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SC Bern Cheftrainer Kari Jalonen, fotografiert im zweiten Eishockey Playoff-Halbfinalspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem  SC Bern, am Donnerstag, 28. Maerz 2019, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Forciert Kari Jalonen seine Stars zu sehr? Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Wie der SCB die Stars verheizt und für kurzen Ruhm die Zukunft aufs Spiel setzt

Warum hat der SC Bern in den Playoffs so grosse Schwierigkeiten? Ein paar ganz simple Zahlen zeigen uns, wie Kari Jalonen seine Stars zu stark belastet. Aber er hatte halt soeben in Biel nicht einmal mehr 20 halbfinalfähige Spieler zur Verfügung. Armer, reicher SCB.



Es obliegt dem Cheftrainer die Energien seiner Spieler klug zu verwalten. Wenn der Puck im September zum ersten Qualifikationsspiel eingeworfen wird, weiss er schon, dass er darauf achten muss, dass seine Jungs im März und im April noch frisch sind. Weil der Titel in den Playoffs vergeben wird. Ein Qualifikationssieg hat nur den sportlichen Wert von Trompetengold.

Wer um die letzten Playoff-Plätze kämpfen muss, kann seine Stars nicht schonen. Wer aber als Spitzenteam die Qualifikation nach Belieben dominiert und den Titel als grosses Ziel hat, der kann mit den Kräften seiner Stars vernünftig haushalten.

Der SCB ist während der Qualifikation nie in eine Krise geraten. Wenn ein Coach die Freiheit hatte, seine Stars zu schonen, die Belastung auf vier Linien, auf viele Schultern und Beine zu verteilen, Spieler aus der eigenen, exzellenten Nachwuchsorganisation zu fördern und zu fordern – dann Kari Jalonen. Er müsste jetzt in den Playoffs im grossen Hockey-Konzern SCB dazu in der Lage sein, aus 25 bis 30 Feldspielern auswählen zu können.

Die Bieler stürmten in der Qualifikation zum ersten Mal seit dem Wiederaufstieg von 2008 zwischenzeitlich an die Tabellenspitze. Aber sie wurden von Depressionen nicht ganz verschont. Zwischendurch war es notwendig, die Stars zu forcieren, um ein Abrutschen unter den Strich zu verhindern.

Logisch wäre also, wenn die besten Bieler mehr Arbeitszeit in den Knochen hätten als die besten Berner.

Es ist nicht die Zeit für eine Polemik. Lassen wir also ganz einfach Zahlen sprechen. Zahlen, die uns zeigen, wie viel Arbeitszeit Kari Jalonen in Bern und Antti Törmänen in Biel ihren Stars verordnet haben.

Bern's Top Scorer Mark Arcobello of USA, left, and Bern's forward Simon Moser, right, celebrate the second goal during the fourth leg of the playoffs quarterfinals game of National League Swiss Championship between Geneve-Servette HC and SC Bern, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Saturday, March 16, 2019. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Mark Arcobello und Simon Moser sind die wichtigsten Spieler beim SCB. Bild: KEYSTONE

Biels Damien Brunner, links, und TopScorer Toni Rajala beobachten das Spielgeschehen, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem Lausanne HC, am Freitag, 1. Maerz 2019, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Damien Brunner und Toni Rajala übernehmen diese Rolle bei Biel. Bild: KEYSTONE

Wir picken uns der Einfachheit und des Verständnisses halber vier Spieler heraus, die im Halbfinale eine Schlüsselrolle spielen. Marc Arcobello und Simon Moser beim SC Bern, Toni Rajala und Damien Brunner bei Biel.

Tony Rajala ist Biels Topskorer der Regular Season hat für Biel soeben im zweiten Halbfinalspiel das Tor in der Verlängerung erzielt. Damien Brunner hatte in der regulären Spielzeit die zwei Treffer zum 2:2 beigesteuert.

Mark Arcobello, Berns Topskorer der Regular Season, und Captain Simon Moser gingen beide in Biel mit einer Minus-2-Bilanz vom Eis.

Mark Arcobello spielte in der Qualifikation 49 Partien und kam auf 1001:22 Minuten Eiszeit in 1395 Shifts (Einsätzen).

Simon Moser bestritt alle 50 Qualifikationsspiele und kam auf 979:22 Minuten Eiszeit in 1413 Shifts.

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Einsatzminuten in der Regular Season. Bild: watson, infogr.am

Toni Rajala kam in allen 50 Qualifikationspartien zum Einsatz und kam auf 856:29 Minuten Eiszeit in 1227 Shifts.

Damien Brunner bestritt alle 50 Qualifikationsspiele und arbeitete 806:03 Minuten auf dem Eis, aufgeteilt in 1109 Shifts.

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Die Shifts in der Regular Season. Bild: watson, infogr.am

Die SCB Stars standen in der Qualifikation zusammengerechnet also 318 Minuten länger im Einsatz. Sie haben aus der Qualifikation gemeinsam über fünf Stunden mehr «Kampfzeit» in den Knochen als die beiden Bieler. Obwohl es für Kari Jalonen nie eine Notwendigkeit gegeben hat, die Besten zu forcieren. Obwohl der SCB ohnehin durch die Champions League mehr Ernstkämpfe zu bestreiten hatte als die Bieler.

In den Playoffs vergleichen wir nur die beiden Halbfinalspiele. Ein Vergleich aus den Viertelfinals hat zu dieser Thematik keine Aussagekraft. Bern musste sechs Partien (und vier davon mit Verlängerungen) bestreiten, Biel hingegen nur fünf ohne Verlängerungen.

Die Arbeitszeit von Simon Moser beträgt in den beiden Halbfinalpartien 41:46 Minuten in 56 Shifts. Die von Mark Arcobello 41:39 Minuten in 53 Shifts.

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Einsatzminuten im Playoff-Halbfinal. Bild: watson, infogr.am

Toni Rajala wurde im Halbfinale während 33:16 Minuten in 49 Shifts eingesetzt. Damien Brunner während 27:33 Minuten in 43 Shifts.

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Shifts im Playoff-Halbfinal. Bild: watson, infogr.am

Wieder eine enorme, ja schon beinahe absurde Differenz. Dazu ist noch zu erwähnen, dass Kari Jalonen in Biel freiwillig nur 18 Feldspieler eingesetzt hat. Aurelién Marti und Sandro Brügger kamen gar nicht zum Zuge. Antti Törmänen hat hingegen das Kontingent von 20 Feldspielern hingegen voll ausgeschöpft.

Die neutralen Zahlen, offiziell erfasst von der Liga und daher verlässlich, offenbaren uns den Unterschied zwischen Steinzeit und Gegenwart.

Kari Jalonen forciert seine Stars während der ganzen Saison ohne Rücksicht auf Verluste wie in der Steinzeit. Sein Landsmann Antti Törmänen verteilt die Belastung während der ganzen Saison auf vier Linien, um im Tempohockey der Gegenwart zu bestehen. Im Eishockey von heute schützen die Regeln die technisch und läuferisch guten Spieler. Eishockey wird heute mehr gespielt als gearbeitet. Die Scheibe wird aktiv gejagt und nicht passiv erwartet. Das Erfolgsgeheimnis ist die Balance zwischen Inspiration, Kreativität und Tempo einerseits und Disziplin, Ordnung und Härte andererseits.

So gesehen ist es keine Überraschung, dass die Bielern den Bernern im ersten Spiel auf und davongelaufen sind und dass sie im zweiten Spiel dem gegnerischen Druck standgehalten und in der Verlängerung gewonnen haben.

So gesehen ist es auch keine Überraschung, dass der SCB so grosse Mühe hat, einen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Dass der grosse Captain Simon Moser freimütig in die Mikrofone sagt, man sei im Schlussdrittel zu passiv geworden und habe die Beine nicht mehr bewegt. Dass Kari Jalonen dieses unselige Rechenschieber-Minimalisten-Abwarten-Schablonen-Hockey zelebrieren lässt. Nachlassende Kräfte heiligen alle taktischen Mittel.

Die neutralen Zahlen zeigen uns, wie SCB-Trainer Kari Jalonen seine Stars ohne Not zu stark belastet. Scheitert er, ist sogar das Wort «verheizen» angemessen.

Nun gibt es zwei Fragen.

Ja, er ist es nicht. Sein Trainer Kari Jalonen hat Aurelién Marti und Sandro Brügger für den Einsatz gegen Biel gewogen und als zu leicht befunden. Er erachtet nur noch 18 Feldspieler als halbfinaltauglich. Armer, reicher SCB, der du nicht einmal mehr 20 halbfinaltaugliche Feldspieler in Lohn und Brot zu halten vermagst. Eigentlich eine sportliche Bankrotterklärung.

SCB Sportchef Alex Chatelain praesentiert die Bilanz der SCB-Eishockey AG der vergangenen Saison am Mittwoch, 5. September 2018, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

SCB-Sportchef Alex Chatelain hat einen schwierigen Job. Bild: KEYSTONE

Aber zur Entlastung des SCB-Sportchefs ist zu sagen: Da sich der SCB das Geld für eine effiziente, moderne Scouting-Abteilung spart, ähnelt die Suche des Sportchefs nach geeigneten Spielern dem Stochern im Nebel.

Kari Jalonen will Siege und Titel. Uns sonst nichts. Das ist das Recht des Trainers. Aber er arbeitet für eine Hockey-Firma, die nicht nur auf Siege angewiesen ist. Sondern, weil kein Farmteam zur Verfügung steht, auch darauf, dass so viele Spieler gefördert und gefordert werden wie möglich. Damit jederzeit genug Spieler für vier Linien zur Verfügung stehen, um die Belastung Champions League und Meisterschaft auszuhalten und die Lohnkosten im Griff zu haben. Damit in den Playoffs nicht mehr bloss 18 Feldspieler halbfinaltauglich sind.

SC Bern Cheftrainer Kari Jalonen, rechts, und Goalie Leonardo Genoni sitzen beim Gruppenbild nebeneinander, am Dienstag, 14. August 2018 vor dem Training in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Was passiert mit Jalonens Taktik, wenn Genoni nächstes Jahr nicht mehr beim SCB ist? Bild: KEYSTONE

Diese entscheidende Frage muss SCB-Manager und -Mitbesitzer Marc Lüthi unabhängig vom Ausgang dieser Meisterschaft beantworten. Also auch nach einer Meisterfeier. Und er sollte bedenken, dass nächste Saison Niklas Schlegel und womöglich auch Philip Wüthrich statt Leonardo Genoni im Tor stehen werden. Da wäre es schon hilfreich, wenn mit rassigem Tempohockey das Spektakel möglichst oft vors gegnerische Tor getragen wird.

Dem SCB-Manager obliegt es, die Interessen und das Wohl seines Unternehmens über die Saison hinaus im Auge zu behalten. Wenn die riskante Steinzeit-Strategie von Kari Jalonen noch einmal aufgeht und mit meisterlichem Ruhme zinst, dann könnte der kurzen Freude ein jahrelanger Jammer folgen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Baumi72 30.03.2019 17:25
    Highlight Highlight „Die SCB Stars standen in der Qualifikation zusammengerechnet also 318 Minuten länger im Einsatz.“

    Das sind also 3.18 Min. pro Spiel und Mann...?

    Doch, das fällt ins Gewicht!

    ;-)
  • Reisender 3468 30.03.2019 12:54
    Highlight Highlight Die beiden spielen durchschnittlich ein bisschen mehr als 20min auf 60min gerechnet (also gut ein drittel eines Spiels). Wenn man dann noch bedenkt, dass sie überdurchschnittlich viel Powerplay spielen, ist das nicht ein übertriebenes "forcieren".
    Hier ein paar Vergleiche aus der NHL:

    Sidney Crosby 20:57 TOI/GP
    Connor McDavid 23:02 TOI/GP
    Patrick Kane 22:25 TOI/GP
    Nathan McKinnon 22:04 TOI/GP

    Vielleicht kein sehr guter Vergleich, da das Eisfeld in der NHL kleiner ist, dafür spielen sie aber 82 Spiele in der RS.
    http://23
    • Murspi 30.03.2019 19:10
      Highlight Highlight Plus gibt es da noch zusätzliche (commercial) breaks, nach denen die stars zusätzlich wieder forciert werden können
  • Just another dude 30.03.2019 12:48
    Highlight Highlight Sobald die Tiger ausgeschieden sind nur noch Scb Artikel?
  • wasps 30.03.2019 12:48
    Highlight Highlight Der Chronist will keine Polemik. Schreibt er. Selten so gelacht.
  • fabwue 30.03.2019 12:29
    Highlight Highlight Und falls der SCB die nächsten beiden Spiele gewinnt wird Jalonen laut dem Chronisten wieder der beste Trainer der Liga sein...
  • BeatBox 30.03.2019 12:15
    Highlight Highlight Bire mit Öpfu vergliiche, am KZ si Spezialtät...

    Erstaunlicherweise fehlt das übliche: „und trotzdem kann der SCB Meister werden“ ;-)
  • seismo_graf 30.03.2019 12:10
    Highlight Highlight Je länger die Serie dauert habe ich das Gefühl, Kari entpuppt sich als finnischer Guy Boucher... Mit Systemkrampfknorz zum Erfolg und dabei die Keyplayer nicht schonen. '13 ist Bern unter Antti mit 4 Linien kreativ gerollt, '16 hat Bern mit Lars alles mit 4 Linien überrollt!
    '17 System Kari, ABER da war Plüss noch dabei!!
    Martin Plüss der Dennis Hediger des Eishockeys, der ging und ging, hatte soviel Eiszeit wie Arco und Moser zusammen und zur Meisterfeier '17 gabs ein Henniez und eine Banane statt Bier und Stumpen. Plüss please comeback for Haas!! :)
    • Buttercup Bumbersplat 30.03.2019 15:48
      Highlight Highlight Du willst Haas durch Plüss ersetzen? 🤔
  • N. Y. P. 30.03.2019 11:56
    Highlight Highlight Joe Thornton zum ZSC ?

    Er will sich angeblich zum Karrietenende in Davos niederlassen, aber vorher noch zwei, drei Saisons bei seinem Freund AdC spielen..
  • BOSELLI 30.03.2019 11:54
    Highlight Highlight Kari weiss dass die Eiszeitverteilung an Grenze ist....er scheitert wohl einfach daran dass er zu stur auf Qualität setzt..wers nicht hat..spielt wenig...da vergisst er zu unterscheiden...das....wer hat es evtl. noch nicht da unerfahren...wirft er in die gleiche Tone...!
    Dazu zu erwähnen....die Absagenliste des Schattelää ist halt schon absurd lang..bekommen hat er dann noch die Occasionen!
  • Licorne 30.03.2019 11:33
    Highlight Highlight Auf watson wird viel zu einseitig berichtet. Langsam nervts.
  • Eifach öpis 30.03.2019 11:32
    Highlight Highlight Und das ausgerechnet in Bern. Das Spielen in der 3. und 4. Linie Spieler welche in anderen Teams in den Top 6 wären und vom Trainer forciert würden. In Bern sollen dieselben Spieler nicht einmal reichen um hin und wieder die Stars zu entlasten...?
  • TodosSomosSecondos 30.03.2019 11:28
    Highlight Highlight Als langjähriger SCB Fan, geht mir das Spiel von Bern seit Jalonen so ziemlich am Ar*** vorbei. Sagt eigentlich alles. Weg mit dem.
  • jeffo56 30.03.2019 10:59
    Highlight Highlight für den final braucht es 4-Siege. aber grosse ernüchterung. Kari Jalonen schafft es offenbar zu 2-mal nacheinander nicht die form der spieler mit in die playoff zu nehmen. er vercoacht die mannschaft match für match spielt über längere zeit mit nur 3-linien? scheitert Kari im HF ist seine zeit in Bern zu ende. punkt
    • Willy Amport (1) 30.03.2019 14:48
      Highlight Highlight Ich hoffe es, wir müssen wieder eine Trainer haben wo die Offensive wieder ankurbeln tut, und nicht nur die Defensive,...es müssen wieder mehr Tore her,..es wird hier Eishockey gespielt und nicht Fußball ist das klar,..YB hatte im Durchschnitt in der Vorrunde mehr Tore geschossen als der SC B ern jetzt das sagt alles über diesen Trainer vom SC Bern aus würde ich sagen,..also in die Wüste schicken mit eine Feldflasche das der ja nicht mehr zurück kommt nach Bern.
  • aby 30.03.2019 10:34
    Highlight Highlight Mal eine Frage eines Ausdauersportlers: ist es nicht etwas lächerlich und überbewertet, wie die Einsatzzeiten unermüdlich als Begründung vorgeleiert werden?! Komm schon, die Jungs sind Profis, haben nach dem Training - welches vermutlich auch nicht dermassen physisch anstrengend sein wird (?) - viel und ausschliesslich Erholung zu tun, zwischen allen Spielen liegen mind 1 „Ruhetag“... eigentlich sind nur noch Fussballer die grösseren Susis? Wer kann mich da mal aufklären?!
    • TodosSomosSecondos 30.03.2019 11:26
      Highlight Highlight Als Ausdauersportler kennst Du sicher auch Intervalltraining. Jetzt nimm das härteste Intervalltraining, das du je gemacht hast, lege noch 2-3 Intensitätstufen oben drauf und mach das eine Stunde lang statt nur 10 Minuten. Das ist dann in etwa ein Hockeymatch. Den Rest kannst Du dir jetzt selber überlegen.
    • Eifach öpis 30.03.2019 11:30
      Highlight Highlight Ihre Theorie geht nicht ganz auf. Denn das sind zwar Profis, aber die Gegenspieler eben auch. Und wenn Sie Profis, welche geschont wurden mir solchen, die forciert wurden vergleichen, ist es nur logisch dass nicht alle den seben Energielevel haben.
    • ch2mesro 30.03.2019 11:30
      Highlight Highlight mach doch einfach mal ein hockey training mit?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Italian Stallion 30.03.2019 09:50
    Highlight Highlight Ist ja nichts wirklich Neues, was der Jalonen betreibt. Vergessen was Larry Huras gemacht hat? Der hat NUR auf die Ausländer gezählt, und denen Doppeleinsätze zugestanden respektive verordnet....und hat manchmal sogar Erfolg damit gehabt - Adrenalin sei Dank. Dafür mussten Junge und gute Spieler auf der Bank versauern, anstatt Erfahrungen zu sammeln. Huras hat die Jungen schlicht ignoriert, und Clubs wie der ZSC haben zugeschaut. Opportunismus pur. Was für ein Armutszeugnis.
  • goldmandli 30.03.2019 09:32
    Highlight Highlight Sein Zauberlehrling steht ihm in nichts nahe:

    Kenins 25.44 Minuten TOI/GP
    Emmerton 23.62 Minuten TOI/GP

    Zug:

    Roe 21.33 Minuten TOI/GP
    Simion 18.49 Minuten TOI/GP

    Es wurden zwar knapp 11 Minuten OT gespielt im 2. Spiel, aber in diesem Spiel hatte Kenins fast 29 Minuten TOI. Das sind knapp 41% der ganzen Spielzeit.
  • MR92 30.03.2019 09:32
    Highlight Highlight Langsam reicht es! Ist ja gut Jalonen hat gewisse Spieler zu stark forciert, aber auch nur weil die Arcobello-Linie die einzige war, die eine gewisse Konstanz erreichte.

    Meister wird in der Regel nicht zwingend die Mannschaft mit den besten Einzelspieler, sondern die mit Spielern in Topform. (siehe ZSC Lions)
    • Buttercup Bumbersplat 30.03.2019 15:51
      Highlight Highlight Siehe Biel
  • Andre Bachmann 30.03.2019 09:29
    Highlight Highlight mir gefällt die taktik von jalonen 🤣
    ICI C'EST BIENNE ❤💛
  • Tikkanen 30.03.2019 09:05
    Highlight Highlight ...Käru hin oder her, je Playoff Runde geniessen wir jeweils an einem Samstag Spiel ein chüschtiges Fondue mit reichlich Knobli und feinem Fendant😋In Runde 1 wars in Game 1 im Tempel, der Genuss wurde durch die miserablen Welschen getrübt🤔Aber hinäch wird das anders sein, heute besinnt sich die Hockeymaschine den alten Berner Tugenden und schickt die mudrigen Seeländer mit einer Packung heim👍🏻Und, es wird nicht das letzte Fondue der Saison sein, das nehmen wir dann bei einer Final-Reise über den Brünig ein😀Wir kennen die Beizen, der SCB kennt den bescheidenen Gegner🤮

    Noch 8 bis🐻🏆🍻
    • Grundi 30.03.2019 11:47
      Highlight Highlight Wenigstens bleibt Dir noch das Fondue😎
      Meisterfeier ade 😛
    • mukeleven 30.03.2019 12:12
      Highlight Highlight unermüdlicher optimist!
      lass dir das chüschtige schmecken, hab aber obacht, dass dir heute der knobbli nicht im hals steckenbleibt, wenn die lausanner die pace wieder ab dem 2-ten drittel wieder hoch halten.
    • CheGue 30.03.2019 12:14
      Highlight Highlight 👏🏻👏🏻👏🏻👍🏻✌🏻....😅😅😅......😂😂😂....🏆🥇🍻..... 🏴‍☠️
    Weitere Antworten anzeigen
  • {Besserwisser} 30.03.2019 09:02
    Highlight Highlight Überraschung ein neuer SCB Artikel von Klausi....
  • La la la montanara 30.03.2019 08:59
    Highlight Highlight Es ist Halbfinal, aber anscheinend spielt dort nur eine Mannschaft.

    Dachte immer, dass im Halbfinal 4 Teams am spielen sind.

    Man stelle sich vor, der SCB würde ausscheiden, dann wäre im Final gar keine Mannschaft mehr.

    Armes Schweizer Eishockey, der SCB hat keine 4 Linien und in der Liga gibts nur ein Team.

    EVZ, LHC und der EHCB sind anscheinend Hornusserteams.
  • Schoggichüechli 30.03.2019 08:58
    Highlight Highlight Ich finde es bedenklich, dass hier nur immer über die gleichen Teams berichtet wird!
  • egemek 30.03.2019 08:54
    Highlight Highlight Lugano ist dem SCB zwei entscheidende Schritte resp. Entlassungen voraus...
  • Lümmel 30.03.2019 08:54
    Highlight Highlight SCB hier, SCB da! Man wünscht sich ja schon fast Langnau zurück in die Playoffs.

    Mal im ernst. Es wird langsam lächerlich.
  • LebeauFortier 30.03.2019 08:38
    Highlight Highlight Dumme Frage:
    War die Problematik mit der Forcierung der Stars nicht schon vor einem Jahr gegen den ZSC das Problem? Ihr wollt mir jetzt aber nicht weismachen, der SCB hätte das damals nicht erkannt und nicht draus gelernt?

    Neinein, Spass beiseite. Der ZSC hatte einfach Glück. Und Biel gerade auch. Da kann man nix machen. 🤷🏼‍♂️
    • c_meier 30.03.2019 10:09
      Highlight Highlight Ja Lugano gegen scb vor 3 Jahren war dasselbe, Klasen wurde damals gepusht bis zum geht nicht mehr, scb wurde Meister.
      1 Saison geht das was Jalonen macht vielleicht (ergab Titel 2017), aber 2 oder jetzt 3 Saisons wohl nicht (war der HCD deshalb nur alle 2 Jahre Meister?)
    • mukeleven 30.03.2019 12:16
      Highlight Highlight nein c_meier, arno hat in den guten alten meisterjahren ab 2005 mehrheitlich mit 4 schnellen umschallt-linien spielen lassen, wobei auch ein büahli in der 4-ten linie gespielt hat.
  • holden27 30.03.2019 08:29
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • LebeauFortier 30.03.2019 08:39
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Walter Sahli 30.03.2019 08:55
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Goon 30.03.2019 09:11
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
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  • manolo 30.03.2019 08:24
    Highlight Highlight LIEBER KLAUS ZAUGG
    Das Hockey hält sich nicht an Statistiken und Weisheiten!
  • Der müde Joe 30.03.2019 08:23
    Highlight Highlight Klaus Zaugg verwendet in einem Artikel Zahlen und Fakten? Dass ich das noch erleben darf!😂
    Hingegen langweilt es einem zu Tode wenn nur immer über Bern geschrieben wird.😏
    Komm schon Klaus! Der EVZ hat einen Spielfeldprotest eingelegt und wieder zurückgezogen! Das allein sollte ja schon einen Artikel wert sein!😉
    • La la la montanara 30.03.2019 09:59
      Highlight Highlight Es wird ja nicht nur über Bern geschrieben. Manchmal über das wahre Bern und manchmal über das grosse Bern. Danach wiedermal über die Hockeymaschine aus Bern. Dazwischen garniert der Eismeister das ganze mit einem Artikel über Genoni und verziehrt es mit einem Artikel über Jalonen. Und abgerundet wird das ganze mit einem Artikel über die Hockeyhauptstadt von Europa. Als Dessert gibts dann noch was über den "Chollemarc".
      Ich weiss gar nicht was du hast.
    • Der müde Joe 30.03.2019 12:56
      Highlight Highlight Stimmt, ja! Ist schon sehr vielseitig...😄
  • Tikkanen 30.03.2019 08:19
    Highlight Highlight ...Chlöisu hat recht👍🏻
    - Chalet ist ausserstande Berns Ansprüchen zu genügen. Ihm fehlt für die Verpflichtung von Key Playern das Charisma, für das finden von jungen Juwelen fehlt ihm ein vernünftiger Coach welcher die Jungs dann auch einsetzt😔
    - Käru hat den Überblick verloren, forciert seine Top Spieler während allen Qualispielen, anstatt er z. B. in Duellen vs. die miserablen Kellerkinder aus Ost- und Westschweiz junge in Offensive Lines und Special Teams laufen lässt🤬Ergo soll Lüthi nach der Meisterfeier sowohl Chalet als auch die Finnenmafia zum Teufel jagen👊🏻
    Item, noch 8 bis🐻🏆🍻
    • La la la montanara 30.03.2019 09:31
      Highlight Highlight Jetzt fängst du auch noch an mit den Miserablen. Das einzige miserable ist die Preis/Leistung deiner "Hockeymaschine". Noch 2 und dann ist Schluss!!!
    • Grundi 30.03.2019 11:51
      Highlight Highlight Noch 2 bis🌴🏊‍♂️
  • Goon 30.03.2019 08:10
    Highlight Highlight Der langsame, aber stetige, Abstieg des SCB hat begonnen. Hoffe für sie, dass sie die Zeichen früher erkennen wie meine Davoser als es schon zu spät war.
    • Tikkanen 30.03.2019 09:20
      Highlight Highlight ...Goonie, sei dir eines gewiss: So tief wie deine Murmeli nie fallen😃Und jetzt wieder Ruhe im Keller, die Party läuft in Bern, es gilt...

      Noch 8 bis🐻🏆🍻
    • Goon 30.03.2019 09:56
      Highlight Highlight @Mighty

      Textverständnis ein Begriff für dich?

      @Tikki
      Party? Eher Beerdigung
    • mukeleven 30.03.2019 12:21
      Highlight Highlight @tikkanen: die party läuft in bern! 😂😂😂
      ... also wenn man dieses trauerspiel party nennen will, dann moechte ich dein chüschtiges knobbli-fondue aber nicht probieren, mein lieber!
  • Freilos 30.03.2019 08:09
    Highlight Highlight Ich wäre überrascht wenn der Kari Schablonen-Hockey nächste Saison noch an der SCB Bande stehen würde.
    Auch Chatelain ist wohl die falsche Person.
    • jeffo56 30.03.2019 10:33
      Highlight Highlight Chatelain ist noch die richtige person wenn er Kari in die wüste schickt
    • Willy Amport (1) 30.03.2019 14:35
      Highlight Highlight Ja da haben Sie völlig Recht, erstens was ich vor allem am Traniner bemängeln muss das der die Offensive vom SC Bern völlig verkommen Lässt seit der an der Bande steht schiesst der SC Bern fast keine Tore mehr im Durchschnitt pro Spiel 3 Tore das ist für ein SC Bern mit solchen Spieler zuwenig,..und die Heimspiele waren diese Saison auch sackschwach,..ich würde sagen beide müssten gehen der Sportchef + der Trainer die verstehen sich überhaupt nicht.

13-Punkte-Analyse: So ausgeglichen wird der Halbfinal zwischen Bern und Biel

Ein Kantonsderby im Playoff-Halbfinal! Der EHC Biel fordert den «grossen» SC Bern. In der Regular Season gewann Qualisieger Bern drei von vier Duellen. Doch Biel darf sich durchaus Chancen ausrechnen, wie unsere Analyse von 13 Spielfaktoren zeigt.

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Die Serie zwischen Bern und Genf war zwar spannend, aber nicht extrem torreich. Der SCB erzielte nur 2,31 Tore pro 60 Minuten Spielzeit. Biel kam im Viertelfinal gegen Ambri auf 2,8 Tore pro Spiel.

Dass der SCB die Serie gegen Servette trotz weniger erzielter Tore gewonnen hat, liegt vor allem an einer soliden Defensive. Die «Mutzen» kassierten dank der vielen überstandenen Verlängerungen nur 1,67 Gegentreffer …

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