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«Jetzt wird es eine lange Nacht» – das sagen die FCZ-Protagonisten zum Meistertitel

Der FC Zürich darf vorzeitig den 13. Meistertitel der Klubgeschichte feiern. Vor der Saison hatte niemand damit gerechnet, in den letzten Wochen hatte es sich aber abgezeichnet. Dennoch ist die Erleichterung und die Freude bei den Protagonisten riesig.
01.05.2022, 20:2201.05.2022, 20:28

Die mental vielleicht wichtigste Teamstütze auf dem Weg zum überraschenden Titel war Blerim Dzemaili. Der Routinier war 2006 beim letzten Zürcher Titel schon mit von der Partie und führte seine Mannschaft nun erneut zum Pokal.

«Wir wollten den ersten Matchball unbedingt nutzen, und dann ist es vorbei. Das Team hat den Titel verdient. Wir haben vom ersten Tag daran geglaubt. Es war nicht einfach für den FCZ in den letzten Jahren. Es ist eine Leistung, dass er wieder da oben steht.»
Blerim Dzemaili, FCZ-Mittelfeldspieler

Mirlind Kriezyu crasht dann auch das SRF-Interview von Dzemaili und sagt: Blerim ist Weltklasse. «Er ist unser Vater, unser Patron.»

Ein grosser Erfolg ist der Pokalgewinn natürlich auch für FCZ-Trainer André Breitenreiter, der gleich bei seiner ersten Trainerstation in der Schweiz den Titel holt. Der 48-Jährige wurde indes von seinen Spielern auch nicht von auch nicht von einer Isostar-Dusche verschont.

«Fantastisch! Wir haben heute wieder gesehen, wie die Mannschaft funktioniert. Die Spieler machen es mir so einfach, jeden Tag auf dem Platz zu stehen. Das Team hat so viel Charakter, so viel Herz, so viel Liebe. Eine ganz tolle Mannschaft. Wir sind zu Recht Schweizer Meister geworden.»
André Breitenreiter, FCZ-Trainer

Bei FCZ-Sportchef Mark überwiegt derweil eine «unglaubliche Zufriedenheit». Er sei Stolz auf alle Beteiligten.

«Ja auch ich war natürlich etwas überrascht, wie konstant die Mannschaft immer wieder geliefert hat. Wir haben Anfang Saison nicht gewusst, wie schnell die Mannschaft zusammenfindet nach den vielen Veränderungen. Aber mit jedem Sieg wuchs das Selbstvertrauen. Wir kamen auch in der Winterpause super aus den Startlöchern. So wuchs das Vertrauen, dass mit dieser Mannschaft etwas ganz grosses möglich ist.»
Marinko Jurendic, FCZ-Sportchef

Einer der bereits viel Titelerfahrung hat, ist Präsident Ancillo Canepa. Für den 68-Jährigen ist es nach drei Cupsiegen auch bereits der vierte Meistertitel mit dem FCZ. Und der Präsident kommt beim Sprechen über seine Mannschaft kaum aus dem Schwärmen heraus.

«Die Mannschaft hat von Beginn der Saison immer extrem seriös gearbeitet. André Breitenreiter hat mir damals schon gesagt, er hätte noch nie eine Mannschaft gehabt, die seine Ideen so schnell umsetzt. Das sagt viel über die Spielintelligenz der Mannschaft, aber auch über den Teamspirit und den Zusammenhalt aus. Wir wussten, ein Unentschieden reicht. Dass wir aber hier gewinnen und einen super Match zeigen, passt zu dieser Saison. Am Samstag haben die Frauen den Cup gewonnen. Es war ein FCZ-Wochenende.»
Ancillo Canepa, FCZ-Präsident

Weitere Stimmen:

Yanick Brecher, FCZ-Goalie:

«Unglaublich! Die ganze Woche hat es gekribbelt. Wir wussten, wir schaffen es. Wir wussten, dass die Mannschaft in wichtigen Spielen parat ist. Jetzt wird es eine lange Nacht!»

Wilfried Gnonto, FCZ-Stürmer:

«Wir haben die ganze Saison gezeigt, dass wir das stärkste Team der Liga sind. Wir sind sehr glücklich.»

Fidan Aliti, FCZ-Verteidiger:

«Wir haben geahnt, dass es heute in diese Richtung geht. Aber jeder, der Fussball spielt, weiss, dass es zuerst auch noch zu Ende gespielt werden muss. Vor dem Match war keine Nervosität da. Wir waren voller Überzeugung. Die Stimmung war unglaublich. Ich hatte sehr oft Hühnerhaut heute, mein Bruder hat mir Videos geschickt von den Fans. Blerim Dzemaili ist unser DJ, aber daran müssen wir noch ein wenig arbeiten.»
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