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33 Beweise, dass das Stehen alleine eine unterhaltsame Kunst sein kann

Niemand will Stillstand. Das ist schade. Denn Stillstand kann an und für sich spektakulär, ja, atemberaubend sein. Eine Kunst wohl bemerkt, die nur das geschulte Auge verstehen kann.



Völlig egal, ob in der Wirtschaft, dem Alltag, dem Sportplatz – einfach still stehen ist nicht erstrebenswert. Immer soll es vorwärtsgehen und selbst wenn nicht, so soll man heroisch scheitern und dieses Scheitern dann rückblickend philosophisch einordnen und zur Stärke machen (LinkedIn lässt grüssen).

Dabei hat Stillstand einen ungerechtfertigt schlechten Ruf. Das findet (womöglich) auch der Instagram-Account @peoplestanding, der sich – es war zu vermuten – stehenden Menschen widmet. Und mit jedem neu geposteten Bild wird klarer, dass es sich beim Stehen durchaus um eine Kunstform handeln könnte. Abstrakt und postmodern. Aber genau das macht es ja so sexy.

Warnung: Die folgenden Bilder können auf Menschen ohne Faible für Metahumor verstörend wirken. Anblick auf eigene Gefahr.

Erfunden wurde die Kunst der Legende nach von der Lehrerzunft.

Lehrpersonen verschrieben sich zusehends der Stehkunst und machten es zu einem Teil ihres Kollektivcharakters.

Der «Einfache Jeans-Spreizling» gehört übrigens zu den ältesten Figuren:

Auch beliebt: das Freestyle-Stehen.

Einfach nur ansehen und geniessen.

Durch behutsame Sozialisierung wird das Stehen denn auch an die nächste Generation weitergegeben:

Das Weitstehen gilt derweil immer noch als Randerscheinung.

Selbiges gilt für das Hochstehen.

Ein wunderbar ausgeführter «Einbeiniger Bäuchlingsstand» für zwischendurch:

Körperspannung, Konzentration, Kampfwille – die drei Eckpfeiler des Stehens.

Der «Lockere Kreuzstand» ist eine seltene, aber immer gerne gesehene Stehform:

Jüngere Steher warten derweil mit gewagteren Figuren auf.

Wobei auch Routiniers immer wieder für Überraschungen gut sind – wie dieser ältere Herr, der einen «Unilateralen Kniespitzer» performt:

Fokus und Hingabe sind generell unabdingbare Voraussetzungen für erfolgreiches Stehen.

Ein Stand wie aus dem Bilderbuch.

Der «Zehenspitzige Triangel» gilt als eine der gewagteren Figuren.

Leider ist auch das Stehen nicht ganz ohne Verletzungsgefahr ...

... wie diese verstörenden Bilder beweisen.

Kaum je wurde in der Geschichte der Menschheit besser gestanden als auf diesem Bild.

Denen, die so stehen, gehört die Welt. Und das ist ein Fakt.

Duettstehen sorgt derweil für besonderes Spektakel.

Neben dem Stehen ist auch das Sitzen eine Kunstform, die es zu perfektionieren gilt – hier im Bild der «Filigrane Hohlkreuzling».

Die Grenzen zwischen dem Stehen und dem Sitzen sind, wie hier im Fall des «Majestätischen Standsitzes», nicht immer ganz trennscharf.

Wie beim Stehen, so sorgen auch beim Sitzen junge Talente für Furore.

Die Körper von professionellen Sitzern werden schon früh an die Strapazen gewöhnt.

Der «Zweifache Knotensitzling» gilt übrigens als riskanteste Form des Sitzens:

Die Königsklasse bleibt aber das Stehen.

Verblüffend, wie einfach solche Figuren bei geübten Stehern aussehen.

Der Kreativität ist in Belangen des Stehens keine Grenzen gesetzt:

Trotzdem gilt es Regeln einzuhalten, die von der Stehpolizei regelmässig kontrolliert werden.

So wie hier, bei einem kritischen Stand-Off.

Eine tadellose Ausführung des «Grazilen Ostspreizers»:

Wer könnte bei einem Bild wie diesem also noch behaupten, dass Stehen keine Kunst ist?

Weiterführende Lektüre zum sinnvollen Zeitvertrieb:

(jdk)

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