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ARCHIVBILD --- ZUR DROHENDEN SPERRE WEGEN PROVOKATION GEGEN DIE SPIELER DER SCHWEIZER NATIONALMANNSCHAFT, XHAKA, SHAQIRI UND LICHTSTEINER, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Switzerland's midfielder Granit Xhaka, center, celebrates after scoring a goal with team mates Switzerland's midfielder Valon Behrami, Switzerland's defender Ricardo Rodriguez, Switzerland's defender Manuel Akanji, and Switzerland's defender Stephan Lichtsteiner, from left to right, during the FIFA World Cup 2018 group E preliminary round soccer match between Switzerland and Serbia at the Arena Baltika Stadium, in Kaliningrad, Russia, Friday, June 22, 2018. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Werden in der Schweizer Nati künftig nur noch Spieler auflaufen, die nur eine Nationalität besitzen? Bild: KEYSTONE

Schweizerischer Fussballverband erwägt Sperre für Doppelbürger



Am Rückreisetag der Nationalmannschaft nahm Alex Miescher, Generalsekretär des Schweizerischen Fussballverbundes (SFV), Stellung zum Ausscheiden und zum schwachen Auftritt gegen Schweden. 

An der Motivation habe es sicher nicht gelegen, sagt Miescher im Interview mit der NZZ. «Ich würde eher sagen, dass wir den Wechsel nicht geschafft haben. Den Wechsel von der Qualifikation zu den Gruppenspielen und in die K.o.-Phase.» Man sei vielleicht sogar übermotiviert und deshalb ein wenig nervös gewesen, mutmasst Miescher.

Alex Miescher, General Secretary of the Swiss Footbal Association, SFA, and Head of Mission answers questions from journalists before a training session of the Switzerland's national soccer team at the Torpedo Stadium, in Togliatti, Russia, Saturday, June 23, 2018. The Swiss team is in Russia for the FIFA World Cup 2018 taking place from 14 June until 15 July 2018. Team Switzerland is based in Togliatti in the Samara district. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Alex Miescher in Togliatti. Bild: KEYSTONE

Der Generalsekretär glaubt nicht, dass die Doppeladler-Affäre der Grund für das Ausscheiden war. Intern sei die Geschichte gar nicht so wichtig gewesen. «Die Spieler waren eher überrascht, was die Geste auslöste.» Man habe vom Verband Verständnis für die Aktionen aufgebracht und sich solidarisch verhalten. 

Dennoch sieht Miescher Handlungsbedarf mit Spielern, die eine Doppelbürgerschaft besitzen. Er fragt sich, ob Schranken gesetzt werden müssen. Und ob junge Doppelbürger in Zukunft gar nicht mehr vom SFV ausgebildet werden sollen. «Gehen wir davon aus, dass an einer künftigen WM nicht nur die Schweiz spielt, sondern auch Bosnien, Kroatien, Albanien und mehrere afrikanische Länder. Da ist es möglich, dass wir viele Spieler von anderen Teams ausgebildet haben.»

Miescher stellt sogar Doppelnationalitäten im Allgemeinen in Frage. «Sollte man sich ab einem gewissen Alter für eine Nationalität entscheiden?» Dies sei jedoch eine Frage der höchsten politischen Ebene. Der Fussballverband könne höchstens veranlassen, «dass die Türen zu den Förderprogrammen nur für diejenigen offen sind, die auf eine Doppelnationalität verzichten.»

Man wage nun einen Vorstoss und überprüfe, wie die Resonanz ist, so Miescher. «Wenn es dann heisst, es sei eine Schnapsidee, dann ist das okay.» (cma)

Wenn Laien versuchen, Fussball-Begriffe zu erklären ...

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Video: watson/Angelina Graf

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285Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 07.07.2018 15:08
    Highlight Highlight "Der Fussballverband könne höchstens veranlassen, «dass die Türen zu den Förderprogrammen nur für diejenigen offen sind, die auf eine Doppelnationalität verzichten.»"

    "Schnapsidee" ist verharmlosend. Es wäre schlicht verfassungswidrig, und würde ausserdem Kinder für nationalistische Ideologien instrumentalisieren, wäre als auch ein Verstoss gegen die Kinderrechtskonvention.
  • Ritiker K. 07.07.2018 12:53
    Highlight Highlight Seltsame Blüten, welche die "Doppelkopfadler-Diskussion" da treibt. Dabei sind die Personen, welche das ausgelöst haben eben gerade solche Doppelbürger, welche sich für die Schweizer Nati entschieden haben. Da wird getan, wie wenn sich die Gefühle für Famillie und Verwandte auflösen, wenn keine (andere) Staatsbürgerschaft mehr vorhanden ist. Hier geht es eigentlich mehr um Personen wie Rakitic, Schweizer, in der Schweiz geboren, aufgewachsen, als Fussballer ausgebildet, erfolgreicher Junioren Nati-Spieler - seit 2007 Kroatischer Nationalspieler und zweifacher Kroatischer Fussballer des Jahres.
  • Walser 06.07.2018 20:39
    Highlight Highlight Was für ein Unsinn. Zeigt was für schwache Leute da am Drücker sind. Junge Spieler müssten sich beim allerersten Spiel für eine U Mannschaft entscheiden. Danach ist es für alle Zeiten fix. Mir ist es egal wo ein Spieler seine Wurzeln hat. Wenn er aber mehr Sympathien für dieses Ursprungsland hat, so gehört er einfach nicht in unsere Nati.
    • Ritiker K. 07.07.2018 13:01
      Highlight Highlight Soweit mit ist, stimmt das nicht. Als U-Spieler für die Nation X spielend kann sich ein Spieler immer noch entscheiden nach der U21 für die Nation Y zu spielen - das erste Spiel für die A-Nationalmannschaft entscheidet.
  • RalpH_himself 06.07.2018 18:05
    Highlight Highlight Sogar bundesräte dürfen doppelbürger sein, nur so nebenbei.
  • Silvan Marty 06.07.2018 13:26
    Highlight Highlight Dann lieber sfv Leitung auswechseln, immer noch vodka intus oder was
  • Hans Jürg 06.07.2018 13:00
    Highlight Highlight Viele, die diese Schnapsidee gut finden, sind bestimmt einfach neidisch darauf, dass Doppelbürger die Wahl haben und sie als Singelbürger nicht.

    Mir sind aber Spieler, die sich dafür entscheiden, für mein Land zu spielen lieber als solche, die diese Wahl nicht haben und gewissermassen unter Zwang für die Nati spielen müssen.

    Ich fordere deshalb: Es dürfen in Zukunft nur noch Spieler spielen, die das Bürgerrecht von mindestens 2 Nationen haben.

    • dding (@ sahra) 06.07.2018 16:46
      Highlight Highlight Hans Jürg

      Hi hi. Für mich wiederspiegt ihre Haltung ein wenig den neuen Bünzli 3.0
    • El Vals del Obrero 07.07.2018 13:35
      Highlight Highlight Jemand der neidisch auf Doppelbürger ist, darf ja gerne seine Existenz hier aufgeben und in ein anderes Land auswandern und dort auch die Staatsbürgerschaft beantragen. Als Schweizer ist das ja wohl deutlich leichter, als wenn man etwa vom Balkan kommt.

      Wer dazu nicht die Eier hat, hat auch nichts zu meckern.
  • Kola 06.07.2018 12:53
    Highlight Highlight Wenn eines der reichsten Länder es nicht mal schafft (oder will) genügend Ärzte auszubilden und diese aus dem Ausland importieren muss, auch sonst auf massenhaft gut ausgebildete Leute angewiesen ist, die in der Heimat dann fehlen, wenn in solch einem Land ein solcher Vorschlag ernsthaft diskutiert werden muss... wenn es ein solches Problem ist, dass man ev. mal jemanden für ein anderes Land ausbildet...

    In solchen Momenten schäme ich mich einfach abgrundtief, Schweizer zu sein.
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 18:31
      Highlight Highlight Koala
      Oh sie armer!
      Tun mir jetzt aber fast leid.
      Soviel Ärger und erst noch schämen müssen
      Nein, dass ist nicht richtig.

      Aber ich habe da den sozusagen ultimativen Geheimtipp.
      Auswandern.
    • Kola 06.07.2018 18:56
      Highlight Highlight Mach ich, mach ich, muss nur erst noch meine Ausbildung hier abschliessen 😅
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 22:07
      Highlight Highlight Respekt wenn sie jemals schaffen sollten.
  • obi 06.07.2018 12:53
    Highlight Highlight Ja, es ist eine Schnappsidee.
    And now get back to your job.
  • IfyouNeverNevergoyouwillNeverNeverknow 06.07.2018 12:11
    Highlight Highlight Schon spannend, da sind viele hier drin pro EU, in der es viele Länder gibt welche die doppelte Staatsbürgerschaft vermeiden oder gar nicht zulassen und dann regt man sich darüber auf wenn in der CH darüber debattiert wird. Verkehrt Welt ...
    Und jetzt lasst es Blitze hageln 🤣
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 16:42
      Highlight Highlight ja ich glaube, es ist ein wenig wie ein Ritual. Mind. alle 2-3 Tage über etwas ergelstern können.

      Damit man sich wieder eine wenig spürt.
    • Kola 07.07.2018 02:00
      Highlight Highlight Oke.. Zusammenhang?

      EU schreibt, soviel ich weiss, den Mitgliedsländern nicht vor, wie sie das regeln soll. EU hat keine Fussballnationalmannschaft.
      Aber stimmt schon, wenn man die Idee eines Staatenbundes zur Sicherung des Friedens und zur Wahrung gemeinsamer Interessen gut findet, heisst das automatisch, dass man ausnahmslos alles gut findet, was in den einzelnen Mitgliedsländern so vor sich geht... nicht...
  • Lowend 06.07.2018 12:03
    Highlight Highlight Werft besser die latenten Rassisten, die solchen ausgrenzenden Blödsinn verzapfen aus dem Verband und zwar subito!
  • einmalquer 06.07.2018 12:00
    Highlight Highlight Fragen muss man ja stellen, denn

    die Grundausbildung erfolgt in den Fussball-Vereinen - auch durch Personen, die entweder keinen Schweizer Pass haben, oder daneben noch einen zweiten.

    Der SFV profitiert massiv von den Personen - wie will der SFV damit umgehen?

    Dürfen die dann, je nach Konstellation, nur SchweizerInnen ausbilden,
    oder nur AusländerInnen oder nur Doppelpass-InhaberInnen, ?

    Will er ihnen den zweiten Pass auch verbieten?

    Und was ist mit SchiedsrichterInnen, wieviele Pässe dürfen die haben?

    Und warum dürfen Zürcher in Basel spielen und Basler in St.Gallen?

  • db13 06.07.2018 11:58
    Highlight Highlight Es gibt eine viel einfachere und effizientere Lösung: Sobald ein Spieler einen Einsatz in einer Nachwuchs-Nationalmannschaft hatte, ist er fix für das jeweilige Land qualifiziert und ein Wechsel in die A-Nati eines anderen Verbands ist nicht mehr möglich. Problem gelöst!
    • AdiB 06.07.2018 12:24
      Highlight Highlight dies ist ein fifa rechtswiedriges vorgehen. ein nstiverband darf ohne absegnung der fifa/uefa keine solchen regeln erlassen. laut fifareglement ist man wenn man ein offizieles spiel im ersten team gespielt hat und wenn es nur eine minute war fix und darf nicht mehr wechseln.beim kosovo gabs eine ausnahne weil der staat frisch bei der fifa war. teozdem hat sich keiner aus dem jetzigen kader dafür entschieden und jetzt ist die möglichkeit auch verjährt.
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 12:25
      Highlight Highlight Da müssten aber alle Verbände damit einverstanden sein.

      Und es werden diejenigen Verbände, die sich gerne "bedienen" vermutlich nicht mitmachen.
  • R10 06.07.2018 11:50
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht warum der SFV nun so ein Thema daraus macht. Wenn ich mich recht erinnere, gibt es genau zwei Spieler, die wirklich einen Wert für die Nati gehabt hätten und dann doch für ein anderes Land aufliefen, nämlich Petric und Rakitic.
    Alle anderen Spieler die wechselten, wurden doch entweder erst gar nie für Testspiele aufgeboten, oder wären maximal Ergänzungsspieler in der heutigen Mannschaft, wenn überhaupt.

    Wenn man die teure Ausbildung solcher Spieler verhindern will, sollte man vlt zuerst das Scouting überarbeiten, anstatt gleich alle Doppelbürger zu bestrafen.
  • häxxebäse 06.07.2018 10:56
    Highlight Highlight Liest man die kommentare auf 20 min, dann tut es einfach nur weh, wenn man doppelbürgerin ist. Hier sind die kommentare etwas gemässigter... darum habe ich seit jahren nur noch doppelbürger in meinem freundeskreis... die eidgenossen sind dann eingeschnappt, weil ich nie was privates mit ihnen unternehmen will und finden mich eingebildet...aber ich erspare mir so die bösen beleidigungen à la: "jo ich mein jo nid settig wie Dich"... nei, Du meinsch mini eltere, mini familie und mini verwandte... man lernt halt mit den jahren sich zu schützen... eigentlich schade, da dies auch meine heimat ist
    • häxxebäse 06.07.2018 12:35
      Highlight Highlight Womit soll man prahlen? Du prahlst ja auch nicht damit, dass Du von einer frau und einem mann gezeugt wurdest...
  • Alterssturheit 06.07.2018 10:48
    Highlight Highlight Mal ne grundsätzliche Frage: für was braucht jemand überhaupt 2 oder noch mehr Staatsbürgerschaften ?
    Ich hätte z.B. seit Kindsbeinen zusätzlich die französische meiner Mutter beantragen können, hab ich nie gemacht. Wieso auch ? Einfach um sich da und dort "Vorteile" verschaffen zu können oder....??
    • einmalquer 06.07.2018 11:05
      Highlight Highlight ich hätte das gemacht, dann hätte ich jetzt einen EU-Pass -

      wobei man sagen muss, die EU-Pässe sind nicht gerade grafische Highlights, die Schweizer Pässe sind da mehr als nur wesentlich schöner.

      Dafür tschutten Personen aus den EU-Ländern besser.
    • tomdance 06.07.2018 11:09
      Highlight Highlight Zum Beispiel. Ja. Oder, weil man sich durchaus in zwei Kulturen wohl fühlen kann.
    • Jim_Panse 06.07.2018 11:28
      Highlight Highlight Vielleicht besitzen Sie ein Haus in Frankreich oder möchten einen EU Pass um sich einfacher in der EU etwas zu kaufen. Ich weiss es auch nicht und möchte auch nicht Ihnen in Ihr Leben reinreden und um das genau geht es hier.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChlyklassSFI 06.07.2018 10:45
    Highlight Highlight Kann der Fussballverband Schweizer DNA isolieren? Was soll der Blödsinn?
  • gjonkastrioti 06.07.2018 10:43
    Highlight Highlight Ich halte es nicht für eine Schnappsidee. Tatsache ist, dass viel Geld in die Ausbildung von Spielern gesteckt wird, die später gar nie für die Schweiz spielen. Ich mache den Spielern keinen Vorwurf, verstehe es ja selbst sehr gut. Aber aus Sicht des SFV ist das natürlich ein riesiges Verlustgeschäft.
    • dickmo 06.07.2018 11:31
      Highlight Highlight Aber ist nicht die noch grössere Schnapsidee, die gar nicht mehr auszubilden und damit sicherzustellen, dass sie nie für den eigenen Verband spielen?
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 11:42
      Highlight Highlight Dickmo

      Dies ist eine falsche Annahme.

      Für die Familien der jungen Talente, bedeutet dessen Karriere oft enorm viel.

      Niemand würde wohl die Doppelbürgerschaft stärker gewichten als die Ausbildung zum Fussballprofi.
      Vielleicht wäre es ja sogar eine Erleichterung, wenn die schwierige Entscheidung für welches Land sie mal spielen wollen, schon bereinigt ist.

      Es gibt überigens viele Nationen, die keine Doppelbürgerschaft akzeptieren.

      Und es geht gut.
    • gjonkastrioti 06.07.2018 12:22
      Highlight Highlight Ja, klar würden so evtl. einige Talente verloren gehen, ich stimme aber auch dding zu: Die Fussballkarriere wird wohl höher gewichtet als die Doppelbürgerschaft. Ausserdem würde sich der sportliche Erfolg ohne die Doppelbürger wohl nicht gross verschlechtern. Man würde sicher nicht mehr jedes Achtelfinale erreichen, sollte aber immer noch in der Lage sein, sich für WM und/oder WM zu qualifizieren, vor allem in Zukunft. Das Problem sehe ich eher darin, dass die Nati bisher eine sehr wichtige Funktion in der Einigung des Landes erfüllt hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • einmalquer 06.07.2018 10:34
    Highlight Highlight Konkret heisst das,

    dass der Sohn/die Tochter derjenigen Frau, die meiner Grossmutter im Pflegeheim den A... putzt und sie füttert, auf die Staatsbürgerschaft der Mutter verzichten muss, weil es dem SFV so gefällt.

    Mieschers Aussage zeigt, warum er auf Schnaps verzichten sollte, vorher noch nachher.
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 11:44
      Highlight Highlight einmalquer

      Nein sie bringen hier eine politische Partei ins Spiel.

      Dabei geht es um ein verständliches Anliegen des SFV.

      Soviel Differenzierung darf doch noch sein.
    • einmalquer 06.07.2018 12:24
      Highlight Highlight dding:

      das ist richtig, der SFV benimmt sich wie eine politische Partei, wenn er solche Schnapsideen in Umlauf setzt.

      Und wenn er Politiker zu Fussball-Spielen einlädt.

      Genauso wie die FIFA, wie die Vergabe der WM zeigt und wie sie dabei Politiker, die neben Infantino sitzen dürfen, hofiert
    • Hans Jürg 06.07.2018 12:55
      Highlight Highlight @@dding: Gratuliere ihnen zum 100sten Beitrag zu einem einzigen Thema...
      Gefühlt ist es sogar der 1000ste.

      Was ist eigentlich ihr Problem mit Doppelbürgern? Neidisch, dass sie die Wahl haben, aber sie gezwungen sind, (falls sie in der Lage dazu wären) für die Schweiz zu spielen?
  • Boerig 06.07.2018 10:30
    Highlight Highlight Schnapsidee ist noch untertrieben. Zudem ist die vorgebrachte Argumentation höchst idiotisch. Die hiesigen Clubs profitieren natürlich von dem Ausbildungssystem, neben einem ausgebildeten Spielertopf, erhalten sie für die Perlen Transfersummen, die ihren Spielbetrieb mitfinanzieren. Es ist so als würde man von einem Kind verlangen entweder auf Mutter oder Vater zu verzichten.
  • HerrCoolS. 06.07.2018 10:14
    Highlight Highlight Super Idee! Dann müssen wir uns künftig nicht mehr übers Ausscheiden der Nati an grossen Turnieren ärgern da wir uns für diese erst gar nicht mehr qualifizieren. Dann können sich die Arbeitnehmer endlich wieder auf Ihren Job konzentrieren anstatt die Zeit mit Fussball-Streaming zu vertrödeln. Höhö.
  • leone1 06.07.2018 10:10
    Highlight Highlight Der Fussball ist ja noch da eine, die Idee des SFV ist aber noch weitaus idiotischer, siehe Antwort von Miescher im Interview mit der NZZ:

    „Ganz oben in der Politik müsste man sich vielleicht fragen: Wollen wir Doppelnationalitäten? Oder sollte man sich ab einem gewissen Alter für eine Nationalität entscheiden?“

    also weil man evtl. mal einen Spieler verlieren könnte, will man gleich alle Doppelbürger bestrafen. Eine solche (braun gefärbe) Idee nur idiotisch zu nennen ist daher noch überaus freundlich.
    • ands 06.07.2018 10:19
      Highlight Highlight "Ganz oben in der Politik" bedeutet in Zürich, nicht in Bern! Es geht hier immer noch um Fussball.
    • FrancoL 06.07.2018 12:15
      Highlight Highlight @ands; es spielt eigentlich keine Rolle ob Zürich oder Bern, es ist und bleibt eine idiotische Idee.

      Gerade der SFV sollte einmal kurz überlegen WER in den Vereinen in den letzten Jahrzehnten den grossen Aufwand betreiben hat und wer heute ihn betreibt, da hat es viele Doppelbürger und auch viele, viele Ausländer die sich da einsetzen. In unserem Dorf (3'500 Einwohner) hat die Mehrheit der Trainer, Hilfspersonen, Guten Geister, ausländische Wurzeln und DIE sind mitunter dafür besorgt dass der SFV überhaupt Spielermaterial zur Verfügung hat.
    • Göönk 06.07.2018 13:46
      Highlight Highlight Eine solche Aussage von einem SFV-Funktionär wäre für mich eigentlich ein Entlassungsgrund.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SteveLaCroix 06.07.2018 10:01
    Highlight Highlight Also ich finde die Idee gut! Es geht v.a. um die Petrics und Rakitics, welche die ganze Ausbildung des SFV geniessen um dann für Kroatien zu spielen, weil die dafür bezahlen (was eigentlich verboten ist...). Die Doppeladler, welche ja eigentlich seit 2014 aus der CH-Nati verbannt wären, bekommt man aber auch damit nicht weg. Bloss weil einer keinen albanischen Pass mehr hat ist er im Herzen nicht plötzlich ein Eidgenosse... Gündogan hat auch keinen türkischen Pass, Erdogan ist trotzdem "sein Präsident"...
    • winglet55 06.07.2018 10:15
      Highlight Highlight Ohne unsere "Doppelbürger" könnten wir nicht einmal um die Bodenseemeisterschaft mittun!
    • Blaugrana 06.07.2018 11:05
      Highlight Highlight Es ist wohl davon auszugehen dass Rakitic auch ohne den SFV ein Weltklasse - Fussballer geworden wäre. Der FC Basel wird daran einen weitaus gewichtigeren Anteil gehabt haben als irgend einer vom Fussballverband. Haben halt gepennt damals - oder waren schlicht zu arrogant um sich um die Talente auch wirklich zu kümmern.
    • FrancoL 06.07.2018 11:10
      Highlight Highlight Herrlich; Und was bezahlt die Schweiz den ausländischen Vereinen die den grösseren Teil der Nati-Spieler weiterbilden? Denen die Möglichkeit geben neben besseren Spielern, die es eben in der Schweiz nachweislich nicht gibt, zu wachsen?
  • rundumeli 06.07.2018 09:44
    Highlight Highlight und also ein blick übern zaun ... zum grössten ch-online-portal ... nur ein drittel schnaps ;-) ... darf watson stolz sein auf seine user
    Benutzer Bild
  • Qui-Gon 06.07.2018 09:44
    Highlight Highlight Schnapsidee ist noch höflich ausgedrückt. Aber ist es finanziell eigentlich geregelt? Wird für einen Ausgebildeten, der dann für einen anderen Verband spielt, eine Entschädigung gezahlt (vom Spieler oder vom anderen Verband ist ja egal)? Wenn nicht, sollte man das einführen. Dann ist dem Argument des späten Verbandwechsels nämlich genüge getan. Was darüber hinaus geht, ist eine unverschämte Einmischung in Privates.
  • Hans Jürg 06.07.2018 09:43
    Highlight Highlight Gut ist Miesch nicht auch noch im Tennis-Verband.
    Denn sonst würde er bestimmt dagegen sein, dass Roger Federer für die Schweiz z.B. an den olympischen Spielen antritt. Er ist Doppelbürger (Schweiz/Südafrika).
    Und seine Kinder? Die hätten noch grössere Probleme (Schweiz/Südafrika/Tchechische Republik).

    Würde mich nicht wundern, wenn auch Miesch Vorfahren mit Migrationshintergrund hätte.
    • dding (@ sahra) 07.07.2018 01:20
      Highlight Highlight Vielleicht hatten ja schon die Neandertaler migrationshintergrund?
  • Legume 06.07.2018 09:42
    Highlight Highlight zeit mein 2. pass abzuholen. die spinnen doch die schweizer
  • anonymer analphabet 06.07.2018 09:33
    Highlight Highlight Wie war das lieber Fussballverband mit Politik und Sport trennen..? Es war ja klar, dass diese Thematik nach der Doppeladler Aktion und dem fehlenden Feuer gegen die Schweden wieder auftaucht. Der Staff ist auch mitverantwortlich, dass das Feuer entfacht wird, aber nicht nach der WM Herr Miescher..
  • Fly Baby 06.07.2018 09:31
    Highlight Highlight Alle Schweizer die an der ETH oder Uni studieren sollen gefääligst nie für eine ausländische Firma arbeiten, gestehe dennn im Ausland. Gopf ä dammi nomol!!!
    • Blaugrana 06.07.2018 11:08
      Highlight Highlight Was auch immer Du geraucht hast, nächstes mal vielleicht bitzli mehr investieren für bessere Qualität...
  • Herbert Anneler 06.07.2018 09:26
    Highlight Highlight SVP-Ideologie vor sportlichem Erfolg? Politik hat im Sport nun wirklich nichts zu suchen. Und ab wann ist man nicht mehr Doppelbürger? Viele Jungs und immer mehr auch Girls haben ein grosses Vorbild in der Nati und spielen wie verrückt Fussball - Schule für soziale Beziehungen, körperliche Betätigung, lernen, mit Niederlagen umzugehen - Schule fürs Leben. Ohne Doppelbürger in der Nati wäre im Moment die Luft raus - wenn das Vorbild fehlt, fehlt die Motivation. Was für Schrumpfköpfe im Fussballverband - sollen die doch gleich die SVP-Bundeshausfraktion als neue Nati selektionieren. Viel Erfolg!
  • Fanta20 06.07.2018 09:26
    Highlight Highlight Der Titel des Artikels ist irreführend.

    Dass man beim SFV kein Interesse daran hat, in Talente zu investieren, die dann möglicherweise abwandern und für ein anderes Land spielen, ist begreiflich. Letztlich muss wohl dieses Risiko akzeptiert werden.
    Man sollte im Gegenzug auch nicht vergessen, dass bspw. die Staaten um Ex-Jugoslawien einen Brain-Drain bewältigen müssen, der weit über den Fussball hinausgeht und wirtschaftlich viel gravierender ist. Da sollten wir uns über die paar wenigen "verlorenen" Talente nicht zu fest ärgern.
    • FrancoL 06.07.2018 11:05
      Highlight Highlight Man sollte vor allem nicht vergessen, dass sie Menschen mit ausländischen Wurzeln auch der Schweiz einen Vorteil bringen. Wer kennt nicht die Geschichte des Schweizer Tennis? da haben auch Spieler und Spielerinnen mit ausländischen Wurzeln den Tennissport weitergebracht und somit die Jugend fasziniert und motiviert.
    • InfinityLoop 06.07.2018 11:43
      Highlight Highlight Bravo 👏 eine tolle Zusammenfassung
  • Gubbe 06.07.2018 09:24
    Highlight Highlight Es soll Auslandschweizer geben, die kommen sogar hierher und Schwingen. Unser Nationalsport! Umkehrschluss! Sollten die Auslandschweizer das denn nicht mehr dürfen?
  • lily.mcbean 06.07.2018 09:22
    Highlight Highlight Na dann müssen wir auch ein 2 bis 3 Klassen System einführen. Nur noch die "echten" schweizer dürfen die Schweiz in Sportarten, Politik, Wirtschaft usw. vertreten. Papierlischweizer und Augenthaltsbewilligte dürfen nur noch 3te Klasse reisen und müssen jederzeit einem "echten"Schweizer platz machen damit der als erster bedient wird. Dazu dürfen schweizer 2ter und 3ter Klasse keine Chefpositionen in schweizer Unternehmen ausüben sondern nur als schlechtbezahlte Arbeiter....*ironie off*
    Also so ein Mist rauslassen und das alles nur weil sie von rassistischen Fans pausenlos ausgepfiffen wurden!
  • mrgoku 06.07.2018 09:16
    Highlight Highlight Armselig!!! Nach den Gruppenspielen hiess es noch "WIR SIND ALLES SCHWEIZER" und jetzt sowas???

    Ich weiss gar nicht ob ich einfach auslachen soll oder weinen...

    • plop 06.07.2018 10:45
      Highlight Highlight Weinen.
      Und schauen, dass dieses Gift sich nicht weiter ausbreitet.
    • FrancoL 06.07.2018 11:02
      Highlight Highlight Ja da hatten alle nur einen Pass und plötzlich haben die in Russland wieder den zweiten Pass gefunden.
  • AdiB 06.07.2018 09:07
    Highlight Highlight boahh soviel ahnungslosigkeit. sogar beim sfv. für die, die es nicht wussten, einmal ein offizielles spiel (freundschaftsspiele ausgeschlossen) in einem natitrikot und man kann die mannschaft nicht mehr wechseln. rakitic und petric haben sich für kroatien entschieden weil kroatien früh genug nachfragte und auch dann liessen sie sich zeit und warteten auf die schweiz. doch es kam nichts von der schweiz, erst als sie für kroatien aufliefen.
    rakitic war zur der zeit nicht wie heute, man hat ihm ja nach dem er den fcb verliess nachgesagt, das sei sein karriereende. jetzt weint man ihm hinterher.
    • Madmessie 06.07.2018 09:29
      Highlight Highlight Was hat das mit dem zu tun was im Artikel angesprochen wird? Hast du den Artikel überhaupt gelesen? Es geht darum, dass nicht Spieler vom SFV für nichts ausgebildet werden.
    • AdiB 06.07.2018 10:14
      Highlight Highlight @madmessie, es hat eben sehr wohl etwas mit dem artikel zu tun. der artikel und die aussage des sfv vermittelt das gefühl dass man die nati einfach so wechseln kann. was eben nicht so ist und dass sich spieler selber melden müssten, was auch nicht so ist. natiteams fragen nach und rekrutieren, deshalb liegt es am sfv vorherzuschauen und zu beurteilen wer künftig für die nati spielt. ein pass ist keine sicherheit einen spieler als reserve zu behalten. es gibts staaten die jenem die staatsbürgerschaft schenken und da dieser nie ein offizielles spiel für eine andere nati spielte darf er wechseln.
    • Blaugrana 06.07.2018 11:12
      Highlight Highlight AdiB hat das schon richtig verstanden. Wenn die SFV - Pfeifen ihre Talente nicht pflegen und rumpennen, sollen sie nachher auch nicht rumheulen wenn die für ihre zweite Heimat auflaufen. Ausserdem gehe ich mal stark davon aus dass die Klubs einen weitaus grösseren Anteil an der Ausbildung von Petric und Rakitic hatten als der SFV.
  • Duscholux 06.07.2018 08:43
    Highlight Highlight Es ist eine Schnapsidee, aber die meisten Kommentierer scheinen gar nicht zu wissen um was es geht.

    Es geht darum dass nicht in CH ausgebildete Spieler plötzlich nach der U21 für die Nati in Albanien/Kroatien etc. spielen. Es geht nicht um einen Xhaka der den Doppeladler macht.

    Trotzdem eine Schnapsidee.
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 09:14
      Highlight Highlight Duscholux

      Äh Pardon.
      Es geht darum, dass IN der CH Ausgebildete, nicht nach der Ausbildung für ein anderes Nationalteam spielen.
    • AdiB 06.07.2018 09:15
      Highlight Highlight aber was will die schweiz. jeden ein quali spiel spielen lassen in der ersten mannschaft, so wie die holländer es mit den doppelbürgern machen, und dann nie mehr aufbieten. das macht dann die runde und keiner will am schluss für dieses team spielen ausser die....naja wo liegt holland im fussball jetzt? ein nati-kader ist begrenzt, du kannst keine 100 spieler haben.
      eine wm/em ist auch für viele ein sprungbrett. jeder schaut zu, dass er teilnehmen kann und wenn die schweiz einen nicht aufbietet, aber dieser mit einer anderen nati teilnehmen kann, dann ist klar was er macht.
    • Duscholux 06.07.2018 10:08
      Highlight Highlight dding

      Sag ich doch!
  • barbablabla 06.07.2018 08:40
    Highlight Highlight Selten so ein Seich gehört.
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 09:15
      Highlight Highlight Da seien sie aber froh.
  • rodolofo 06.07.2018 08:23
    Highlight Highlight Kleine Geste, grosse Wirkung...
    Haben die einen Vogel?
  • Frauen Unihockey WM 7.-15.12.2019 Neuenburg 06.07.2018 08:21
    Highlight Highlight Wieviele Spieler der aktuellen Nati sind Doppelbürger und spielen trotzdem für die Schweiz? Demgegenüber: Wieviele in der CH ausgebildete Spieler nehmen sonst noch an der WM Teil? Sind das Relationen, die Handlungsbedarf anzeigen?
  • kupus@kombajn 06.07.2018 08:03
    Highlight Highlight Ach ja: es gibt übrigens nicht nur eingebürgerte Doppelbürger. Akanji z.B. ist Doppelbürger, weil seine Mutter Schweizerin ist --> nicht mehr spielberechtigt.

    Oder Zukunftshoffnung Kevin Rüegg: Papa Schweizer, Sohn Doppelbürger --> nicht mehr spielberechtigt.
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 08:17
      Highlight Highlight @Watson
      Wie oft muss ich mich den hier noch wiederholen?

      Die Leute verstehen einfach nicht um was es geht.

      Könnten Sie nicht im Artikel eine Einleitung machen in der erklärt wird, dass es nicht darum geht, irgendjemand auszuschliessen, sondern darum, die Spieler zum Verzicht der Doppelbürgerschaft zu bewegen?
    • Oh Dae-su 06.07.2018 08:35
      Highlight Highlight @dding

      Und wie viele Spieler hat das in den letzten 15 Jahren betroffen? Mir fallen genau 3 ein, Petric, Rakitic und Taulant Xhaka. Wobei Xhaka wohl sowieso nicht für die Nati aufgeboten werden würde.
      Wegen 3 Spielern kommt man jetzt mit so etwas? Zudem ist der Zeitpunkt sicher nicht zufällig und hat garantiert etwas damit zu tun, was an der WM passiert ist.
    • kupus@kombajn 06.07.2018 08:56
      Highlight Highlight @dding: "Und ob junge Doppelbürger in Zukunft gar nicht mehr vom SFV ausgebildet werden sollen."

      «dass die Türen zu den Förderprogrammen nur für diejenigen offen sind, die auf eine Doppelnationalität verzichten.»

      Wo ist denn bitte der Unterschied zwischen "Doppelbürger dürfen nicht" und "jene, welche auf die Doppelbürgschaft verzichten, dürfen"?

      Akanji, Rüegg, verzichtet auf die Staatsbürgerschaft der Heimatländer eurer Väter/Mütter, sonst spielt ihr nicht. Nennt man auch Erpressung!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thrall 06.07.2018 08:02
    Highlight Highlight Wow, was für eine erbärmliche Idee. Eigentlich geht es doch nur um 2 Personen, die leider die notwendige Reife und Cleverness nicht an den Tag legen, die man für ihr sportliches Talent und ihre Rolle im Team eigentlich gerne sehen würde. Stattdessen straft man alle anderen, die sich mit vollem Herzen ihrer Aufgabe in unserer Nati hingeben würden, auch in Zukunft. Dies gefährdet man nun wegen zwei Pappnasen, deren Ego immer etwas neben der Spur fährt. Hier hätten Trainer und Verband andere Möglichkeiten zu handeln, stattdessen kommt man nun mit der grossen Keule. Sehr kurzsichtig und unnötig.
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 08:19
      Highlight Highlight Es geht hier nicht um die Doppeladler Thematik.

      Es geht um das abwerben von in der CH ausgebildeten Spielern.
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 08:45
      Highlight Highlight Nosgar
      Ich weiss, dass professionelle Abwerber in de Schweiz unterwegs sind, die Listen mit hunderten von zT noch sehr jungen Spieler führen.

      Deren Eltern werden richtiggehend Beaebeitet.

      Watson sollte hierüber mal einen Anschlussartikel machen.
    • panaap 06.07.2018 08:56
      Highlight Highlight @dding
      15 Jähriger Bub gib Pass ab dann darf du spielen....

      Oops mit 16 Knie kaputt und Karriere vorbei..

      And the Passport is gone...

      Capisce?
      Oder andes gefragt, wollen sie für Fussball strengere Voraussetzungen als für den Bundesrat?
    Weitere Antworten anzeigen
  • I.R.GOOD 06.07.2018 07:58
    Highlight Highlight Etwa so wie wenn Firmen plötzlich keine Mitarbeiter mehr ausbilden würden. Die könnten zu anderen Firmen wechseln und dann hat Firma 1 sie ausgebildet.

    CFO fragt den CEO: „Was passiert, wenn wir in die Entwicklung unserer Mitarbeitenden investieren und dann verlassen sie unsere Unternehmung?“

    CEO: „Was passiert, wenn wir nicht investieren und sie bleiben?“


    SCHNAPPSIDEE!
  • kupus@kombajn 06.07.2018 07:56
    Highlight Highlight Abgesehen davon, dass zumindest ein offizieller Ausschluss von Doppelbürgern verfassungswidrig und deshalb aus rechtlichen Gründen gar nicht durchsetzbar ist, zeigt nur schon die Idee ein grundlegendes Problem hierzulande auf. Schweizer ist in den Augen vieler eben nicht gleich Schweizer. Leidtragende wären jene Doppelbürger, welche wirklich mit dem Herzen bei der Sache sind.

    Dann würde mich noch interessieren, welchen Anteil der Verband an der so oft zitierten Ausbildung hat. Ich habe mir sagen lassen, dass es, wenn überhaupt, max. 10% sind. In erster Linie bildet der Club die Spieler aus.
    • sowhat 06.07.2018 09:46
      Highlight Highlight @CasRas, ich würde die gerne 10 Herzchen geben, wenn ich könnte.
    • kupus@kombajn 06.07.2018 09:49
      Highlight Highlight @CasRas: Danke, aber ich kenne den Zweck der Verfassung.

      In meinem Beitrag fehlt etwas, was ich wohl nur in meinem Kopf geschrieben habe. Zwischen "verfassungswidrig" und "deshalb" fehlt: "ein Verstoss gegen die Rassismus-Strafnorm".

      Ich liege aber trotzdem falsch, weil einerseits die doppelte Staatsbürgerschaft nichts mit Rasse, Ethnie oder Religion zu tun hat und anderseits Förderprogramme des SFV nicht für die Allgemeinheit bestimmt sind.
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 11:09
      Highlight Highlight Kupus

      Ou schade.
      Jetzt müsste der vom Rassimus ja noch kommen.

      Inflationär aber was solls

      Darf wohl heutzutage in keiner Diskussion fehlen.

      Schon rein aus Denkfaulheit un Bequemlichkeit
    Weitere Antworten anzeigen
  • plop 06.07.2018 07:52
    Highlight Highlight ...Schnapsidee. Hoffe Miescher liest auch hier die Kommentare vom Volk zu seiner Idee und nicht nur auf 20min.ch - dort wird die Sache nämlich gutgeheissen.
    : (
    • Eric Lang 06.07.2018 08:29
      Highlight Highlight Ach, hier ist das Volk?
      Na ja...
    • Gigle 06.07.2018 08:42
      Highlight Highlight Textverständnis, Herr Lang. Das Wörtchen ‚auch‘ in plops Kommentar ist wichtig.
  • Eugen65 06.07.2018 07:49
    Highlight Highlight Es geht ja darum, dass wir nicht Spieler in den U Nationalmannschaften ausbilden und spielen lassen, die nachher, wenn sie erwachsen sind, sich für eine andere Nation entscheiden. Da finde ich schon, dass es legitim ist, dass man verlangt, dass man von diesen Spielern verlangt, dass sie im erwachsenen Alter dann auch für die Schweiz spielen.
    • Yekinison 06.07.2018 09:01
      Highlight Highlight ...und dazu noch die 2. Staatsbürgerschaft abgeben müssen? Gahts no?
    • Qui-Gon 06.07.2018 09:54
      Highlight Highlight Es gibt doch so eine Regelung. Nur bei der ersten Mannschaft, oder schon ab Uxy?
  • FrancoL 06.07.2018 07:45
    Highlight Highlight Meine Güte ist das eine Schnapsidee hoch zwei!
    Der Pass eines fremden Landes spielt doch keine Rolle, es ist und bleibt das Herz, das eine Rolle spielt.

    Ich kenne eingebürgerte Italiener und Spanier in der 3. Generation, NUR mit Schweizer Pass ausgerüstet, sprechen kaum ein Wort italienisch/spanisch und doch sind sie im Herz mehr Italiener/Spanier als Schweizer.

    Echt eine Schnapsidee zu meinen dass der Pass das Herz bestimmt, ich würde überspitzt sagen dass wer eine solche Idee hat, prüfen müsste ob er seinem Posten intellektuell überhaupt gewachsen ist.
  • swally 06.07.2018 07:45
    Highlight Highlight Ein Rakitic hätte ich gerne neben Xhaka gesehen
  • Hans Dampf 06.07.2018 07:26
    Highlight Highlight SCHNAPSIDEE!!
  • dding (@ sahra) 06.07.2018 07:17
    Highlight Highlight Ich glaube es haben hier nicht alle verstanden um was es geht.

    Eine Doppelbürgerschaft ist immer freiwillig.

    Die Idee ist nicht etwa, dass niemand mit doppelter Bürgerschaft ausgebildet werden soll.

    Sondern dass der Nachwuchsspieler auf diese verzichtet.
    • rodolofo 06.07.2018 07:45
      Highlight Highlight Nach dem Gut-Eidgenössischen Prinzip "Wer zahlt, befielt!", was?
      Ist es denn so schlimm, wenn ein Raketic heute für Kroatien Tore schiesst?
      Dafür haben wir mit Petkovic einen sehr guten Trainer bekommen!
      Der wurde ja auch nicht "bei uns" ausgebildet.
      (Ich habe ihn jedenfalls nicht ausgebildet.)
  • Hoopsie 06.07.2018 07:16
    Highlight Highlight ... aber ins Militär sollen die Doppelbürger dann schon, oder was? Sich erschiessen lassen für die Schweiz ist in Ordnung, Tore schiessen nicht ...

    Ach ist diese Debatte verlogen und heuchlerisch.

    Und ja, welche vom SFV ausgebildeten Spieler sind denn in den letzten 5 Jahren für ein anderes Land gegen die Schweiz eingelaufen, die auch in der Schweizer Nationalmannschaft hätten spielen können? Keine!
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 07:36
      Highlight Highlight Sportfan
      Ich gehen auch ins Militär. Erschiessen lassen musste ich mich deshalb nicht.
      Ziemlich Martialisch, ihre Argumentation.

      Ich denke, einen Racitic hätten wir doch gerne im Team.
      Oder?
      (Taulan Xhaka überigens auch)
    • Eric Lang 06.07.2018 08:32
      Highlight Highlight Wusste nicht, dass man ins Schweizer Militär muss, wenn man den CH Pass nicht hat.
    • Hoopsie 06.07.2018 08:47
      Highlight Highlight @dding: Rakitic entschied sich vor 11 Jahren! Taulant hätte nie ernsthaft im Schweizer WM Team spielen können - zu schwach! Also eine völlige 0 Debatte!

      @ Eric Lang: welchen Teil von Doppelbürger haben Sie nicht verstanden?
  • Watson - die Weltwoche der SP 06.07.2018 07:15
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Nurake 06.07.2018 07:54
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Techtumbler 06.07.2018 08:05
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Influenzer 06.07.2018 07:09
    Highlight Highlight Herr Miescher, als Papi von drei Doppelbürgerinnen sage ich Ihnen, dass Ihre Idee diskriminierend und verfassungswidrig ist. Es gibt keine Schweizer zweiter Klasse, egal ob eingebürgert, vom Mars gelandet oder was auch immer. Ein solches Eigentor zum Schluss der WM ist einfach nur peinlich.
    • Willy Tanner 06.07.2018 07:36
      Highlight Highlight Was diskriminiert die idee denn? Die schweizer die nur eine nationalität haben??
    • Watson - die Weltwoche der SP 06.07.2018 07:39
      Highlight Highlight Verfassungswidrig^^? Bitte genauer ausführen
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 07:40
      Highlight Highlight Miescher will keine Schweizer zweiter Klasse.
      Er will nur dass die vom SFV für viel Geld ausgebildeten Spieler, anscheinend auch für den SFV spielen.

      Eigentlich nachvollziehbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Watson - die Weltwoche der SP 06.07.2018 07:09
    Highlight Highlight Super Idee. Es braucht eine Nationalmanschaft mit der man sich identifizieren kann. Bei der aktuellen ist das nicht möglich. Oder man macht es wie Deutschland und nennt die Nationalmanschaft "die Manschaft", wäre irgendwie zutreffender.
    • rodolofo 06.07.2018 07:49
      Highlight Highlight Dann nehmen wir für die nächste WM-Quali am besten 11 stämmige Schwinger.
      Die könnten dann die anrennenden Schweden umhauen.
    • Fräulein P 06.07.2018 07:52
      Highlight Highlight Identifikation ist etwas persönlich. Ich beispielsweise kann mich ganz gut mit der Nati und ihrer Multikulturalität identifizieren. Und nein, ich bin micht Doppelbürger, sondern ganz einfach Kind von zwei schweizer Eltern. Aber meine Kinder werden es einmal sein und ich wünsche mir, dass sie stolz darauf sein können. Wir sollten doch stolz sein können, auf die Multikulturalität in imserem Land.
    • überflüssig 06.07.2018 08:45
      Highlight Highlight wenn du dich nicht mit der Nationalmanschaft identifizieren kannst, ist das deine Sache. Aber du repräsentierst nicht die Mehrheit der Schweizer. Nun wäre zu überlegen, was denn nun ein richtiger Schweizer ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dding (@ sahra) 06.07.2018 07:06
    Highlight Highlight Das Problem des SFV ist, dass andere Nationen aktiv versuchen, die jungen Spieler zum Teil mit grossem Aufwand und dem Versprechen von Geld auf ihre Seite zu ziehen.

    Meistens sind es nicht die Spieler selbst, die frei entscheiden können.

    Es sind deren Familien, die unter Druck stehen oder denen Geld angeboten wurde.
    • FrancoL 06.07.2018 07:54
      Highlight Highlight Die Spieler die sich für die Schweiz entschieden haben haben sich für diese Schweizer Anti entschieden.
      Und es ist auch sehr dümmlich zu meinen, dass wenn diese Spieler NUR den Schweizer Pass hätten im Herzen MEHR Schweizer wären und ihre Wurzel negieren würden!
      Die Wurzeln sind nun mal ein Teil des Menschen den man nicht mit einem Pass wegradieren kann, ausser die Person sei ein Hanswurst.
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 08:31
      Highlight Highlight Franco
      Das sie hier alles krampfhaft auf eine pathetisch politische Ebene bringen wollen, zeigt nicht nur, dass sie nicht verstanden haben um was es hier geht.
      Es sagt auch viel über sie als Mensch aus.

      Sind sie eigentlich immer im Krieg ?
    • FrancoL 06.07.2018 10:38
      Highlight Highlight @dding: Wir sind alle froh, dass Du es begriffen hast um was es geht. Das bringt unsere Schweiz sicherlich weiter.
      Den vielen Blitzen zu entnehmen scheinen es viele wie ich nicht begriffen zu haben und sind Dir für Deine Erläuterungen sehr dankbar . . . halt welche Erläuterungen genau? . . . . ach ist ja gleich Hauptsache dding weiss worum es geht.
  • Tenno 06.07.2018 07:04
    Highlight Highlight Sehe eigentlich nur eine Lösung. Mit 18 entschieden für welches Land gespielt werden möchte.
    Falls man sich für das andere Land entscheidet, zählt man gegen das Ausländerkontingent eines Vereins sofern es ein 3. Staaten Land ist.
  • c_meier 06.07.2018 07:03
    Highlight Highlight Bierhoff und Miescher würden ihre Ansichten besser zuerst intern mal ausdiskutieren statt solche Statements jetzt rauszuhauen. da könnte der eine oder andere sich fragen wieso für die schweiz spielen wenn die verbandsspitze solche Gedanken wälzt....
    dass es unschön ist, dass Spieler nach der Ausbildung die Nation wechseln ist unbestritten. Dafür sollte es griffige Verträge geben wie kürzlich im Tennis bei Masarova. aber keine solchen Sätze in ein Mikrofon. Erinnert fast an die Jassrunde in Portugal ;)
  • Bienchen 06.07.2018 07:03
    Highlight Highlight Wow! Autsch!
    Vielen Dank Alex Miescher, Sie haben gerade jedem Second@ in der Schweiz sprichwörtlich ein Messer ins Herz gerammt.

    Es gibt keinen Zusammenhang zwischen dem verpassten Viertelfinal und den Doppelbürgern im Team. Oder hat die Schweiz damals ohne Doppelbürger überhaupt regelmässig ein Achtelfinal erreicht?

    Unfassbar.
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 07:30
      Highlight Highlight Bienchen

      Sie haben nicht verstanden um was es geht.

      Natürlich gibt es keinen Zusammenhang
      zwischen dem verpassten Viertelfinal und den Doppelbürgern im Team.

      Hat aber auch Miescher nicht behauptet.

      Der SFV möchte, dass die von ihm ausgebildeten Talente, anschliessend auch für die CH spielen.

      Und nicht, wie zB. Racitic, für andere Nationen.
    • Bienchen 06.07.2018 08:20
      Highlight Highlight @dding
      Vielen Dank, dass Sie mir erklären, was ich verstanden habe und was nicht.

      Weil sich Rakitic 2007 für das Kroatische Team entschieden hat, soll im Fussball ab 2018 gegen alle Doppelbürger (das betrifft übrigens auch Kinder aus Mischehen) diskriminiert werden.

      Wegen ein paar Einzelfällen gleich allen Doppelbürgern Treulosigkeit und Nutzniessertum zu unterstellen ist nationalistischer Populismus.

      Der SFV geht bei der Ausbildung von Secondos ein winziges Risiko ein und ganz selten zahlt es sich nicht aus. Die Zahlen sprechen für sich.

    • dding (@ sahra) 06.07.2018 08:55
      Highlight Highlight Binchen
      Das sie nicht verstanden haben um was es geht leite ich ausschliesslich aus ihren Aussagen ab.

      Fact ist, der SFV will nicht Doppelbürger ausschliessen. Er will nur, dass diese auf ihre zweite Nationalität (auf dem Papier) verzichten.

      Das Problem mit dem abwerben von hier ausgebildeten Spieler, hat leider, seit der qualitativen Steigern der Ausbildung, stark zugenommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • namib 06.07.2018 06:40
    Highlight Highlight An der WM kam ein einziger Spieler zum Einsatz, der in der Super League einen Vertrag hat. Alle anderen sind Söldner, geniessen also eine Weiterbildung in den Top-Ligen im Ausland. Da frage ich mich, ob Abschottung richtig ist...Und, Herr Miescher, haben Sie sich schon einmal überlegt, wer einen grossen Teil unserer Ärzte und Krankenschwestern ausgebildet hat?
    Willkommen im 21. Jahrhundert!
    • Techtumbler 06.07.2018 08:12
      Highlight Highlight Vielen Dank!
  • NumeIch 06.07.2018 06:38
    Highlight Highlight Sperre für Doppelbürger. Die spinnen beim SFV. Giessen Ôl ins Feuer und liefern dem Fremdenhass Munition.
    An der ganzen unsinnigen Doppeladler Diskussion sieht man wie gut es uns in der Schweiz geht - First World Problem.
    Der Schweizer ist wohl erst richtig glücklich wenn er was zu motzen hat.
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 07:42
      Highlight Highlight Numelch

      Sie haben es nicht verstanden.

      Niemand will eine Sperre für Doppelbürger!
    • Yannick Hürlimann 06.07.2018 10:15
      Highlight Highlight Zitat aus dem Artikel: "Und ob junge Doppelbürger in Zukunft gar nicht mehr vom SFV ausgebildet werden sollen.", dann sollen sie noch auf die Doppelbürgerschaft verzichten. Also ein klarer Zwang, sonst wird man nicht mehr ausgebildet, kommt somit einer Sperre gleich. DDing sie können es auslegen, wie sie es wollen, aber ihre Aussage ist falsch
  • Troxi 06.07.2018 06:34
    Highlight Highlight Da besteht im Allgemeinen Handlungsbedarf zu diesem Thema. Zum einen zwei Pässe braucht niemand, das gehört sowieso abgeschafft. Damit würde man auch gleich die Rosinenpickerei der Vorteile der Pässe beenden (Hier wird Pass a vorgelegt und da Pass b). Der nächste Punkt ist das verhindern des Missbrauchs der Ausbildung, welches auf die Doppelbürgerschaft zurück zu führen ist. Hierfür hat die Fifa etwas vorgesorgt und zwar ist den Spielern verboten das Nationalteam zu wechseln.
  • Redback 06.07.2018 06:34
    Highlight Highlight Hupets dem? Das geht doch nicht. Schnaps Idee. Fertig. Da wurde wohl einer zu heiss gebadet.
  • dan2016 06.07.2018 06:31
    Highlight Highlight Nun, bei den U.... Teams sind vermutlich 60-70% Doppelbürger.... Miescher will vermutlich weniger reisen.
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 07:11
      Highlight Highlight @dan

      Dies würde sich bei seinem Vorschlag ja gerade ändern.

      Die Doppelbürgerschaft ist immer freiwillig.

      Die Idee dahinter ist, dass der Jungspieler auf seine zweite Staatsbürgerschaft verzichtet.
    • Techtumbler 06.07.2018 08:15
      Highlight Highlight Ja richtig. Zwingt die Jungen dazu Ihre Doppelbürgerschaft aufzugeben. Da würde ich gleich aus der Nati austreten, sollen Sie doch schauen wo Sie ohne die Talente bleiben.
    • dan2016 06.07.2018 08:49
      Highlight Highlight @dding. Und möchtest Du die vierzehnjährigen Jungtalente, vielleicht 500-1000 zwingen, zwischen Doppelbürgerschaft und einer potenziellen Karriere im Nationalteam zu entscheiden? Da offenbar auch die im Fussballverband ernsthaft so denken, verüble ich dies Dir nicht. Aber es macht Sinn, zumindest ausserhalb des Fussballverbandes, ein wenig zu denken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • A B Ce min Name chasch nöd gse 06.07.2018 06:23
    Highlight Highlight Heer Miescher spricht ein bekanntes Problem an. Sein Lösungsansatz ist aber sehr realitätsfremd!
    Meiner Meinung müsste man sich mit spätestens der U21 fix für eine Nation entscheiden (naürlich nur auf den Sport bezogen). Damit wäre allen geholfen.
    • FrancoL 06.07.2018 07:59
      Highlight Highlight Das löst nicht das Problem des Herzens und der Wurzel. Darum ist die Idee, es über ein Stück Papier zu lösen, mehr als eine Schnapsidee, es ist das gestrige Versagen eines Funktionärs so in Richtung eines Eigengoals.
    • Techtumbler 06.07.2018 08:55
      Highlight Highlight Jetzt ist es ja bei der Nati auch so. Wird ein Doppelbürger nun von der Nati ausgeschlossen darf er nicht bei der anderen Nation starten, da er sich schon entschieden hat. oder ?
  • Selbst-Verantwortin 06.07.2018 05:33
    Highlight Highlight Nur wegen zwei Einfältigen, die der Verband nicht in den Griff bekommt, müssen nicht alle bestraft werden. 🤦‍♀️🤦‍♂️
    Die zwei strafen genügt.

    Und: „Die Spieler waren eher überrascht, was die Geste auslöste.“ Das brauchte 1 Sekunde nachdenken...
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 07:47
      Highlight Highlight Redley

      Es hat wirklich nichts mit dem Doppeladler zu tun.

      Das hier ausgebildete Spieler, von ausländischen Verbänden, regelrecht abgeworben werden, ist ein altes, ärgerliches Problem des SFV.
    • FrancoL 06.07.2018 08:02
      Highlight Highlight Ändert nichts an der Tatsache, dass es nicht die Doppeladler-Geschichte war, sondern eine Herzensangelegenheit und dies wird nicht über Strafen, 1 Passregelung oder dergleichen zu regeln sein. Die Wurzeln sind nun mal wichtig und die können über mehrere Generationen sich auswirken. Nochmals, es ist nicht mit der Passausgabe zu lösen!
    • Selbst-Verantwortin 06.07.2018 09:22
      Highlight Highlight Ich höre ‚Wurzeln‘, ‚Herzensangelegenheit’ und fühle die Nähe zu Nationalisten.

      Wer für eine Nationalmannschaft kicken will, soll sich in ihr zumindest in der Öffentlichkeit eindeutig dazu verhalten. Der Rest ist Privatsache.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leorex 06.07.2018 05:09
    Highlight Highlight Halleluja, da denkt jemand mit.
    So kommen Schweizer Investments in Karieren von jungen Fussballern auch der Schweiz zugute.
    Und unser Fussball wird auch nicht mehr von jungen Helden aus fremden Ländern politisch instrumentalisiert.
    • FrancoL 06.07.2018 08:05
      Highlight Highlight Leider gibt es auch nicht viel zu instrumentalisieren und wenn in den nächsten 10-15 Jahren im Hockey immer mehr Schweizer in der NHL spielen und sich die Doppelbürgerschaft immer mehr verbreitet, wird man auch noch die Nati in der C-Gruppe spielen sehen.
  • Halimasch 06.07.2018 03:49
    Highlight Highlight Unglaublich und sportlich unsinnig! Dieser Kniefall vor den Nationalisten ist eine erbärmliche Darbietung des SFV! Der SFV soll sich auf den Fussball kontentrieren und keine SVP-Politik betreiben!
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 08:35
      Highlight Highlight Es geht hier aber ausschliesslich um Fussball.
  • Badener 06.07.2018 02:15
    Highlight Highlight Hier wird auf dem Rücken einer, zurecht enttäuschten, "Fussballnation" ein sinnloser Diskurs geführt.

    Wenns nicht läuft ist der Albaner, Bosniake, Ghanaer, Kroate, schuld. Wenns läuft lieben wir sie alle.
    Das ist doch schizophren.

    • dding (@ sahra) 06.07.2018 07:54
      Highlight Highlight Sehe jetzt keinen Zusammenhang mit der Idee des SFV?
  • Badener 06.07.2018 01:56
    Highlight Highlight So sehr ich diese Diskussion verstehe, so sehr entgeht mir der Standpunkt des Verbandspräsidenten. Es ist einfach komplett an der Realität vorbeigeschossen.

    Könnte es sein, dass manche Spieler, nachdem sie auf dem Feld für die Schweiz geschwitzt haben, von oben herab nicht die volle Unterstützung gefühlt haben/fühlten?

    Die Zukunft der CH-Nati liegt in afrikanischen Ländern, die Aussagen von Herrn Mischier sind nicht tragbar.
  • a-n-n-a 06.07.2018 01:48
    Highlight Highlight Sorry, aber das wäre ganz eindeutig Rassismus und eine Schande für den SFV. Zudem auch eine Faust ins Gesicht all derer, die als Doppelbürger bereits ein Nati-Trikot anhatten. Einfach lächerlich und einem Land wie der Schweiz nicht würdig!

    PS: Hätte ich neben dem CH noch einen anderen Pass, würde ich den im Leben nie abgeben. Warum auch, wir leben im Jahr 2018.
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 08:00
      Highlight Highlight Sorry, aber dies hat jetzt wirklich überhaupt NICHTS mit Rassimus zu tun.

      Der SFV investiert und hat verständlicherweise ein Interesse, auch etwas dafür zu bekommen.
    • ppcfeebel 06.07.2018 08:29
      Highlight Highlight Liebe/r dding
      Inwiefern investiert der Club aktuell in die Spieler? Oder, einfacher gesagt: Wo sehen die Manuel Akanji häufiger trainieren? Bei dem SFV oder bei seinem Club? Jeder, der ein Verständnis von Fussball hat weiss, dass die Ausbildung mehrheitlich von den Clubs getragen wird, und nur ein Bruchteil vom Verband. 95%, oder alle bis auf Michi Lang, spielen bei einem Club im Ausland. Das dürfen Sie nicht vergessen...
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 09:02
      Highlight Highlight Lieber ppcfeebel

      Die Ausbildung ist nie ganz abgeschlossen, da haben sie Recht.
      Aber meinen sie, Dortmund würde Millionen für einen Auszubildenden bezahlen?

      Die Ausbildung fängt im frühen Kindesalter an.
      Und für die ist der SFV zuständig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • humbi 06.07.2018 01:13
    Highlight Highlight An all diejenigen, die Rakitic als Beispiel nennen: habt ihr den schon mal Fussball spielen gesehen? Ist doch ein Genuss, solch tollen Fussballern zuzuschauen! Jeder talentierte Fussballer soll gefördert werden! Wenn er nicht für eure Nation spielt, erfreut euch, dass sein Talent nicht verloren geht und dass er dort, wo er sich in dieser Phase gerade befand, die richtigen Unterstützer hatte!
    • kupus@kombajn 06.07.2018 08:11
      Highlight Highlight Und wer seine Geschichte kennt, der weiss, wie wahnsinnig schwer er sich mit der Entscheidung tat. Eigentlich war für ihn immer klar, dass er für die CH spielen wird, bis sich der charismatische Slaven Bilic ihm gegenüber setzte.

      Es war kein Entscheid gegen die Schweiz. Er entscheid sich, ein Teil von Bilics Vision zu werden. Glaubt mir: so mancher Mehrgenerationenschweizer hätte sich für Bilic und nicht für Kuhn entschieden.
  • Amisabi 06.07.2018 00:41
    Highlight Highlight Hör mir uf... Schnapsidee? Natürlich. Doppelbürger, Einfachbürger, Erdenbürger was solls. Sollen die doch tschüttelen wo sie wollen. Verstehe das Problem nicht, wegen ein paar Spielern, die sich gegen die Nati entscheiden, so einen strunzdummen Vorschlag zu bringen. Wird im SFV hoffentlich keine Chance haben.
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 08:04
      Highlight Highlight Sie investieren ja auch nicht gerne in ein Projekt, das ihnen, wenn es gelungen ist, jemand frech unter der Nase wegschnappt?
  • Billy the Kid 06.07.2018 00:41
    Highlight Highlight Ich kann mir kaum vorstellen, wie die Spieler solche "Meinungen" aufnehmen. Verdammt, die haben ALLE ihr Herzblut gegeben - nur die Taktik war halt unter aller Sau im letzten Spiel - plus wichtige Spieler fehlten. Was für ein stümperhafter Versuch des SFV von der eigenen Verantwortung abzulenken und die Doppelbürger für alles verantwortlich zu machen. Einfach nur ekelhaft.
  • Butterscotch&hardcandy 06.07.2018 00:38
    Highlight Highlight Also will der Herr gar nicht, dass sich die Schweiz überhaupt qualifiziert? ;-)
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 08:04
      Highlight Highlight Doch, der Herr möchte eben genau dies.
  • einmalquer 06.07.2018 00:34
    Highlight Highlight Dann müsste man auch verlangen, dass wer an einer Schweizer Schule/Uni u.ä.ausgebildet wird, nur noch bei Firmen arbeitet, die Schweizern gehören.

    Kann man davon ausgehen, dass bei der Formulierung dieser SFV-Idee der Schnaps vorher und nicht nachher getrunken wurde?
  • Henri Lapin 06.07.2018 00:30
    Highlight Highlight Und wenn sie verlieren, CH-Passs weg, oder was?
  • Bert der Geologe 06.07.2018 00:27
    Highlight Highlight Schnaps ist Lebenswasser, ist Geist, Spirit, Essenz. Es gibt keinen Grund, ihn mit dieser Furzidee zu beleidigen.
  • Max Dick 06.07.2018 00:21
    Highlight Highlight Ja die Nati hat total versagt und Nein, das hat keinen Zusammenhang damit, dass Xhakas und Berahmis Vorfahren nicht auf dem Rütli dabei waren und Ja es kann nicht sein, dass ein Verband einen Spieler von A bis Z ausbildet und er dann für einen anderen Verband aufläuft und Nein deswegen Doppelbürgerschaften in Frage zu stellen ist ein Witz und misst dem Fussball eine grössere Bedeutung zu als er haben darf.
  • TodosSomosSecondos 06.07.2018 00:13
    Highlight Highlight Es gibt doch eigentlich nur zwei Fälle, wo sich ein Spieler gegen die Schweiz entscheidet:

    1. Weil die Chance auf Titel im Moment im anderen Land schlicht besser ist (so passiert bei DiMatteo, Rakitic, Petric)

    2. Weil sie in der CH-Nati kaum eine Chance hätten (z.B. Taulent Xhaka, Izet Hajrovic, etc.)

    Ärgern tun uns ja höchstens die sehr seltenen ersteren Fälle. Aber Sportler treffen nun mal sportlich motivierte Entscheide.. sonst wären sie keine Profis und bisher hat sich das für keinen von denen gelohnt - vielleicht sieht das in zwei Wochen anders aus aber ich glaube nicht.
    • dan2016 06.07.2018 08:55
      Highlight Highlight zumindest der Fall 1 wird massiv häufiger auftreten nach der Aeusserung der Schnapsmassnahmen der Schnapsnase. jeder Doppelbürger ist ein Idiot, welcher sich, statt in Kroatien zum Star zu werden sich vom Blick und den Eidgenossen hier anpissen lässt. Da müssen gar keine weiteren Massnahmen ergriffen werden. Als Xhaka würde ich jedem Junior empfehlen, sich ja nicht für die Sauertöpfe und Neider hier zu entscheiden.
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 09:40
      Highlight Highlight Dan

      Da könnten Sie sich irren.
      Petric hat mehrfach beteuert, dass er seinen Entscheid für Kroatien aufzulaufen, im Nachhinein bedauerte.
    • Qui-Gon 06.07.2018 10:46
      Highlight Highlight Leider wahr. Der Schuss könnte gewaltig ins Knie gehen.
  • Billy the Kid 06.07.2018 00:10
    Highlight Highlight Kann kaum glauben was ich da lese. Jetzt wird doch tatsächlich noch durch die Hintertüre so ein Bullshit eingeführt, dass der "fehlende Nationalstolz" entscheidend war. Ist der SFV eigentlich von allen Sinnen? Statt mal eine sinnvolle Analyse des Scheiterns zu generieren, wird auf niedrigstem Niveau (zu viel "Weltwoche" gelesen?) gemutmasst und der Schwarze Peter den Doppelbürgern zugeschoben. Immerhin erwägt man noch, dass das ganze eine Schnappsidee sein könnte. Tatsache ist doch: Niemand will den Kopf hinhalten für dieses erbärmliche Achtelfinale!
    • Qui-Gon 06.07.2018 10:47
      Highlight Highlight Ich würde aus der Nati zurücktreten mit einem freundlichen Fuck you very much, SFV.
  • TodosSomosSecondos 06.07.2018 00:01
    Highlight Highlight Sinnvoller wäre wenn überhaupt, dass FIFA und UEFA eine Regelung umsetzen, dass nur für eine Nationalmannschaft spielen darf, wer die Staatsbürgerschaft besitzt und einen zu definierenden Teil der sportlichen Ausbildung im jeweiligen Land durchlaufen hat. Klar, dass kommt nie durch, weil sich die Saudis dann nie mehr qualifizieren würden..
  • pascii 05.07.2018 23:52
    Highlight Highlight Um des Himmels willen! Haben die Schweizer denn keine anderen Probleme?! Bekomme ich als Berner in Züri auch bald eine Strafe wenn ich einen einen "Zirpegigu" nenne oder was?!
    Benutzer Bildabspielen
  • Bochater 05.07.2018 23:45
    Highlight Highlight Falsche Massnahme

    Jungen Doppelbürgern die Ausbildung beim SFV zu verunmöglichen, halte ich in der heutigen Zeit für unpassend.

    Vielmehr sollten die jungen, mit mehreren Pässen ausgestatteten potenziellen Nationalspieler vertraglich gebunden werden, wenn sie die Ausbildung durch den SFV in Anspruch nehmen wollen.
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 08:08
      Highlight Highlight
      Verträge funktionieren nicht. Weil die anderen Verbänden die Spieler aus diesen Freikaufen würden.
    • überflüssig 06.07.2018 08:53
      Highlight Highlight dding: aber es geht ja um die investition? dann wäre ja alles paletti?
    • Qui-Gon 06.07.2018 10:51
      Highlight Highlight @überflüssig: Daran können Sie sehen, dass die Investition nur ein scheinheilig vorgeschobenes Argument ist. In Tat und Wahrheit geht es um den ganzen Nationalstolz-Mist. Wer Schweizer sein will, hat gefälligst seine Wurzeln zu kappen, so die Idee der Hinterwäldler. Früher mussten sie sich ja auch offiziell "assimilieren".
    Weitere Antworten anzeigen
  • HGS 05.07.2018 23:40
    Highlight Highlight Wir hatten schon lange das bange Gefühl, die Funktionäre des Fussballverbandes gehörten nicht zu jenen, die das Pulver erfunden haben - aber so genau wollten wir es denn doch nicht wissen...
  • Balabar 05.07.2018 23:38
    Highlight Highlight Wie die Resonanz sein wird? Sie haben es wohl selber erkannt: Schnapsidee! Doppelbürger werden nicht einfach so verschwinden oder per Dekret aufhören, Fussball zu spielen (als ob der Verband ("wir") die ganze Arbeit allein macht). Man könnte aber durchaus festlegen, dass der Entscheid, für welches Land man spielen will, schon mit 16 Jahren gemacht werden sollte, damit das Buhlen um Talente nicht weiter ausufert.
  • ricardo 05.07.2018 23:38
    Highlight Highlight Wie war das noch? Dumm und dämlich! Mit dieser Aussage hat sich Herr Miescher eigentlich gleich selber ins Abseits katapultiert. Dass es so schlimm um den SFV steht, war wirklich nicht zu erwarten. Doch bekanntlich stinkt ja der Fisch immer zuerst beim Kopf.
    • dan2016 06.07.2018 08:58
      Highlight Highlight aus meiner Sicht ist die Aussage schlichtweg für das künftige Nationalteam eine Katastrophe, sogar wenn der Furz nicht umgesetzt wird. Als Talent würde ich spätestens nach dieser Aussage voll auf den Pass des anderen Landes setzen.
  • Luca Brasi 05.07.2018 23:32
    Highlight Highlight Wieviele Nationalspieler anderer Nationen hat denn die Schweiz konkret ausgebildet? Meist gibt es ja auch Leute, die sich eigentlich für die Schweiz entschieden hätten, aber dann nie für die A-Nationalmannschaft aufgeboten werden und den Durchbruch in eine grosse Liga nicht schaffen und deswegen dann halt für Haiti oder den Kongo spielen. Problematisch ist es allerdings, wenn ein Spieler Förderprogramme des SFV ausnützt und genau weiss, dass er in Zukunft für ein anderes Land spielen will, das ihm das nicht anbietet. Da sollte die Fifa eine Entschädigungsregel einführen.
    • satyros 06.07.2018 00:15
      Highlight Highlight Und wer soll dann entscheiden, ob jemand eh nie von der Nati aufgeboten worden wäre, oder bewusst irgendwelche Förderprogramme ausgenutzt hat? Hier wird aus etwas ein Problem gemacht, das gar nicht existiert. Die Schweiz und der SFV könnten ja auch einfach stolz darauf sein, dass Schweizer auch für andere Nationen spielen und so Werbung für den Schweizer Fussball machen. Rakitic ist wohl einer der besten und erfolgreichsten Schweizer Fussballer aller Zeiten. Statt stolz darauf zu sein (wie die Albaner auf "ihre" Schweizer Natispieler) und das anzuerkennen sind wir griesgrämig und beleidigt.
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 00:50
      Highlight Highlight Spontan kommt mir da Taulant Xhaka, Albanien, Francesco Rodricues, Chile, sowie Racitc und Petric, beide für Kroatien, in den Sinn.

      Von Albanien weiss ich, das diese extra einen Scout in der CH engagiert haben, der junge Talente, die hier ausgebildet werden, aktiv abwirbt.
      Dabei wird auch den Familien der Nachwuchsspieler Geld angeboten.
    • FrancoL 06.07.2018 08:11
      Highlight Highlight Ach meine Güte und wo genau haben die in der Schweiz ausgebildeten Spieler den ihre Quantensprünge gemacht? Beim FCZ oder bei Winterthur? und als ehemaliger Juniorentrainer sage ich Dir das gerade die Jungs mit ausländischen Wurzeln dazu beitragen dass "klein Müller" und "kleinMeier" mitunter Fortschritte machen, weil diese hungrigeren "Ausländer" die Schweizer mitreissen und motivieren.
      @dding; diese jungen albanischen Talente bringen diese jungen Mannschaft zum fliegen, sie tun ihren Dienst, doch um dies zu sehen müsste man eben wissen wie wichtig Motivation für das Weiterkommen ALLER ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 05.07.2018 23:32
    Highlight Highlight lest die WOZ. jetzt und sonst auch. immer.

    https://www.woz.ch/1826/doppeladler/die-nati-zeigte-den-nazis-den-vogel
  • luegeLose 05.07.2018 23:30
    Highlight Highlight Ob die Idee umsetzbar ist ist zu bezweifeln. Das alte Land kann dem Spieler immer noch sehr rinfach die Bürgerschaft geben. Aber die Überlegung hat etwas. Ein Lippenbekenntnis genügt nicht mehr, wir braumehr Pfand. Leistung und Gegenleistung.
    • supremewash 06.07.2018 00:54
      Highlight Highlight 1. Und wenn sie dem " alten Land" eine Absage erteilen und das Trikot mit dem Kreuz tragen, ists vielen auch nicht recht.
      2. Das Geld muss, ohne wenn und aber, zur Ausbildung der besten Nachwuchsspieler mit Schweizerpass verwendet werden. Dies ist die einzig konsequente Haltung, lieber SFV.

  • dding (@ sahra) 05.07.2018 23:22
    Highlight Highlight Sehr gute Idee.
    Es ergibt keinen Sinn, Spieler Auszubildende, die sich dann für eine andere Nation entscheiden, um dann gegen das Land anzutreten, welches Sie ausgebildet hat.
    • FrancoL 06.07.2018 08:13
      Highlight Highlight Ist doch gar nicht das Thema in Sachen SCHWEIZER Spieler in unserer Nati. Pardon in meiner Nati, da Du ja mit der heutigen Nati ja nichts am Hut hast.
  • Zeezoo 05.07.2018 23:21
    Highlight Highlight Mir löschts ab, läck mir, geits no? Was kommt als nächstes? Gesinnungskontrolle? Regelmässige Teilnahme an Buurezmorge? Ein tätowiertes Sünneli, tägliches Singen der Hymne in allen 4 Landessprachen und die totale Assimilation?
    • pamayer 05.07.2018 23:30
      Highlight Highlight ich kann die landeshymne nur auf rätoromanisch, und davon nur die 3. strophe.

      aber schweizer bürger ohne doppel und so.

      konseqenz: ich gebe das halbtax abo ab.
      den echte echte schweizer fahren SUVs.
    • wunschpunsch 05.07.2018 23:45
      Highlight Highlight ja! denn dadurch wird die qualität unseres mittelmässigen fussballs gesteigert.
    • Billy the Kid 06.07.2018 00:25
      Highlight Highlight @Zeezoo
      Du hast völlig Recht! Eine armselige Reaktion, die völlig an der Sache vorbei geht. Hauptsache die Vereinsoberen müssen ihren Grind nicht hinhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • irgendwie so: 05.07.2018 23:20
    Highlight Highlight Das IST eine Schnapsidee, eine "sehr viel Schnaps"-Idee.

    Dass sich die Spieler nicht für die Schweiz entscheiden zeigt, dass sie sich tatsächlich in der CH nicht ganz zu Hause fühlen oder dass sie mit ihrer anderen Heimat ganz verklärte Vorstellungen verbinden.
    Sei es wie es ist, ein: "Wir bilden dich nur aus wenn du auch brav zum braven Schweizerlein mutierst" - wird kaum die Heimatgefühle stärken, im Gegenteil.
    Dann doch lieber statt im Training nur den Ball zu treten mit den Jungs hie und da die Schweiz anschauen gehen. Beziehung schaffen, ein Feuer entfachen. Das brächte viel mehr.
    • TodosSomosSecondos 06.07.2018 00:05
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, wie recht du damit hast. Rakitic und Petric haben sich aus rein sportlichen Überlegungen für Kroatien entschieden... wäre der Entscheid 2 Jahre später gefallen, hätten die ziemlich sicher für die Schweiz gespielt...
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 05:25
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass dies der ausschlaggebende Punkt ist.

      Oft wird von den ausländischen Verbänden recht früh, und z.T. recht aggressiv, Druck auf die Familie der Jungspieler ausgeübt.

      Der SFV operiert viel zurückhaltender und würde auch nie Geld versprechen.
  • qumquatsch 05.07.2018 23:20
    Highlight Highlight Schnapsidee!!!
    Laut dem Artikel vom 1.7. ist jeder 4te (ich z.B Schweiz&Kanada) Doppelbürger. Man stelle sich vor alle diese auszuschliessen.

    Das erinnert mich etwa an diesen Witz:
    CFO: was ist wenn wir in die Weiterbildung von Mitarbeitern investieren und diese uns dann verlassen?
    CEO: Stellen sie sich vor wenn wir nicht in die Weiterbildung investieren und die Mitarbeiter dann bleiben....
    • TodosSomosSecondos 06.07.2018 00:06
      Highlight Highlight Firmen kennen Konkurrenzverbote... just saying
  • 1+1=3! Initiative 05.07.2018 23:16
    Highlight Highlight «dass die Türen zu den Förderprogrammen nur für diejenigen offen sind, die auf eine Doppelnationalität verzichten.»

    In der Tat eine Schnapsidee, Fussball sowie allgemein Mannschaftssportarten sollen doch integrierenden Charakter haben - und nach meiner Erfahrung funktioniert das auch recht gut. Ausgrenzen passt da irgendwie nicht so recht ins Konzept.
  • Walter F. Sobchak 05.07.2018 23:15
    Highlight Highlight Es ist sowas von klar, dass man sich mit zwei Nationen verbunden fühlen kann. Das ist kein Gegeneinander, sondern komplementär!

    Es heisst immer, der Fussball soll nicht politisch sein. Dann erwarte ich dies auch von dem werten Herrn Miescher. Danke.
  • Alex Danuser 05.07.2018 23:15
    Highlight Highlight Gahts no?
    Definitiv eine Schnapsidee, Talentförderung auszusetzen aufgrund einer Doppelbürgerschaft, sowohl für den schweizer Fussball und vor allem für die einzelnen Talente!
    Klar sehe ich das Argument der Finanzierung bzw. wer diese in einem allfälligen späteren Nationenwechsel übernehmen muss, aber dafür gibt es bestimmt Lösungen.
  • Asmodeus 05.07.2018 23:13
    Highlight Highlight Keine Doppelbürger auszubilden ist eine dämliche und rückwärtsgewandte Idee.

    Wenn ein Spieler sich schlussendlich für ein anderes Land entscheidet, dann ist das Pech und der Spieler hat dafür seine Gründe.

    Man sollte lieber darauf achten, dass sich die Spieler welche sich für die Schweiz entscheiden, sich der Verantwortung bewusst sind für ein Land zu spielen.

    Die Nationalmannschaft sollte kein Karriereboost und Eigenwerbemittel für einen Spieler darstellen *hust*Shaqiri*hust* sondern wirklich eine Herzensangelegenheit sein.
  • Pokefan 05.07.2018 23:12
    Highlight Highlight Ich stimm ja für Schnaps.
  • Basswow 05.07.2018 23:12
    Highlight Highlight Das ist zum 😂😂😂
  • RandomStudi 05.07.2018 23:11
    Highlight Highlight Es ist eine Schnappsidee. Wer ist denn in 10 Jahren noch Eidgenoss? Und nur um gefördert zu werden, muss man dann auf einen Teil seiner Kultur verzichten?
    • Halimasch 06.07.2018 05:25
      Highlight Highlight Das wäre eine Diskriminierung von Spielern mit Migrationshintergrund. Abgesehen davon ist die Unterscheidung zwischen Schweizern und Eidgenossen ohnehin unsinnig.
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 05:39
      Highlight Highlight Nein auf keinen Fall!

      Niemand muss auf Kultur verzichten.

      Es geht nur darum, dass der SFV möchte, dass seine für viel Geld ausgebildeten Spieler, nicht so einfach von den anderen Landesverbänden "abgeholt" werden können.
    • Hoopsie 06.07.2018 07:19
      Highlight Highlight @dding: Wenn sie schon 100 mal das Gleiche schreiben, dann sagen Sie uns doch, an welche Spieler sie konkret denken? In den letzten 10 Jahren hat sich kein Spieler gegen die Schweiz entschieden, der auch für die Schweiz hätte spielen können. Hört auf mit dieser heuchlerischen und verlogenen Diskussion.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tartaruga 05.07.2018 23:10
    Highlight Highlight Wäre diese Idee auch aufgekommen, wenn man die WM gewonnen hätte?
    • Pana 05.07.2018 23:41
      Highlight Highlight 2009: Schweiz ist U-17 Weltmeister. Gespielt haben 23 Doppelbürger :)
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 05:41
      Highlight Highlight Ich glaube, das Abwerben der Jungspieler durch die anderen Verbände, ist beim SFV schon länger ein Ärgernis.
    • FrancoL 06.07.2018 07:33
      Highlight Highlight Wieso hatte man diese irre gute Idee nicht schon während der Quali?
      Da man wohl was verpasst.
      Alles wäre bestens gewesen und die Doppeladlergeschichte wäre gar nicht möglich gewesen, weit ab von Russland in den Ferien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dunou 05.07.2018 23:08
    Highlight Highlight «Wenn es dann heisst, es sei eine Schnapsidee, dann ist das okay.»

    Es ist eine Schnapsidee.

    Völlig an der Realität vorbei, denn es gibt immer mehr Doppelbürger.
    • dding (@ sahra) 06.07.2018 05:52
      Highlight Highlight @duno
      Eben genau dies möchte dieser Vorschlag ja verhindern.

      @threales
      Der Vorschlag hat nichts mit dem Doppeladler zu tun. Dies ist ein anderes Problem.

      Man möchte hier verhindern, dass die jungen Talente von den fremden Verbänden "gekauft" werden können.

      Oft wird diesen leider Geld geboten, um bei ihrem Entscheid etwas "nachzuhelfen". 🙄
      Der SFV, der die teure Ausbildung finanzierte, steht dann im Regen.
    • manolo 06.07.2018 07:46
      Highlight Highlight das ist überhaupt keine schnapsidee!
      ich finde das gut und überprüfungswert! es darf ja nicht sein, das ein junger doppelbürger auf kosten des Verbandes sich ausbilden lässt, um dann später sich für seine ursprüngliche Heimat zu spielen. damit nimmt er jungen Schweizer Talenten den platz weg!

    • boromeo 06.07.2018 09:22
      Highlight Highlight Nein, nur Fussballer. Damit die Nationalität dann stimmt und wir uns nicht mehr über Doppeladler aufregen müssen!
    Weitere Antworten anzeigen

Das grosse watson-Tippspiel: Wir haben einen Sieger! (Die Sportredaktion ist es nicht)

Mit der WM endet auch das watson-Tippspiel. Und der Sieger hat sich schon früh abgezeichnet: Es ist EVZ1998.

Bereits nach der Vorrunde lag er oder sie mit 121 Punkten in Führung – und gab diese nie mehr ab. Am Schluss stehen satte 162 Punkte auf dem Konto. Das sind vier Punkte mehr als SilentRebel, der oder die bereits vor dem Halbfinal an zweiter Stelle lag. Auf dem dritten Platz folgt Nr6 mit 154 Punkten. Auch dieser Tippspieler war bereits nach der Vorrunde weit vorne dabei.  

Herzlichen …

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