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Der Luganesi Bobby Sanguinetti wird abtransportiert nach einem Check vom Davoser Andres Ambuehl, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem HC Lugano, am Dienstag, 28. November 2017, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bobby Sanguinetti am Boden: Er wurde von Andres Ambühl in die Bande befördert. Bild: KEYSTONE

Senn und Ambühl ticken innert 10 Sekunden aus – mussten die HCD-Spieler zu Recht vom Eis?

Trotz Traumstart und 2:0-Führung innert 189 Sekunden verliert Davos eine wilde Partie. Denn innert 20 Sekunden im Schlussdrittel ticken die Bündner erst zweimal aus und kassieren dann das Game-Winning-Tor.



Was war das für ein Spiel gestern in Davos. Nach 49 Sekunden führt der HCD gegen Lugano 1:0, nach 189 sogar 2:0. Bis zur ersten Sirene fallen vier weitere Tore zum 3:3. Im Mitteldrittel scheinen sich die Teams dann für das Schlussfurioso zu schonen.

Dieses beginnt bereits nach 88 Sekunden im Schlussabschnitt. HCD-Keeper Gilles Senn verliert nach einer chaotischen Szene vor seinem Gehäuse die Nerven und schlägt auf den am Boden liegenden Maxime Lapierre ein. Die (logische) Folge: Fünf Minuten und Restausschluss.

Gilles Senn schlägt auf den am Boden liegenden Lapierre ein. video: Mysports

Doch kaum beginnt die Unterzahl, schubst Andres Ambühl Luganos Bobby Sanguinetti gegen die Bande. Der Abwehrspieler fällt unglücklich und muss vom Eis begleitet werden. Das Schiedsrichter-Gespann um Thomas Urban und Marc Wiegand kennt kein Erbarmen: Statt zwei Minuten gibt es ebenfalls seine 5-Minuten-Strafe plus Restausschluss. Ambühl und Trainer Arno Del Curto verstehen die Welt nicht mehr. Der Entscheid ist sicherlich fragwürdig, aber wohl vertretbar. 

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Das Foul von Andres Ambühl. Video: streamable

Davos gibt die Partie in der Folge aus der Hand. Nach nur zehn Sekunden in doppelter Unterzahl kassiert der Rekordmeister das 3:4 durch Jani Lajunen. Drei Minuten später – noch immer mit zwei Spielern weniger – fällt das 3:5 durch Luca Fazzini. Davos kommt nur noch auf 4:5 heran. 

Zwei Spielausschlüsse innert 10 Sekunden gegen Davos. Hättest du auch so entschieden?

Sven Jung, der mit seinem 2:0 scheinbar die Weichen auf Sieg stellte, meint nach der Partie gegenüber Radio Südostschweiz: «Mit dummen Strafen haben wir die drei Punkte verschenkt. Es ist bitter. Das von Gilles ist einfach ... die Emotionen halt. Aber die sollten wir im Griff haben.» (fox)

Auch Denis Hollenstein hatte gestern keinen schönen Abend:

Die Schiri-Zeichen im Eishockey

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Die Schiri-Zeichen im Eishockey
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Arnooo, Arnoooo, Arnoooooo:

Video: watson/Laurent Aeberli, Reto Fehr, Lea Senn

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Eismeister Zaugg

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