Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

National League

Ambri – Fribourg 2:5 (1:1,0:1,1:3)

ZSC Lions – Davos 1:2nV (1:0,0:0,0:1)

Jubel zum 1:0 bei Zuerichs Mattia Hinterkircher und dem Team, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem HC Davos, am Sonntag, 13. Januar 2019, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Da war die Zürcher Welt in Ordnung: Hinterkircher zelebriert sein 1:0. Bild: KEYSTONE

Ambühl macht HCD in Zürich happy – Fribourgs wichtiger Sieg in Ambri

Der HC Davos gewinnt erstmals im Jahr 2019. Routinier Andres Ambühl war im Hallenstadion in der Verlängerung der Matchwinner.



Ambri-Piotta – Fribourg-Gottéron 2:5

Der HC Ambri-Piotta hätte sich mit einem Sieg über Freiburg ein Acht-Punkte-Polster am Strich verschaffen können. Stattdessen verlor Ambri gegen Gottéron mit 2:5 und bangt nach einem Wochenende mit null Punkten wieder um die Playoffs.

Fünf Heimspiele hintereinander hatte Ambri gewonnen. Gegen Freiburg lief in der fast ausverkauften Valascia-Eishalle (nur der Gästesektor war nicht ganz voll) aber fast alles schief. Nach 106 Sekunden geriet Ambri-Piotta erstmals in Rückstand. Zwar gelang dem Team von Luca Cereda nur 70 Sekunden später die umgehende Reaktion, in den Griff bekam das Heimteam die Partie aber nie mehr. Die Paradelinie um Dominic Zwerger und Dominik Kubalik verliess das Eis mit einer Minus-4-Bilanz.

Fribourg's player Samuel Walser, left, and Ambri's player Tommaso Goi, right, during the preliminary round game of National League Swiss Championship 2018/19 between HC Ambri Piotta and HC Fribourg Gotteron, at the ice stadium Valascia in Ambri, Switzerland, Sunday, January 13, 2019. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Goi als Sinnbild: Für Ambri gab's heute eins auf die Mütze. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Die ausländischen Goalgetter, der Amerikaner Andrew Miller (1:0 und 3:1) und der Franzose Charles Bertrand (2:1), brachten Fribourg-Gottéron auf die Siegesstrasse. Bei der Wahl des Goalies bewies Freiburgs Coach Mark French grossen Mut: Ludovic Waeber (32 Paraden) hütete an Stelle von Reto Berra (Ersatz) das Tor und kam zu seinem ersten Sieg seit fast zwei Monaten, seit dem 10:3 gegen Langnau am 17. November.

Im Falle einer Niederlage hätte sich Gottérons Rückstand auf den Strich bereits auf sechs Punkte erhöht. Die Entscheidung zu Gunsten der Freiburger fiel zu Beginn des Schlussabschnitts, als Miller und Matthias Rossi innerhalb von 170 Sekunden von 2:1 auf 4:1 erhöhten. So bleibt Gottéron (50 Punkte) als Neunter zwar unter dem Strich, hat aber die ZSC Lions (6./53 Punkte), Genf-Servette (7./53) und Ambri-Piotta (8./52) in Schlagdistanz vor sich. (sda)

ZSC Lions – Davos 1:2 n.V.

Die ZSC Lions führten gegen Davos während mehr als 40 Minuten, verloren im ausverkauften Hallenstadion am Ende aber mit 1:2 nach Verlängerung. Nach den beiden soliden und überzeugenden Auftritten gegen Lugano fielen die ZSC Lions gleich wieder in den ungenügenden Herbst-Trott. Die Zürcher gingen nach fünf Minuten durch ein Tor der vierten Sturmlinie (erzielt von Mattia Hinterkircher) in Führung, verpassten es danach aber, aus der klaren optischen Überlegenheit (32:13 Torschüsse in den ersten zwei Abschnitten) mehr herauszuholen.

Jubel bei Davos'  Torschuetze Andres Ambuehl und dem Team zum 1:2, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem HC Davos, am Sonntag, 13. Januar 2019, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Die Davoser bejubeln Ambühls Siegtor in der Overtime. Bild: KEYSTONE

Schon vor der zweiten Pause zeichnete sich das Zürcher Ungemach ab. Die Lions dominierten zwar, ermöglichten dem nach fünf Niederlagen angeschlagenen Gegner aber immer wieder mit Unkonzentriertheiten beste Torchancen. Davyd Barandun, Anton Rödin (2x), Marc Aeschlimann und Enzo Corvi hätten schon vor der zweiten Pause ausgleichen können. Verteidiger Sven Jung glich für den HCD die Partie aus, als bei den Bündnern ebenfalls die vierte Sturmlinie auf dem Eis stand.

Den entscheidenden Fehler leistete sich in der ersten Minute der Verlängerung auf Seite der ZSC Lions der Schwede Fredrik Pettersson, der den Puck verlor und so den Davoser Konter ermöglichte, den Andres Ambühl mit dem Siegtor zum 2:1 abschloss. Die ZSC Lions verloren nach vier Siegen erstmals wieder und verpassten den Sprung unter die ersten vier. Davos siegte erstmals im neuen Jahr; der Rückstand auf Platz 10 beträgt aber immer noch 19 Punkte. (ram/sda)

Die Tabelle

Bild

tabelle: srf

Die Telegramme

Ambri-Piotta - Fribourg-Gottéron 2:5 (1:1, 0:1, 1:3)
6359 Zuschauer. - SR Eichmann/Müller, Duarte/Kaderli.
Tore: 2. Miller (Sprunger) 0:1. 3. Guerra (Kostner, Novotny/Ausschluss Weisskopf) 1:1. 27. Bertrand (Mottet) 1:2. 47. Miller (Walser, Sprunger) 1:3. 50. Rossi (Lhotak) 1:4. 53. Kostner (Bianchi) 2:4. 58. Marchon (Mottet) 2:5 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
Ambri-Piotta: Conz; Plastino, Ngoy; Fischer, Guerra; Fora, Jelovac; Dotti; D'Agostini, Novotny, Hofer; Zwerger, Müller, Kubalik; Rohrbach, Kostner, Bianchi; Lauper, Goi, Mazzolini; Kneubuehler.
Fribourg-Gottéron: Waeber; Holös, Chavaillaz; Schneeberger, Furrer; Abplanalp, Stalder; Weisskopf; Bertrand, Slater, Mottet; Sprunger, Walser, Miller; Rossi, Schmutz, Lhotak; Vauclair, Meunier, Marchon.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Incir, Lerg, Moor, Pinana und Trisconi, Fribourg-Gottéron ohne Bykow, Forrer, Schilt (alle verletzt) und Micflikier (überzähliger Ausländer). - Pfostenschuss Ngoy (36.). - Timeouts: Ambri-Piotta (50.); Fribourg-Gottéron (58.). (sda)

ZSC Lions - Davos 1:2 (1:0, 0:0, 0:1, 0:1) n.V.
11'200 Zuschauer (ausverkauft). - SR Mollard/Stricker, Castelli/Cattaneo.
Tore: 6. Hinterkircher (Miranda) 1:0. 46. Jung (Egli, Aeschlimann) 1:1. 61. (60:52) Ambühl (Kundratek) 1:2.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 4mal 2 Minuten gegen Davos.
ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Noreau, Marti; Sutter, Geering; Karrer, Blindenbacher; Pettersson, Suter, Herzog; Bodenmann, Moore, Hollenstein; Chris Baltisberger, Prassl, Bachofner; Hinterkircher, Schäppi, Miranda.
Davos: Lindbäck; Du Bois, Payr; Kundratek, Barandun; Heldner, Jung; Heinen; Pestoni, Corvi, Ambühl; Meyer, Lindgren, Rödin; Bader, Baumgartner, Frehner; Kessler, Aeschlimann, Egli; Riatsch.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Cervenka, Nilsson, Wick (alle verletzt) und Backman (überzähliger Ausländer), Davos ohne Hischier, Nygren, Paschoud, Sandell, Stoop, Dino Wieser (alle verletzt) und Marc Wieser (gesperrt). - Timeout ZSC Lions (53.). (sda)

Diese japanischen Affen trotzen dem Schnee

abspielen

Video: watson/nfr

Die schönsten Albino-Tiere

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

20
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Peter Muster 13.01.2019 19:57
    Highlight Highlight die handschrift von sportchef Sven Leuenberger ist klar zu sehen. hopp ZSC
  • kisimirö 13.01.2019 19:35
    Highlight Highlight heute morgen sagte mir ein zsc fan das er sich leicht verarscht fühlt mit der saisonkarte im hallenstadion! ist ja zum glück nicht mein problem!
    • Oban 13.01.2019 21:11
      Highlight Highlight Aber demnach gibt es bei ZSC doch noch Saisonkartenbesitzer die ausserhalb der Playoffs kommen.
    • Klartext 13.01.2019 23:25
      Highlight Highlight In der Tat, sind jeweils reihenweise Plätze frei ausserhalb der Playoffs. Und dennoch die zweitgrösste Kulisse hinter Bern 😂
    • Oban 14.01.2019 11:21
      Highlight Highlight @klartext
      Nun ja, es wird ja nicht gezählt wer durch die Schranke geht. Und da man ja mit der Saisonkarte seinen Platz hat wenn es im Frühling voll wird, kauft sicher der Hipster halt gleich eine Saisonkarte.
  • banda69 13.01.2019 19:01
    Highlight Highlight Z - wie Zerzaust.
  • JtotheP 13.01.2019 18:33
    Highlight Highlight Ich habs ja gerne eng...
    Aber diese Playoff-Entscheidung wird mir den letzten Nerv rauben 🙈

    Trotzdem sehr geile Saison bisher 💪🏼
  • Goon 13.01.2019 18:21
    Highlight Highlight Der Z liegt uns diese Saison. Das heisst der Angstgegner von Tsüri ist schon mal keine Gefahr in den PO für euch 😉
    • Bene86 13.01.2019 18:48
      Highlight Highlight Gewagte Aussage.

      Das sage ich als Kloten-Fan. ;)
    • LebeauFortier 13.01.2019 19:00
      Highlight Highlight Der ZSC tat sich mit den zukünftigen Absteigern noch immer schwer...

      Der EHC Basel holte mal 15 Punkte oder so. Etwa 8 davon gegen den ZSC. Seither hab‘ ich die aber nicht mehr gesehen.
    • F. Potvin 13.01.2019 19:37
      Highlight Highlight @LebeauFortier
      Die Stimmung war aber ein weiteres mal der absolute Hammer. Nicht so wie beim zukünftigen Absteiger oder in der Berner Allmend...
      Und wenn dann in den Playoffs noch alle Teletext-Fans und Playofftouristen den Auswärtssektor zum Beben bringen, erstarrt die ganze Schweiz vor dieser imensen Energie der Z-Wand! 3x Attake😂😂😂
    Weitere Antworten anzeigen

Davos holt Nygren-Ersatz aus Finnland +++ Sprunger bis 2023 bei Gottéron

Die Klubs der National League komplettieren ihre Kader für die Saison 2019/20. Wer wechselt wohin? Die aktuellsten Transfers und eine Übersicht sämtlicher Teams.

Der HC Davos hat als Ersatz für den verletzten Magnus Nygren den finnischen Verteidiger Otso Rantakari verpflichtet. Der 25-Jährige stösst von Tappara Tampere mit einem Vertrag bis zum Ende des Spengler Cup 2019 zu den Bündnern. In seinen drei Saisons beim finnischen Erstligisten Tampere brachte es der Offensiv-Verteidiger Rantakari in 184 Meisterschaftsspielen auf 96 Skorerpunkte (27 Tore/69 Assists).

Nygren wird dem HC Davos noch mindestens bis November nicht zur Verfügung stehen. Der Schwede …

Artikel lesen
Link zum Artikel