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Geneve-Servette's goaltender Gauthier Descloux reacts after taking his third goal, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and SCL Tigers, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Saturday, October 27, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Servettes Gauthier Descloux (22) hat in seinem ersten Länderspiel am Donnerstag beim Deutschland Cup gegen die Slowakei den Sieg (3:2) mit einer famosen Fangquote (92,00 Prozent) festgehalten. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Unsere Goalies sind besser als ihr Ruf

Der Kampf um die Nummer 1 bei der WM ist offen. Servettes Gauthier Descloux (22) ist gut genug, um Leonardo Genoni (31) im Nationalteam herauszufordern und es gibt eigentlich keinen Grund, warum Niklas Schlegel (24) nicht gut genug für den SC Bern ist.

klaus zaugg, Krefeld



Was wird bloss aus uns, wenn wir keinen Leonardo Genoni mehr haben? Eine Frage, die ohne jede Polemik im Zusammenhang mit dem SC Bern und der Nationalmannschaft gestellt werden kann.

Im Herbst 2018 ist immer wieder die Rede davon, die Schweiz habe ein Torhüterproblem. Es gebe keine neue Generation, um die letzten Titanen Leonardo Genoni und Reto Berra (beide 31) abzulösen.

Le gardien bernois Leonardo Genoni, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le HC Fribourg-Gotteron, HCFG, et SC Bern, SCB, ce samedi, 27 octobre 2018 a la patinoire de la BCF Arena a Fribourg. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)

Wird WM-Silberheld Leonardo Genoni bei der nächsten WM die Nummer 1 sein? Bild: KEYSTONE

Woher dieses Aufseufzen? Nun, der SC Bern verliert nach dieser Saison Leonardo Genoni (wechselt nach Zug) und allenthalben heisst es, nur ein Ausländer könne den WM-Silberhelden ersetzen. In Davos oben hat Arno Del Curto die Nerven verloren und Joren van Pottelberghe und Gilles Senn durch den Schweden Anders Lindbäck ersetzt. In Kloten holte Felix Hollenstein lieber einen österreichischen Nationalgoalie (Bernhard Starkbaum), als einem eigenen Nachwuchstalent zu vertrauen. Und wo findet Lugano einen helvetischen Ersatz, wenn Elvis Merzlikins nach Nordamerika wechseln sollte?

Dämmert für die Schweiz eine Goalie-Götterdämmerung herauf? Werden wir zum ersten Mal in der Neuzeit keine international konkurrenzfähigen Torhüter haben?

Nein, so ist es nicht. Noch bevor die Blätter von den Bäumen gefallen sind, zeigt sich bereits: Es nicht alles gut ist, was aus dem Ausland kommt. Davos ist mit Anders Lindbäck in die grösste Krise seit dem Wiederaufstieg von 1993 gerutscht. In Kloten steht inzwischen doch Andrin Seiffert (20) im Tor.

Die Goalie-Panik in Davos und Kloten, die Torhüter Sorgen in Lugano und Bern sind bei Lichte gesehen bloss künstliche Aufregungen. Wir haben durchaus gute eidgenössische Goalies. Das Problem ist nur: Man muss sie kennen und ihnen eine Chance geben. Und ein bisschen langfristig denken.

Le gardien Fribourgeois Reto Berra, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le HC Fribourg-Gotteron, HCFG, et SC Bern, SCB, ce samedi, 27 octobre 2018 a la patinoire de la BCF Arena a Fribourg. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)

Wann wird Reto Berra seine Bestform erreichen? Bild: KEYSTONE

Ein Blick zurück ist hilfreich. Heute scheint vergessen, wie grosse Torhüter-Karrieren begonnen haben. Der grosse SCB hatte einst den Mut, jungen Goalies eine Chance zu geben. Renato Tosio kam 1987 vom Absteiger Chur zum SCB. Und 2001 holte der damalige Sportchef Rolf Bachmann mit Marco Bührer ebenfalls einen Torhüter aus Chur. Beide waren talentiert, aber noch lange keine Titanen.

Auch Leonardo Genoni und Reto Berra sind nur WM-Silberhelden geworden, weil sie im Alter von 20 Jahren in Davos von Arno Del Curto eine Chance bekommen haben. Zuvor hatte der HCD-Trainer auf Jonas Hiller gesetzt, der in Lausanne nur die Nummer zwei war.

Wenn wir diese Beispiele auf die Gegenwart übertragen, dann müsste der SCB mit der Verpflichtung eines Genoni-Nachfolgers bis Saisonende warten: Steigen die Lakers ab, wäre Melvin Nyffeler der neue Renato Tosio oder Marco Bührer. Und eigentlich müsste Niklas Schlegel (24), die Nummer 2 bei den ZSC Lions mit auslaufendem Vertrag, in Bern, Lugano und Davos ein Thema sein. «Wir sind am Markt» sagt sein Agent André Rufener. Er sei bereits von zwei der drei vorgenannten Klubs kontaktiert worden. «Welche es sind, lassen wir offen …»

Der SCB ist einer dieser drei Klubs. Und es gibt keinen Grund, warum Niklas Schlegel in Bern nicht der nächste Marco Bührer werden könnte. Aber in Bern sind die Ansprüche himmelhoch.

Eigentlich erstaunlich, dass Bern nie einen Torhüter langfristig aufgebaut hat. Ein gutes Beispiel, wie ein Torhüter «gemacht» werden kann, ist Lukas Flüeler, der hier in Krefeld gegen Deutschland das Tor hüten soll.

Der Davoser Dario Meyer bei seinem Treffer zur 2:1 Fuehrung gegen den Zuercher Torhueter Lukas Flueler, beim Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem HC Davos und den ZSC Lions, am Samstag, 13. Oktober 2018, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Juergen Staiger)

Mit ihm haben die Zürcher bereits drei Titel geholt: Lukas Flüeler.  Bild: KEYSTONE

ZSC-Sportchef Simon Schenk holte den Klotener nach einem Lehrjahr in Nordamerika 2007 nach Zürich, um ihn zum Nachfolger von Ari Sulander aufzubauen. «Er hat mir bei der Vertragsunterzeichnung zugesichert, dass ich drei Jahre Zeit habe. Es war für mich nicht schwierig, mich nach und nach an die NLA zu gewöhnen. Ich wusste ja, dass Ari Sulander immer noch da war.» Inzwischen haben die Zürcher mit Lukas Flüeler bereits drei Titel geholt.

Der Deutschland Cup liefert noch ein Beispiel, dass unsere Torhüter besser sind als ihr Ruf. Servettes Gauthier Descloux (22) hat in seinem ersten Länderspiel am Donnerstag beim Deutschland Cup gegen die Slowakei den Sieg (3:2) mit einer famosen Fangquote (92,00 Prozent) festgehalten. Obwohl er praktisch mit dem ersten Schuss (unhaltbar abgelenkt) das 0:1 kassiert hatte. Nationaltrainer Patrick Fischer erwähnt explizit die «Big Saves» seines Torhüters.

Gauthier Descloux ist wahrscheinlich der beweglichste und reflexschnellste Torhüter der Liga. Mit den Schonern ist er flinker als die Beine eines Rock’n’Roll-Tänzers und er ist einer der raren «Krieger» in Torhütermontur: Er gibt sich auch in hoffnungslosen Situationen nie geschlagen und versucht, irgendwie den Puck zu stoppen. Er könnte den SCB, Lugano oder Davos von den Goaliesorgen befreien. Aber Chris McSorley hat ihn bis 2022 unter Vertrag.

Der Deutschland Cup zeigt: Es ist nicht einmal sicher, dass WM-Silberheld Leonardo Genoni bei der nächsten WM die Nummer 1 sein wird. Gauthier Descloux kann ihn herausfordern. Lukas Flüeler in Bestform ist so gut wie Leonardo Genoni. Und was, wenn Reto Berra seine Bestform erreicht (was bisher noch nicht der Fall ist)?

Der Kampf um die Nummer 1 bei der WM ist offen wie seit Jahren nicht mehr. Und warum nicht in einem der «Operetten-Länderspiele» im Dezember oder Februar Melvin Nyffeler probieren?

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    Alle Leser-Kommentare
  • schwiizermeischterevz 10.11.2018 14:16
    Highlight Highlight also nach meiner meinung sind die aufgezählten goalies alles gurken. die top shots hatten wir in den 90er. krass wie unser pädi schöpf damals die liga dominierte und später in der nhl für furore sorgte. davon können andere klubs nur träumen...
  • MR92 09.11.2018 22:55
    Highlight Highlight Die Zukunft gehört Akira Schmid und wohl noch mehr Philip Wüthrich. Wüthrich spielt bei Langenthal sackstark und dürfte bei Bern Caminade ablösen und in ein paar Jahren die Nummer 1 am Deutschland Cup sein.
    • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 10.11.2018 10:38
      Highlight Highlight Endlich noch jemand anderes als ich, der die starke Leistung von Wüthrich erkannt hat bei Langenthal. *freu*
    • greenfields 10.11.2018 15:19
      Highlight Highlight Danke, dass es doch noch andere Eishockeyanhänger gibt, die das Talent von Wüthrich erkennen. Aber das mit dem SCB könnt Ihr vergessen, zumindest so lange Jalonen dort noch Coach ist. Und auch das gilt es zu bedenken, beim SCB sieht man sich nicht (mehr) als Ausbildungsclubs, auch darum haben es die eigenen jungen Talente unnötig schwer.
    • MR92 11.11.2018 09:53
      Highlight Highlight Wer das Talent von Wüthrich nicht erkennt ist blind oder hat keine Ahnung von Eishockey.

      Ich denke auf Bern kommen wieder andere Zeit zu. Einige Jungen besassen einfach auch nicht die nötige Geduld oder bekamen Komplexe. Müller wäre auf diese Saison hin Stammspieler im zweiten oder dritten Block und L. Hischier wäre wohl auch weiter vorne.
      Beide hatten zuvor Pech, dass drei Ausländer, Plüss/Haas, Scherwey, Moser, Rüfi und Bodenmann in der Mannschaft stark spielten => ein freier Platz unter den ersten drei Formationen.
  • Italian Stallion 09.11.2018 20:24
    Highlight Highlight Wer sagt denn dass die Schweizer Goalies einen schlechten Ruf haben? Wer war der erste Schweizer in der NHL? Wer war der erste Schweizer StanleyCup Sieger? Beide Male Goalies! Ausserdem behaupte ich mal keck, dass praktisch jeder Schweizer NLA oder NLB Goalie in der NHL nicht abfallen würde. Im Gegenteil: In den NHL updates oder recaps zeigt man uns big saves, aber habt ihr schon gemerkt, wieviele billige Goals dort kassiert werden? Meine Meinung: Die jungen Goalies hierzulande sind eher besser als die gleichaltrigen in Nordamerika - auch weil sie besser ausgebildet werden.
    • Gretzky 09.11.2018 21:03
      Highlight Highlight Da stehst du mit deiner Meinung aber ziemlich alleine da. Warst du mal in Kanada? Schlechtere Ausbildung als bei uns. Ja is klar.
    • Tugium 10.11.2018 06:45
      Highlight Highlight Ein NLB Goalie in der NHL nicht abfallen? Was hast denn du geraucht?😅🤔
    • one0one 10.11.2018 15:35
      Highlight Highlight Very amusing :)
  • HotIce 09.11.2018 20:11
    Highlight Highlight Man solle den Jungen Zeit geben - schreibt Herr Zaugg. Finde ich auch. Allerdings ist Herr Zaugg der erste in der Gilde der Journalisten, der bei durchzogenen Leistungen (normal bei jungen Spielern) das Wort Lottergoalie verwenden wird...
  • Lindros88 09.11.2018 19:59
    Highlight Highlight Die jungen schweizer Torhüter sind sicherlich noch nicht ganz auf dem Niveau von Genoni und Flüeler. Aber ein junger Torhüter braucht Zeit um sich zu entwickeln! Den Karrierehöhepunkt erreichen Torhüter meist erst um oder sogar nach 30. Da hat ein 22jähriger noch lange Zeit um sich zu entwickeln. Die Beispiele Tosio, Bührer, Hiller und Flüeler zeigten dies eindrucksvoll...
  • Geralt 09.11.2018 19:09
    Highlight Highlight Als Ergänzung: Beim SCB hat Caminada (94,9%) zurzeit die bessere Fangquote als Genoni (93,5%). Und das liegt nicht unbedingt daran, dass er die einfacheren Spiele erhalten hätte (z.B. gegen Biel!). Bern hätte also eigentlich kein Torhüterproblem, wenn die Verantwortlichen nur mutig genug wären.

    Quelle: https://www.eliteprospects.com/team/108/sc-bern?tab=stats#players
    • goldmandli 09.11.2018 20:54
      Highlight Highlight Der Vergleich ist, denke ich, nicht ganz fair. Caminada hat wie viele Spiele gespielt? 2? Möchte damit nicht sagen, dass er schlecht ist, es braucht einfach einen etwas grösseren Datensatz, um seine Leistung richtig bewerten zu können.
    • exeswiss 09.11.2018 20:56
      Highlight Highlight naja sample size

      3 spiele caminada
      13 spiele genoni

      bern spielt normal mit 1 torhüter, aka das alte modell.
    • Gretzky 09.11.2018 21:01
      Highlight Highlight Ja in drei Spielen. Caminada hat zu genüge bewiesen, dass er ein guter Ersatzgoalie ist, aber als nr.1 Goalie bei einem bla Team schlicht nicht reicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kanu 09.11.2018 19:06
    Highlight Highlight Wie in vielen Bereichen , es soll alles fix fertig sein, damit man ja nicht etwas investieren muss.
  • goldmandli 09.11.2018 19:03
    Highlight Highlight Predige ich seit Anbeginn der Polemik, die sie mitverschuldet haben, herr Zaugg, die lediglich durch den Genoniwechsel ausgelöst wurde. Es gäbe genug Goalies in der Schweiz, die bei weitem gut genug für nie NLA wären, aber einfach nicht wahr genommen werden. Die Rolle des Goalies wird in der NLA tendenziell eh etwas überbewertet.
    • welefant 09.11.2018 20:01
      Highlight Highlight ja gäll, KZ ist der einzige der dies Woche für Woche* rauslässt....
      *Tag für Tag
    • goldmandli 09.11.2018 20:57
      Highlight Highlight Sollte natürlich "die gut genug für die NLA wären" heissen. 😅 Ebenfalls erwähnenswert: Hätte z.b. Rappi den Goalie an Zug oder sonst wen verloren, hätte es das Schweizer Goalieproblem womöglich gar nie gegeben.

Eismeister Zaugg

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