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HCD-Canova stand 27 Sekunden auf dem Eis – nur für diesen üblen Check gegen den Topskorer?

30.03.2022, 09:0830.03.2022, 12:31

Für den HC Davos können die Playoffs schon am Donnerstag zu Ende sein. Denn auch im dritten Spiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers gab es eine Niederlage (0:4). Damit steht der HCD mit dem Rücken zur Wand und müsste nun vier Spiele in Serie gewinnen, um doch noch in die Playoff-Halbfinals einzuziehen.

Dass die Situation für den HCD frustrierend ist, sah man gegen Rapperswil speziell in einer Szene beim Stand von 0:3 im letzten Drittel. Der 13. Stürmer, Jannik Canova, sorgte mit einem üblen Check gegen Lakers-Topskorer Gian-Marco Wetter für Aufsehen.

Canova checkt Wetter auf offenem Eis, als die Scheibe bereits weg ist. Der Davoser geht mit dem Ellbogen voran in den Check und trifft den Rapperswiler am Kopf. Wetter bleibt erst benommen liegen, kann das Eis aber anschliessend – wenn auch mit blutender Lippe – auf den eigenen Beinen verlassen. Wetter, der das 2:0 und damit seinen vierten Treffer in dieser Serie erzielte und damit der bisher beste Playoff-Torschütze ist, kehrt nach dem Check nicht mehr zurück aufs Eis. Auch Canova hat nach der Aktion Feierabend, der Davoser erhält eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Von der Liga wurde er am Mittwoch für ein Spiel gesperrt und mit einer Busse von tausend Franken belegt.

Besonders brisant am Check ist die Tatsache, dass Canova in der Partie bis dahin nicht eingesetzt wurde. Er kam gestern Abend auf 27 Sekunden Eiszeit, was die Frage in den Raum stellt, ob er bewusst für ein hartes Einsteigen gegen den Topskorer aufs Eis geschickt wurde.

Wurde Canova bewusst für einen wüsten Check aufs Eis geschickt?

Der Davoser Trainer Christian Wohlwend äusserste sich im Interview bei Mysports zur Aktion: «Für mich war es ein sauberer Hit. Ein ‹Late Hit›, hat es geheissen, weil die Scheibe nicht da war. Deshalb geht die Strafe wahrscheinlich in Ordnung.»

Ansonsten äusserste sich Wohlwend über das Davoser Unvermögen, die Scheibe nicht über die Linie drücken zu können und sparte erneut nicht mit Kritik am eigenen Torhüter Sandro Aeschlimann: «Diese Scheibe beim 0:1 muss der Goalie halten. Danach ist das Momentum total bei Rapperswil.» (zap)

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78 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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John McClane
30.03.2022 09:23registriert April 2015
Davos könnte sich und der Liga einen Gefallen tun und den Laferi an der Bande in die Wüste schicken...
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horst
30.03.2022 09:16registriert Dezember 2015
Ich bin ein HCD-Fan - dieser Check war aber alles andere als sauber... CW ist so ein Lafferi... Rappi ist in dieser Serie einfach besser - ich mag es Rappi gönnen wenn sie in den Halbfinal vorstossen.
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dobinidahai
30.03.2022 09:32registriert August 2018
Als Sandro Aeschlimann würde ich mir einen Verein suchen mit einem anderen Trainer. Ich habe die Torhüterleistung gestern nicht gesehen, aber alle Schuld ihm zu geben wäre wohl etwas gar einfach. Zumindest war am SO definitiv nicht er der Hauptschuldige. Und zweimal hat CW ihn in einem öffentlichen Interview als Schuldigen hingestellt. So verärgert man seinen Torhüter!
Der Check war ganz klar um Wetter aus dem Spiel zu nehmen.
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