DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Basels Geoffroy Serey Die, rechts, jubelt nach seinem Tor zum 2:0 mit Trainer Marcel Koller beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League, des FC Basel gegen den FC Luzern, am Mittwoch, 26. September 2018, im Stadion St. Jakob-Park  in Basel. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Der 2:1-Sieg gegen den FC Luzern verschafft dem FCB wieder etwas Luft. Bild: KEYSTONE

Das grosse Aufatmen beim FCB: «Hoffe, wir können nun eine Siegesserie starten»

Nach der 1:7-Schmach gegen YB betreibt der FC Basel vor eigenem Anhang Wiedergutmachung. Ohne zu glänzen, aber mit tadellosem Einsatz setzt er sich gegen Luzern mit 2:1 durch. Beim einstigen Serienmeister herrscht Erleichterung.



Am Ende lagen die Basler wieder am Boden. Aber aus einem ganz anderen Grund als vor drei Tagen in Bern. Diesmal war es die Erlösung nach dem Kampf. Im ersten Spiel nach dem monumentalen 1:7 gegen die Young Boys liess der FCB zuhause gegen Luzern in den Schlussminuten zwar den Anschlusstreffer zu, das 2:1 brachte er aber im Stil knochenharten Abstiegskampfs über die Zeit.

Diese letzten Momente des Spiels, wie die Basler die Bälle wie auch immer aus dem eigenen Strafraum wegwürgten, wie sie nach dem Schlusspfiff entkräftet zusammensackten, standen sinnbildlich dafür, wie dieser Erfolg in erster Linie zustande kam: über den Kampf. «Wir nahmen die Duelle an und gewannen diese. Jeder kämpfte für jeden», schilderte Eray Cömert, der sich wegen einer frühen Verwarnung auf dünnem Eis bewegte.

abspielen

Die Highlights der Partie. Video: YouTube/Fussball Club Basel

Auf diese Weise erlangten die Basler ein Chancenplus und verdienten sie sich die drei Punkte. «Manchmal kann es auch gut sein, wenn du richtig auf die Nase fällst», befand Luca Zuffi, der im Vergleich zum YB-Match wieder in der Startelf stand.

«Sehr wichtig fürs Selbstvertrauen» sei dieser Sieg gewesen, sagte Cömert. Für Fabian Frei war es «die benötigte positive Reaktion». Dass dieser Teilerfolg alleine noch nichts Zählbares einbringt, dessen sind sich die Basler bewusst. «Das war der erste Schritt, der erste von vielen, die wir noch machen müssen», erklärte Frei. Zuffi drückte es so aus: «Wir haben gewonnen, das tut gut. Aber wir sind noch lange nicht am Ziel. Es geht jetzt weiter in Lugano.»

Mehr Stimmen zum Spiel:

Die Art und Weise dieses Heimsiegs hätte die Ansprüche des Basler Anhangs an anderen Tagen kaum befriedigt. In der Anfangsphase hätte ein Kopfball von Pascal Schürpf zum 0:1 führen können, später gab es die vielen vergebenen Chancen und die Offerten an den Gegner zu bemängeln. Doch diesmal gab es Applaus. «Das Resultat stand heute noch mehr im Fokus als ohnehin schon», kommentierte Frei.

«Ich hoffe, wir können nun eine Siegesserie starten», sagte Zuffi schliesslich – wohlwissend, dass dafür noch einiges optimiert werden muss: «Der Spielaufbau zum Beispiel. Oder das Verhalten im Ballbesitz. Die Chancen müssen wir auch besser verwerten, und kompakter müssen wir stehen.» Also eigentlich ganz vieles. Aber die Einstellung, die stimmte. Es ist ein Anfang, der erste Schritt. (pre/sda)

GC, Basel und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Meister

1 / 17
GC, Basel und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Meister
quelle: keystone / paolo foschini
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Unvergessene Schweizer Fussball-Geschichten

Ein Carlos Varela in Höchstform: «Heb de Schlitte, du huere Schissdrägg»

Link zum Artikel

Die «Nacht von Sheffield» – Köbi Kuhn sorgt für den grössten Skandal der Nati-Geschichte

Link zum Artikel

Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

Link zum Artikel

Jörg Stiel stoppt den Ball an der EM mit Köpfchen – weil er es kann

Link zum Artikel

Elf kleine Schweizer liegen 0:2 zurück und sorgen dann für Begeisterung in der Heimat

Link zum Artikel

Im Heysel-Stadion werden 39 Menschen zu Tode getrampelt

Link zum Artikel

Filipescu macht den FC Zürich in Basel in der 93. Minute zum Meister

Link zum Artikel

Cabanas fordert Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

Link zum Artikel

Märchenprinz Volker Eckel legt GC mit 300-Millionen-Versprechen aufs Kreuz

Link zum Artikel

Der «entführte» Raffael wird zum Fall für die Polizei – und muss ein Nachtessen blechen

Link zum Artikel

Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Joo dängg simmer die Beschte! Der FC Basel ist dank 2:1-Sieg gegen Sion Schweizer Meister

Der FC Basel ist zum 19. Mal Schweizer Meister. Der FCB brachte dank einem 2:1-Sieg gegen Sion fünf Runden vor Schluss den Titel unter Dach und Fach und baute seine Rekordserie auf sieben Titel aus.

- Spätestens nach dem 2:0 von Birkir Bjarnason in der 67. Minute zeichnete es sich ab, dass der Stadt Basel eine lange Party-Nacht bevorstehen würde. Der Isländer schloss eine herrliche Kombination über Luca Zuffi, Matias Delgado und Naser Aliji ab und verwandelte damit den St. Jakob-Park mit den gut 30'000 Basler Fans in den Schlussminuten in eine Festhütte.  Zwar gelang Veroljub Salatic in der 92. Minute noch der Anschlusstreffer für die Gäste, ins Zittern geriet der FCB aber nicht …

Artikel lesen
Link zum Artikel