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NHL: So gut waren Josi, Hischier, Fiala und Co. – die Schweizer Noten

Nashville Predators defenseman Roman Josi (59) celebrates his game winning goal at the end of overtime in an NHL hockey game against the Vegas Golden Knights, Tuesday, March 26, 2024, in Nashville, Te ...
Roman Josi war der beste NHL-Schweizer in dieser Saison.Bild: AP
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Nur einer erhält die Bestnote – so gut waren die NHL-Schweizer diese Saison

Die Regular Season 2023/24 in der NHL ist vorbei – und die Bilanz der Schweizer durchzogen. Während Roman Josi überragte, gab es einige Enttäuschungen.
19.04.2024, 14:5719.04.2024, 16:39
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Wenn wir auf die aktuelle NHL-Saison zurückblicken, wird da immer der Tolggen in New Jersey bleiben, der die Schweizer Wahrnehmung beeinträchtigt. Mit vier Schweizern und grossen Hoffnungen waren die «Swiss Devils» in die Saison gestartet. Am Ende blieben Nico Hischier, Timo Meier, Jonas Siegenthaler und Akira Schmid nur die verpasste Playoff-Qualifikation und eine grosse Enttäuschung. Andere Schweizer überzeugten in der besten Eishockey-Liga der Welt deutlich mehr.

Roman Josi

82 Spiele, 23 Tore, 62 Assists

watson-Prognose vor der Saison: 17 Tore, 49 Assists

Einmal mehr hat Roman Josi unsere Erwartungen nicht nur übertroffen, sondern sie regelrecht überflügelt. Der Captain der Nashville Predators war nicht nur bester Spieler seiner Mannschaft, sondern auch einer der besten Verteidiger der Liga. Der 33-jährige Berner wird auch dieses Jahr wieder viele Stimmen für die Norris-Trophy erhalten, die Auszeichnung zum besten Verteidiger der NHL.

Warum waren wir vor der Saison so pessimistisch? Weil die Nashville Predators dieses Jahr ganz anders aussahen. Mattias Ekholm, Matt Duchene, Mikael Granlund, Nino Niederreiter oder Ryan Johansen hatten das Team allesamt verlassen. Nur wenige Experten rechneten damit, dass es die «Preds» dieses Jahr in die Playoffs schaffen. Doch Josi, Stürmer Filip Forsberg und ein gestrichenes U2-Konzert – ja, wirklich! – sorgten dafür, dass Nashville eine bärenstarke zweite Saisonhälfte hinlegte und so am Ende souverän den Sprung in die Playoffs schaffte.

Nashville-Offensive mit Josi:

NHL: Die Offensive der Nashville Predators mit und ohne Roman Josi.
Lese-Erklärung: je mehr rot, desto besser.Bild: hockeyviz.com/micah blake mccurdy

Nashville-Offensive ohne Josi:

NHL: Die Offensive der Nashville Predators mit und ohne Roman Josi.
Bild: hockeyviz.com/micah blake mccurdy

Der Schweizer bewies einmal mehr, dass er einer der besten Offensivverteidiger der NHL ist. Kaum ein anderer «Blueliner» ist in der gegnerischen Zone so dominant und so oft an der Scheibe. Und kein Verteidiger ist besser im Umschaltspiel als Josi – das ist schon seit Jahren so. So drückt er jedem Spiel seinen Stempel auf. Ein riesiger Anteil der Offensivaktionen von Nashville laufen über Josi. So skorte der Berner am Ende zum zweiten Mal in seiner schon langen Karriere mehr als einen Punkt pro Spiel. Die Norris-Trophy geht dieses Jahr wohl an Vancouvers Quinn Hughes, der sogar noch ein Stück besser war. Doch es ist wahrscheinlich, dass es Josi beim Voting der Journalisten in die Top 3 schafft.

Note 6,0

Kevin Fiala

82 Spiele, 29 Tore, 44 Assists

watson-Prognose vor der Saison: 31 Tore, 58 Assists

Bei den Toren trafen wir mit unserer Prognose beinahe ins Schwarze, doch Kevin Fiala hat in dieser Saison nicht ganz so viele Assists gegeben, wie wir das von ihm erwartet hätten. Woran lag das? Dass die Spielmacherqualitäten des St.Gallers gelitten haben, ist unwahrscheinlich. Viel eher lag es an seinen Teamkollegen: Die Schusseffizienz von Fialas Partnern auf dem Eis sank im Vergleich zur Vorsaison von 9,77 auf 8,16 Prozent. Eine Saison vorher, in seiner besten Saison in Minnesota, lag sie gar noch bei 11 Prozent.

Es stimmt aber auch, dass Fiala die Spiele der Kings offensiv nicht mehr ganz so stark prägte wie in seiner ersten Saison. Auch hier gibt es einen Erklärungsansatz: Der Schweizer Stürmer hat an seinem Spiel etwas verändert. Denn in dieser Saison war er plötzlich ein sehr starker Defensiv-Stürmer, obwohl das Spiel in der eigenen Zone sonst eine seiner wenigen Schwächen war.

Man beachte den Sprung der roten Linie, die Fialas defensiven Einfluss über die letzten drei Jahre abbildet.
Man beachte den Sprung der roten Linie, die Fialas defensiven Einfluss über die letzten drei Jahre abbildet. Bild: jfresh

Liess Fiala pro 60 Minuten 5-gegen-5-Eishockey in der Vorsaison noch Chancen für 2,6 Gegentore zu, waren es in diesem Jahr nur knapp über 2 Gegentreffer. Der Ostschweizer war aktiv im Backchecking der Kings und blockte so viele Schüsse wie noch nie zuvor in seiner Karriere.

Fiala zeigt seinen Biss mit einem Siegtor in der Verlängerung.Video: YouTube/LA Royalty

Note 5,25

Nico Hischier

71 Spiele, 27 Tore, 40 Assists

watson-Prognose vor der Saison: 30 Tore, 55 Assists

Wenn er nicht elf Spiele verletzungsbedingt verpasst hätte, wäre er wohl deutlich näher an unserer Prognose gelandet. Allerdings hat er auch so unsere – zugegebenermassen grossen – Erwartungen nicht ganz erfüllt. Das grosse Problem war dieses Jahr aber nicht die Offensive. Dort hat Hischier mit beinahe einem Punkt pro Spiel und mit viel Puckbesitz und Abschlüssen überzeugt. Als Leader und Captain ist Hischier bei den Fans sowieso unumstritten, viele schätzen ihn gar als wichtiger ein als Superstar Jack Hughes.

Hischiers Bewertung in der NHL-Saison 2022/23.
2022/23: Hischier war in der eigenen Zone besser als 71 Prozent aller NHL-Stürmer.Bild: evolving-hockey.com
Hischiers Bewertung in der NHL-Saison 2023/24.
2023/24: Hischier war in der eigenen Zone besser als 7 Prozent aller NHL-Stürmer.Bild: evolving-hockey.com

Wie der Rest der Mannschaft konnte Hischier aber nicht an die defensiven Leistungen der Vorsaison anknüpfen. War der Walliser 2022/23 noch einer der besten Defensiv-Stürmer der Liga und in der ligaweiten Auszeichnung dafür auf den zweiten Platz gewählt worden, schaffte er es diese Saison nicht mehr, das Geschehen vom eigenen Tor wegzuhalten.

Das ist durch alle Kategorien hindurch spürbar: Mit Hischier auf dem Eis liessen die Devils deutlich mehr High-Danger-Chancen, Expected Goals und tatsächliche Gegentore zu als noch im Vorjahr. Das hat sicherlich einerseits mit einer ausgedünnten Verteidigung und schwächeren Torhütern zu tun. Andererseits spielte es eine Rolle, dass die gegnerischen Trainer ein Rezept auf das durchsichtige Spiel des im März entlassenen Coach Lindy Ruff gefunden haben. Klar ist aber auch: Künftig muss Hischier wieder ein dominanter Zweiwegspieler werden, ansonsten wird es für New Jersey weitere Enttäuschungen geben.

Hischier lässt die Maple Leafs alt aussehen.Video: YouTube/SPORTSNET

Note 5

Timo Meier

69 Spiele, 28 Tore, 24 Assists

watson-Prognose vor der Saison: 42 Tore, 35 Assists

Auch mit der vollen Zahl von 82 Spielen wäre Timo Meier nicht an unsere Punkteprognose herangekommen. Zu enttäuschend war die erste Hälfte seiner Saison. Es ist aber auch so, dass es für die Enttäuschung zumindest Erklärungsansätze gibt. Mitte November und Anfang Januar verpasste der Appenzeller zwei Mal rund zwei Wochen. Nach der Saison wurde bekannt, dass er sich die Innenbänder an beiden Knien gleichzeitig verletzt hatte. Später kam auch noch eine Blessur der Bauchmuskulatur hinzu. Als Meier nach seiner zweiten Verletzungspause zurückkehrte, war ihm anzumerken, dass er noch nicht hundertprozentig fit war. Es fehlte der Zug aufs Tor und die Energie, die den Stürmer sonst so auszeichnete.

Meier mit einem Hattrick gegen St.Louis.Video: YouTube/SPORTSNET

Eine Rolle schien auch der Trainer zu spielen. Unter Lindy Ruff kam der Flügel oft nur in der dritten Linie zum Einsatz. Zudem spielte er häufig auf der linken Seite, die ihm weniger gut liegt. Nachdem Ruff Anfang März entlassen und interimistisch durch Travis Green ersetzt wurde, schien der Knoten zu platzen. Meier wurde wieder vermehrt an der Seite von Nico Hischier oder Jack Hughes eingesetzt und zahlte das Vertrauen mit Toren zurück. Dank eines genialen Schlussspurts war der Schweizer am Ende trotz aller Mühen der beste Devils-Torschütze der Saison.

Wie bei Hischier haftet auch Meiers Saison der Makel an, dass er hinten viel mehr zugelassen hat, als man das von ihm gewohnt ist. Normalerweise ist der Appenzeller ein Stürmer, der das Spiel prägt und in die gegnerische Zone drückt. Das ist ihm dieses Jahr deutlich weniger gut gelungen. Nächste Saison muss vom 8,8-Millionen-Dollar-Mann wieder mehr kommen.

Note 4,5

Nino Niederreiter

77 Spiele, 18 Tore, 16 Assists

watson-Prognose vor der Saison: 29 Tore, 18 Assists

Von der Bestform ist Nino Niederreiter Ende Saison weit entfernt. Der Churer Stürmer fehlte seit dem 1. April den Winnipeg Jets während rund zwei Wochen wegen einer tiefen Schnittwunde am Bein. Doch schon vor der Verletzung lief es ihm nicht mehr rund: 14 Spiele blieb er punktelos, ehe er im letzten Regular-Season-Spiel wieder einen Assist verbuchen konnte. So blieb «El Niño» am Ende auch deutlich unter unserer Punkteprognose.

Niederreiter mit einem Hattrick gegen Arizona.Video: YouTube/SPORTSNET

Der Wert des Schweizers für ein Team wird aber längst nicht mehr nur in Punkten gemessen. Niederreiter ist realistischerweise kein Star, sondern ein Rollenspieler. In Winnipegs dritter Linie sorgt er für defensive Stabilität und Energie im Spiel. Und das gelingt dem Stürmer weiterhin bestens. Natürlich sind Tore und Assists weiterhin erwünscht, gerade in den bald beginnenden Playoffs. Aber Nino Niederreiter erfüllt seinen Job in Winnipeg zur Zufriedenheit der Teamverantwortlichen. Sonst hätten sie ihm im Dezember keinen neuen Dreijahresvertrag angeboten.

Note 4,75

Pius Suter

68 Spiele, 14 Tore, 15 Assists

watson-Prognose vor dem Saisonstart: 16 Tore, 19 Assists und wichtiger und guter Unterzahlspieler

Hätte Suter zu Beginn der Saison nicht einige Spiele wegen einer Verletzung verpasst, wäre diese Prognose wohl ziemlich gut hingekommen. Das erste Jahr des Zürcher Stürmers in Vancouver war ein erfolgreiches. Suter hat genau das gebracht, was sich die Teamverantwortlichen von ihm erhofften: defensive Stabilität, viele Minuten in den Special Teams und Flexibilität in der Aufstellung.

NHL: Die Player-Card (Bewertung) von Vancouver-Canucks-Stürmer Pius Suter.
Pius Suter ist in der Verteidigung und in Unterzahl besser als 98 respektive 97 Prozent aller NHL-Stürmer.Bild: jfresh

Suter hat es geschafft, in seinen Einsätzen die Abschlüsse und Chancen der Gegner spürbar zu reduzieren. Tatsächlich war der Schweizer in dieser Saison einer der besten Defensiv-Stürmer der Liga. Gleichzeitig war er in der Offensive da, wenn er gebraucht wurde. Phasenweise spielte er an der Seite von Starstürmer Elias Pettersson und buchte Punkt um Punkt. Gegen Ende der Regular Season gingen seine Skorerwerte dann deutlich zurück.

Suter mit einem Hattrick gegen St.Louis.Video: YouTube/SPORTSNET

Note: 5

Jonas Siegenthaler

57 Spiele, 1 Tor, 8 Assists

watson-Prognose vor dem Saisonstart: 3 Tore, 16 Assists, weiterhin einer der besten Defensiv-Verteidiger der Liga

Einer der Gründe, warum die New Jersey Devils die Playoffs verpassten: Jonas Siegenthaler hat unsere Prognose nicht erfüllt und war in dieser Saison ein gutes Stück davon entfernt, einer der besten Defensiv-Verteidiger der NHL zu sein. Der Zürcher hat schwierige Monate hinter sich. Im Januar brach er sich den Fuss und fiel rund anderthalb Monate aus. Mitte März zog er sich bei einem Check gegen den Kopf eine Gehirnerschütterung zu und fehlte nochmals rund drei Wochen.

Matt Rempe verletzt Jonas Siegenthaler.Video: YouTube/Highlight Harbor

Aber auch vor diesen Verletzungen zeigte Siegenthaler nicht die Leistungen, die man sich von ihm gewohnt ist. Mit dem bald 27-Jährigen auf dem Eis liessen die Devils deutlich mehr Chancen zu als noch in den Vorjahren. Damit ist der Zürcher aber nicht alleine – dieser Trend trifft auch auf die restliche Verteidigung von New Jersey zu.

Wollen die Devils nächstes Jahr zurück in die Playoffs, muss bei Siegenthaler und den anderen Verteidigern eine Trendwende erfolgen. Die Goalies sind schon länger ein Problem in New Jersey und die Keeper brauchen bessere Unterstützung von ihren Vorderleuten.

Note 4,25

Philipp Kurashev

75 Spiele, 18 Tore, 36 Assists

watson-Prognose vor der Saison: 11 Tore, 17 Assists

Der einzige Schweizer, der in dieser Saison unsere Prognose deutlich übertroffen hat. So gut wie in dieser Saison war Philipp Kurashev noch nie. Wo liegen die Gründe? Einerseits hat der Berner Stürmer mit durchschnittlich 19 Minuten Eiszeit pro Partie so viel gespielt wie noch nie in seiner Karriere. Andererseits durfte er einen grossen Teil dieser Zeit an der Seite von Supertalent Connor Bedard auflaufen.

Kurashev und Bedard haben rasch eine gute Chemie gefunden.Video: YouTube/Blackhawks Fanatics

Davon profitierte der Schweizer natürlich – mit guten Spielern auf dem Eis zu stehen, macht das Leben immer einfacher. Aber es garantiert noch längst nicht den Erfolg. Andere Spieler haben mit Bedard nicht gleich gut harmoniert wie Kurashev und der junge Kanadier betonte die ganze Saison durch, wie viel Spass es ihm mache, mit dem Schweizer zu spielen. Es macht Sinn: Kurashev ist ein intelligenter Spielmacher, Bedard ein brandgefährlicher Sniper. Da der 18-Jährige aber auch die Aufmerksamkeit der Gegner auf sich zieht, gibt es für Kurashev selbst mehr Platz auf dem Eis. Dies wusste der Berner mit 18 Saisontoren – so vielen wie noch nie – auszunutzen.

Die unterliegenden Zahlen attestieren Philipp Kurashev keine gute Saison. Dass er bei den Chicago Blackhawks spielt, relativiert das allerdings etwas.
Die nackten Zahlen attestieren Philipp Kurashev keine gute Saison. Dass er bei den Chicago Blackhawks spielt, relativiert das allerdings etwas.Bild: jfresh

Kritiker werden die Minus-42-Bilanz des Schweizers in dieser Saison ins Spiel bringen. Ich sage: Das ist derzeit nicht relevant. Die Plus-Minus-Statistik ist kein verlässlicher Wert zur Beurteilung eines Spielers. Kurashev spielte extrem viel beim zweitschwächsten Team der Liga. Dass es viele Gegentore hagelt, ist nur logisch (Bedard steht auch bei -42). Ist Kurashev ein herausragender Defensivstürmer? Nein. Aber er ist auch nicht miserabel. Und wenn er auch künftig so skort wie in dieser Saison, dann wird niemand danach fragen.

Note 5,25

Janis Moser

79 Spiele, 5 Tore, 21 Assists

watson-Prognose vor der Saison: 9 Tore, 27 Assists

Offensiv kam Janis-Jérôme, genannt J.J., Moser nicht ganz an unsere Prognose heran. Das lag vorwiegend daran, dass der Bieler Verteidiger aufgrund diverser Neuzugänge in der Verteidigung der Arizona Coyotes deutlich seltener im Powerplay zum Einsatz kam. Trotzdem darf man dem bald 24-Jährigen eine gute Saison attestieren.

Der Trend geht auch in seiner dritten NHL-Saison weiter: Mit jedem Jahr Erfahrung verbessert sich Moser ein bisschen mehr. Sein Einfluss bei 5-gegen-5 war in dieser Saison deutlich vergrössert. Trotz mehr als halbierter Eiszeit in Überzahl kam er nahe an das Punktetotal des Vorjahrs. Aber für einen Verteidiger noch viel wichtiger: Er war in der eigenen Zone so gut wie noch nie zuvor. Ein Blick auf die sogenannten Microstats, die aus Videoanalysen erhoben werden, zeigt: Moser ist besonders gut auf der blauen Linie. Wenn es darum geht, den gegnerischen Stürmern den Eintritt in die offensive Zone zu verweigern (Entry Denial), ist er besser als 98 Prozent aller Verteidiger in der NHL.

NHL: Die Microstat-Karte von Janis Moser.
Die Microstats von Janis Moser – je grösser die Zahl, desto besser.Bild: jfresh

Trotzdem steht dem Schweizer Verteidiger aufgrund seines auslaufenden Vertrags ein Sommer mit Unsicherheiten bevor. Seine Arizona Coyotes gibt es nächste Saison nicht mehr, sie werden durch ein Team in Salt Lake City ersetzt. Dieses würde weiterhin die Rechte an Moser besitzen, doch ob und wie die allfällige neue sportliche Führung in Utah mit ihm plant, ist noch unklar.

Note 5,0

Akira Schmid

19 Spiele, 5 Siege, 89,5 % Fangquote, 2,15 Gegentore/Spiel

watson-Prognose vor der Saison: Schmid spielt rund die Hälfte der Devils-Spiele mit einer Fangquote um 91 Prozent.

Da lagen wir mit unserer Prognose ziemlich daneben. Wie die meisten Schweizer bei den New Jersey Devils hat auch Akira Schmid eine eher enttäuschende Saison hinter sich. Der Emmentaler konnte die guten Ansätze aus dem Vorjahr und insbesondere der Playoff-Serie gegen die Rangers nicht bestätigen. Der bald 24-Jährige liess die Ruhe und Souveränität, die ihn sonst so auszeichnen, vermissen und kassierte auch immer wieder faule Eier.

Insgesamt kassierte Schmid in seinen 19 Spielen rund drei Tore mehr, als gemäss der zugelassenen Chancen zu erwarten gewesen wäre. Damit ist er zwar nicht viel schlechter als seine direkte Konkurrenz. Dennoch scheint die Liebe zum Schweizer in New Jersey merklich abgekühlt zu sein. Noch ist unklar, ob er nächste Saison nochmals einen Vertrag erhält.

Note 4,0

Ohne NHL-Einsätze:
– Tim Berni (in die Schweiz zurückgekehrt)
– André Heim (in die Schweiz zurückgekehrt)
– Lian Bichsel (nach Schweden ausgeliehen)
– Ludovic Waeber (AHL)
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Roman Josi (Nashville Predators): Verteidiger, Vertrag bis 2028, Jahressalär (inkl. Boni): 9,059 Millionen Dollar.
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18 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Hundshalter Leno
19.04.2024 16:09registriert September 2023
Aus Gründen habe ich die meisten Blackhawks Spiele gesehen (ok, einige nur im Schnelldurchlauf). Und siehe da, obwohl ich mich leidenschaftlich gerne über Spiele und Spieler aufrege, hat mich Kurashev sehr selten aufgeregt. Der hat mich auf ganzer Linie positiv überrascht!
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Zum Kommentar
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h.Echt
19.04.2024 15:43registriert Januar 2023
Besten Dank für den interessanten Bericht.
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