Sport
FC Sion

Das sagt Murat Yakin über seinen neuen Chef Constantin

ARCHIVBILD --- ZUR MELDUNG, DASS MURAT YAKIN TRAINER BEIM FC SION WIRD, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Der Grasshopper Trainer Murat Yakin beim Fussballspiel der Super Lea ...
Murat Yakin freut sich auf die neue Herausforderung beim FC Sion. Bild: KEYSTONE

Das sagt Murat Yakin über seinen neuen Chef Constantin

17.09.2018, 22:2818.09.2018, 06:46

Der neue Trainer des FC Sion heisst Murat Yakin. Der 44-jährige Basler folgt auf Maurizio Jacobacci, der bei den Wallisern am Freitagabend beurlaubt wurde.

Dass Jacobacci auf der Trainerbank des FC Sion keine Zukunft mehr haben würde, war klar. Der Name, den Präsident Christian Constantin am Montag aus dem Hut zauberte, überrascht. Mit Yakin und Constantin treffen im Wallis nun zwei ausgesprochene Charakterköpfe aufeinander.

Constantin reagiert mit dem Trainerwechsel auf den mässigen Saisonstart der Walliser. In der Meisterschaft belegen die Sittener nach zuletzt drei Niederlagen in Folge nur den 8. Platz. Im Cup am Sonntag – bereits ohne Jacobacci – gewannen sie in Lausanne knapp 1:0.

«Hier wird der Fussball gelebt, das gefällt mir. Ich habe keine Angst, ich weiss, was ich kann.»
Murat Yakin

Murat Yakin einigte sich mit dem FC Sion auf einen Vertrag bis Ende Saison. Er brauche keine langfristige Absicherung, «ich hatte einfach Lust, wieder auf dem Platz zu stehen», sagt der Wahl-Zürcher nach seiner Zusage zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Vor dem impulsiven Umfeld fürchtet er sich selbstredend nicht: «Hier wird der Fussball gelebt, das gefällt mir. Ich habe keine Angst, ich weiss, was ich kann.»

Das Timing sei gut, wieder ins Business einzusteigen. Auf den mutmasslich heissesten Trainerstuhl der Schweiz setzt sich Yakin ohne Bedenken: «Für mich ist der Job eine Herausforderung. Hier weiss man von Anfang an, um was es geht. Es geht in erster Linie darum, zu gewinnen.»

«Man darf keine Berührungsängste haben – wir sind nicht im Ballett.»
Murat Yakin

Auf die Zusammenarbeit mit dem nicht selten unberechenbaren Sittener Patron Constantin freut sich der frühere Nationalspieler. Der Klubchef stehe mit seiner Familie zu 100 Prozent hinter dem Verein. Vor der kompromisslosen Art von «CC» scheut sich Yakin nicht: «Man darf keine Berührungsängste haben – wir sind nicht im Ballett.»

Zuletzt war der ehemalige Innenverteidiger, der 49 Länderspiele für die Schweiz absolviert hatte, Mitte April bei GC nach nur achtmonatigem Engagement entlassen worden. Am 11. Spieltag kommt es im Oktober im Tourbillon zu einem zeitnahen Wiedersehen mit den weiterhin kriselnden Hoppers.

Le president du FC Sion Christian Constantin donne des conseils a ses joueurs depuis le bord du terrain lors de la rencontre de football du 2eme tour 1/16 de finale de la Coupe Suisse entre FC Lausann ...
Kann ziemlich ungemütlich werden: Christian Constantin. Bild: KEYSTONE

Seine grössten Erfolge als Trainer feierte Yakin mit dem FC Basel. 2013 und 2014 wurde er Schweizer Meister, 2013 erreichte er auch die Halbfinals der Europa League. Ins Trainermetier eingestiegen war er bei Concordia Basel, weitere Stationen waren neben GC Thun, Luzern, Spartak Moskau und Schaffhausen.

Für Jacobacci endete ein vorübergehend erfolgreiches Intermezzo unfreundlich. Der 55-jährige Italo-Schweizer war erst im letzten Februar als Nachfolger des Spaniers Gabri von der U21 zum Fanionteam aufgestiegen. Danach führte er den FC Sion vom letzten Platz unter die Top 6.

Während Wochen rangen Constantin und Jacobacci teilweise öffentlich um eine Vertragsverlängerung, ehe sie sich auf einen Einjahresvertrag einigten. Nun ist Yakin der vierte Sion-Taktgeber innerhalb von elf Monaten. (sda)

300 Schildkröten verenden in illegalem Fischernetz

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Audi-Rennstall baut neuen Campus in Hinwil: «Langfristiges Bekenntnis zum Standort»
Der Formel-1-Rennstall Audi F1 Revolut hat in Hinwil grünes Licht für einen neuen Campus erhalten. Die Anlage soll bis 2030 vollständig fertiggestellt sein.
Der Gemeinderat hat die Bewilligung für die erste Bauetappe erteilt, wie die Gemeinde Hinwil am Donnerstag mitteilte. Auf dem sogenannten Ferag-Areal an der Zürichstrasse entstehen demnach zunächst eine neue Prüfeinrichtung, eine Werkstatt sowie Büros.
Zur Story