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ARCHIVBILD --- ZUR MELDUNG, DASS MURAT YAKIN TRAINER BEIM FC SION WIRD, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Der Grasshopper Trainer Murat Yakin beim Fussballspiel der Super League Grasshopper Club Zuerich gegen den FC Thun im Stadion Letzigrund in Zuerich am Samstag, 31. Maerz 2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Murat Yakin freut sich auf die neue Herausforderung beim FC Sion.  Bild: KEYSTONE

Das sagt Murat Yakin über seinen neuen Chef Constantin



Der neue Trainer des FC Sion heisst Murat Yakin. Der 44-jährige Basler folgt auf Maurizio Jacobacci, der bei den Wallisern am Freitagabend beurlaubt wurde.

Dass Jacobacci auf der Trainerbank des FC Sion keine Zukunft mehr haben würde, war klar. Der Name, den Präsident Christian Constantin am Montag aus dem Hut zauberte, überrascht. Mit Yakin und Constantin treffen im Wallis nun zwei ausgesprochene Charakterköpfe aufeinander.

Constantin reagiert mit dem Trainerwechsel auf den mässigen Saisonstart der Walliser. In der Meisterschaft belegen die Sittener nach zuletzt drei Niederlagen in Folge nur den 8. Platz. Im Cup am Sonntag – bereits ohne Jacobacci – gewannen sie in Lausanne knapp 1:0.

«Hier wird der Fussball gelebt, das gefällt mir. Ich habe keine Angst, ich weiss, was ich kann.»

Murat Yakin

Murat Yakin einigte sich mit dem FC Sion auf einen Vertrag bis Ende Saison. Er brauche keine langfristige Absicherung, «ich hatte einfach Lust, wieder auf dem Platz zu stehen», sagt der Wahl-Zürcher nach seiner Zusage zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Vor dem impulsiven Umfeld fürchtet er sich selbstredend nicht: «Hier wird der Fussball gelebt, das gefällt mir. Ich habe keine Angst, ich weiss, was ich kann.»

Das Timing sei gut, wieder ins Business einzusteigen. Auf den mutmasslich heissesten Trainerstuhl der Schweiz setzt sich Yakin ohne Bedenken: «Für mich ist der Job eine Herausforderung. Hier weiss man von Anfang an, um was es geht. Es geht in erster Linie darum, zu gewinnen.»

«Man darf keine Berührungsängste haben – wir sind nicht im Ballett.»

Murat Yakin

Auf die Zusammenarbeit mit dem nicht selten unberechenbaren Sittener Patron Constantin freut sich der frühere Nationalspieler. Der Klubchef stehe mit seiner Familie zu 100 Prozent hinter dem Verein. Vor der kompromisslosen Art von «CC» scheut sich Yakin nicht: «Man darf keine Berührungsängste haben – wir sind nicht im Ballett.»

Zuletzt war der ehemalige Innenverteidiger, der 49 Länderspiele für die Schweiz absolviert hatte, Mitte April bei GC nach nur achtmonatigem Engagement entlassen worden. Am 11. Spieltag kommt es im Oktober im Tourbillon zu einem zeitnahen Wiedersehen mit den weiterhin kriselnden Hoppers.

Le president du FC Sion Christian Constantin donne des conseils a ses joueurs depuis le bord du terrain lors de la rencontre de football du 2eme tour 1/16 de finale de la Coupe Suisse entre FC Lausanne-Sport et FC Sion ce dimanche 16 septembre 2018 au stade olympique de la Pontaise a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Kann ziemlich ungemütlich werden: Christian Constantin.  Bild: KEYSTONE

Seine grössten Erfolge als Trainer feierte Yakin mit dem FC Basel. 2013 und 2014 wurde er Schweizer Meister, 2013 erreichte er auch die Halbfinals der Europa League. Ins Trainermetier eingestiegen war er bei Concordia Basel, weitere Stationen waren neben GC Thun, Luzern, Spartak Moskau und Schaffhausen.

Für Jacobacci endete ein vorübergehend erfolgreiches Intermezzo unfreundlich. Der 55-jährige Italo-Schweizer war erst im letzten Februar als Nachfolger des Spaniers Gabri von der U21 zum Fanionteam aufgestiegen. Danach führte er den FC Sion vom letzten Platz unter die Top 6.

Während Wochen rangen Constantin und Jacobacci teilweise öffentlich um eine Vertragsverlängerung, ehe sie sich auf einen Einjahresvertrag einigten. Nun ist Yakin der vierte Sion-Taktgeber innerhalb von elf Monaten. (sda)

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Video: srf

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mia_san_mia 18.09.2018 09:16
    Highlight Highlight Und Fink wird im Winter sein Nachfolger 😉
  • Ulmo Ocin 18.09.2018 08:29
    Highlight Highlight Mama Yakin kann da aber nicht mit dem Velo vorbeikommen.
    • Mia_san_mia 18.09.2018 09:15
      Highlight Highlight Diesen Witz haben wir langsam gehört...
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 18.09.2018 07:59
    Highlight Highlight Die Schleuderbank wird scharf geschalten 😈
  • Marex1950 18.09.2018 04:19
    Highlight Highlight Hr. M. Hakin kenne sein Mettier und beherrsche es! Was beherrscht er denn wirklich? Das Pendeln von einem Club zum anderen? Nun kommt ein weiterer Clown zum Circus FC Sion - dieser wird immer mehr zur Lachnummer. Ob das dem Ansehen des Schweizer Fussballs gut tut? Das ganze Theater in Sion zeigt doch, was für Menschen sich im Fussball tummeln und auch noch das Sagen haben! In ca 4 - 6 Monaten lesen wir ähnliche Zeilen wie heute, nur die Namen wechseln, wetten dass....
  • Conguero 18.09.2018 01:43
    Highlight Highlight Zwei Charakterköpfe treffen aufeinander? Das mag ja auf Yakin zutreffen, aber sicher nicht auf das Walliser Rumpelstilzchen. Bei dem fallen mir spontan ganz andere Adjektive ein.
  • Horatio 18.09.2018 00:30
    Highlight Highlight Auch wenn Yakin erstmal froh sein dürfte wieder einen Trainerposten zu haben, so war es definitiv nicht seine beste Entscheidung ausgerechnet zu Sion zu gehen.
  • Trasher2 18.09.2018 00:02
    Highlight Highlight „Wir sind hier nicht im Ballett“
    Wenn ich mir so anschaue, wie gewisse Tschutti Buben hinfallen, irgendwas Schauspielern und mit schmerzverzerrter Miene den sterbenden Schwan spielen...

    Und wenn man bedenkt, was für Qualen Ballett TänzerInnen für ihre Leidenschaft und ein bisschen Ruhm eingehen....

    Dann ist die Aussage wohl einfach nur unüberlegt...
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 18.09.2018 07:20
      Highlight Highlight Wollte ich auch hin schreiben..
  • plaga versus 17.09.2018 23:24
    Highlight Highlight Der tiefe Fall von Murat Y. geht weiter.

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