Schweiz
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Die Zuercher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli an einer Medienkonferenz in Zuerich am Mittwoch, 8. Janur 2020.  (KEYSTONE/Walter Bieri)

Natalie Rickli informierte am Freitag die Medien über die aktuelle Lage im Kanton Zürich. Bild: KEYSTONE

Die Jüngeren stecken sich am meisten an – notfalls will Rickli die Clubs wieder schliessen

Im Kanton Zürich steigen die Covid-19-Fälle wieder an, wenn auch nur sehr leicht. Doch es steht ein Wochenende bevor, wo viele Clubs ihre Wiedereröffnung feiern. Geht das in die Hose, erwägt Gesundheitsministerin Natalie Rickli, die Clubs wieder zu schliessen.



Das erste Wochenende seit den letzten Lockerungsmassnahmen steht an. Der Bundesrat hob die Sperrstunde auf, in den Clubs darf wieder bis in die Morgenstunden durchgetanzt werden. Vorerst. An einer Medienkonferenz liess die Zürcher Gesundheitsministerin Natalie Rickli (SVP) durchblicken, dass der Kanton vor Massnahmen nicht zurückschrecke, falls diese zur Eindämmung des Coronavirus notwendig werden. Dazu gehört auch die erneute Schliessung der Clubs, sollten sie sich als Ansteckungsorte erweisen.

Unwahrscheinlich sei dies nicht, sagte die ebenfalls anwesende Kantonsärztin Christiane Meier: «Ein Club ist ein möglicher Herd für Ansteckungen.» Doch aktuell bestehe kein Grund zur Sorge. Die Fallzahlen im Kanton würden zwar leicht ansteigen, jedoch im moderaten Bereich. Am Mittwoch gab es sieben Neuansteckungen, am Vortag waren es 16.

Auffällig sei, dass sich jetzt vor allem jüngere Personen mit dem Virus ansteckten. Im Unterschied zum Beginn der Pandemie, als sich vorwiegend über 60-Jährige infizierten, würden jetzt die Zahlen bei den 30- bis 40-Jährigen ausschlagen, bilanziert der Datenanalyst der Zürcher Gesundheitsdirektion. Für die Behördenvertreter seien dies aber keine schlechten Nachrichten. Denn die Zahlen zeigten, dass sich die älteren, vulnerablen Personen vor dem Virus schützen und sich nun vor allem jene ansteckten, die wieder arbeiten, ihren Freizeitbeschäftigungen nachgingen, sprich, wieder vermehrt unterwegs seien.

Allfällige Infektionsherde, wie ein Club einer sein könnte, will Rickli schnell ausfindig machen. Darum würden die Ansteckungszahlen genauestens beobachtet. Derzeit würden sich die Leute vor allem im Umfeld der Familie, bei der Arbeit oder in der Schule anstecken. «Doch eine Ansammlung von Ansteckungen oder einen Superspreader-Event hatten wir bisher nicht», konstatiert Kantonsärztin Meier.

Momentan sind es weniger die Clubs, die Meier besorgen, denn die näher rückenden Sommerferien. In den letzten Tagen seien mehrere Personen positiv auf Covid-19 getestet worden, die aus Serbien, Pakistan und einem karibischen Land in die Schweiz zurückgekehrt sind. «Wir diskutieren Massnahmen, wie Einschleppungen aus dem Ausland verhindert werden können», sagte Meier.

Sinnvoll findet Meier, dass sehr viel Tests durchgeführt werden. Vergangene Woche seien es 11'000 gewesen – ein Vielfaches der Anzahl Tests, die zu Beginn der Pandemie gemacht wurden. Vor allem Schülerinnen und Schüler würden sich derzeit testen lassen. Dies, weil momentan auch eine Sommergrippe grassiere. Werde ein Kind positiv auf Corona getestet, müsse nur das nächste Umfeld in Quarantäne. Erst wenn sich zwei Kinder derselben Klasse mit dem Virus anstecken, muss die gesamte Klasse in Quarantäne. Dies sei bei einer Schule in Kloten derzeit der Fall.

Wie auch sonst niemand, weiss auch Rickli und ihre Kantonsärztin nicht, ob durch die Öffnung der Clubs, dem Andrang in den Badis oder im öffentlichen Verkehr eine zweite Infektionswelle auf den Kanton zukommt. Derzeit sei die Devise, dass man bei jedem Einzelfall konsequent handeln wolle. Dazu spüren die Contact Tracer den Kontakten der infizierten Personen nach. Auch in die neue SwissCovid App legt die Gesundheitsministerin grosse Hoffnung.

Strengere Regeln wie beispielsweise eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr will Rickli derzeit nicht einführen. «Sollten die Ansteckungszahlen steigen, würden wir das aber prüfen», sagte sie an der Medienkonferenz. Sie findet, dass das in jedem Fall mit den anderen Kantonen koordiniert werden müsse. Schliesslich mache der ÖV an der Kantonsgrenze ja keinen Halt.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ana64 28.06.2020 11:50
    Highlight Highlight Frau Rickli droht Clubs wieder zu schliessen.... von mir aus wenn diese Viren streuen ist das richtige Entscheidung... Frau Rickli will aber noch etwas schliessen.. kaum erste Corona Grosswelle zürückgegangen als erstes hat Frau Rickli beschlossen einige, " nicht rentable" Spitäler in Kt. Zürich zu schliessen. Jetzt kommt langsam die zweite Coronawelle... wo will Frau Rickli kranke zu betreuen? Strebt sie schwedische Verhältnisse bei uns an.
  • Pepe Le Fart 27.06.2020 21:46
    Highlight Highlight 300 Partygänger in Quarantäne, also bitte Frau Rickli!!
  • Victor Paulsen 27.06.2020 17:19
    Highlight Highlight Nun will die SVP also wieder Einschränkungen, natürlich bei den Jungen, die nicht zu den treusten SVP Wähler gehören.
    Aber welche Partei hat bereits nach wenigen Lockdownwochen, anfangs April, für eine Auflösung des Lockdowns plädiert, unter dem Motto Massenarmut verhindern, Lockdown aufheben?
    Richtig, die SVP. Das ist durchaus ein Widerspruch
  • Heiri Schmid 27.06.2020 15:05
    Highlight Highlight «Sollten die Ansteckungszahlen steigen...> ...logisch werden die steigen, wenn weiterhin nichts unternommen wird. Wenn die R-Zahl höher als 1 ist steigen sie.
    Die Verdoppelungszahl sei zZ bei 8.8 Tage. Das heisst in einer Woche haben wir mind 120, wenn nicht mehr pro Tag.
    Wollen wir denn warten bis wieder ein lock-down eingeführt werden muss ????
  • Booker 27.06.2020 07:48
    Highlight Highlight Tendentiell gingen wohl eher die Älteren ins Spital und längst nicht alle zum Test. In den Spitälern hatte es aber auch viele u50 und gerade jetzt scheinen es ja vor allem Kinder und Jugendliche zu sein. Evtl. ist da bereits eine Mutation unterwgs. Unser Glück dass wir jetzt Schulferien haben, aber wir sollten die Rückreisen genau im Auge behalten und gegebenenfalls Quarantänepflicht aussprechen.
  • Le French 27.06.2020 06:57
    Highlight Highlight Mit Koch hatten wir einen echten Experten, der über entsprechendes Fachwissen verfügt. Das haben alle diese kantonalen Gesundheitsdirektoren nicht und das macht mir sorgen. Das sind alles Politiker und die entscheiden in erster Linie nach den Richtlinien ihrer Partei. Rickli zBsp würde sich mit Händen und Füssen gegen einen Lockdown wehren, egal was ihre Kantonsärztin sagt. Ganz der Parteilinie folgend.
    • Mutzli 27.06.2020 11:12
      Highlight Highlight @Le French

      Die effektive wissenschaftliche Expertise (welche Koch Aussagen à la "Corona ist wie eine Grippe" oder «Kinder erkranken nicht und infizieren sich auch nicht" nach nicht unbedingt übermässig hatte) ist immer noch da: Die wissenschaftliche Taskforce arbeitet und beratet noch immer.

      Die Versplitterung der Kompetenzen ist dann wieder ein anderes Thema, aber z.B. eben der erwähnte wissenschaftliche Beirat wurde und wird auch auf Bundesebene teils komplett ignoriert.
      Bzgl. Masken im ÖV ist da z.B. Kanton Genf vorbildlicher als das BAV auf Bundesebene.
  • Rethinking 27.06.2020 06:28
    Highlight Highlight Es sollte nicht immer „nur“ auf die Freizeit fokussiert werden...

    Bei uns wurde Home Office sehr schnell wieder abgebaut. Dies obwohl wir keine Wirtschaftlichen Einbussen hatten. Die ÖVs sind wieder überfüllt und in den Sitzungen wurden schon bei der 2m Regel keine 1,5 m eingehalten...
    • IchSageNichts 27.06.2020 10:03
      Highlight Highlight Whataboutism? Ohne Arbeit kein Lohn und kein Club.
      Dann sag was im Geschäft. Ist auch blöd wenn die Abteilung dann 10 Tage zuhause in Quarantäne sitzt. Abstandsregeln gelten weiterhin! Bei Homeoffice verstehe ich den Bund auch nicht aber Clubs sind jetzt sicher etwas vom risikoreichsten. Ähnlich wie Gottesdienste oder sonstige Indooranlässe. ÖV braucht eine Maskenpflicht.
    • Kruk 27.06.2020 14:05
      Highlight Highlight Nei uns im Pausenraum sieht es aus wie bei Tönnies.

      Bei den ersten Lockerungen wurde alles aufgehoben (weniger Stühle, versetzt essen etc...) dabei war dies Problemlos und tangierte die Arbeit überhaupt nicht.
  • Herbibi 27.06.2020 05:46
    Highlight Highlight Eine Maskentragpflicht für den OeV sowie für Orte mit vielen Menschen wäre die einfachste Massnahme. Sie wäre gerecht und würde keine Gruppe diskriminieren. Alle Argumente von Daniel Koch sind widerlegt. 1. Die Maske schützt nur die andern. Aber wenn alle im Zug eine tragen, sind alle geschützt. Herr Koch, ich dachte manchmal, dass sie nicht sehr intelligent sind. 2. Masken könnten dazu verleiten, andere Massnahmen zu vernachlässigen. Studien haben gezeigt, dass dort, wo Masken getragen werden, die Leute doppelten Abstand halten. Sie wirken als Signal. Voila. Leider wieder falsch, Herr Koch.
  • andy y 27.06.2020 05:37
    Highlight Highlight Wenn das so weiter geht sind Clubs/Bars und so einiges anderes auch, wohl Geschichte in unserer Gesellschaft
  • don1701 27.06.2020 00:27
    Highlight Highlight nur so ein kleiner K5 livebericht, komplette shitshow... und ich hab keinen Club 400m in meiner Nähe. Kommt sicher gut. Oh my...
  • johnnyenglish 27.06.2020 00:17
    Highlight Highlight Und keiner spricht mehr von den ganzen Demos kürzlich. Achja, ist halt auch schon lange her, gell.
  • blueberry muffin 26.06.2020 23:55
    Highlight Highlight Scheint so als würde Frau Rickli ihre Rolle ernst nehmen und nicht wie BR "ha kei luscht" Maurer von Schweden schwärmen.

    Das ist beruhigend.
  • Turicum04 26.06.2020 22:31
    Highlight Highlight Die Clubs darf man nicht mehr schliessen! Da sind die alten Säcke nicht! Ab 60 Jahre soll man die Wohnung nicht mehr verlassen dürfen.
    • Der Rückbauer 27.06.2020 08:22
      Highlight Highlight Ist gar nicht schlecht, wenn die Jungen eins aufs Dach kriegen mit ihrer Spass- und Beliebigkeitsgesellschaft. Und im übrigen: Alles Gute für die Zukunft.
  • Nik G. 26.06.2020 22:23
    Highlight Highlight Sorry der schlimmste Infektionsherd sind die Touristen. Oder wie erklärt ihr euch Ischgl? Grenze auf alle springen ins Ausland welche noch sehr hohe Fallzahlen haben und nehmen ein schönes Andenken mit.
  • Booker 26.06.2020 22:21
    Highlight Highlight Leider lässt man es allzu sehr darauf ankommen. Die Clubs sollten sofort wieder geschlossen werden, wie auch Quarantäne für Reiserückkehrer eingeführt werden.
  • Locutus70 26.06.2020 21:44
    Highlight Highlight Ich denke die Infektionsrate war und ist unter jüngeren immer schon viel höher gewesen. Das liegt einfach daran, das jüngere in aller Regel mobiler sind als ältere.

    Ich glaube auch nicht, das uns dieses zermürbende Lazarettklima mit Drohungen für den nächsten Lockdown irgendwie weiter helfen wird.

    Das Virus ist da - die Risikogruppen sind bekannt. Wir müssen diese besser schützen, ein Strategiewechsel ist hier überfällig.

    Das heißt allerdings nicht, das jeder wieder macht wie vorher. Abstandregeln, Rot/Grün-Ampel in Läden, Hygienevorschriften und auch Maskenpflicht im ÖV sollten sein.
    • Shlomo 27.06.2020 07:45
      Highlight Highlight Es wäre schön wenn die Menschen weniger Glauben und mehr wissen würden.
    • Locutus70 27.06.2020 14:04
      Highlight Highlight @Shlomo - Stimmt. Allerdings wissen wir Menschen weit weniger als wir Glauben.
  • Demetria 26.06.2020 21:18
    Highlight Highlight Mein Bruder hat nur einen Lungenflügel, Asthma, Allergien und hängt jede Nacht an einem Atemgerät. Gemäss BAG ist er aber kein Risikopatient und soll daher wieder täglich in den ÖV, so wie so ziemlich alle zwischen 30 und 40. Und zufällig ist es die Gruppe mit den meisten neuen Fällen? Hui Zufäll gits das glaubt meh nid. Superspreader? Wir haben glaubs schon einen: er nennt sich Economiesuisse und ist der Meinung, dass Aktienkurse mehr zählen als Menschenleben. Daneben sind ein paar Teenager in Clubs oder Badis schon fast Nebensache. Hauptsache die Aktien, äh ich meine Alten sind geschützt...
    • Chromosom 26.06.2020 23:47
      Highlight Highlight Dein Bruder ist sehr wohl gemäss BAG ein Risikopatient
    • Locutus70 27.06.2020 02:51
      Highlight Highlight Mit nur einem Lungenflügel, Asthma und Allergien ist dein Bruder natürlich ein Risikopatient.
      Ich würde mal mit dem Arbeitgeber reden, ob es denn nicht die Möglichkeit mit HomeOffice gäbe oder ob er ein Taxi zahlen könnte.
  • Eidg. dipl. Tütenbauer 26.06.2020 20:59
    Highlight Highlight So sieht also eine Partykillerin aus?
  • Saraina 26.06.2020 20:39
    Highlight Highlight 85% der positiv Getesteten in Ischgl haben überhaupt nicht gemerkt, dass sie infiziert waren! Können wir uns jetzt alle etwas entspannen, und uns selbst möglichst gut schützen?

    Schliesslich war das Problem ursprünglich der Schutz der Risikogruppen, und nicht das Verhindern jeder möglichen Infektion.
    • gulf 26.06.2020 21:32
      Highlight Highlight vielleicht hängt das ja zusammen ?
      Die Risikogruppen unter 65 müssen jetzt alle wieder arbeiten. Und da wird das sich - selber -Schützen im Alltag sehr schwierig, wenn sich die anderen keinen Deut mehr an irgend etwas halten ....
    • Mutzli 26.06.2020 22:00
      Highlight Highlight @Saraina

      Das mit den 85% Getesteten wurde leider ziemlich verzerrt von paar Medien wiedergegeben. "Nicht gemerkt" bedeutete, dass diese von der offiziellen Statistik noch nicht erfasst waren, da das österreichische Testregime nur schwere Fälle testete zum Zeitpunkt der Studie.

      Die Leute in Ischgl hatten aber sehr wohl Symptome: "Bei der Befragung der Ischglerinnen und Ischgler gaben viele an, dass sie unter Geschmacks- und Geruchsverlust in den Wochen vor den Testungen litten." https://tirol.orf.at/stories/3054826/
    • Kruk 26.06.2020 22:15
      Highlight Highlight Wir teilen alle gemeinsame Räume mit der Risikogruppe, sei es auf der Arbeit in der Familie oder über den Arbeitskollegen dessen Frau im Altersheim arbeitet, selbstverständlich geht es darum so viele Infektionen wie möglich zu verhindern.
      Natürlich ohne das gesamte Leben still zulegen, dazu braucht es die nötige Vorsicht aller.

      Ischgl ist ein gutes Beispiel dafür wie Leute die nichts merken das Virus über einen halben Kontinent verbreiten und Infektionsketten lostreten die tausende töten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wellenrit 26.06.2020 20:21
    Highlight Highlight Recht hat sie
  • gulf 26.06.2020 20:04
    Highlight Highlight bitte Frau Rickli, zögern sie nicht zu lange!
    Die Party - Deppen checken es nicht.
    Es bleiben dann aber immer noch die Domodossola - Shopping - Deppen aus dem Wallis , die nicht - Masken - Typen in den ÖV und natürlich die Anti - Lockdown - Demonstranten ....
    wir sind schon ein lustiges Völkchen ....
  • leu84 26.06.2020 19:08
    Highlight Highlight Junge Menschen (natürlich auch Menschen jeden Alters) können sich jederzeit infizieren. Nur zeigen sich je nach dem kaum Symptome oder nur ein Schnupfen. Aber somit kann ein Virus immer noch verbreitet werden. Zum Beispiel Eltern oder Mitarbeitende/Mitstudierende
    • Kruk 26.06.2020 22:16
      Highlight Highlight Es sind die Treiber der Pandemie, die Rechnung bezahlen aber andere.
  • FunkyCat 26.06.2020 18:47
    Highlight Highlight Clubs schliessen kommt für frau rickli also eher in frage als eine Maskenpflicht im öv?
    Macht für mich wenig sinn. An den Clubs hängen viele existenzen und betreffen hauptsächlich die Jungen, die Masken hingegeb wären ein mini-kleiner beitrag von jedem und wenn man die vollen ÖV in Zürich ansieht wohl auch sinnvoll...
    • Ökonometriker 27.06.2020 03:10
      Highlight Highlight Nunja, wenn man im ÖV Maskenpflicht einführt, dann logischerweise auch in Clubs und an allen Orten wo Menschen nahe zusammen sind.
      Schliessen müsste man die Clubs so nicht, aber es dürfte dann wohl keinen Alk auf dem Floor geben. Mit Maske kann man schlecht trinken. Am Ende werden aber die Clubs selber ein Schutzkonzept ausarbeiten müssen.

      Hoffen wir aber, dass es nicht soweit kommt. Sonst gibt's halt steampunk parties.
  • Talken 26.06.2020 18:14
    Highlight Highlight Wenn. An die Statistiken des Bundes anschaut, waren es immer die U60 mit einer grösseren Anzahl Infizierter als bei den Ü60. Aber mehr Totesfälle gab es bei den Ü60. Wäre schade für die bisher geleisteten Aufwände wenn es jetzt plötzlich wieder von vorne beginnt. Und alles auf die Rückreisenden schieben, Frau Rickli, macht es das auch nicht besser. Es liegt an jedem einzelnen und nicht den anderen.
  • ulmo 26.06.2020 18:14
    Highlight Highlight Die Aussage, dass sich jetzt vor allem jüngere Anstecken, finde ich interessant. Ich habe aber eher das Gefühl, dass dies damit zu tun hat, dass in der früheren Pandemiephase niemand getestet wurde, der nicht ins Spital musste oder Risikopatient war. Jüngere tendieren nunmal zu einem milderen Verlauf.
    Mir (36) hatte die Hausärztin Ende März bei einer Atemwegsinfektion auch mitgeteilt, dass sie leider nicht testen könne, ob es COVID-19 ist oder nicht.
    Zum Glück können nun alle Verdachtsfälle getestet werden und dazu gehören halt auch jüngere.
    • Shlomo 27.06.2020 07:47
      Highlight Highlight Schön, dass du das Thema fühlst. Besser wäre du wüsstest was.
  • Gazzouu 26.06.2020 18:09
    Highlight Highlight Ganz ehrlich: Ich hals 24 Jähriger kann es nicht nachvollziehen, warum wir uns im öffentlichen Raum noch an 2 m Abstände halten sollten, wenn in Nachtklubs keine 30 cm Abstände möglich sind. Ich weiss es geht ums Geschäft, ich weiss es geht um's Geld. Aber diese Art von Versammlungen sollten als letztes wieder geöffnet werden. Es geht ja nicht nur um den Abstand, sondern auch um die Partykultur an sich. Röhrchen zum "schnütze" werden geteilt, wie auch alkoholische Getränke. Ansteckungen im grossen Stil sind meiner Meinung nach nicht nur zu erwarten, sondern logisch.
  • maricana 26.06.2020 17:42
    Highlight Highlight "Die Jüngeren stecken sich am meisten an" = Kindergeburtstag
  • marcog 26.06.2020 17:30
    Highlight Highlight Wer kam auf die dumme Idee, Klubs wieder öffnen zu lassen? Der Bundesrat hat es mit seinen Informationen leider vergeigt. Viele Bürgen haben keine Ahnung, was es nach Beendigung des Lockdowns bis zur Impfung noch für Einschränkungen braucht, damit Corona nicht gleich wieder ausbricht.
  • Bert der Geologe 26.06.2020 17:25
    Highlight Highlight Ganz offensichtlich ist der Kanton Zürich nun Spitzenreiter in der Anzahl Neuinfektionen. Ich hoffe, ihr kriegt das in den Griff !! (Wollte noch einen groben Scherz machen mit grossem Maul und zu kleiner Maske, aber lassen wir das).
  • schnupperi 26.06.2020 17:22
    Highlight Highlight und heute gem. corona-data wieder 19 Fälle. Das nach 3-4-16-7 an den Vortagen. Sehr grosse Schwankungen wie ich finde. Wie kann das erklärt werden? Hat das damit zu tun, dass ZH konsequent auch das Umfeld eines positiven Falles testet und so teilweise mehr Fälle entdeckt? Oder sind es viele verschiedene Fälle, welche weitere auslösen? Hätte gerne mehr Informationen dazu gehabt. Hoffe auf ersteres, sonst kann man sich die Cluböffnung gleich sparen.
  • Stinkstiefel 26.06.2020 17:21
    Highlight Highlight 30-40 Jahre ist jetzt nicht das typische Alter der Bevölkerungsgruppe, die sich nach Mitternacht in Bars oder Nachtclubs aufhält.
    Der Zusammenhang wirkt ziemlich gesucht.
    • Hierundjetzt 26.06.2020 17:33
      Highlight Highlight Nope. Mit denen macht der Club das Geld, nicht mit Stiefelchens die vor dem Denner vorglühen 😜

      Eine Lounge in Zürich kostet 800.-, 1 Flasche Grey Goose 1’200.- ein Studi kommt maximal wenn er auf der Friendlist ist.
    • Schnymi 26.06.2020 17:53
      Highlight Highlight Das sind ja auch die aktuellen Zahlen und bis anhin hatten die Clubs noch nicht offen...
      Kann gut sein, dass es in 2-3 Wochen die 18 - 30 jährigen betrifft.
    • Walter Sahli 26.06.2020 18:00
      Highlight Highlight Früher dürfte man bei solchen Getränkepreisen noch ins Séparée...
    Weitere Antworten anzeigen
  • sikki_nix 26.06.2020 17:21
    Highlight Highlight Da bin ich mit Frau Rickli mal einer Meinung.
  • Twiyah 26.06.2020 17:16
    Highlight Highlight "Auffällig sei, dass sich jetzt vor allem jüngere Personen mit dem Virus ansteckten. Im Unterschied zum Beginn der Pandemie als sich vorwiegend über 60-jährige infizierten, würden jetzt die Zahlen bei den 30- bis 40-Jährigen ausschlagen, bilanziert der Datenanalyst der Zürcher Gesundheitsdirektion. "

    Zu Beginn wurden nur Ältere und die Risikogruppe getestet. Jetzt wo alle dürfen, ist es doch normal, dass sich die Altersverteilung verschiebt. In den Zahlen für Deutschland gab es schon immer eine grössere Altersspanne ( https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4 )
  • low tango 26.06.2020 17:15
    Highlight Highlight Die 30 bis 40 Jährigen wurden in März, April, Mai und Anfangs Juni ja gar nicht getestet.
  • Wellenrit 26.06.2020 17:15
    Highlight Highlight Nun ja es kommt wie es kommen muss welle 2 volldampf voraus 🚢
  • gigus 26.06.2020 17:15
    Highlight Highlight Danke dass wieder nur Clubs erwähnt werden. 🙄
    • Hierundjetzt 26.06.2020 17:34
      Highlight Highlight Weil die Fussballstadien offen haben? Es Rockkonzerte gibt? Oder weil Indoor im Club die höchste Ansteckungsgefahr ist?
    • Mia_san_mia 26.06.2020 18:57
      Highlight Highlight @gigus: Was sollte man denn noch erwähnen?
    • petrolleis 27.06.2020 00:10
      Highlight Highlight Natürlich wer schuld ist... obama und bill gated... 😂
  • dorfne 26.06.2020 17:12
    Highlight Highlight Später kann niemand sagen, er/sie sei nicht gewarnt worden. Selbstverantwortung ist gefragt.
    • Garp 26.06.2020 17:22
      Highlight Highlight Es geht um Mitverantwortung, nicht einfach Selbstverantwortung.
    • Tornado200 26.06.2020 17:57
      Highlight Highlight Nicht in den Club gehen kann man entscheiden.
      Aber Leute die gehen können später auch Leute anstecken die nicht im Club waren.
    • Nurmalso 26.06.2020 19:05
      Highlight Highlight Selbstverantwortung und Menschen ? Ich dachte immer das ist sls Scherz gemeint...
  • Lavamera 26.06.2020 17:07
    Highlight Highlight Ähm... Ist es nicht eher so, dass es vorher schon mehr Junge infizierte gab, die aber nicht getestet wurden, da keine Risikogruppe?
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 26.06.2020 17:14
      Highlight Highlight Das könnte tatsächlich so sein wenn man davon ausgeht dass man die Infektionszahlen mal ca 10 rechnen kann. Wenn man nach Ischgl schaut sogar um einiges mehr je nach Region.
    • RedCloud 26.06.2020 17:19
      Highlight Highlight Ja. Das ist gut möglich. Und natürlich ist es "besser" wenn sich Personen ausserhalb der Risikogruppe anstecken. Aber man muss halt auch realistisch bleiben: wenn sich zu viele Jugendliche anstecken, dann dürfte es auch nur eine Frage der Zeit sein, bis der Virus sich auch wieder mehr unter den vulnerablen Personen verbreitet. Und wir sollten nie vergessen, dass der Virus auch bei Jugendlichen zu sehr schweren Verläufen führen können (selten zum Tod). Aber die würden dann auch wieder die Spitäler "verstopfen". Darum: wehret den Anfängen.
    • Bert der Geologe 26.06.2020 17:22
      Highlight Highlight @Lavamera: genau das Gleiche ging mir durch den Kopf. Es wurden nur die Leute mit stärkeren Symptomen getestet. Das war die Spitze des Eisberges. Wenn nun der Eisberg besser bekannt ist, ist das beruhigend, aber man kann daraus nicht schliessen, dass wir Alten uns besser abschoten.
  • Garp 26.06.2020 17:03
    Highlight Highlight Hätte mich nun noch interessiert, wieviele Fälle der Kt. Zürich bezüglich Contact tracing bewältigen kann.
    • Mia_san_mia 26.06.2020 22:22
      Highlight Highlight @Garp: Etwa 150'000 Fälle.

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