DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Eishockey-WM, Vorrunde

Gruppe A:

Lettland – Dänemark 3:0 (0:0,1:0,2:0)

Slowakei – Italien 3:2 nV (1:0,0:1,1:1,0:1)
Deutschland – Schweden 2:7 (1:1,1:3,0:3)

Gruppe B:

Schweiz – Slowenien 5:4 nP (4:0,0:1,0:3)

Weissrussland – Tschechien 1:6 (0:2,1:1,0:3)
Norwegen – Frankreich 3:2 (0:0,2:1,1:1)

epa05946470 Denmark's goalie Sebastian Dahm (R) saves a shot of Latvia's forward Miks Indrasis (2-L) during the 2017 IIHF Ice Hockey World Championship group A preliminary round match between Latvia and Denmark at Lanxess Arena in Cologne, Germany, 06 May 2017.  EPA/SASCHA STEINBACH

Lettland erledigt zum Auftakt gegen Dänemark die Pflicht. Bild: SASCHA STEINBACH/EPA/KEYSTONE

Thoresen schiesst Frankreich ab – Deutschland wird von Schweden demontiert



>>> Hier gibt es den Liveticker der Partie Schweiz – Slowenien zum Nachlesen.

>>> Hier gibt es den Spielbericht von Schweiz – Slowenien.

Patrick Thoresen hat Norwegen an der Eishockey-WM in Paris zum ersten Sieg geführt. Der Stürmer der ZSC Lions schoss im Duell der nächsten beiden Schweizer Gegner zwei Treffer zum 3:2-Sieg seines Teams gegen Gastgeber Frankreich.

Zuerst erzielte Thoresen kurz vor Spielmitte im Powerplay das 2:0, zehn Minuten vor dem Ende stellte er mit dem 3:1 den zwischenzeitlichen Zweitore-Vorsprung wieder. Er profitierte davon, dass der französische Verteidiger Antonin Manavian den Puck noch unhaltbar für Cristobal Huet ablenkte.

abspielen

Die Highlights der Partie. Video: YouTube/IIHF Worlds 2017

Für die Franzosen, die nur zehn Sekunden danach noch einmal verkürzten, schoss Stéphane da Costa vor nur 7896 Zuschauern in der halbvollen Arena beide Tore. Thoresen sorgte in einem ausgeglichenen Spiel für den Unterschied zu Gunsten Norweger, die am Sonntag Abend der nächste Gegner der Schweiz sind. Auf Frankreich treffen die Schweizer dann am Dienstag.

Tschechien schlägt zurück

Tschechien hat an der Eishockey-WM auf die Startniederlage gegen Kanada reagiert. Beim 6:1 gegen Weissrussland liessen die Tschechen in Paris nichts anbrennen.

Bereits am Freitag gegen die Kanadier hatte Tschechien einen guten Eindruck hinterlassen. Sie verloren zwar 1:4, besassen aber mindestens so viele ausgezeichnete Chancen wie die Kanadier. Gegen Weissrussland holten die Tschechen Verpasstes nach. Unter die Torschützen reihte sich auch Roman Cervenka. Der Stürmer von Fribourg-Gottéron traf zum wegweisenden 3:1 (36.).

abspielen

Die Highlights der Partie. Video: YouTube/IIHF Worlds 2017

Weissrussland brachte im gesamten Spiel trotz vier Powerplay-Gelegenheiten nur sieben (!) Torschüsse zustande und ziert in der «Schweizer» Gruppe B nach der zweiten Niederlage das Tabellenende.

Siege für Slowakei und Lettland

In der Gruppe A in Köln zog die Slowakei in ihrem ersten Spiel den Kopf gegen Italien gerade noch aus der Schlinge. Bis 64 Sekunden vor dem Ende führten die Italiener völlig überraschend 2:1, ehe Libor Hudacek noch ausglich und Peter Ceresnak in der 3. Minute der Verlängerung den Siegtreffer für die Slowaken erzielte.

abspielen

Die Highlights der Partie. Video: YouTube/IIHF Worlds 2017

Kanterniederlage für Deutschland

Deutschland wurde einen Tag nach dem überraschenden 2:1 gegen die USA auf den Boden der Tatsachen geholt. Gegen das hoch überlegene Schweden kassierte der zweite Gastgeber nebst Frankreich eine 2:7-Kanterniederlage. 

abspielen

Die Highlights der Partie. Video: YouTube/IIHF Worlds 2017

Singende lettische Fans

Perfekter WM-Auftakt für Lettland. Die Balten besiegen Dänemark mit 3:0. Meija eröffnete das Skore in der 24. Minute, im Schlussdrittel konnte Indrasis mit einem Doppelpack den Sieg eintüten.

abspielen

Die Highlights der Partie. Video: YouTube/IIHF Worlds 2017

Das Highlight lieferten aber schon vor der Partie die Fans. Als die verkürzte Hymne ausklang, sangen sie inbrünstig bis zum Ende. Gänsehaut und Applaus in der riesigen Arena in Köln inklusive.

abspielen

Hymne wegdrehen mit Lettland?! Kannst du denken. Dann singen die Fans einfach weiter. Video: streamable

Die Telegramme

Gruppe A

Deutschland - Schweden 2:7 (1:1, 1:3, 0:3)
Köln. - 18'673 Zuschauer (ausverkauft). - SR Gofman/Odins (RUS/LAT), Dedjulia/Oliver (BLR/USA).
Tore: 7. Ekman-Larsson (Landeskog, Rask) 0:1. 17. Hager (Seidenberg, Ehliz) 1:1. 21. (20:23) Rask (Hedman, Stralman/Ausschluss Müller) 1:2. 26. Gogulla (Hager, Schütz/Ausschluss Ekman-Larsson) 2:2. 36. Omark (Krüger) 2:3. 40. (39:57) Brodin (Nylander, Eriksson Ek) 2:4. 50. (49:42) Landeskog (Rask, Söderberg) 2:5. 51. (50:40) Nylander (Stralman) 2:6. 52. (51:59) Nylander (Landeskog) 2:7.
Strafen: je 5mal 2 Minuten.
Bemerkungen: Deutschland mit Krueger (Bern), Schweden mit Carl Klingberg (Zug). Torhüterwechsel Deutschland (52. Aus den Birken für Greiss).

Lettland - Dänemark 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)
Köln. - 13'453 Zuschauer. - SR Ohlund/Stricker (SWE/SUI), Kaderli/Suchanek (SUI/CZE).
Tore: 24. Meija (Kulda) 1:0. 42. Indrasis (Sprukts, Bukarts) 2:0. 53. Indrasis (Bukarts, Balinskis/Ausschlüsse Christensen, Regin) 3:0.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lettland, 6mal 2 Minuten gegen Dänemark.

Slowakei - Italien 3:2 (1:0, 0:1, 1:1, 1:0) n.V.
Köln. - 12'229 Zuschauer. - SR Gouin/Jerabek (CAN/CZE), Leermakers/Otmachow (NED/RUS).
Tore: 7. Miklik (Janosik, Ceresnak) 1:0. 36. Morini (Frigo) 1:1. 43. Frigo (Scandella) 1:2. 59. Libor Hudacek (Miklik, Sersen) 2:2 (ohne Goalie). 63. Ceresnak (Bliznak, Skokan) 3:2.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die Slowakei, 4mal 2 Minuten gegen Italien.

Gruppe B

Weissrussland - Tschechien 1:6 (0:2, 1:1, 0:3)
Prag. - 6635 Zuschauer. - SR Iverson/Lemelin (CAN/AUT), Jensen/Kohlmüller (DEN/GER).
Tore: 14. Vrana (Birner, Repik) 0:1. 18. Gudas (Voracek) 0:2. 22. Pawlowitsch (Lisowez, Denissow) 1:2. 36. Cervenka (Horak, Jerabek) 1:3. 48. Simek (Voracek, Radil/Ausschluss Lisowez) 1:4. 50. Voracek (Pastrnak, Kundratek) 1:5. 60. Kempny (Hanzl, Zohorna) 1:6.
Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Weissrussland, 6mal 2 Minuten gegen Tschechien.

Norwegen - Frankreich 3:2 (0:0, 2:1, 1:1)
Paris. - 7896 Zuschauer. - SR Piechaczek/Wehrli (GER/SUI), Lhotsky/Suominen (CZE/FIN).
Tore: 26. Ken André Olimb (Mathis Olimb, Thoresen) 1:0. 30. Thoresen (Mathis Olimb, Ken André Olimb/Ausschluss Besch) 2:0. 39. Stéphane da Costa (Fleury) 2:1. 50. (49:49) Thoresen (Reichenberg) 3:1. 50. (49:59) Stéphane da Costa (Auvitu, Besch) 3:2.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Norwegen, 6mal 2 Minuten gegen Frankreich.
Bemerkungen: Norwegen mit Thoresen (ZSC Lions), Frankreich mit Huet (Lausanne), Douay (Genève-Servette), Hecquefeuille und Meunier (beide La Chaux-de-Fonds).

Schweiz - Slowenien 5:4 (4:0, 0:1, 0:3, 0:0) n.P.
Paris. - 4920 Zuschauer. - SR Hribik/Linde (CZE/SWE), Ritter/Sefcik (USA/SVK).
Tore: 11. (10:49) Ambühl (Suter/Ausschluss Urbas) 1:0. 12. (11:01) Haas (Praplan, Genazzi) 2:0. 17. (16:59) Loeffel (Hollenstein, Praplan) 3:0. 18. (17:47) Bodenmann (Brunner) 4:0. 39. Mursak (Tavzelj/Ausschluss Kovacevic!) 4:1. 46. Jeglic (Sabolic, Kranjc) 4:2. 55. (54:23) Urbas (Ograjensek, Pretnar/Ausschlüsse Almond, Furrer) 4:3. 56. (55:23) Sabolic (Ticar/Ausschluss Furrer) 4:4.
Penaltyschiessen: Brunner 1:0, Sabolic - (gehalten); Hollenstein - (gehalten), Ticar (gehalten); Richard (gehalten), Mursak (daneben).
Strafen: 8mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 5mal 2 Minuten gegen Slowenien.
Schweiz: Hiller; Diaz, Furrer; Untersander, Kukan; Loeffel, Genazzi; Marti; Praplan, Haas, Hollenstein; Brunner, Richard, Bodenmann; Ambühl, Malgin, Suter; Rüfenacht, Almond, Schäppi; Herzog.
Slowenien: Kroselj (21. Pintaric); Kovacevic, Robar; Vidmar, Kranjc; Pretnar, Gergorc; Podlipnik, Tavzelj; Jeglic, Ticar, Sabolic; Verlic, Mursak, Urbas; Rodman, Golicic, Ograjensek; Kuralt, Music, Pem.
Bemerkungen: Schweiz ohne Suri, Schlumpf (nicht gemeldet), Schlegel (überzählig) und Genoni (Ersatztorhüter). - Timeout Schweiz (55.). - Schüsse: Schweiz 33 (15-8-8-1-1); Slowenien 23 (5-8-9-1-0). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 1/5 (1 Shorthander kassiert); Slowenien 2/7.

Die Tabellen

Gruppe A:

Bild

Gruppe B:

Bild

Alle Eishockey-Weltmeister

1 / 11
Diese Länder wurden schon Eishockeyweltmeister
quelle: keystone / toms kalnins
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Eishockey WM 2017

Fischer fischt an der WM mit diesen Fischen nach dem Titel

Link zum Artikel

Den Super-Gau nach 4:0-Führung verhindert: Nati siegt zum WM-Auftakt im Penaltyschiessen

Link zum Artikel

Top-8-Status in Gefahr – der WM-Viertelfinal ist für die Hockey-Nati Pflicht

Link zum Artikel

Patrick Fischer über die WM-Absenzen: «Wenn die Motivation fehlt, macht es keinen Sinn»

Link zum Artikel

Ein Stutz ins Phrasenschwein – diese Sprüche wirst du an der Hockey-WM sicher hören

Link zum Artikel

Diese 10 Spiderdiagramme musst du für die Eishockey-WM kennen

Link zum Artikel

Was kann der neue Hexenmeister der Hockey-Nati bewirken?

Link zum Artikel

Hockey-Nationalmannschaft – so gut wie seit 2013 nie mehr

Link zum Artikel

Du weisst nicht, welches Team der Hockey-WM zu dir passt? Dieses Flussdiagramm hilft dir

Link zum Artikel

Wirst du Eishockey-Weltmeister oder musst du frühzeitig unter die Dusche?

Link zum Artikel

Zu wenig Wasserverdrängung? Schweiz an der Hockey-WM am kleinsten und leichtesten

Link zum Artikel

Weder dick noch doof – überragender Hardy packt gegen Finnland diese Monsterparade aus

Link zum Artikel

Jetzt zeigt sich, ob wir einen Cheerleader oder Bandengeneral haben

Link zum Artikel

Dank Genoni-Shutout und drei Punkten von Almond – die Schweiz bodigt Norwegen

Link zum Artikel

Diese 28 Talente musst du an der Hockey-WM auf dem Radar haben

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eismeister Zaugg

«Abstürzende Adler» – die besten Schweizer seit 1998 sind gescheitert

Ist es Leichtsinn? Ist es gar Hybris? Nein, es ist eine Laune der Hockeygötter. Die Schweizer verlieren einen WM-Viertelfinal gegen Deutschland nach Penaltys (2:3), den sie nie hätten verlieren dürfen. Weltmeister werden wir wieder nicht. Aber wir sind die Dramakönige der Hockeygeschichte.

Ach, es wäre so schön gewesen. Nur 43 Sekunden fehlten für den Halbfinal. Um zu zeigen, wie schmal der Grat zwischen Triumph und sportlicher Tragödie sein kann und wie gut die Schweizer bei dieser WM und in diesem Viertelfinal-Drama waren, machen wir hier kurz ein Gedankenspiel. Nach dem Motto: Was wäre wenn?

Also; hätten wir gewonnen, so wäre hier nun zu lesen:

«Unser Eishockey, unser Sieg, unser Halbfinal: Die Schweiz besiegt in einer der besten WM-Partien der Neuzeit Deutschland. Die Deutschen …

Artikel lesen
Link zum Artikel