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epa06752241 Bayern's Thomas Mueller (C) celebrates on the balcony of the City Hall at the Marienplatz Square where the team was cheered by thousands supporters, in Munich, Germany, 20 May 2018. FC Bayern Munich is the German Bundesliga Champion for the 2017/18 season.  EPA/LUKAS BARTH

Bayerns Thomas Müller (mit Schale in der Hand) beschrieb die Gefühlslage nach dem sechsten Meistertitel in Serie wie folgt: «So wie wenn man in der Kreisklasse aufsteigt, nur vielleicht ein bisschen gedämpfter.» Bild: EPa

20 Teams und Salary Cap? So soll die Bundesliga der Zukunft aussehen

Zweitliga-Klub Union Berlin hat ein Positionspapier zum Profifussball in Deutschland veröffentlicht. Der Arbeitgeber von Trainer Urs Fischer will die Ligen revolutionieren – und denkt dabei auch an die Fans.



Die DFL, welche die 1. und 2. Bundesliga führt, plant auf nächste Saison zahlreiche Änderungen ihrer Strukturen. Das hat der 1. FC Union Berlin zum Anlass genommen, sich grundlegende Gedanken zum Profifussball in Deutschland zu machen. Und der Zweitligist – vom Zürcher Urs Fischer momentan auf Rang 2 geführt – hat ein Positionspapier mit Änderungsvorschlägen veröffentlicht.

Union-Präsident Dirk Zingler stellt einen Kurswechsel zur Diskussion: «Wir sollten uns damit auseinandersetzen, in welche Richtung wir künftig gehen wollen.» Zinglers Meinung und die von Union Berlin ist sehr deutlich. «Wir halten einen Kurswechsel für dringend notwendig.»

Torsten and Sylvia sit on their sofas after setting them up on the pitch of the Alte Foersterei stadium for World Cup 2014 public viewing events in Berlin June 1, 2014. The Union Berlin soccer club invited its supporters to set up over 700 sofas on the pitch of its stadium to create a homely atmosphere while watching matches of the upcoming World Cup 2014 on a giant screen. This Sunday's test run comprised of only 34 sofas to rehearse organisational procedures.  REUTERS/Thomas Peter (GERMANY - Tags: SPORT SOCCER WORLD CUP)

Public Viewing auf mitgebrachten Sofas: Union Berlin gilt als «etwas anders». Bild: reuters

Denn der Hauptstadtklub sieht deutliche Anzeichen dafür, dass der deutsche Profifussball an einem Scheideweg steht. Bayern München fehle die Konkurrenz im Kampf um den Titel, im Europacup würden die Bundesliga-Vertreter frühzeitig scheitern und es sei eine zunehmende Entfremdung zwischen wichtigen Interessengruppen festzustellen. «Der Profifussball entfernt sich von denen, die ihn ausmachen – den Menschen.»

Eine geringe Zahl von Klubs sei dem Rest uneinholbar enteilt, heisst es weiter. «Der sportliche Wettbewerb ist vor allem ein wirtschaftlicher geworden.» Diese Entwicklung bedrohe den deutschen Fussball insgesamt, denn die Spirale könnte sich weiter in die falsche Richtung drehen. «Wird der nationale Wettbewerb uninteressant, sinkt zuerst das Interesse der Menschen, danach das der Medien und schliesslich das Interesse der Sponsoren. Ein schwacher nationaler Wettbewerb schwächt auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit.»

Die 5 wichtigsten Punkte des Positionspapiers:

Aufstockung der Ligen

Die höchsten drei Ligen sollen neu 20 Teams haben. Bisher bestehen die 1. und die 2. Bundesliga aus 18 Mannschaften. Die 3. Liga, bisher nicht von der DFL organisiert, soll ebenfalls unter das gemeinsame Dach kommen, da auch sie Profiteams beherbergt. Die 3. Liga hat jetzt schon 20 Teams.

«Deutschland verfügt über eine Vielzahl attraktiver Vereine mit hohem Zuschaueraufkommen und wettbewerbsfähiger Infrastruktur. Eine Aufstockung der Profiligen erhöht die Chance der Vereine auf Teilnahme daran. Klubs, die nicht in europäischen Wettbewerben vertreten sind, erzielen einen wichtigen Teil ihrer Einnahmen durch die Austragung von Fussballspielen. Im Vergleich zu den dort vertretenen Klubs fehlen ihnen nicht nur die Prämien aus diesen Wettbewerben, sondern sie tragen auch deutlich weniger Spiele aus. Die zusätzliche Anzahl von vier Meisterschaftsspielen ist daher für diese Klubs sportlich und finanziell attraktiv und für die Top-Klubs eine verkraftbare Belastung.»

Durchlässigkeit

Nur noch der Meister soll direkt aufsteigen, die weiteren Aufstiegsplätze sollen in Playoffs ermittelt werden. Damit könnten mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden:

«In den Regionalligen ist derzeit nicht einmal jedem Meister der Aufstieg in die 3. Liga sicher. Eine angemessene sportliche Würdigung der Meisterschaft ist der alleinige feste Aufstieg des Titelträgers. Die Durchlässigkeit zwischen den Ligen wird über Playoff-Spiele mehrerer Mannschaften gewährleistet, in deren Rahmen mehrere Teilnehmer der benachbarten Ligen um eine bestimmte Anzahl an Plätzen in der höheren Liga spielen. Alle Teilnehmer profitieren von zusätzlichen attraktiven Spielen.»

Salary Cap

Sind die ersten beiden Änderungsvorschläge noch in erster Linie moduskosmetischer Natur, so dürfte diese Änderung für viel Juristenfutter sorgen. Für Union Berlin ist ein Salary Cap, wie ihn die nordamerikanischen Sport-Ligen kennen, aber der richtige Weg:

«Der deutsche Profifussball sollte bei Begrenzung von Gehaltsetats sowie Anzahl der Leihspieler eine Vorreiterposition einnehmen und dafür werben, diese auch europaweit einzuführen. Die Begrenzung von Spielergehältern ist ein deutliches Zeichen, die stetige Aufwärtsspirale in längst nicht mehr vermittelbare Höhen nicht länger mitzugehen. Gleiches gilt für die Begrenzung der Anzahl der Leihspieler je Verein. Die Tendenz, mehr und mehr Spieler zu leihen bzw. zu verleihen, gefährdet die Identifikation mit den Klubs, sowohl von Seiten der Spieler als auch von Seiten der Fans. Diese Entwicklung kann und sollte in einem noch relativ frühen Stadium gestoppt werden.»

Deutsche Fussballfans wollen keine Montagsspiele

Anspielzeiten

Nebst der sinkenden Identifikation der Fans mit dem Klub, weil ständig Spieler kommen und gehen, aber kaum einer länger bleibt, sorgt sich «Eisern Union» auch sonst um die Anhänger. Den in weiten Kreisen verhassten Montagsspielen soll es an den Kragen gehen:

«Eine auf die Stadionbesucher ausgerichtete Anpassung der Anstosszeiten und die Beachtung von Maximalentfernungen bei Freitags- bzw. Wochentags-Spielen ermöglichen vielen Menschen den Stadionbesuch und werten die Atmosphäre auf. Montagsspiele gehören abgeschafft.»

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«11 Freunde» widmete sich bereits vor zwei Jahren dem Thema. bild: 11 freunde

Der Klub, dessen Alte Försterei mit über 20'000 Zuschauern zumeist nahezu ausverkauft ist, will den Sport wieder näher ans Publikum bringen:

«Neben den Akteuren auf dem Platz sind die Stadionbesucher zentraler Bestandteil der Faszination Fussball. Ohne die live im Stadion von den Menschen, die Fussball lieben, entfachte Atmosphäre wäre der Fussball medial kaum zu vermarkten und auch für Sponsoren nur von geringem Interesse. Eine Fokussierung auf den Kern des Fussballs, das Spiel und die Stadionbesucher, ist die Voraussetzung für den Erhalt der Attraktivität des Fussballs.»

01.06.2018, Berlin: Der Schweizer Urs Fischer schaut sich nach seiner Vorstellung als neuer Cheftrainer von Fussball-Zweitligist Union Berlin das Stadion an. (KEYSTONE/DPA/Paul Zinken)

Seit dieser Saison in der Alten Försterei: Trainer Urs Fischer. Bild: DPA

TV-Gelder

«Wer hat, dem wird gegeben», lautet aktuell das Motto. Will heissen: Je erfolgreicher ein Klub ist, umso mehr Fernsehgelder erhält er. Unterschiede zwischen den Klubs werden so eher grösser und sicher nicht kleiner. In den Augen von Union ein massiver Fehler:

«Aus eigener Kraft können Vereine den Unterschied nicht mehr verringern. Sie müssen die bestehenden Verhältnisse akzeptieren oder erhebliche wirtschaftliche Risiken eingehen, um den Anschluss zur nächsthöher gelegenen Gruppe zu vollziehen. Im Ergebnis wird der nationale Wettbewerb weitgehend zerstört. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit wird nicht gestärkt. Eine ligaübergreifende, stufenlose Art der Verteilung muss für eine Verringerung der Unterschiede zwischen den Klubs sorgen und dadurch einen attraktiveren sportlichen Wettbewerb fördern. Der Abstieg aus einer Liga bleibt eine sportliche Niederlage, ist jedoch nicht zwangsläufig eine existenzielle Bedrohung für die betreffenden Klubs.»

Weitere Vorschläge im Positionspapier von Union Berlin sind eine Professionalisierung des Schiedsrichterwesens, eine drastische Erhöhung von Ausbildungsentschädigungen für Nachwuchsspieler und die Beibehaltung der 50+1-Regel, welche die Übernahme deutscher Profiklubs durch private Investoren wie Oligarchen oder Scheichs verhindern soll.

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fastlane 04.10.2018 16:16
    Highlight Highlight Ich kann die Kritik an Montagsspielen nicht verstehen. Es gibt Leute, die finden das super. Wer am Wochenende arbeitet, und das tun viele, der ist froh mal ein Spiel an einem Montag zu sehen.
    Ich finde zum Beispiel Samstag Abend Spiele doof, da ich Samstag Abend besseres tun kann als zum Fussball zu gehen. Trotzdem würde es mir nie in den Sinn kommem zu fordern Samstagsspiele sollen abgeschafft werden. Es ist toll wenn Spiele an verschiedenen Tagen stattfinden, dann kann jeder mal ins Stadion.
    11 32 Melden
    • Laborchef Dr. Klenk 04.10.2018 16:57
      Highlight Highlight Ich gebe dir zum Teil Recht. Ich habe es immer genossen, auf Sport1 die zweite BuLi zu gucken, geht jetzt leider auch nicht mehr.

      Wenn am Montag Abend im Free TV Spiele der zweiten Liga (in CH auf TC Zoom) gezeigt werden, steigert das die Attraktivität der sonst weniger beachteten Liga. In D hat die zweite Liga für mich den grösseren Reiz als die erste, seit ich sie besser kenne.

      Erstligaspiele sollten aber wegen der grossen Zuschauerzahlen nur an Wochenenden oder "englischen" Wochentagen stattfinden.
      8 1 Melden
    • Switch_On 04.10.2018 17:11
      Highlight Highlight Ich denke 99% der Fans welche regelmässig ins Stadion gehen, werden dir widersprechen.
      Wenn du am Samstag besseres zu tun hast, dann ist das völlig ok. Aber für die Fans ist es der bestmögliche Zeitpunkt um an ein Spiel zu gehen. Montags (für die meisten Arbeitstag) ist es schwierig durch das ganze Land zu reisen.
      23 2 Melden
  • primusmaximus 04.10.2018 15:57
    Highlight Highlight Gute innovative Ideen.... Der Salary Cap macht nur Sinn wenn man ihn Europaweit einsetzt. (wäre meiner Meinung nach so langsam aber sicher auch Zeit)
    20 3 Melden
  • MacB 04.10.2018 14:16
    Highlight Highlight WOW! :) Mutig, visionär und das Herz am rechten Fleck!
    32 1 Melden
  • Nelson Muntz 04.10.2018 12:59
    Highlight Highlight Ein Salary Cap europaweit! Dann gehen die einen halt nach China, USA etc. aber es wird spannender in der CL.

    Am liebsten wäre mir die Alte Ausländer Regel mit 3 Spielern, auch EU Bürger. Bosman hat die kleineren Ligen zerstört.
    49 6 Melden
    • luzern90 04.10.2018 14:17
      Highlight Highlight In der MLS gibt es bereits einen Salary. Es besteht aber die Möglichkeit 3 Spieler anzustellen, welche nicht davon betroffen sind.
      Aber ich fände es auch gut, wenn ein Salary Cap eingeführt werden würde.

      Das mit dem Bosman-Urteil verstehe ich nicht ganz. Können Sie mir erklären, weshalb jenes die kleineren Ligen zerstört hat?
      12 0 Melden
    • Nelson Muntz 04.10.2018 14:33
      Highlight Highlight Früher gabs nur 3 Ausländer, nur die besten gingen (Chappi, Sforza, Sutter). Gute Spieler wie Bickel, Koller, Geiger blieben hier. Heute wäre die gesamte 94er Mannschaft in Ausland. Die Substanz fehlt dann in der heimischen Liga.
      30 1 Melden
    • luzern90 04.10.2018 15:18
      Highlight Highlight Danke für die Erklärung. Was man aber nicht vergessen darf, ist dass für die Spieler in der Regel eine Ablöse bezahlt wird, welche wiederum investiert werden kann.


      Auch war das Bosman-Urteil nicht nur schlecht. Für die Spieler hat sich die Situation deutlich verbessert, da sie nach Vertragsende ablösefrei den Verein wechseln können.
      6 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • chnobli1896 04.10.2018 12:07
    Highlight Highlight Durchdacht, sinnvoll und nicht zu unrealistisch. Finde die Forderungen gut. Einzig der Einfluss auf die internationale Konkurrenzfähigkeit bei einem Salary Cap wäre wohl immens.
    202 3 Melden
    • Amboss 04.10.2018 12:23
      Highlight Highlight Ich würde eher sagen: Nett gemeint aber wirkungslos.
      Punkte 1,2,4: Kann man machen, hat aber keine Wirkung.
      Punkt 5 (TV-Gelder): Kann man machen, letztlich aber wirkungslos, da für die grossen Vereine die TV-Gelder verglichen mit Einnahmen aus CL, Asia-Tour, internationaler Vermarktung sehr klein sind.
      Punkt 4: Salary-Cap: Kaum umsetzbar. Wird der Salary Cap hoch angesetzt ist er wirkungslos. Wird er tief angesetzt verliert die BL den Kontakt zur internationalen Spitze noch mehr. Und die Frage: Was passiert mit dem Geld, was die Bayern dann zu viel einnehmen und nicht ausgeben dürfen?
      28 21 Melden
    • Eine_win_ig 04.10.2018 14:22
      Highlight Highlight Hmm wie siehts so aus:
      Lizenzvergabe wird an eine maximale Salärhöhe gekoppelt. Das wäre wohl umsetzbar. Es gibt ja kein Grundrecht auf Lizenzerhalt. Oder sehe ich das falsch?
      13 1 Melden
    • Eine_win_ig 04.10.2018 15:32
      Highlight Highlight Wieso denn? Die Lizenzvergabe wird ja an X weitere Konditionen geknüpft. Was unterscheidet diese von einem Salary Cap? Ist echt ernst gemeint die Frage.
      10 0 Melden
  • bokl 04.10.2018 12:06
    Highlight Highlight Wenn es nur national eingeführt wird, wird es ein schöner Heimatschutz und die BuLi kann sich international verabschieden.
    29 12 Melden
  • polopol88 04.10.2018 12:04
    Highlight Highlight Die Vorschläge mit der Verteilung der TvGelder, sowie die Änderung der Modi ist sicher zu begrüssen, Montagsspiele sehe ich nicht als Problem insofern sie nicht um 10Uhr abends stattfinden. Salary Cap ist nur unsetzbar wenn andere Ligen mitziehen sonst ist man langfristig einfach nicht mehr konkurrenzfähig. Die Bundesliga ist sehr ausgeglichen wenn man Bayern ausschliessen würde😜
    23 4 Melden
    • chnobli1896 04.10.2018 12:14
      Highlight Highlight Vielleicht muss man auch einfach hoffen, dass die Liga der Champions zustande kommt. Dann wären Bayern und wohl noch 2 andere Top-Klubs aus der Buli raus und es wäre wirklich wieder sehr spannend.
      10 5 Melden
    • bokl 04.10.2018 12:21
      Highlight Highlight SalaryCap mit EU-Recht zu vereinbaren wird sehr schwierig.
      15 0 Melden
    • danjo 04.10.2018 12:32
      Highlight Highlight 500 km nur Hinfahrt an einem Montag ist für Gästefans nicht tragbar. Aber ohne Gästefans ensteht auch im Heimsektor massiv weniger stimmung.
      40 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ThomasHiller 04.10.2018 12:03
    Highlight Highlight Für mich ist beim Fußball die Luft raus, und zwar genau aus den Gründen, die er benennt. Dazu kommen so sinnbefreite Entscheidungen wie eine WM nach Katar zu vergeben und sie dann auch noch im Winter ablaufen zu lassen.
    Der Fußball ist nicht mehr dort, wo er hingehört, bei den Fans.

    Deshalb finde ich die vorgeschlagenen Punkte gut, sie bringen den Sport wieder mit den Fans zusammen!
    137 7 Melden
    • Jeanne d'Arc 04.10.2018 12:10
      Highlight Highlight das mit dem winter zählt für mich als Argument nicht. Ist ja nicht gleichzeitig Sommer und Winter auf der ganzen Welt, hab ich gehört 🤗

      Ansonsten ganz klar deiner Meinung, bei der WM geht es schlichtweg nicht mehr um den Fussball, sondern ums Geld. WM in Katar..?🙄 Trotzdem werde ich hinreisen....NOT.
      26 6 Melden
    • zettie94 04.10.2018 13:11
      Highlight Highlight WM und Glühwein? Wieso nicht? Ist ja nur einmal, die nächste ist wieder im Sommer.
      6 8 Melden
    • Hoppla! 04.10.2018 13:44
      Highlight Highlight "[...] und sie dann auch noch im Winter ablaufen zu lassen." Dasselbe gejammer hörte ich schon vor 16 Jahren. Weil wir Europäer das Recht auf eine Sommer-WM haben, inklusive arbeitsgerechte Anspielzeiten.

      Aus eigener Erfahrung: Der grösste jährliche Rugbyevent ist im Spätwinter; klappt bestens. Die nächste Rugby-WM wird im Herbst in Ostasien sein. Auch das funktioniert, wenn man etwas flexibel und kompromissbereit ist.
      7 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rasta281 04.10.2018 11:40
    Highlight Highlight Ich mag dich, Eisern Union!
    278 8 Melden
    • Jeanne d'Arc 04.10.2018 12:05
      Highlight Highlight #metoo ❤
      25 6 Melden

Wie Manuel Akanji mit 23 Jahren beim BVB zum Co-Captain wurde und Dortmund entzückt ❤

Lucien Favre kommt mit Borussia Dortmund in Fahrt und bezwingt Nürnberg gleich mit 7:0. Im Fokus steht dabei auch Manuel Akanji, der in den letzten 30 Minuten die Captain-Binde trägt und sein erstes Tor für den BVB erzielt.

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