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Über ganz Europa verteilt: Schweizer Top-Talente suchen im Ausland ihr Glück.
Über ganz Europa verteilt: Schweizer Top-Talente suchen im Ausland ihr Glück.bild: watson/twitter

Manchester, Barça oder Juve – hier kicken die grössten Schweizer Fussballtalente

17.02.2017, 15:4117.02.2017, 16:00
Janick Wetterwald
Janick Wetterwald
Janick Wetterwald
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Sie sind jung, sie sind talentiert und sie haben früh den Sprung zu einem renommierten Verein im Ausland gewagt. Es lockt das liebe Geld, aber auch mehr Aufmerksamkeit und Perspektiven bei einem europäischen Spitzenklub.

Klicke auf die Logos für Zusatzinformationen zu den Spielern:

Ob es der richtige Weg ist, wird uns erst die Zukunft zeigen. Fakt ist: Sie spielen aktuell in den Jugendteams beim FC Barcelona, Juventus Turin oder bei einem der beiden Vereine in Manchester. Du kennst wohl nur die wenigsten dieser Jungs. Darum bieten wir dir eine Übersicht über die verheissungsvollsten Schweizer Talente in Spanien, Deutschland, Grossbritannien, Italien und Frankreich.

Bemerkung: Die Auflistung ist nicht vollständig und wir haben nur Spieler bis und mit 21 Jahren berücksichtigt.

Die Übersicht:

Spanien

Jérémy Guillemenot (19, FC Barcelona)

Als Spieler des FC Servette durfte sich der Stürmer bei einem Probespiel das Trikot des grossen FC Barcelona überstreifen. Guillemenot schnürte für die U19 gleich einen Doppelpack. Darauf wurde der 1,82 Meter grosse Mittelstürmer im letzten Sommer zu den Katalanen transferiert. 

Eindrückliche Zahlen des Barça-Youngster.
Eindrückliche Zahlen des Barça-Youngster.bild: screenshot transfermarkt.ch

Zuletzt spielte er für die U19 in der UEFA Youth League (Champions League der Junioren). Im November 2015 debütierte Guillemenot für die Schweizer U19-Nati und schoss seither in neun Spielen drei Tore.

Deutschland

Vasilije Janjicic (18, Hamburger SV)

Der ehemalige FCZ-Junior spielt seit letztem Sommer im Dress des Hamburger SV, mit der zweiten Mannschaft in der Regionalliga Nord. Bisher hat der defensive Mittelfeldspieler in 12 Spielen zwei Tore und ein Assist verbucht. Für die Schweizer U19-Nati lief Janjicic bis heute vier Mal auf. 

Er durfte in der Bundesliga bei der 1. Mannschaft bereits auf der Bank Platz nehmen. Gemäss einem Blog-Bericht punktet der Mittelfeldspieler mit physischer Präsenz und einem guten Auge für Raum und Mitspieler.

Samir Bajrami (19, VfB Stuttgart)

Bis im Sommer 2015 gehörte der Rechtsverteidiger zur Jugend der Grasshoppers. Nach einem Jahr bei der U19 von Stuttgart (acht Spiele) gehört er nun dem Kader der zweiten Mannschaft an. 

Für die Schweizer Nationalmannschaft spielte er in der U17 ganze 16 Matches. Zuletzt waren es drei für die U19-Landesauswahl.

Anto Grgic (20, VfB Stuttgart)

Für 2 Millionen Ablöse wechselte der zentrale Mittelfeldspieler im letzen Sommer vom FC Zürich nach Stuttgart. Erprobt mit 24 Partien in der Super League versucht Grgic beim VfB in der 2. Bundesliga Fuss zu fassen.

Anto Grgic hat sich bei Stuttgart etabliert.
Anto Grgic hat sich bei Stuttgart etabliert.Bild: twitter vfb stuttgart

In der aktuellen Saison kommt er auf bisher sechs Spiele und gab dabei zwei Assists. In den letzten Wochen scheint er sich einen Stammplatz ergattert zu haben, als als Ballverteiler wird er gelobt. Für die Nati machte er in der U20 in zwei Spielen zwei Tore und spielte nun auch schon zweimal für die U21. Hier geht's zu einem Interview mit sport.ch im Rahmen eines Nati-Zusammenzug.

Gregor Kobel (20, TSG Hoffenheim)

Nach einer Leihe zurück zu seinem Ausbildungsverein GC spielt der Goalie nun wieder in Hoffenheim für die zweite Mannschaft. In 23 Spielen bekam er neun Mal kein Gegentor. Er gehörte auch schon dem Bundesligakader der TSG an.

Gregor Kobel im Dress der TSG Hoffenheim.
Gregor Kobel im Dress der TSG Hoffenheim.printscreen

In der Schweizer U21-Nati kam der Zürcher trotz seinen erst 19 Jahren auch schon zum Einsatz. Das deutsche Sportmagazin «Kicker» meinte vor einem Jahr zu Kobel: «Er besitzt eine grundsolide Torhütertechnik und scheint bestens gerüstet für eine Profi-Karriere.» Also, weiter so.

Grossbritannien

Lorenzo Gonzalez (16, ManCity)

Der Romand wurde bei Servette ausgebildet und im Sommer als Stürmerjuwel von diversen Grossklubs gejagt. Am Ende machte Manchester City das Rennen, wo er jetzt in der U18 spielt – und regelmässig Tore schiesst. 

In seinem einzigen Spiel für die Schweizer U16-Auswahl schoss er direkt zwei Tore. Bleibt zu hoffen, dass wir Lorenzo Gonzalez in einigen Jahren in der A-Nati bestaunen dürfen.

Lorenzo Gonzalez hat bei ManCity gut lachen.
Lorenzo Gonzalez hat bei ManCity gut lachen.twitter

Mit seinen 16 Jahren ist Gonzalez ein absolutes Top-Talent. Er wird bei Manchester City bereits mit Sergio Aguero verglichen. Das ist vielleicht etwas hoch gegriffen, aber macht er in diesem Stile weiter, blüht im eine super Zukunft.

Nishan Burkart (17, ManUnited)

Es gab etwas Zoff mit dem FCZ, weil der junge Stürmer die Schweiz in Richtung Manchester verliess. Burkart heuerte im letzten Sommer bei United an. 

Im April 2014 lief er zum ersten Mal für eine Junioren-Auswahl der Schweiz auf – und traf bereits nach 51 Minuten. Mehr zum Sturmtalent mit den schnellen beinen gibt's in diesem Porträt vom SFV.

Arijanet Muric (18, ManCity)

In einem Bericht über die Jugend von Manchester City heisst es über den Torhüter: «Er ist sicher ein Spieler, auf den Pep Guardiola ein Auge haben wird.»

Ein grosses Lob für den Schweizer U18-Goalie, der im letzten Winter GC verliess und zu den «Citizens» wechselte. «Muric hat die Grösse und das Potenzial, um ein Premier-League-Towart zu werden.» Im seinem bislang einzigen Spiel (im FA Youth Cup) für City blieb er direkt ohne Gegentor.

Noha Sylvestre (19, West Ham United)

Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich nach starken Leistungen in der U18 bei West Ham United zu einem wichtigen Spieler in der U23 entwickelt. 

Sylvestre im klubeigenen Interview.Video: YouTube/West Ham United FC

Im Sommer 2014 wechselte Sylvestre von der Auswahl Basel/Jura auf die Insel nach London. In dieser Saison kommt er in der Premier League 2 – eine U23-Liga – zu 12 Einsätzen und einem Assist.

Saidy Janko (21, Celtic Glasgow/Barnsley)

Mit Celtic Glasgow spielte der junge Schweizer in diesem Sommer sogar in der Champions-League-Quali und war dann auch im Kader für die Gruppenphase der Königsklasse. 

Ende August wurde Janka dann aber nach England ausgeliehen. In der Championship, der zweithöchsten englischen Liga, bringt es der Rechtsverteidiger für Barnsley auf sieben Spiele (1 Tor/1 Assist). Für die Schweizer U21-Nati machte Janko bisher vier Spiele.

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Italien

Andi Zeqiri (17, Juventus Turin)

Von Lausanne ging es im letzten Sommer für den Stürmer nach Italien zu Juventus Turin. Da spielt er in der U18-Auswahl und hat in elf Spielen in der Primavera B bisher drei Tore erzielt. 

Auch in der UEFA Youth League kam er zu fünf Einsätzen und konnte ein Torerfolg verbuchen. Drei Mal lief der schweizerisch-albanische Doppelbürger bisher für die U19-Nati auf, dabei gelang ihm ein Tor.

Edon Beqiri (18, Lazio Rom)

Bereits im Winter 2015 wechselte der Mittelfeldspieler von Montreux-Sports nach Italien zu Lazio Rom. Nach einigen Monaten bei der Junioren-Mannschaft stiess er zur U19.

Beqiri ist ebenfalls schweizerisch-albanischer Doppelbürger und hat noch kein Länderspiel auf dem Buckel.

Frankreich

Jonathan Grossrieder (17, Lyon)

Aus der Jugend von Nyon wechselte der Mittelfeldspieler im Sommer 2014 zu Annency, das im Championnat de France Amateur spielt. Nach einem Jahr ging es dann weiter zu Olympique Lyon in die U19.

Grossrieder beweist einige Mal viel Ruhe und Übersicht.Video: YouTube/Piller Ismaël

Immerhin schon ein Kurzeinsatz in der UEFA Youth League gab es für den noch jungen Schweizer. Grossrieder geht auch in Lyon zur Schule und sein Vertrag läuft bis zum Abschluss seiner Prüfungen in diesem Sommer. Hier geht's zu einem Bericht auf «24 heures» vom September 2015.

Anthony Racioppi (18, Lyon)

Der Goalie spielt ebenfalls für die U19 von Lyon und stand bereits in sechs Partien der UEFA Youth League zwischen den Pfosten.

Dabei kassierte er insgesamt sieben Gegentore – zwei Spiele absolvierte er ohne eine Treffer zu erhalten.

Vielleich in Zukunft einer der obigen Namen: Die Entwicklung der Rekordtransfers im Fussball

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Die Entwicklung der Rekordtransfers im Fussball
quelle: getty images europe / philipp schmidli
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15 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Luca Brasi
17.02.2017 21:08registriert November 2015
Meist sind diejenigen, die früh ins Ausland wechseln nicht die zukünftigen Stars sondern landen am Schluss bei Vaduz oder Wohlen.
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Entgegen aller Erwartungen hat der Internationale Automobil-Verband FIA die für Mittwoch angekündigte Veröffentlichung eines Gutachtens einer seit Monaten andauernden Überprüfung über die Einhaltung der Budgetobergrenze in der Formel 1 erneut verschoben. Nun sollen die Ergebnisse des Berichts, der offenlegen soll, ob Teams im letzten Jahr zu viel Geld ausgegeben haben, am kommenden Montag nach dem Grand Prix von Japan vorgestellt werden. «Die Analyse der eingereichten Finanzdaten ist ein langwieriger und komplexer Prozess, der noch andauert», teilte ein Sprecher der FIA mit.

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