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Swiss Ice Hockey Challenge in Biel

Final:
Schweiz - Weissrussland 6:1 (3:1,1:0,2:0)

Um Platz 3:
Slowakei - Frankreich 6:1 (3:0,3:0,0:1)

Yegor Ivanov of Belarus, left, fights for the puck with Switzerland's Gregory Sciaroni, right, during the Swiss Ice Hockey Challenge 2016 between Switzerland and Belarus, at the Tissot Arena in Biel, Switzerland, on Saturday, December 17, 2016. (PPR/Anthony Anex)

Gregory Sciaroni (r.) brachte die «Boys in Green» Eisgenossen in Führung. Bild: PPR

Nachhaltige Leibchen, nachhallender Auftritt: Hockey-Nati brilliert gegen Weissrussland

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft bestreitet den Final des Miniturniers in Biel in ungewohntem Grün, aber äusserst überzeugend: Es resultiert ein auch in dieser Höhe mehr als verdienter 6:1-Sieg.



Nach dem erknorzten 1:0 gegen Frankreich im Halbfinal zeigte das Team von Headcoach Patrick Fischer gegen Weissrussland einen erfrischenden Auftritt. Von Anfang an gingen die Eisgenossen mit Leidenschaft und Geradlinigkeit zu Werk, was nur schon dieser kernige Check von Gregory Sciaroni untermauert:

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Video: streamable

Derselbe Sciarioni wurde in der 5. Minute für seinen Einsatz belohnt: Er bugsierte die Scheibe zum 1:0 über die Linie, wobei die Arbeit des ganzen vierten Blocks Lob verdient.

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Video: streamable

Darum Grün:

Das Schweizer Eishockey-Nationalteam tritt ab sofort in Trikots an, die aus rezyklierten PET-Flaschen hergestellt worden sind. Bei der Lancierung der umweltschonenden Leibchen hat das Team von Trainer Patrick Fischer heute für einmal in grünen statt in roten Trikots gespielt. Der Ausrüster von Swiss Ice Hockey setzt sich gemäss einer Medienmitteilung «für einen neuen Weg der Textilherstellung und -verarbeitung» ein. Die PET-Flaschen werden zu einem Garn verarbeitet, aus dem schliesslich die Trikots produziert werden. (sda)

Wie findest du die grünen Leibchen?

Weniger als eine Minute nach dem zwischenzeitlichen 1:1 durch Wladimir Denisow (11.) setzte sich die Schweizer Paradeformation mit Vincent Praplan, Gaëtan Haas und Denis Hollenstein gut in Szene. Letzterem gelang das verdiente 2:1.

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Video: streamable

Und die Eisgenossen blieben das bessere Team, noch vor der ersten Pause erhöhte Verteidiger Patrick Geering auf 3:1.

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Video: streamable

Obwohl die Weissrussen in ihrem Halbfinal die Slowaken, die das Spiel um Platz 3 gegen Frankreich mit 6:1 gewonnen haben, gleich mit 7:1 abfertigten, konnten sie gegen die grünen Wirbelwinde nur wenige Akzente setzen. Die Schweizer waren in allen Belangen überlegen und nutzten in der 37. Minute nach einem Lattentreffer (Untersander) und einem aberkannten Tor (Suri) ein Powerplay zum nächsten Tor.

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Fabrice Herzogs zweiter Treffer im Nationaldress. Video: streamable

Nach nur 20 Sekunden im letzten Drittel war der Ausgang des Spiels endgültig geklärt: Haas lenkte einen Schuss von Rafael Diaz erfolgreich ab.

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Video: streamable

Weiter verlief das Schlussdrittel mehrheitlich ereignislos, abgesehen von der Krönung für die Schweiz, das 6:1 durch Eric Blum kurz vor Schluss in Überzahl. Die Schweizer Nati beendet das Heimturnier also mit einem sehr gelungenen Auftritt.

(drd)

Das Telegramm

Schweiz - Weissrussland 6:1 (3:1, 1:0, 2:0)
Biel. - 3527 Zuschauer. - SR Müller/Vinnerborg (SUI/SWE), Fluri/Stuber (SUI).
Tore: 5. Sciaroni (Froidevaux) 1:0. 11. (10:29) Denissow 1:1. 12. (11:25) Hollenstein (Praplan, Haas) 2:1. 19. Geering (Baltisberger) 3:1. 37. Herzog (Bodenmann, Helbling/Ausschluss Karaban) 4:1. 41. Haas (Diaz, Furrer) 5:1. 59. Blum (Bodenmann/Ausschluss Dostanko) 6:1.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 7mal 2 Minuten gegen Weissrussland.
Schweiz: Hiller; Diaz, Furrer; Untersander, Blum; Helbling, Geering; Marti; Praplan, Haas, Hollenstein; Bodenmann, Almond, Moser; Baltisberger, Trachsler, Bieber; Sciaroni, Froidevaux, Herzog; Suri.
Weissrussland: Karnauchow; Graborenko, Denissow; Iwanow, Dostanko; Mizkewitsch, Kasakewitsch; Ambroscheitschik, Bojartschuk, Gawrus; Karaban, Turkin, Lopatschuk; Demkow, Wolkow, Kitarow; Parfejewez, Raswadowski, Stefanowitsch; Kogalew.
Bemerkungen: Schweiz ohne Rathgeb (überzählig) und Genoni (Ersatztorhüter). Lattenschuss Untersander (29.). Pfostenschuss Suri (30.). - Schüsse: Schweiz 42 (18-13-11); Frankreich 25 (7-12-6). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 6/2; Frankreich 2/0. (sda)

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