DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Russia goalie Valeria Merkusheva, right, gets her stick on a shot as Switzerland's Laura Zimmermann looks on during the third period of an IIHF women's hockey championships game in Calgary, Alberta, Saturday, Aug. 21, 2021. (Jeff McIntosh/The Canadian Press via AP)

Laura Zimmermann erzielte das entscheidende Tor in der Verlängerung. Bild: keystone

Schweizer Eishockeyanerinnen nach grandioser Wende im WM-Halbfinal



Das Schweizer Frauen-Nationalteam steht dank famosem Comeback und einem 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen die unter neutraler Flagge angetretenen Russinnen erstmals seit 2012 in einem WM-Halbfinal. Laura Zimmermann schoss das Team von Trainer Colin Muller in der 6. Minute der Verlängerung ins Glück.

Nach lauter Niederlagen in der Gruppenphase machten die Schweizerinnen in den letzten elf Minuten der regulären Spielzeit dank Toren von Evelina Raselli und Phoebe Staenz ein 0:2 wett. Das 2:2 fiel 136 Sekunden vor dem Schlusspfiff, als die Schweizerinnen ohne Torhüterin in doppelter Überzahl agierten.

Das 1:2 durch Raselli nach 50 Minuten. Video: SRF

Staenz schiesst die Schweiz in die Verlängerung. Video: SRF

Begonnen hatte die Partie für die in der Gruppenphase sieglosen und seit dem verletzungsbedingten Ausfall der Schlüsselspielerin Alina Müller im ersten Duell mit Russland (1:3) gebeutelten Schweizerinnen denkbar schlecht: Nach 78 Sekunden kassierten sie das 0:1, nach achteinhalb Minuten das 0:2.

Mullers früher Goaliewechsel verfehlte seine Wirkung indes nicht: Die nach dem zweiten Gegentor für Andrea Brändli ins Spiel gekommene Saskia Maurer hielt den Kasten in der Folge rein.

In der Schlussphase streiften die Schweizerinnen dann auch ihre Ladehemmungen ab. Nach nur einem Treffer in 289 Minuten waren sie innerhalb von 17 Minuten dreimal erfolgreich. In den ersten beiden Dritteln lautete das Schussverhältnis jeweils 9:4 für Russland, im Schlussdrittel 17:9 für die Schweiz.

Zimmermann scheisst die Schweiz zum Sieg. Video: SRF

Somit spielen die Schweizer Eisgenossinnen wie an den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi nach missglückter Gruppenphase um eine Medaille. In Sotschi hatten sie die Viertelfinals auf dem Weg zu Bronze trotz dreier Niederlagen aus drei Spielen mit einem Punktgewinn gegen Finnland erreicht, nun dank des speziellen Modus sogar mit vier Niederlagen und null Punkten.

Auf wen die Schweizerinnen in ihrem ersten WM-Halbfinal seit 2012 treffen, wurde erst in der Nacht auf Sonntag bekannt. Vor neun Jahren hatten sie mit dem 3. Schlussrang ihr bestes WM-Resultat erreicht.

Team ROC - Schweiz 2:3 (2:0, 0:0, 0:2, 0:1) n.V.
Calgary. - SR Furberg/Welter (SWE/USA), Blair/Todd (CAN). -
Tore: 2. Rodnowa (Ganejewa, Kadirowa) 1:0. 9. Markowa (Korschakowa, Rodnowa) 2:0. 50. Raselli (Rüegg, Rhyner) 2:1. 58. Staenz (Christen/Ausschluss Faljakowa) 2:2. 66. Zimmermann (Leemann) 2:3. -
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Team ROC, 4mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Schweiz: Brändli (ab 9. Maurer); Christen, Leemann; Vallario, Hauser; Welti, Sigrist; Hofstetter, Forster; Staenz, Marti, Stalder; Rüegg, Rhyner, Raselli; Lutz, Zimmermann, Rüedi; Enzler, Ingold, Quennec
Bemerkungen: Schweiz ohne Müller, Rüegg (beide verletzt) und Spies (überzählig).

(zap/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Alle Schweizer, die in die NHL gedraftet wurden

1 / 82
Alle Schweizer, die in die NHL gedraftet wurden
quelle: keystone / salvatore di nolfi
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Dinge, die Hockey-Fans niemals sagen würden

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Fliegender Wechsel

Jooris von Lausanne zu Servette +++ Kahun wechselt zum SCB

Die Klubs der National League komplettieren ihre Kader für die Saison 2021/22. Wer wechselt wohin? Die aktuellsten Transfers und eine Übersicht sämtlicher Teams.

Josh Jooris, kanadischer Stürmer mit Schweizer Lizenz, wechselt per sofort von Lausanne zu Servette. Der 31-jährige frühere NHL-Spieler kam in der Saison 2019/20 vom AHL-Klub Toronto Marlies nach Lausanne. Für die Waadtländer bestritt er in den verschiedenen Wettbewerben 101 Spiele, in denen ihm 52 Skorerpunkte glückten.

Servette leiht überdies für ein paar Wochen den jungen Verteidiger Nicolo Ugazzi vom HC Lugano aus. Er soll die durch verschiedene Verletzungen geschwächte Defensive der …

Artikel lesen
Link zum Artikel