Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Jim Koleff, Eishockeytrainer beim HC Lugano, feiert mit Pokal, Fans und seinen Spielern den Sieg in der Schweizermeisterschaft, aufgenommen 5. April 1999 in Lugano.  (KEYSTONE/Karl Mathis)

Highlight: Als Lugano-Trainer wird Jim Koleff 1999 Schweizer Meister. Bild: KEYSTONE

Die Hockey-Schweiz trifft sich in Olten im Gedenken an Jim Koleff

2008 verstarb Jim Koleff viel zu früh mit 55 Jahren. Nun organisiert seine Tochter morgen Samstag ein Gedenkspiel in Olten. Zahlreiche Grössen des Schweizer Eishockeys erweisen dem ehemaligen Trainer die Ehre.



Es war ein Schock für die Eishockey-Schweiz, als Jim Koleff im November 2008 und 16 Jahre nach der ersten Diagnose den Kampf gegen den heimtückischsten Gegner verlor und seinem Krebsleiden erlag. Der Mann aus Hamilton in der kanadischen Provinz Ontario hatte das hiesige Eishockey während vielen Jahren (mit-)geprägt, als Spieler bei Lugano, Olten, Basel, Aarau, Genf-Servette und Bülach, dann als Trainer bei den Grasshoppers, Bern, Zug, Lugano und Langnau und schliesslich als Sportdirektor bei Lausanne.

Le kop lausannois a deroule en banderole en l'hommage de Jim Koleff au debut du 1er match de la finale des play-off de National League B, LNB, du championnat suisse de hockey sur glace, entre le Lausanne HC, LHC, et HC la Chaux-de-Fonds, ce dimanche 15 mars 2009 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Dominic Favre)

Eine Hommage der Lausanne-Fans. Bild: KEYSTONE

Kurz bevor er 1992 seinen Job als Assistenztrainer von Lance Nethery beim SC Bern antrat, erhielt er die niederschmetternde Diagnose «Hodenkrebs». Von dieser ersten Runde erholte er sich gut. Beim EV Zug war er entscheidend am Aufbau der späteren Meistermannschaft von 1998 beteiligt, mit dem HC Lugano holte er 1999 den Titel, als Manager und Trainer in Personalunion.

Der Krebs kehrte zurück

Ein erster Rückfall im November 1994 zwang ihn, sein Amt vorübergehend in die Hände von Freund und Assistent Sean Simpson zu legen. Begleitet von Ehefrau Regula begab er sich zur Behandlung in die USA. Bereits im Playoff stand er wieder an der Bande. Im Dezember 2003, quasi aus dem Nichts heraus, dann der neuerliche Befund. Auch in den nächsten fünf Jahren kämpfte Koleff heroisch, bis ihn die Kräfte endgültig verliessen.

Team Canada's coach Jim Koleff reacts after losing his game against Khimik at the 80th Spengler Cup ice hockey tournament, in Davos, Switzerland, Friday, December 29, 2006. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Koleff 2006, als er am Spengler Cup das Team Canada coachte. Bild: KEYSTONE

Etliche Spieler, die ihn auf einem Teil seines Wegs begleitet haben, gehen in Olten aufs Eis. Eine grosse Abordnung stellen die Zuger, mit Reto Suri aus dem aktuellen Kader sowie den ehemaligen Kämpen Ronnie Rüeger, André Rötheli, Colin Muller und Patrick Sutter.

Die Infos zum Spiel

Wann: Samstag, 18.30 Uhr.
Wo: Kleinholz, Olten.
Wie viel: 20 Fr., der Erlös geht an die Stiftung Greenhope, die sich dem Kampf gegen Kinderkrebs widmet.
Mehr Infos: charitygame.ch

Einige kommen extra aus Kanada

Prominent vertreten sind auch die Luganesi, mit denen Koleff 1999 Meister wurde (Mark Astley, Jean-Jacques Aeschlimann, Gian-Marco Crameri, Cristobal Huet) und der SC Bern mit den aktuellen Nationalspielern Thomas Rüfenacht und Simon Moser und den Ehemaligen Kevin Lötscher und Trevor Meier. Ebenfalls nach Olten kommt Stefan Grogg, der an der ALS-Krankheit leidet und mit seiner lebensjahenden Einstellung ebenso ein Vorbild ist, wie es Koleff war.

Die beiden Mannschaften Team Koleff Canada und Team Koleff Switzerland sollen seine Verbundenheit zu den beiden Ländern symbolisieren. Coach von Team Koleff Canada ist Torhüter-Trainer Tom Hedican, der mit ihm bei Lugano, Zug und Langnau zusammengearbeitet hat. Wie Astley reist Hedican eigens aus Kanada an.

EVZ-Verteidigerlegende Sutter erinnert sich gerne an Koleff zurück: «Jim war kollegial und ein sensibler Mensch. Und ein Kämpfer bis zum Schluss. Man hat ihm äusserlich nie angesehen, wie es ihm geht.» Der Ex-Oltner freut sich: «Es ist schön, einen Abend ganz im Zeichen von Jim zu verbringen.» (ram/sda)

Die Schweizer Meister seit Einführung der Playoffs

Hier wird eine U-Bahn-Station kurzerhand zum Swimmingpool

abspielen

Video: srf

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

Theresa May übersteht das Misstrauensvotum

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

Grippewelle in Zürich und Schaffhausen

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Dreht der SCB durch? Inti Pestoni kommt

Nun rockt der SCB doch noch den Transfermarkt. In den nächsten Tagen wird der tüchtige Sportchef Alex Chatelain den Zuzug von HCD-Topskorer Inti Pestoni (26) für zwei Jahre vermelden.

Die Nacht hat sich über Davos herabgesenkt. Die Eulenvögel haben ihr Gefieder geputzt und gestrafft, um unvorsichtige Mäuse im lautlosen Flug zu jagen.

Folgendes Zwiegespräch entwickelt sich in der Geisterstunde zwischen dem Chronisten und einem Herrn, der zwar beim SCB kein offizielles Amt bekleidet, aber sein Ohr immer tief im Fuchsbau der grössten Hockeyfirma der Schweiz hat. Sein Name ist mir keineswegs entfallen. Aber er würde es nicht schätzen, seinen Namen hier zu lesen.

Beginn des …

Artikel lesen
Link zum Artikel