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Basel's disappointed players leave the pitch after the UEFA Europa League play-off second leg match between Cyprus' Apollon Limassol FC and Switzerland's FC Basel 1893 in the GSP stadium in Nicosia, Cyprus, on Thursday, August 30, 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Niedergeschlagene Basler nach dem Ausscheiden. Bild: KEYSTONE

Basel verliert knapp in Limassol und verpasst die Europa League

Zwei Tage nach dem Vorstoss von Meister YB in die Champions League hat Vizemeister Basel eine bittere Enttäuschung erlebt. Der FCB verlor das Rückspiel in den Europa-League-Playoffs bei Apollon Limassol 0:1. Die Basler verpassen damit die Gruppenspiele.



Nach der Saison 2003/04 hat der FC Basel in jedem Jahr in einer Europacup-Gruppenphase mitgespielt, entweder in der Champions League oder in der Europa League. Diese Serie haben die Basler in Zypern mit einer lange Zeit ungenügenden Leistung reissen lassen.

«Im Moment herrscht eine Leere, auch weil wir uns das nicht gewohnt sind. Das ist eine der bittersten Niederlagen der jüngeren Vergangenheit.»

Fabian Frei

Vor Apollons Führungstor durch den einheimischen Verteidiger Charalampos Kyriakou nach 52 Minuten kamen die Basler nie in die Nähe eines Torerfolgs. Danach, als sie unbedingt Druck machen mussten, erarbeiteten sie sich ebenfalls keine zwingenden, herausgespielten Chancen. Nach dem in den Schlussminuten herausgeholten 3:2-Sieg im Hinspiel in Basel hätte der Mannschaft des nun erstmals mit Basel besiegten Trainers Marcel Koller ein Unentschieden in beliebiger Höhe zum Weiterkommen gereicht.

Mit ihren paar sehr guten Möglichkeiten hätten die mit neun ausländischen Spielern gestarteten Zyprer weitaus höher in Führung gehen können. Dennoch war das einzige Tor aus Basler Sicht ein unglückliches. Verteidiger Eder Balanta, der schon im Hinspiel bei beiden Gegentoren keine gute Figur gemacht hatte, lenkte einen scharfen Weitschuss von Kyriakou mit dem Kopf so ab, dass Goalie Martin Hansen keine Abwehrchance hatte.

abspielen

1:0 Apollon: Kyriakou (53.). Video: streamable

In der ersten Halbzeit hatten die Basler dafür mehrfach Glück gehabt. Einmal vereitelte Hansen den sicher scheinenden Rückstand mit einer bravourösen Hechtparade, ein anderes Mal traf der griechische Stürmer Fotis Papoulis mit einem Schlenzer die Latte. Zu ähnlichen Szene kamen die Basler nur in der Schlussphase mit zwei Weitschüssen. Ricky van Wolfswinkel prüfte Apollons Goalie Bruno Valé zuerst mit einem platzierten Flachschuss, danach mit einem Freistoss Richtung Lattenkreuz.

Erst gegen das Ende der ersten Halbzeit waren die Basler überhaupt einigermassen ins Spiel gekommen. Eine halbbatzige Doppelchance erarbeiteten sich Ricky van Wolfswinkel und Samuele Campo nach 40 Minuten. (ram/sda)

Das Telegramm

Apollon Limassol – Basel 1:0 (0:0)
5215 Zuschauer. - SR Delerue (FRA).
Tor: 52. Kyriakou 1:0.Apollon Limassol: Valé; João Pedro (73. Stylianou), Yuste, Roberge, Vasiliou; Sachetti, Kyriakou; Pereyra (78. Markovic); Schembri (62. Sardinero), Maglica, Papoulis.
Basel: Hansen; Widmer, Cömert, Balanta, Petretta; Serey Die, Frei; Campo (46. Ajeti), Zuffi (76. Pululu), Okafor (80. Bua), Van Wolfswinkel.
Bemerkungen: Basel ohne Omlin, Suchy und Stocker (alle verletzt). Apollon Limassol ohne Bru (verletzt). 38. Lattenschuss Papoulis. Verwarnungen: 51. Ajeti (Unsportlichkeit), 57. Vasiliou (Foul), 87. Kyriakou (Foul), 89. Maglica (Foul), 90. Pululu (Foul), 93. Valé (Spielverzögerung). (sda)

Das war der Liveticker:

Ticker: 30.8.2018 Apollon Limassol – FC Basel

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31
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    Alle Leser-Kommentare
  • UrsK 30.08.2018 23:29
    Highlight Highlight Basel ist das neue YB ;-)
    • Palatino 31.08.2018 12:49
      Highlight Highlight Nö, Basel ist das alte YB ;-))
  • Royeti 30.08.2018 23:24
    Highlight Highlight Finde ich gut so.
    Einen Herbst ohne den FC Schweiz äh Basel, schadet nicht. (müssen jetzt halt den YB Hype ertragen...)

    Immerhin spielt der FCZ mit seinen Top Junioren in der Europa League Gruppenphase.
  • stef77 30.08.2018 22:25
    Highlight Highlight schöne nachricht an diesem donnerstag abend. diesen arroganten basler um diesen streller mag ich dies gönnen. ein fcz fan
    • chara 30.08.2018 23:14
      Highlight Highlight 1tens -> Für den Schweizer Fussball sehr sehr schlecht

      2tens -> Spricht ja für sich und den Leistungsausweis wenn FcZ "Fans" über Niederlagen anderer froh sind...
    • LebeauFortier 31.08.2018 00:53
      Highlight Highlight Ja Chara, Du hast sooooomega recht. Es war immer mega gut für den Schweizer Fussball, dass der FCB alljährlich noch mehr Geld in der Portokasse hatte. Die Liga wurde so attraktiv, dass man‘s nicht mehr ertragen konnte. Und die Nationalmannschaft wurde derart gestärkt, dass man Schweden und wasweissich an den grossen Turnieren regelrecht degradierte. Danke, oh Du grosser FCB.
    • chara 01.09.2018 15:38
      Highlight Highlight Was kann den Badel dafür, wenn während der erfolgreichen Vergangenheit Scouts, Sportchefs, Trainer und andere Funktionäre der restlichen Vereine dermassen gepennt haben? Im UEFA 5 Jahresranking, einzig wegen dem FCB wäre viel mehr dringelegen...
  • Barracuda 30.08.2018 22:20
    Highlight Highlight Die Geschichte nimmt genau den Verlauf, den ich erwartet habe. Ich habe nie verstanden, warum einige Experten nach den zwei Mini-Siegen gegen ein schwaches GC und Sion in Koller den grossen Heilsbringer sahen. So einfach ist Fussball dann doch nicht. Die Probleme sind wesentlich vielfältiger. Das grösste Problem ist Streller und der Vorstand, die mit der unverständlichen Entlassung vom erfolgreichen Fischer den sportlichen Abstieg eingeläutet haben.
  • mrgoku 30.08.2018 21:57
    Highlight Highlight haha
  • miarkei 30.08.2018 21:46
    Highlight Highlight Mit wicky hätte man gewonnen🙌
  • Palatino 30.08.2018 21:38
    Highlight Highlight Man muss positiv denken: Immerhin könnte die Superleague spannender werden, wenn YB und der FCZ die Doppelbelastung verkraften müssen, im Gegensatz zum FCB.
    • satyros 30.08.2018 22:33
      Highlight Highlight Ich glaube, das ist für Basel ein zweischneidiges Schwert. Es könnte auch schnell Unruhe einkehren, wenn es zu wenig Einsatzmöglichkeiten für alle Spieler gibt. Die haben ja ein ziemlich breites Kader mit mehr als elf Spielern, die regelmässige Einsatzzeit erwarten.
  • Sonnenfeld28 30.08.2018 21:25
    Highlight Highlight Zum Glück haben wir noch den FCZ und YB. Gegen eine zypriotische Mannschaft auszuscheiden ist peinlich.
  • andrew1 30.08.2018 21:22
    Highlight Highlight Naja man kann nicht alles haben. Yb ist zwar in der Champions League dafür haben wir wohl bald keinen flughafen mehr. 😪
  • Nelson Muntz 30.08.2018 21:18
    Highlight Highlight immerhin könnte YB noch punkten...
  • Linus Luchs 30.08.2018 21:15
    Highlight Highlight Burgener und Streller bekommen, was ihren Leistungen entspricht: der Fall ins Mittelmass. Eindrücklich, wie schnell ein Erfolgsmodell zugrunde gerichtet werden kann.
    • Matterhorn 30.08.2018 21:36
      Highlight Highlight Sehe ich genau auch so! FCB nun eine mittelmässige Manschaft in der CH-Liga mit bescheidenem Potenzial!
  • Lester Nygaard 30.08.2018 21:14
    Highlight Highlight Ach mann😯 Das erste Mal nach wie vielen Jahren nicht europäisch dabei? 12, 14? Jetzt heissts neu anfangen und den Spreu vom Weizen trennen, auch bei den Fans❤💙
  • Ulmo Ocin 30.08.2018 21:12
    Highlight Highlight Verbaselt?
    • Tsunami90 30.08.2018 21:25
      Highlight Highlight Endlich 😂😂
    • ceterum censeo 30.08.2018 21:34
      Highlight Highlight Verstrellert 😭
  • CASSIO 30.08.2018 21:09
    Highlight Highlight schade
  • FyRn4d4 30.08.2018 21:04
    Highlight Highlight Das Hinspiel habe ich nichts gesehen, aber was die beiden Mannschaften heute gezeigt haben war nicht EL würdig.. Ein sehr zäher Kick mit wenig Spielfluss und dazu noch ein kleinlich pfeiffender Schiri..
  • Miphos 30.08.2018 21:04
    Highlight Highlight Danke für nichts Marco
    Ziehe nun bitte auch die Konsequenz dafür, dass du es geschafft hast aus einer Topmanschaft eine mittelmässige Truppe zu machen. Da ist keine Leidenschaft im Spiel. Nein man spielt 60 Min auf ein 0:0.
    Bitte Marco geh einfach - Sportchef scheint nicht deins zu sein.
  • Zwiebelbrot 30.08.2018 21:02
    Highlight Highlight Jämmerlich. Kein Feuer. Nichts. Schwer zu verdauen.

    In 2 Partien sackschwach und ohne pfupf gespielt. Wenn man wenigstens sagen könnte dass die Zyprioten verdient weiter wären... eigentlich hätte es keine der beiden Mannschaften verdient weiter zu kommen.

    Jämmerliche Leistung in zwei Spielen. Ich bin mehr als nur enttäuscht. Gopfnamol.
    • Matterhorn 30.08.2018 21:13
      Highlight Highlight Was ist nur aus dem FCB geworden? Ein jämmerliches Management hat lauter falsche Entscheide getroffen. Da hat der Trainer viel aufzubauen!!! Das wirft die Mannschaft um Jahre zurück...
    • Zwiebelbrot 30.08.2018 21:54
      Highlight Highlight @Matterhorn
      Naja, das Ganze fängt für mich bei Heusler / Heitz an. Ihre arbeit war sensationell, ihe Abgang im Nachhinein aber nicht, der war zu schnell mit einem zu grossen Schnitt (Neue Führung / Philosophie / Trainer / Spieler). Dann läufts Phasenweise sensationell gut (Herbst 17). Winter 18 wieder ein Schnitt gefolgt vom Leistungsabfall. Dann trennt man sich aus einem Bauchentscheid von einem Trainer. Der neue darf dann alle 3 Tage ein Spiel bestreiten...
      So bringt man halt keine Ruhe rein und folglich auch keine Leistung.
  • Max Müsterlein 30.08.2018 20:59
    Highlight Highlight Vom 80-Millionen-Budget können wohl kaum mehr als 60 gedeckt werden. Festeldkonto bald aufgebraucht. Schwierige Zeiten am Rheinknie.
  • Fulehung1950 30.08.2018 20:59
    Highlight Highlight Vielleicht merkt man jetzt am Rhein, dass Streller mit seiner Kaderzusammenstellung Wicky auf dem Gewissen hat. Selbst der Wunderwutzi kriegt es nicht hin, aus Ackergäulen Rennpferde zu machen. In was hat Streller die CL-Mio investiert?
  • SomeoneElse 30.08.2018 20:57
    Highlight Highlight So ein Skandal, dass der FCB nichts für die Zukunft des Schweizer Fussballs tut und hier versagt... Verbaslert ist übrigens bereits im Duden...
  • Lowend 30.08.2018 20:01
    Highlight Highlight Nach all den Glückwünschen für den BSC YB aus Basel drücke ich jetzt auch dem FCB mal die Daumen, dass sie es in die Europa League schaffen!

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Ausgerechnet Burri trifft – und dann ist das legendäre Wankdorf-Stadion Geschichte

7. Juli 2001: Die Young Boys und Lugano bestreiten das letzte Spiel im alten Wankdorf-Stadion. Die Partie endet 1:1 – Reto Burri erzielte das letzte Tor in der Kultstätte. Einen Monat später wurde der Mythos Wankdorf gesprengt.

Das letzte Spiel! 22'200 Zuschauer kamen zur Dernière, unter ihnen der deutsche Ehrenspielführer Uwe Seeler und Ottmar Walter, ein Weltmeister von 1954. Gerhard Schröder, der Kanzler, entsandte eine Trauerbotschaft.

Reto Burri, der letzte Torschütze, erzählt, dass er «heute noch auf dieses letzte Tor im Wankdorf angesprochen wird». Die YB-Fans hätten sich womöglich einen anderen letzten Torschützen gewünscht. Burri war bei den Fans nicht beliebt. Manchmal hätte er sogar Angst gehabt, von …

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