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Fertig Grün: Jolanda Spiess-Hegglin tritt der Piratenpartei bei



Spiess-Hegglin Twitter

Von den Grünen zu den Piraten: Jolanda Spiess-Hegglin.
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Die fraktionslose Zuger Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin ist der Piratenpartei Zentralschweiz beigetreten. Auf Ende 2015 hatte sie den Austritt aus der Partei «Alternative-die Grünen» (ALG) erklärt. Bereits Mitte November hatte sie die ALG-Kantonsratsfraktion verlassen.

Spiess-Hegglin sorgt seit über einem Jahr für Schlagzeilen mit einer Polit-Sex-Affäre. Am Morgen nach der Landammannfeier im Dezember 2014 war sie ohne Erinnerungen an den vorigen Abend und mit Unterleibschmerzen ins Spital gegangen. Ihr Kantonsratskollege Markus Hürlimann (SVP) geriet darauf in den Verdacht, sie mit K.-O.-Tropfen gefügig gemacht zu haben.

Hürlimann hatte dies stets in Abrede gestellt. Es habe zwar eine Annäherung gegeben, diese sei jedoch einvernehmlich gewesen. Rechtlich ist die Affäre abgeschlossen.

«Die Konfrontationen mit den Ereignissen um meine Person waren auch für meine Parteikolleginnen und -kollegen belastend und absorbierten viel Energie», schrieb Spiess-Hegglin im November 2015 zur Begründung ihres Fraktionsaustritts.

Sie will nun als Vertreterin der Piratenpartei im Kantonsrat weiter politisieren, wie sie am Freitagnachmittag auf Anfrage sagte. Als Kapitän der Zentralschweizer Piratenpartei sei es ihm eine Freude, sie an Bord begrüssen zu dürfen, twitterte Parteipräsident Florian Mauchle. Die Piraten sind bislang nicht im Zuger Kantonsrat vertreten.

Witze über K.-O.-Tropfen

Mit ein Grund für ihren Austritt bei den Alternativen-die Grünen sei eine Kolumne in einer Publikation gewesen, in der sich die Partei auf ihre Kosten über K.-O.-Tropfen lustig gemacht habe, sagte Spiess-Hegglin. Witze über K.-O.-Tropfen zu machen, sei nicht zu tolerieren, findet sie.

Die Alternativen-die Grünen bedauern laut Communiqué «die Ereignisse, die nun zu ihrem Rücktritt geführt haben». Das vergangene Jahr sei für Spiess-Hegglin und für die Partei eine sehr schwierige Zeit gewesen. Die Partei bedankt sich bei der Politikerin «für die engagierte Arbeit, die sie bis Ende 2014 für die Partei geleistet hat», und hofft, dass «Ungerechtigkeiten aufgedeckt werden». (sda)

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