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NHL: Tim Peel will Nashville Strafe geben und sorgt für Schiri-Skandal

BOSTON, MA - APRIL 27: Referee Tim Peel (20) during Game 2 of the Second Round 2019 Stanley Cup Playoffs between the Boston Bruins and the Columbus Blue Jackets on April 27, 2019, at TD Garden in Bost ...
NHL-Schiedsrichter Tim Peel steht in der Kritik.Bild: imago images / Icon SMI

«War nicht viel, aber ich wollte Nashville eine Strafe geben» – Schiri-Skandal in der NHL

24.03.2021, 07:5924.03.2021, 12:23

Es ist bislang keine gute Saison für die NHL-Schiedsrichter und -Offiziellen. Unvergessen ist der peinliche Lapsus um ein fälschlicherweise gegebenes Offside-Tor bei einem Spiel zwischen den Columbus Blue Jackets und den Carolina Hurricanes. Auch sonst kommt es immer wieder zu Strafen und Vergehen, die unerklärlicherweise nicht gepfiffen werden.

Doch was diese Nacht im Spiel zwischen Nashville und den Detroit Red Wings passierte, dürfte noch weitreichende Auswirkungen haben. Die Schiedsrichter in der NHL haben Mikrofone. Mit diesen verkünden sie publikumswirksam sowohl im TV als auch im Stadion hörbar, welcher Spieler wofür bestraft wird und ob ein Tor zählt oder nicht.

Das Problem bei einem Mikrofon ist aber, dass es auch Dinge überträgt, die nicht gehört werden sollten, sofern jemand nicht aufmerksam ist. Etwa der Satz: «Es war nicht viel, aber ich wollte Nashville einfach eine verdammte Strafe geben.»

Diesen Satz äusserte einer des Schiedsrichter-Duos Tim Peel und Kelly Sutherland gut hörbar im TV mitten im zweiten Drittel. Berichten zufolge gehört die Stimme dem 53-jährigen Peel. Das ist insofern problematisch, als Schiedsrichter unparteiisch sein und Strafen pfeifen sollten, wenn es nötig ist und nicht, wenn sie es wollen.

So brauchen die Schiedsrichter ihre Mikrofone im Normalfall.Video: YouTube/Alex Valvo

Gemäss kanadischen Medien hat sich die NHL geweigert, irgendeinen Kommentar zur Situation abzugeben. Colin Campbell, «Director of Hockey Operations» bei der NHL, erklärte nur, dass man «den Vorfall untersuchen» werde. (abu)

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