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Australian-Open: Jelena Rybakina entthront Aryna Sabalenka

Elena Rybakina of Kazakhstan reacts after defeating Aryna Sabalenka of Belarus in the women's singles final at the Australian Open tennis championship in Melbourne, Australia, Saturday, Jan. 31,  ...
Jelena Rybakina aus Kasachstan.Bild: keystone

Australian-Open: Jelena Rybakina entthront Aryna Sabalenka

Dreieinhalb Jahre nach ihrem ersten grossen Triumph in Wimbledon gewinnt Jelena Rybakina einen zweiten Grand-Slam-Titel. Am Australian Open schlägt sie Titelhalterin Aryna Sabalenka mit 6:4, 4:6, 6:4.
31.01.2026, 09:4131.01.2026, 12:25

Der Final wurde geprägt von zwei Wenden. Zuerst schien die Belarussin Aryna Sabalenka (27), die Weltnummer 1, die Lösung auf die Frage gefunden zu haben, wie sie Jelena Rybakinas Aufschlag durchbrechen kann. Mit fünf Spielgewinnen in Folge machte Sabalenka aus einem 4:6, 4:4 ein 4:6, 6:4, 3:0. Aber Jelena Rybakina konterte umgehend mit ebenfalls fünf Spielgewinnen hintereinander. So machte die 26-jährige Kasachin aus dem 0:3 ein 5:3. Zehn Minuten später verwandelte Rybakina ihren ersten Matchball.

Elena Rybakina, right, of Kazakhstan is congratulated by Aryna Sabalenka, left, of Belarus after winning the women's singles final at the Australian Open tennis championship in Melbourne, Austral ...
Aryna Sabalenka muss sich geschlagen geben. Bild: keystone

Die Russin Jelena Rybakina, in Moskau geboren, die seit 2018 für Kasachstan antritt, setzt mit dem zweiten Major-Titel ihren Aufstieg fort. Rybakina gewann 2022 in Wimbledon und beendete das Jahr damals als Nummer 22 der Welt. Sie stieg dann bis auf Platz 4 auf, fiel in der letzten Saison aber wieder auf Position 13 zurück. Zuletzt aber siegte Rybakina nur noch. Sie gewann ein grosses Turnier in Ningbo, setzte sich am WTA-Masters durch und hat 20 ihrer letzten 21 Einzel gewonnen.

Definitiv standen sich im Final die besten zwei Spielerinnen gegenüber. Sabalenka – obwohl sie drei ihrer letzten vier Grand-Slam-Endspiele verlor – führt die Weltrangliste an. Rybakina ist die Aufsteigerin der Stunde. Und beide erreichten den Final ohne Satzverlust. Das gab es an einem Major-Turnier letztmals 1998, als Serena und Venus Williams in Wimbledon in den Final stürmten. (lak/sda)

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