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Martin Grab wurde positiv getestet. Bild: KEYSTONE

Doping und Schwingen – Geld und Geist in einer längst nicht mehr heilen Welt

Spitzenschwinger Martin Grab (39) ist in der Doping-Kontrolle hängen geblieben. Ein spektakulärer Sündenfall in einer heilen Welt. Und die Quittung für einen «Sündenfall».

13.07.18, 14:26 14.07.18, 07:44


Das Volk der Schwinger, diese letzten Aufrechten des Sportes, diese Garanten des Anstandes und der Ehrlichkeit, ein Volk der «Doper»? Erstaunt, überrascht, ja fassungslos wie Julius Cäsar bei seinem letzten Auftritt auf der Bühne der Weltgeschichte rufen wir ob der Meldung über den Doping-Sündenfall Martin Grab aus. «Auch Du, mein Sohn Brutus?»

Doch das, ist bei Lichte besehen, völliger Unsinn. Seit 1999 gibt es im Schwingen Dopingkontrollen. Seit 2017 ist der Eidgenössische Schwingerverband (ESV) Mitglied von Swiss Olympic und damit juristisch ein Sport wie jeder andere auch. Martin Grab (inzwischen zurückgetreten) ist in 19 Jahren erst der sechste Dopingsündenfall im Sägemehl.

Natürlich ist die Struktur der Ausreden immer die gleiche: Ein (Arznei)-Mittel sei ohne Wissen um die Konsequenzen eingenommen worden. In einem Fall der Schwinger war die Ausrede gar, die Ehefrau habe das Mittel in der Apotheke gekauft.

Die besten Schwinger sind heute Spitzensportler und bereiten sich mit gleicher Akribie auf ein Eidgenössisches vor wie ein anderer Sportler auf die Olympischen Spiele. Auch sie werden von Spezialisten betreut wie andere Sportstars auch.

Im Schwingen gibt es inzwischen dank immenser Medienpräsenz und enormer Popularität für die Besten auch ordentlich Geld zu verdienen. Die Werbeindustrie investiert pro Saison gut 1.5 Millionen Franken in die Werbung auf Mann.

Schwingen deshalb bei der Doping-Thematik anderen, kommerzialisierten Sportarten auch nur annährend gleichzusetzen wäre jedoch absurd. Aber die Kombination Doping und Schwingen elektrisiert. Schwingen hat immer auch eine politische Dimension. Kritik an dieser Bastion des eidgenössischen Konservatismus ist wohlfeil.

Heile Schwingwelt? Ein Mythos. Bild: KEYSTONE

Die Sägemehl-Generäle dürfen sich allerdings nicht beklagen. Sie bekommen wieder einmal die Rechnung für ihren «Sündenfall» präsentiert: Sie haben sich erst freiwillig und ohne Not der Dopinggesetzgebung unterzogen (ab 1999) und 2017 haben sie gar ihre immerwährende Unabhängigkeit und Neutralität aufgegeben und sich freiwillig das Joch des schweizerischen Sportdachverbandes «Swiss Olympic» auferlegt.

Mit allen Konsequenzen: Die Hoheit in allen Dopingfragen – auch die Kommunikation und die Sanktionen – liegen in der Hoheit von «Antidoping Schweiz». Der Schwingerverband unter der Knute von «Swiss Olympic» mahnt ein wenig an die Thematik Eidgenossenschaft und EU.

Item, es ist eine Ironie der Geschichte, dass ausgerechnet die Gralshüter eidgenössischer Eigenart, Neutralität und Unabhängigkeit hin und wieder dafür bestraft werden, dass auch sie ihre Unabhängigkeit unter anderem des Mamons wegen aufgegeben haben. Es ist eine Folge von «Geld und Geist.» Die Schwinger profitieren halt auch gerne von staatlichen Fördergeldern (wie «Jugend und Sport»). Und mit der freiwilligen Einführung der Dopingkontrollen wollten sie sich den Ruf «sauber» zu sein, sozusagen amtlich bestätigen lassen. Mit dem Hintergedanken, so gegenüber Sponsoren noch besser dazustehen.

Aber es gibt keinen durch und durch «sauberen», perfekten Sport. Schwingen ist heute, wie es Verbandsgeschäftsführer Rolf Gasser einmal gesagt hat, «keine Insel». Dass es die heile Welt gar nicht gibt, dass noch so starke, «böse» junge Männer auch Menschen sind mit Stärken und Schwächen, Menschen, die Fehler machen oder sich irren wie in anderen Sportarten auch, sollte gerade die Schwinger nicht überraschen.

Wenn sie ihren Gotthelf aufmerksam lesen, so sehen sie, wie schon in der guten alten Zeit gelogen und betrogen worden ist. Ja, die Schwingergestalten von heute dürften weitaus braver und argloser sein als viele der Romangestalten Gotthelfs. Und sicher argloser und braver und naiver als die Stars der anderen Sportarten.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Peter Muster 13.07.2018 22:19
    Highlight bin des öfteren erstaunt was KZ in die tasten haut

    die schwinger sind also argloser und braver und naiver als die stars der anderen sportarten und so doof.
    sie werden sogar freiwillig mitglied von Swiss Olympic.
    sonst hätten sie unkontrolliert weiter dopen können!

    Klaus Zaugg “das, ist bei Lichte besehen, völliger Unsinn.
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  • Peter von der Flue 13.07.2018 21:36
    Highlight Chlausi schreib über Langnau oder Kloten
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  • el heinzo 13.07.2018 20:16
    Highlight Welche Substanz hat man ihm denn nachgewiesen? Meines Wissens gibt es da drei Kategorien: Leistungsfördernde, kontrollierte und verbotene. Alle sind auf der Dopingliste. Theoretisch wäre es also auch möglich, dass man ihm z.B. THC oder CBD nachgewiesen hat. Das wäre ein Dopingfall, aber nicht leistungsteigernd. Mit den unvollständigen Angaben aus diesem Artikel kann man sich überhaupt kein griffiges Bild von dem Fall machen.
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    • Harri Hirsch 13.07.2018 21:24
      Highlight Tamoxifen. Soll zur Verschleierung von Steroiden dienen.
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    • Fulehung1950 13.07.2018 21:34
      Highlight Es gibt eben noch andere Substanzen, die z.B. leistungsfördernde anabole Steroide „überdecken“, damit sie nicht gefunden werden. Wenn man solche Substanzen findet, geht man von der Einnahme von anabolen Steroiden aus.

      Gefunden wurde bei Grab gem. Presse die Substanz Tamoxifen, ein Krebsmittel, das beim Dopen dazu verwendet wird, anabole Steroide zu verschleiern.

      Jetzt stellt sich die Frage: wer schluckt schon ein Krebsmittel, wenn keine Krebserkrankung vorliegt?

      Aber: ES GILT DIE UNSCHULDSVERMUTUNG! Und daran halte ich mich auch.
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    • Patrik Hodel 14.07.2018 11:12
      Highlight Genau, es gilt die Unschuldsvermutung.
      Meines Wissens war es sogar Grab selbst, der eine zweite Probe verlangte. Und das soll was heissen.
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  • Staatsgebeutelter 13.07.2018 18:52
    Highlight Wer sich in der Doping Materie nur mittelmässig auskennt der weiss dass Tamoxifen als Dopingmittel absolut keinen Sinn ergibt. Zum einen ist die von den Medien behautpete Testosteronerhöhung kosmetisch minimal und wird von legalen Testosteronboostern weit übertroffen. Zum anderen wieso sollte jemand Tamoxifen als Maskierungsmittel einsetzen wenn es ja selbst nachweisbar ist? Aber eben die Medien polarisieren mit ihrem Halbwissen gerne denn das gibt Quoten. Auf objektiver Sicht ergibt es keinen Sinn dass Grab sowas genommen haben sollte wenn er doch keinen Nutzen hätte.
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    • suchwow 13.07.2018 20:01
      Highlight Tamox ist auf der Dopingliste. Daher die Bezeichnung, dass er gedopt habe.
      Dass Tamox in der PCT eingesetzt wird, ist auch bekannt :)
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    • Harri Hirsch 13.07.2018 21:25
      Highlight Tamoxifen verschleiert Steroidmissbrauch.
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  • Macto 13.07.2018 18:35
    Highlight Sorry, aber der EU Vergleich ist nun so was von mit den Haaren herbeigezogen. K.Z., Ihnen würde ein bisschen weniger Pathos und etwas mehr Nüchternheit in Ihren Artikeln fernab der SCB-Sportart (Lobhudelei) und der Lüthi-Disziplin (Bashing) auch etwas gut tun. Da reg ich mich zugegebenermassen ab und an doch etwas auf....
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  • Luigi Porco 13.07.2018 17:01
    Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
  • Gooner1886 13.07.2018 16:57
    Highlight Ich bedaure es immer diese Dopingmeldungen zu lesen, so auch diese. Allerdings finde ich es geil das diese Heilewelt einstürzt und den Weg in die Realität findet. Tut mir leid aber der glauben an eine komplett sauberen Sportart ist im besten Fall naiv. Sobald es um Geld geht wird immer irgendwer versuchen zu betrügen. Wenn du bescheisst das lass dich wenigstens nicht erwischen.

    Blitz, Blitz, Blitz 😁
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  • Darkside 13.07.2018 16:53
    Highlight Was will Klaus damit sagen? Dass sie besser keine Dopingkontrollen eingeführt hätten und jeder laden kann was er will? Dafuq?
    82 2 Melden
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  • acove 13.07.2018 15:45
    Highlight Ob er gedopt hat oder nicht sei mal dahin gestellt. Warten wir mal die weiteren Untersuchungen ab. es ist dann immer noch Zeit über ihn zu urteilen oder eben auch nicht. Alles andere nützt niemandem etwas
    19 15 Melden
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  • Against all odds 13.07.2018 15:43
    Highlight „Sie haben sich erst freiwillig und ohne Not der Dopinggesetzgebung unterzogen (ab 1999) und 2017 haben sie gar ihre immerwährende Unabhängigkeit und Neutralität aufgegeben und sich freiwillig das Joch des schweizerischen Sportdachverbandes «Swiss Olympic» auferlegt.“ Ich sehe darin ein Instrument jeden Sport fairer zu machen (soweit möglich). Und Herr Zaugg sieht darin einen Sündenfall, WTF? Und welche Neutralität haben sie aufgegeben?
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  • goschi 13.07.2018 15:19
    Highlight Moment....
    Es ist also ein Sündenfall, ergo etwas schlechtes, sich als Sportart der Sauberkeit zu verpflichten und Doping zu ächten?

    WTF????
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  • DerSimu 13.07.2018 15:07
    Highlight Je beluebter ein Sport wird, umso mehr Geld fliest und umso mehr geht das sportliche zugrunde.

    Schweizer Eishockey ist das beste Beispiel. Die Teams mit den höchsten Budgets sind am ende zuoberst un der Rangliste.
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    • Thurgauo 13.07.2018 15:30
      Highlight Eishockey? Eher Fussball. Gerade im Eiskockey kann viel passieren, viele gute Teams landen in der Quali auch mal auf hinteren Plätzen oder fliegen in den Playoffs raus. Die Unterschiede sind weniger spürbar, aber klar gibt es sie.
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    • Thurgauo 13.07.2018 15:31
      Highlight Ich präzisiere, im Fussball weisst du dass Basel oder YB Meister wird, aber im Eishockey den Qualisieger oder den Meister zu tippen ist "Kaffisatz lese".
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    • DerSimu 13.07.2018 15:56
      Highlight @thurgauo naja... dass es weder biel, noch chloten, etc wird, ist jedes mal klar
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    • Thurgauo 13.07.2018 16:59
      Highlight Naja, dass gehört dazu, sag mir einen Sport in dem es keine Teams gibt, die vor der Saison schon mit ziemlicher Sicherheit im hinteren Teil der Tabelle landen werden. Und zu Biel, Biel kam in den Halbfinal und war dritter nach der Quali, zwei Punkte hinter Zug. Das war eine riesen Leistung, zumal man nur knapp ausgeschieden ist. Und Kloten hat die ganze Saison den Tritt nicht gefunden und hatte ein wirklich schlechtes Team.
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    • Peter Panther 13.07.2018 17:34
      Highlight Okay beim eishockey hast du auswahl aus 3en: SCB od. ZSC od. Davos. Schon viel besser...
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    • Thurgauo 14.07.2018 13:06
      Highlight Davos nicht (mehr). Im Moment eher SCB, ZSC, Lugano, Zug Spitze und Gotteron, Biel erweiterte Spitze diese Saison meiner Meinung nach. Gerade Gotteron & Biel habe noch einmal kräftig aufgerüstet mal sehen. Wird sicher wieder eine spannende, tolle Saison. Vor allem da es auch einen Abstieg gibt :)
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  • Tikkanen 13.07.2018 15:03
    Highlight ...öpä nid, Chlöisu🤔Zum einen darf jetzt keineswegs unser geliebter Schwingsport über einen Kamm geschoren werden, zum anderen bleibt der Grab Martin ein herausragender Sportler und Mensch. Grab hat sich sicher nicht absichtlich gedopt sondern in Unkenntnis vom Hausarzt das falsche Tränkli zur Genesung einer Allerweltsgrippe bekommen. Leute wie Grab sind das Rückgrat unserer Gesellschaft, erfolgreicher Athlet und Unternehmer sowie fürsorglicher Familienvater👏🏻Ich verneige mich vor ihm, obwohl er Innerschweizer ist🤔
    Item, der Brünig rückt näher und das ist gut so😎🍺
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    • Hackphresse 13.07.2018 15:25
      Highlight Mittel gegen Krebs gegen ein Allerweltsgrippli? Lol

      Dann wunderts mich nicht dass die Kosten bei den KK explodieren. Solche "Ärzte" gehören eingesperrt.
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    • suchwow 13.07.2018 15:27
      Highlight Ich hoffe, der Kommentar war sarkastisch gemeint. Ob Rückgrat oder nicht: wenns um dein "eigenen" Sport geht, ist jede Verteidigung gerecht. Wenn aber im Cycling oder Bodybuilding gedopt wird, hält man gerne den Zeigefinger drauf. Tztz...

      Tamoxifen ist ein Medikament (SERM), welches in der Brustkrebstherapie bei Frauen eingesetzt wird. Weshalb sollte er als Mann das "aus Versehen" nehmen? Um die HPTA mit einem SERM wieder anzukurbeln, welcher durch den Missbrauch von anabolen/androgenen Steroiden verursacht wurde. Tamox erhält man nicht einfach mal so ;)
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    • Für immer Bern 13.07.2018 16:21
      Highlight Ich glaub, Tikkanens Sport ist primär das Eishockey, seine Religion der SCB :D und er ist erster KZ-Follower
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    • mukeleven 13.07.2018 21:31
      Highlight @tikkanen: es tut mir ja leid fuer den martin grab - aber ein allerweltsmitteli gegen einen grippe-husten ist TAMOX definitiv nicht mein lieber. und versehentlich schluckt man (in diesem fall grab) nicht.
      ich hoffe auf ein versehen und auf eine neg B-probe. das wird sonst ‘eng’ mit deiner lobhudelei.
      see u @schwägalp 😋
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