Anders als viele andere Super-League-Klubs blieb die Offensive des FC Zürich verhältnismässig harmlos. Gegen Zug 94 aus der 2. Liga interregional (fünfthöchste Klasse) erzielte der FCZ nur zwei Tore. Für diese zeichneten Mounir Chouiar und Fernand Gouré verantwortlich.
Trainer Ricardo Moniz gab einigen seiner Stammspieler eine Pause. Im Vergleich zum Spiel in der Conference-League-Qualifikation vom Donnerstag wechselte er auf fünf Positionen. Unter anderem kam Labinot Bajrami zu seinem zweiten Einsatz bei den Profis in dieser Saison. Der 19-jährige Stürmer wurde nach einer Stunde ein- und rund 20 Minuten später wieder ausgewechselt, weil er auf Anweisungen des Cheftrainers Ricardo Moniz mit sehr vulgärer Sprache reagiert hatte, wie der FCZ im Nachgang schriftlich mitteilte. Bajrami stapft in die Katakomben, ohne seinen Trainer eines Blickes zu würdigen.
Auch dem Vater von Bajrami gefiel die Aktion von Moniz, der in dieser Saison nicht zum ersten Mal einen Spieler ein- und wieder auswechselt, ganz und gar nicht. «Während der Spieler das Feld verliess, näherte sich ein Zuschauer von der Haupttribüne der Trainerbank, schrie den Cheftrainer an und warf einen Schirm in seine Richtung. Der Schirm verfehlte Ricardo Moniz nur knapp», teilte der FCZ später mit und erklärte, sich rechtliche Schritte vorzubehalten. Das Spiel musste nach dem Vorfall kurz unterbrochen werden, ehe FCZ-Präsident Ancillo Canepa für Ruhe sorgen konnte.
Zug 94 (2. int.) - FC Zürich 0:2 (0:2).
SR San.
Tore: 21. Chouiar 0:1. 38. Gouré 0:2.
Bemerkungen: 88. Gelb-rote Karte gegen Rodrigues (Zug 94).
Auch der FCSG nahm drei Tage nach dem verrückten Europacup-Qualifikationsspiel in Wroclaw einige Änderungen vor. Acht neue Spieler rückten in die Startformation von Trainer Enrico Maassen. Doch auch so wurden die St.Galler der Favoritenrolle gerecht und bezwangen den AC Malcantone 4:0. Mit Mihailo Stevanovic und Jovan Milosevic trafen zwei der Neulinge, die weiteren Tore erzielten Captain Lukas Görtler und der eingewechselte Willem Geubbels per Penalty.
Malcantone (2. int) - St. Gallen 0:4 (0:3).
SR Turkes.
Tore: 15. Stevanovic 0:1. 35. Görtler 0:2. 36. Milosevic 0:3. 91. Geubbels (Penalty) 0:4.
Die Grasshoppers gaben sich in Regensdorf hingegen gar keine Blösse. Schon nach 30 Minuten stand es gegen den Klub aus der sechsthöchsten Liga der Schweiz dank eines Hattricks von Pascal Schürpf 3:0. Zwischen der 34. und 39. Minute kamen durch Giotto Morandi und zweimal Awer Mabil drei weitere Tore hinzu. Letzterer legte nach der Pause noch einmal nach, bevor sich auch Tim Meyer doppelt in die Torschütze eintrug. Mabil hatte neben seinen drei Toren auch die ersten vier Treffer der Gäste vorbereitet.
Regensdorf (2.) - Grasshoppers 0:9 (0:6).
SR Drmic.
Tore: 7. Schürpf 0:1. 11. Schürpf 0:2. 30. Schürpf 0:3. 34. Morandi 0:4. 35. Mabil 0:5. 39. Mabil 0:6. 59. Mabil 0:7. 65. Meyer 0:8. 72. Meyer 0:9.
Lugano verwandelte beim Promotion-League-Klub Brühl St. Gallen ein 0:1 in ein 7:1. Kacper Przybylko traf dabei dreimal.
Brühl St. Gallen (PL) - Lugano 1:7 (1:4).
SR Wolfensberger.
Tore: 5. Bajrami 1:0. 7. Przybylko 1:1. 11. Przybylko 1:2. 24. Costa Marques 1:3. 29. Mahou 1:4. 49. Przybylko 1:5. 61. El Wafi 1:6. 92. Vladi 1:7.
Im Derby gegen den Signal FC Bernex-Confignon setzte sich Super-League-Klub Servett mit 7:1 durch. Highlight des Spiels war der sehenswerte Treffer von Dereck Kutesa in der 36. Minute zum zwischenzeitlichen 3:0 aus Sicht der Genfer. Der Stürmer platzierte seinen Schuss mit dem Innenrist vom Strafraumrand im Netz des Heim-Teams. In der 56. Minute durfte sich der 2. Liga-Inter-Klub über den Ehrentreffer freuen. Dieser gelang Mikäel Barriviera.
Signal Bernex-Confignon (2. int) - Servette 1:7 (0:4).
SR Cibelli.
Tore: 18. Simbakoli 0:1. 28. Guillemenot (Penalty) 0:2. 36. Kutesa 0:3. 42. Von Moos 0:4. 48. Von Moos 0:5. 55. Barriviera 1:5. 76. Magnin 1:6. 82. Von Moos 1:7.
Lausanne war ebenfalls im Raum Genf im Einsatz. Gegen den Genfer Quartier-Klub Champel feierten die Waadtländer einen 7:0-Auswärtssieg. Nach dem Pausentee kam Lausanne in Torlaune und erzielte fünf Treffer im zweiten Durchgang. Dem Zweitligisten blieb ein Ehrentreffer verwehrt.
Champel GE (2.) - Lausanne-Sport 0:7 (0:2).
SR Kanagasingam.
Tore: 29. Sanches 0:1. 45. Ajdini 0:2. 46. De la Fuente 0:3. 48. Sanches 0:4. 59. Okou 0:5. 74. Oviedo 0:6. 78. Roche 0:7.
Schwyz (3.) - Thun (ChL) 0:6 (0:2)
SR Sanli.
Tor: 7. Tebily 0:1. 11. Meichtry 0:2. 47. Reichmuth 0:3. 63. Tebily 0:4. 84. Bürki 0:5. 91. Sessolo 0:6.
Die Spiele finden vom 13. bis 15. September statt. (nih/sda)
Zum Vater sage ich besser nichts 🤬
Geht gar nicht dieses Verhalten!
Aber im Juniorenfussball immer wieder zu beobachten, dass die Eltern am Spielfeldrand sehr oft Grenzen überschreiten wenns um ihre Kinder geht. Das Verhalten der Eltern überträgt sich..