
Sein Ex-Klub schuldet Kylian Mbappé wohl noch über 50 Millionen Euro.Bild: keystone
Kylian Mbappé und PSG sind Geschichte. Die Streitereien der Parteien nicht. Nun verlangt der Stürmerstar wohl viel Geld von seinem Ex-Klub.
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Der Start bei Real Madrid verlief für Kylian Mbappé mit einem 1:1-Unentschieden auf Mallorca nicht nach Wunsch. Und den 25-jährigen Offensivspieler beschäftigt auch noch ein anderes Thema.
Gut zwei Monate nach seinem Abschied befindet sich der französische Fussball-Star Kylian Mbappé offenbar im Rechtsstreit mit seinem Ex-Klub Paris Saint-Germain. Wie die französische Zeitung «Le Monde» berichtet, geht es um einen ausstehenden Geldbetrag von fast 55 Millionen Euro.
Wegen dieser Summe soll Mbappé über sein Management bereits die Rechtskommission des französischen Ligaverbands LFP sowie die Europäische Fussball-Union UEFA eingeschaltet haben.
Bei der geforderten Millionensumme geht es demnach um die offenbar noch ausstehenden Monatsgehälter für April, Mai und Juni, das letzte Drittel einer Bonuszahlung für Mbappés einstige Vertragsverlängerung sowie einen «ethischen Bonus» für die letzten Vertragsmonate. Mitte Juni soll die Mbappé-Seite bereits die Zahlungsrückstände beim Verein erfolglos angemahnt haben.
Streit bereits im Sommer 2023
Der Weltmeister von 2018 war im Sommer nach sieben Jahren im PSG-Dress ablösefrei zu Champions-League-Sieger Real Madrid gewechselt. Bereits vor einem Jahr hatte es zwischen beiden Seiten Streit gegeben, nachdem Mbappé angekündigt hatte, seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Daraufhin war der Rekordtorschütze des Klubs zwischenzeitlich vom Mannschaftstraining ausgeschlossen worden.

Mit dem Double-Gewinn verliess Mbappé PSG – die Streitereien gehen aber weiter.Bild: keystone
Mbappé, der einst für 180 Millionen Euro von der AS Monaco gekommen war, gewann mit PSG sechs Meisterschaften und viermal den Pokal. Der erhoffte Gewinn der Champions League sprang aber nicht heraus. (nih/dpa/t-online)
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Im letzten Herbst hat die Postbank (PostFinance) angekündigt, künftig nur noch NL-Klubs mit Direktsponsoring zu alimentieren, die ein Frauenteam in der höchsten Liga betreiben. Nun folgt die offizielle Bestätigung, dass diese «Drohung» tatsächlich wahr gemacht wird.
Die Kommunikations-Abteilung der PostFinance bestätigt auf Anfrage: «Ja, das Konzept wird wie angekündigt umgesetzt.» Und im Detail wird ausgeführt: «Unsere Ligapartnerschaften mit der National League und der PostFinance Women’s League stehen im Mittelpunkt unseres Engagements. Alle Klubs beider Ligen profitieren weiterhin von der Topscorer-Prämie, die direkt an die Klubs ausgezahlt wird. Zusätzlich engagieren wir uns gezielt im Sponsoring von einzelnen Klubs. Ab der nächsten Saison ist eine der Voraussetzungen für ein solches Sponsoring, dass der Klub sowohl in der National League als auch in der PostFinance Women’s League ein Team stellt. Mit den betroffenen NL-Klubs haben wir bereits vor über einem Jahr das Gespräch gesucht und unsere Strategieanpassung frühzeitig kommuniziert. Die Partnerschaften mit dem HC Ambri-Piotta und dem SC Bern sind verlängert worden.»