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History Porn

History Porn – Geschichte in 26 Wahnsinns-Bildern. Heute: Auto-Edition!

Weil früher alles irgendwie cooler und stilvoller war ... auf vier Rädern ohnehin.
12.06.2019, 06:0813.06.2019, 01:08

1921: Stummfilm-Superstar <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Roscoe_Arbuckle">Roscoe «Fatty» Arbuckle</a> weint auf dem Trittbrett seines <strong>Pierce Arrow</strong> (damals das teuerste Auto der Welt). Zu diesem Zeitpunkt wurde gegen ihn im Zusammenhang mit dem Tod von Starlet <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Virginia_Rappe">Virginia Rappe</a> ermittelt. Obwohl er nach insgesamt drei Prozessen frei gesprochen wurde, erholte sich sein Ruf nie und seine Karriere war zerstört.
1921: Stummfilm-Superstar Roscoe «Fatty» Arbuckle weint auf dem Trittbrett seines Pierce Arrow (damals das teuerste Auto der Welt). Zu diesem Zeitpunkt wurde gegen ihn im Zusammenhang mit dem Tod von Starlet Virginia Rappe ermittelt. Obwohl er nach insgesamt drei Prozessen frei gesprochen wurde, erholte sich sein Ruf nie und seine Karriere war zerstört.

1959: President Charles de Gaulle auf Staatsbesuch in Senegal in einem <strong>Citroën DS</strong>.
1959: President Charles de Gaulle auf Staatsbesuch in Senegal in einem Citroën DS.

«Ätsch»: Kühlerfigur aus den 1920ern.
«Ätsch»: Kühlerfigur aus den 1920ern.

<a target="_blank" href="https://www.watson.ch/auto/strasse/954512959-fiat-boss-will-lancia-killen-wir-rufen-foul">Nur Fliegen ist schöner</a>: Miki Biasion im legendären <strong>Lancia 037</strong> anno 1983.
Nur Fliegen ist schöner: Miki Biasion im legendären Lancia 037 anno 1983.

Schauspielerin Tura Satana mit dem <strong>Porsche 356</strong> des Regisseurs <a target="_blank" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Russ_Meyer">Russ Meyer </a>in jener Schlüsselszene aus «Faster, Pussycat! Kill! Kill!», 1965.
Schauspielerin Tura Satana mit dem Porsche 356 des Regisseurs Russ Meyer in jener Schlüsselszene aus «Faster, Pussycat! Kill! Kill!», 1965.
Bild: imcdb.org

Auto-Polo-Match in New York, Zwanzigerjahre.
Auto-Polo-Match in New York, Zwanzigerjahre.

Die Grössten:<strong> James Hunt</strong> und <strong>Niki Lauda</strong> vor dem GP von Japan, Oktober 1976 (knapp zwei Monate nach Niki Laudas Horror-Crash auf dem Nürburgring). Am Renntag regnete es stark, und die Rennstrecke war stellenweise stark vernebelt. Hunt ging in Führung. Lauda hingegen gab in der zweiten Runde auf, mit den Worten: «Mir ist mein Leben wichtiger als die Weltmeisterschaft». Hunt kam letztlich als Dritter ins Ziel und gewann die Fahrerweltmeisterschaft mit einem Punkt Vorsprung vor Lauda. Anders als im Film <a target="_blank" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Rush_(2013_film)">«Rush»</a> dargestellt, waren die beiden Rennfahrer, obwohl Konkurrenten, stets gute Freunde.
Die Grössten: James Hunt und Niki Lauda vor dem GP von Japan, Oktober 1976 (knapp zwei Monate nach Niki Laudas Horror-Crash auf dem Nürburgring). Am Renntag regnete es stark, und die Rennstrecke war stellenweise stark vernebelt. Hunt ging in Führung. Lauda hingegen gab in der zweiten Runde auf, mit den Worten: «Mir ist mein Leben wichtiger als die Weltmeisterschaft». Hunt kam letztlich als Dritter ins Ziel und gewann die Fahrerweltmeisterschaft mit einem Punkt Vorsprung vor Lauda. Anders als im Film «Rush» dargestellt, waren die beiden Rennfahrer, obwohl Konkurrenten, stets gute Freunde.
Bild: AP/AP

Premiere des <strong>Lamborghini Miura</strong> <a target="_blank" href="https://www.watson.ch/spass/auto/975093647-history-porn-am-autosalon-13-ikonische-autos-die-in-genf-ihre-premiere-feierten">am Genfer Autosalon</a>, 1966.
Premiere des Lamborghini Miura am Genfer Autosalon, 1966.

Stuntfrau<a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zo%C3%AB_Bell"> Zoë Bell</a> auf der Haube eines 1970er <strong>Dodge Challenger</strong>s in einer Szene aus dem Tarantino-Streifen «Death Proof», 2007.
Stuntfrau Zoë Bell auf der Haube eines 1970er Dodge Challengers in einer Szene aus dem Tarantino-Streifen «Death Proof», 2007.

<strong>Quasar Unipower</strong>: Ein Auto, in dem man gesehen werden will. Man schrieb das Jahr 1968, wo man alle gängigen Normen über den Haufen werfen wollte. Zumindest wollte dies der französisch-vietnamesische Autodesigner Quasar Khanh. Ja, die Sitze waren aus aufblasbarem Plastik (so wie ein Schwimmring).
Quasar Unipower: Ein Auto, in dem man gesehen werden will. Man schrieb das Jahr 1968, wo man alle gängigen Normen über den Haufen werfen wollte. Zumindest wollte dies der französisch-vietnamesische Autodesigner Quasar Khanh. Ja, die Sitze waren aus aufblasbarem Plastik (so wie ein Schwimmring).

Autocorso von <strong>Fiat 500</strong> auf der Piazza Carlo Felice in Torino, Mitte der Sechzigerjahre. Seit 1957 hergestellt, verkaufte der Konzern über 6 Millionen Stück des erfolgreichen Kleinwagens.
Autocorso von Fiat 500 auf der Piazza Carlo Felice in Torino, Mitte der Sechzigerjahre. Seit 1957 hergestellt, verkaufte der Konzern über 6 Millionen Stück des erfolgreichen Kleinwagens.
Bild: Fiat Press

<a target="_blank" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Linda_Vaughn">Linda Vaughn</a>, bekannt als <em><strong>The Golden Shifter Girl</strong></em>: Ende der Sechzigerjahre war sie in den USA landesbekannte Werbeträgerin der Getriebemechanik-Firma <a target="_blank" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Hurst_Performance"><strong>Hurst</strong></a>.
Linda Vaughn, bekannt als The Golden Shifter Girl: Ende der Sechzigerjahre war sie in den USA landesbekannte Werbeträgerin der Getriebemechanik-Firma Hurst.

Test eines «Kuhfängers» für Fussgänger, Washington DC, 1924.
Test eines «Kuhfängers» für Fussgänger, Washington DC, 1924.
Bild: shutterstock

Für Fussgänger weniger sicher: Der <strong>VW Käfer</strong> aus dem australischen Horrorfilm <a target="_blank" href="https://en.wikipedia.org/wiki/The_Cars_That_Ate_Paris">«The Cars That Ate Paris»</a>, 1974.
Für Fussgänger weniger sicher: Der VW Käfer aus dem australischen Horrorfilm «The Cars That Ate Paris», 1974.
Bild: 4r.ru

Hollywood-Legende Clark Gable mit seiner Verlobten Suzanne Dadolle 1953 vor dem Carlton Hotel in Cannes während dem Filmfestival. Ebendieser <strong>Jaguar XK 120</strong> wechselte danach mehrmals Besitzer und fand seinen Weg über die USA und Südafrika schliesslich in die Schweiz, <a target="_blank" href="https://www.watson.ch/spass/schweiz/315289428-wie-das-auto-eines-hollywood-stars-von-luzern-via-usa-und-suedafrika-zurueck-in-die-schweiz-kam">wo er heute immer noch herumfährt.  </a>
Hollywood-Legende Clark Gable mit seiner Verlobten Suzanne Dadolle 1953 vor dem Carlton Hotel in Cannes während dem Filmfestival. Ebendieser Jaguar XK 120 wechselte danach mehrmals Besitzer und fand seinen Weg über die USA und Südafrika schliesslich in die Schweiz, wo er heute immer noch herumfährt.
bild: Edward Quinn

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Der Schrauben-Sprung im AMC Hornet aus dem Bond-Film «The Man With the Golden Gun», 1974. Dieser Stunt war der Erste, der mittels Computersimulation geplant und ausgerechnet wurde. Gedreht wurde live.
Bild: reddit

1963: Hollywood-Legende <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Steve_McQueen_(Schauspieler)">Steve McQueen</a> (r.) nimmt seinen neuen <strong>AC Cobra</strong> in Empfang im Beisein von Rennfahrer und Konstrukteur <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Carroll_Shelby">Carroll Shelby</a>. Shelby war zu diesem Zeitpunkt daran, sich darauf zu spezialisieren, handliche britische Sportwagen (wie im Bild, der AC Cobra) in die USA zu importieren und sie dort mit leistungsstarken amerikanischen V8-Motoren auszustatten. Die Kombination europäischen Handlings mit amerikanischer Leistung erwies sich auf der Rennstrecke als unschlagbar. Später entwickelte Shelby den Ford Mustang und die Le-Mans-Rennwagen Ford GT40.
1963: Hollywood-Legende Steve McQueen (r.) nimmt seinen neuen AC Cobra in Empfang im Beisein von Rennfahrer und Konstrukteur Carroll Shelby. Shelby war zu diesem Zeitpunkt daran, sich darauf zu spezialisieren, handliche britische Sportwagen (wie im Bild, der AC Cobra) in die USA zu importieren und sie dort mit leistungsstarken amerikanischen V8-Motoren auszustatten. Die Kombination europäischen Handlings mit amerikanischer Leistung erwies sich auf der Rennstrecke als unschlagbar. Später entwickelte Shelby den Ford Mustang und die Le-Mans-Rennwagen Ford GT40.
Bild: reddit

James Bond mit Chefin «M» aka Daniel Craig und Dame Judi Dench mit Bonds <strong>Aston Martin DB5</strong> irgendwo in den schottischen Highlands. Szene aus dem Film <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/James_Bond_007:_Skyfall">«Skyfall»</a>, 2012.
James Bond mit Chefin «M» aka Daniel Craig und Dame Judi Dench mit Bonds Aston Martin DB5 irgendwo in den schottischen Highlands. Szene aus dem Film «Skyfall», 2012.
Bild: 007.com

1924: Radverlust auf dem Culver City Speedway, Los Angeles.
1924: Radverlust auf dem Culver City Speedway, Los Angeles.
Bild: npr.org

Der erste Landgeschwindigkeitsrekord: Der Belgier <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/La_Jamais_Contente">Camille Jenatzy </a>knackte erstmals die 100 km/h – und zwar in seinem nach seiner Ehefrau benannten Elektromobil <em><strong>Jamais Contente</strong></em> (= «nie zufrieden»). Im April 1899 fuhr er 105,88 km/h.
Der erste Landgeschwindigkeitsrekord: Der Belgier Camille Jenatzy knackte erstmals die 100 km/h – und zwar in seinem nach seiner Ehefrau benannten Elektromobil Jamais Contente (= «nie zufrieden»). Im April 1899 fuhr er 105,88 km/h.

Etwas schneller als 100 km/h: Die Dragster <strong><a target="_blank" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Dodge_Little_Red_Wagon">Little Red Wagon</a></strong> und <strong><a target="_blank" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Hurst_Hemi_Under_Glass">Hemi Under Glass </a></strong>vollführen Wheelies während der goldenen Ära des Dragster-Rennsports Anfang der Siebzigerjahren.
Etwas schneller als 100 km/h: Die Dragster Little Red Wagon und Hemi Under Glass vollführen Wheelies während der goldenen Ära des Dragster-Rennsports Anfang der Siebzigerjahren.

<a target="_blank" href="https://www.watson.ch/wissen/auto/645648956-auto-design-frueher-war-die-zukunft-besser">Früher war die Zukunft schöner</a>: Das Konzeptauto <strong>Pininfarina-Ferrari 512S Berlinetta</strong> mit Leopardendame, 1969.
Früher war die Zukunft schöner: Das Konzeptauto Pininfarina-Ferrari 512S Berlinetta mit Leopardendame, 1969.

<strong>Op-Art Mini</strong> und Op-Art Minirock, 1966.
Op-Art Mini und Op-Art Minirock, 1966.

Flucht aus Torino: Szene aus der legendären Verfolgungsjagd in<a target="_blank" href="https://en.wikipedia.org/wiki/The_Italian_Job"> «The Italian Job»</a>, 1969.
Flucht aus Torino: Szene aus der legendären Verfolgungsjagd in «The Italian Job», 1969.
Bild: denofgeek

<a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Birkin">Tim Birkin</a> im <strong>Bentley Speed Six</strong> während den 24 Stunden von Le Mans, 1929. Ettore Bugatti, Konstrukteur flinker, schneller Rennwagen der Zwanzigerjahre, nannte sie höhnisch «die schnellsten Lastwagen der Welt». In der Tat erwiesen sich die grossen Bentley als derart schnell (und robust), dass sie immer wieder Bugatti Gewinne wegschnappten – unter anderem vier Mal in Folge bei Le Mans 1927-1930.
Tim Birkin im Bentley Speed Six während den 24 Stunden von Le Mans, 1929. Ettore Bugatti, Konstrukteur flinker, schneller Rennwagen der Zwanzigerjahre, nannte sie höhnisch «die schnellsten Lastwagen der Welt». In der Tat erwiesen sich die grossen Bentley als derart schnell (und robust), dass sie immer wieder Bugatti Gewinne wegschnappten – unter anderem vier Mal in Folge bei Le Mans 1927-1930.

Die grösste Tragödie der Geschichte des Autosports, <a target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Unfall_beim_24-Stunden-Rennen_von_Le_Mans_1955">Le Mans 1955:</a> Als der <strong>Mercedes 300 SLR</strong> von Pierre Levegh ein Ausweichmanöver ausführen musste, kollidierte dieser mit einem weiteren Fahrzeug und überschlug sich in der Folge mehrmals in der Zuschauertribüne. Unter anderem wurden etliche Zuschauer durch die herumfliegende Motorhaube geköpft, einer Guillotine ähnlich. Bis heute hat die französische Polizei keine genauen Angaben zur Opferzahl gemacht. Schätzungen zufolge waren es 80 bis 130 Tote. Die Tragödie hatte unter anderem zur Folge, dass in der Schweiz Rundstreckenrennen verboten wurden.
Die grösste Tragödie der Geschichte des Autosports, Le Mans 1955: Als der Mercedes 300 SLR von Pierre Levegh ein Ausweichmanöver ausführen musste, kollidierte dieser mit einem weiteren Fahrzeug und überschlug sich in der Folge mehrmals in der Zuschauertribüne. Unter anderem wurden etliche Zuschauer durch die herumfliegende Motorhaube geköpft, einer Guillotine ähnlich. Bis heute hat die französische Polizei keine genauen Angaben zur Opferzahl gemacht. Schätzungen zufolge waren es 80 bis 130 Tote. Die Tragödie hatte unter anderem zur Folge, dass in der Schweiz Rundstreckenrennen verboten wurden.

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(ek/sim)

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