Menschen tötet, wäre es ja auch ein Skandal....
      Mein letzter Vergleich ist vielleicht ein bisschen unnötig, aber nach deinem Asia-Vergleich erlaub ich mir ihn ;)
      18 28 Melden
    • MM 12.11.2015 09:24
      Highlight Highlight Meinst du diese Art von gesundem Menschenverstand?
      «Nirgendwo rauchen so viele Menschen wie in China. Die Volksrepublik will dagegen vorgehen und verbietet Beamten das Rauchen in der Öffentlichkeit.»

      Quelle: http://www.mittelbayerische.de/panorama-nachrichten/china-daemmt-das-rauchen-ein-21934-art1000603.html
      11 3 Melden
    • per scientam 13.11.2015 16:41
      Highlight Highlight Warum denken alle bei Asien immer an China?
      Es gibt auch andere Länder dort...

      Meine Erfahrung mit Asien: Asien hat nicht unsere westliche, moralische, Wahrheitsfokussierte Streit und Konfliktkultur.
      Jeder macht ein wenig was er will dort und schaut auf seine Bedürfnisse. Ein sehr toleranter Alltag. Ungeplant aber nicht unsystematisch.
      Weil nicht jedem dem anderen Vorschreibt was er zu tun hat ist es auch sehr friedlich.
      Nicht so wie in der Schweiz in unseren leidlichen Streitereien um um Vorschriften.
      2 1 Melden

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