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Spengler Cup

Gruppe Torriani
Kuopio – Trinec 3:1 (1:0,1:1,1:0)
Gruppe Cattini
Davos – Nürnberg 3:2 (2:0,0:1,1:1)

Davos bezwingt Nürnberg dank starkem Gilles Senn – Kuopio schlägt Trinec

In seiner zweiten Abend-Session setzte der HC Davos wieder Akzente. Der Spengler-Cup-Gastgeber besiegte den deutschen Herausforderer Nürnberg mit 3:2. Ocelari Trinec verlor nach der Niederlage gegen Metallurg Magnitogorsk mit 1:3 auch gegen KalPa Kuopio.



Davos – Nürnberg 3:2

Harijs Witolinsch hat seinen neuen Posten in Davos zwar erst vor einer Woche übernommen, aber einige Inputs seiner bis anhin guten Arbeit sind bereits erkennbar. Die Defensive wirkt stabiler, in der Offensive ist zumindest phasenweise wieder etwas vom Speed und von der Souplesse vergangener Meistertage zu spüren.

Den Bündner Zerfall in der Liga hat der Lette unmittelbar vor der primär wirtschaftlich Exhibition in der Altjahreswoche mit zwei Siegen gegen Gottéron (3:2) und Ambri (3:2 n.P.) vorerst gestoppt, der Start zum Spengler Cup verlief gut bis formidabel.

Das 1:0 für Davos durch Inti Pestoni.

Das 2:0 für Davos durch Dario Simion.

Dem überzeugenden Auftritt im Klassiker gegen die kanadischen Selects folgte eine weitgehend überzeugende Performance gegen die Nürnberger Ice Tigers. Nach einer Doublette innerhalb von 64 Sekunden führten die Bündner nach sieben Minuten bereits 2:0. Inti Pestoni, auch während der Krisenwoche im Alltag einer der raren Spektakel-Garanten, düpierte mit wunderbaren Finten Verteidiger Marcus Weber und die gesamte Abwehr der Deutschen. Kit dem nächsten Angriffszug erhöhte die Zuger Leihgabe Dario Simion auf 2:0.

Das 2:1 für Nürnberg durch Brandon Buck.

Das 2:2 für Nürnberg durch Leo Pföderl.

Das 3:2 für Davos durch Julian Payr.

Weil die Davoser es danach verpassten, nachzulegen, kam später wieder Spannung auf. In der 49. Minute gelang Nürnberg der Ausgleich. Aber der neue HCD liess sich nicht mehr vom Weg abbringen, obwohl die Ice Tigers den Schlussabschnitt mit 15:4 Schüssen dominierten. Der junge österreichische Verteidiger und Neo-Internationale Julian Payr brachte Davos nur 186 Sekunden nach dem 2:2 wieder in Führung.

Gilles Senn, der vor Witolinschs Ankunft vorübergehend zum chancenlosen Back-up-Goalie degradierte Ex-WM-Teilnehmer, blüht unter dem neuen Chef wieder auf. Im Duell mit dem momentan nur elftplatzierten DEL-Vertreter brillierte der 22-Jährige mit Big Saves und 33 Paraden.

Davos - Nürnberg Ice Tigers 3:2 (2:0, 0:1, 1:1)
6300 Zuschauer (ausverkauft). - SR Hebeisen/Watson (SUI/USA), Fuchs/Wüst.
Tore: 6. Pestoni (Jung, Heldner) 1:0. 7. Simion (Klasen, Ambühl) 2:0. 37. Buck (Bast) 2:1. 49. Pföderl (Ausschluss Sanguinetti) 2:2. 52. Payr (Klasen, Ambühl) 3:2.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Davos, 4mal 2 Minuten gegen Nürnberg Ice Tigers.
Davos: Senn; Nygren, Payr; Stoop, Du Bois; Kparghai, Sanguinetti; Jung, Heldner; Klasen, Simion, Ambühl; Frehner, Bader, Hischier; Meyer, Corvi, Pestoni; Egli, Aeschlimann, Kessler.
Nürnberg Ice Tigers: Treutle; Aronson, Festerling; Mebus, Lalonde; Weber, Gilbert; Bender, Jurcina; Pföderl, Weiss, Reimer; Bassen, Bast, Buck; Lerg, Acton, Brown; Dupuis, Fox, Segal.
Bemerkungen: Davos ohne Lindgren, Buchli, Dino Wieser, Marc Wieser und Rödin (alle überzählig).
Timeouts: Davos (26.); Nürnberg Ice Tigers (59:37).
Pfostenschüsse: Meyer (17.); Bast (2.).

Gruppe Cattini

s

Bild: srf

Kuopio – Trinec 3:1

2004 beendete Sparta Prag das Turnier mit drei Siegen und einer Finalniederlage gegen Davos (0:2) auf dem 2. Platz. Seither gelang keiner tschechischen Equipe mehr am Spengler Cup mehr als ein Sieg.

Dieses Schicksal droht nun auch Ocelari Trinec, dem souveränen Leader der Extraliga (9 Punkte Vorsprung). Das Team aus Trinec spielte zwar auch gegen Kuopio nicht schlecht, leistete sich aber zu viele Fehler. 53 Sekunden nach dem 1:1-Ausgleich verlor Marian Adamek als hinterster Mann den Puck an den pfeilschnellen 19-jährigen Franzosen Alexandre Texier, der solo das 2:1 erzielte. Und vor dem matchentscheidenden 1:3 verlor Martin Gernat die Scheibe an Doppeltorschütze Alexander Ruuttu.

Das 0:1 für KalPa.

Das 1:1 für Trinec.

Das 1:2 für KalPa.

Das 1:3 für KalPa.

Verteidiger Gernat, der letzte Saison für Lausanne 18 Partien in der National League bestritten hatte, spielte auffällig. Ihm gelang mit einem tollen Solo der einzige Treffer Trinec'. Kurz vorher hatte er mit einer mirakulösen Rettungstat das 0:2 verhindert.

Ocelari Trinec wird die «Gruppe Torriani» auf dem letzten Platz beenden. KalPa Kuopio und Metallurg Magnitogorsk spielen am Freitagnachmittag um den direkten Halbfinaleinzug. 

KalPa Kuopio – Ocelari Trinec 3:1 (1:0, 1:1, 1:0)
5141 Zuschauer. - SR Gofman/Stricker (RUS/SUI), Castelli/Gnemmi.
Tore: 13. Ruuttu (Rissanen, Texier) 1:0. 33. (32:26) Gernat (Bukarts) 1:1. 34. (33:19) Texier 2:1. 41. (40:32) Ruuttu 3:1.
Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen KalPa Kuopio, 6-mal 2 Minuten gegen Ocelari Trinec.
KalPa Kuopio: Godla; Wilson, Leskinen; Fairchild, Seppälä; Lappalainen, Riekkinen; Mäkinen, Gröndahl; Ruuttu, Rissanen, Texier; Kantola, Luostarinen, Klemetti; Jokinen, Nuutinen, Sebok; Knuutinen, Hyvärinen, Vainiola.
Ocelari Trinec: Danecek; Gernat, Musil; Kundratek, Galwins; Adamek, Matyas; Haman; Hrna, Marcinko, Ruzicka; Adamsky, Polansky, Svacina; Bukarts, Novotny, Dravecky; Cienciala, Kovarcik, Chmielewski; Christov. (abu/sda)

Guppe Torriani

Bild

Bild: srf

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