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Immer noch fit: Nationaltrainer Yakin prüft das Equipment persönlich.
Immer noch fit: Nationaltrainer Yakin prüft das Equipment persönlich.Bild: keystone

Die Basis, in der die Schweiz an der WM möglichst lange in Katar bleiben will

Das Schweizer Fussball-Nationalteam steht kurz davor, sein Glück in Katar zu finden. Das Basislager für die Endrunde 2022 wird im Vergleich zu früheren Weltmeisterschaften unvergleichlich sein.
05.04.2022, 12:2905.04.2022, 14:06

Bereits am Tag nach der Auslosung in Doha besuchten Trainer Murat Yakin und Nationalmannschaftsdirektor Pierluigi Tami den Campus der «University North Atlantic», die im Norden der Hauptstadt liegt, nur eine Viertelstunde vom Stadtzentrum entfernt. Die Universität bietet Platz für rund 5000 Studenten, die vor allem aus Asien kommen.

Yakin und Tami entdeckten einen Fussballplatz, der noch auf die Verlegung des Rasens wartet. Die FIFA versichert, dass dieser im kommenden November wie ein Billardtisch aussehen wird.

Der Sand in der Mitte werde mit einem Top-Rasen ersetzt, verspricht die FIFA.
Der Sand in der Mitte werde mit einem Top-Rasen ersetzt, verspricht die FIFA.Bild: keystone

Der Trainingsplatz wird mit Planen geschützt, wenn Yakin seine Einheiten vor Neugierigen geschützt durchführen möchte. Der Sportkomplex der Universität umfasst ausserdem ein Schwimmbad, Basketballplätze, Paddle-Tennisplätze sowie Fitness- und Ruheräume.

Zimmer mit Blick aufs Final-Stadion?

Die Wahl des Hotels ist offener. Die FIFA hat dem Schweizerischen Fussballverband (SFV) drei Vorschläge unterbreitet. Eines davon ist das Royal Meridien, ein Haus mit 377 Zimmern, das am 15. Mai eröffnet wird. Von seinem Zimmer aus könnte Murat Yakin einen Blick auf das Stadion von Lusail haben, in dem das Finale dieser Weltmeisterschaft stattfinden wird. Man könnte dies als glückliches Omen sehen.

Nationaltrainer Yakin bestaunt die Aussicht aus dem Royal Meridien.
Nationaltrainer Yakin bestaunt die Aussicht aus dem Royal Meridien.Bild: keystone

Bevor der SFV seine Wahl trifft, will er sicherstellen, dass bei der Errichtung der drei Hotels die Arbeitnehmer- und Menschenrechte eingehalten wurden. Diese Prüfung wird in den nächsten Wochen durchgeführt. Der SFV hat bis zum Ende des Monats Zeit, um sich zu entscheiden. Es werden also keine Verträge über die Unterbringung oder den Campus abgeschlossen.

Die FIFA übernimmt die Kosten für die Unterbringung der 32 qualifizierten Mannschaften für eine bestimmte Anzahl von Personen. Sollte die Schweizer Delegation die von der FIFA vorgegebene Quote überschreiten, gehen die Mehrkosten zu ihren Lasten. (ram/sda)

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5 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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the_soccer17
05.04.2022 13:34registriert November 2020
"...prüft, ob die Arbeitnehmer- sowie Menschenrechte eingehalten worden sind".
Dann müsste die SFV-Auswahl ja am Strand oder sonst wo draussen schlafen xD
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Joe Hill
05.04.2022 16:52registriert Dezember 2015
Kleiner Reminder, bei den Bauarbeiten für die WM sind ca. 16'000 "Gastarbeiter" gestorben. Katar ist eine absolute Monarchie, es existiert kein Parlament und es gibt keine Parteien. Die Sharia ist das geltende Rechtssystem, die Rechte der Frau sind inexistent, genau so das Recht der freien Meinungsäusserung und die Rechte der LGBT+ . Das Internet gibt es nur zensiert, "Unzucht" wird mit der Peitsche bestraft, Apostasie ist ein Kapitalverbrechen und man finanziert die Daesh und die Qaida. Aber eben, Katar ist unser Freund und Fussball ist geil, da will/darf man nicht bashen wie bei Beijing...
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