Sport
FC Barcelona

«Er war mehr Pepist als Pep selber» – Nachrufe auf Ex-Barça-Trainer Tito Vilanova

Kampf gegen den Krebs verloren

«Er war mehr Pepist als Pep selber» – Nachrufe auf Ex-Barça-Trainer Tito Vilanova

26.04.2014, 09:4626.04.2014, 14:23

Gestern Freitag ist Tito Vilanova erst 45-jährig an Krebs gestorben. Er war beim FC Barcelona zunächst Assistent von Pep Guardiola und nach dessen Abgang auch Cheftrainer.

Guardiola (links) und sein damaliger Assistent Vilanova im Jahr 2012.
Guardiola (links) und sein damaliger Assistent Vilanova im Jahr 2012.Bild: AP

Aus den vielen nun publizierten Nachrufen empfehlen wir Ihnen diese beiden:

Oliver Meiler berichtet in der «Süddeutschen Zeitung» unter dem Titel «Viele Titel, tausend Elogen» davon, dass die Spielphilosophie Guardiolas eigentlich jene Vilanovas war: «Sie prägten zusammen, Vilanova war noch einen Tick radikaler. Man sagte auch, er sei ‹mehr Pepist als Pep selber›.»

In der NZZ schreibt Georg Bucher unter dem Titel «Tod des Marqués» über die «Noblesse und Menschlichkeit», die «dem fairen Sportsmann allseits bescheinigt» würden. Vilanova habe Barcelonas Talentschmiede La Masia wie kein Zweiter gekannt. «Als Guardiola 2007 das B-Team übernahm, hätte er keinen besseren Assistenten finden können. Die Mannschaft stieg in die zweite Liga auf, das Trainer-Tandem wurde ins A-Team promoviert und inszenierte die grosse Erfolgsstory.» (ram)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
«Wird Operation benötigen» – Pogacar droht nach Knochenbrüchen das Saisonende
Für Weltmeister Tadej Pogacar dürfte die Saison gelaufen sein. Er erleidet bei seinem Sturz an der Vuelta Brüche am Schlüsselbein und am Halswirbel.
Tour-de-France-Champion Tadej Pogacar hat bei seinem schweren Sturz auf der 8. Etappe der Vuelta einen verschobenen Bruch des linken Schlüsselbeins und einen stabilen Bruch des siebten Halswirbels erlitten. Das teilte Adrian Rotunno, der Teamarzt von UAE, nach einer Untersuchung im Spital mit. Ausserdem trug der Weltmeister eine Gehirnerschütterung und zahlreiche Abschürfungen davon.
Zur Story