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Tigers Goalie Akira Schmid, rechts, kaempft um den Puck, gegen Klotens Romano Lemm, links, im fuenften Eishockey Spiel der Platzierungsrunde der National League zwischen den SCL Tigers und dem EHC Kloten, am Donnerstag, 22. Maerz 2018, in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE/ /Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

Endlich! Akira Schmid, das grösste Schweizer Goalietalent, hat einen Klub gefunden

Doch noch eine Lösung für den talentiertesten jungen Schweizer Torhüter: Akira Schmid (18) hat mit den Corpus Christi IceRays endlich ein Team in Nordamerika gefunden.



New Jersey hat die Rechte an Akira Schmid im Draft erworben (Nr. 136). Einsätze bei den Elite-Junioren bringen den Langnauer inzwischen nicht mehr weiter. Einsatzmöglichkeiten in der Swiss League und in der National League gibt es für ihn nicht. Also bleibt zur Weiterentwicklung nur noch ein Wechsel in eine nordamerikanische Junioren-Liga.

Eigentlich schien alles klar: Lethbridge, ein Team aus der Western Hockey League (WHL) hat Akira Schmid verpflichtet. Aber dann musste sich das Management zwischen einem ausländischen Torhüter und einem ausländischen Verteidiger entscheiden – und setzte auf den Verteidiger. Die völlig missratene einzige Testpartie mit Lethbridge spielte bei diesem Entscheid keine Rolle: Akira Schmid war nicht bei der Sache, weil er schon vor diesem Spiel erfahren hatte, dass er gehen muss.

Tigers Goalie Akira Schmid, anlaesslich des offiziellen Fototermins, Saison 2018/19 am Freitag 10. August 2018, in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE/ /Marcel Bieri)

Akira Schmid. Bild: KEYSTONE

Die Reglemente liessen für den Schweizer aber nur einen Wechsel innerhalb der WHL zu. Ausländer dürfen nicht von einer in eine andere der drei grossen nordamerikanischen Juniorenligen (WHL, QMJHL und OHL) wechseln. In der WHL brauchte niemand einen ausländischen Goalie. Also kam sogleich das Gerücht auf, Akira Schmid kehre in Gottes Namen halt nach Langnau zurück.

Doch das war nie eine Option. New Jerseys Goalie-Coach Roland Melanson war mit Akira Schmids Leistungen im Development Camp überaus zufrieden und sehr daran interessiert, sein Supertalent in Nordamerika zu behalten. Um «vor Ort» und auf den kleinen Eisfeldern die Weiterentwicklung des ungeschliffenen Goalie-Diamanten überwachen zu können.

Nun hat Akira Schmid einen neuen Club. Sobald er in Calgary sein US-Visum bekommt (voraussichtlich in etwa einer Woche), kann er nach Texas einreisen. Er wird Torhüter bei den Corpus Christi IceRays in der North American Hockey League (NAHL). Eine durchaus konkurrenzfähige Juniorenliga mit 24 Teams.

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Sein Agent Gaëtan Voisard bestätigt auf Anfrage: «Ja, es ist richtig. Sobald alle Formalitäten erledigt sind, wird Akira Schmid zu Corpus Christi wechseln.»

Corpus Christi ist für Akira Schmid sportlich und auch sonst ein Glücksfall. Statt in der Provinzstadt Lethbridge (mit weniger als 90'000 Einwohnern) in der windgepeitschten, bitterkalten Weizenprärie Albertas südlich von Calgary wird er seine «Hockey-Lehrzeit» nun am Golf von Mexiko in einer aufregenden Stadt mit mehr als 300'000 Einwohnern verbringen. Corpus Christi wird als «Sparkling City by the Sea» bezeichnet.

New Jersey wird Akira Schmids Entwicklung aufmerksam verfolgen. Sein Talent ist enorm und unbestritten. Der sanfte Riese (195 cm / 93 kg) ist vom Stil und der Postur her der perfekte moderne Goalie. Aber er war bisher bei den helvetischen Elite-Junioren unterfordert (nur ein einziger NLA-Einsatz) und das «Hotel Mama» in Langnau war der Persönlichkeitsentwicklung auch nicht förderlich.

Er kommt nun in die entscheidende Phase seiner Karriere. Die Voraussetzungen sind gegeben, dass er das wird, was New Jersey von ihm erwartet: ein NHL-Torhüter. Es liegt ja auch im Interesse unseres Hockeys, dass er der nächste Leonardo Genoni oder Reto Berra wird.

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • c_meier 17.10.2018 02:00
    Highlight Highlight da könnte man bald ein Helvetics-Team zusammenstellen in der nhl mit josi als Captain, Hischier, Fiala, Andrigetto, Schmid im Tor, Streit als Coach oder Manager... 😉
    45 16 Melden
  • Nothingtodisplay 16.10.2018 21:17
    Highlight Highlight Bin gespannt auf seine Entwicklung...

    Für mich sind das ein paar Vorschusslorbeeren zu viel. Wir werden es schon bald sehen/lesen.
    105 10 Melden
  • Hayek1902 16.10.2018 21:05
    Highlight Highlight "Es liegt ja auch im Interesse unseres Hockeys, dass er der nächste Leonardo Genoni oder Reto Berra wird." Lieber der nächste Gerber oder Hiller.
    241 21 Melden
    • Thermoskanne 16.10.2018 22:13
      Highlight Highlight Wenn schon, dann Aebischer.
      11 52 Melden
    • Amboss 17.10.2018 00:01
      Highlight Highlight Und wieso diese Aussage? Was ist an Genoni/ Berra nicht gut?
      21 52 Melden
    • desmond_der_mondbaer 17.10.2018 00:02
      Highlight Highlight Warum? Diese Aussage von dir ist mir nicht ganz klar? Nur weil Genoni nie in der NHL spielte?!
      13 22 Melden
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