DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schweizer Cup, 1. Runde (ausgewählte Partien)

Oberwallis Naters (1.) – Luzern 1:4

Romontois (2.) – Sion 1:6

Veltheim Winterthur (2.) – YB 0:6

Yverdon (1.) – Winterthur 1:4

Meyrin (2.i) – Wohlen 1:3

Moutier (2.i) – Lugano 0:3

Arbedo (2.) – Xamax 0:5

Chaux-de-Fonds (PL) – Zürich 0:2

Le president-entraineur du FC Sion Christian Constantin, gauche, et son assitant Amar Boumilat, droite, regardent le match depuis le banc lors de la rencontre de 32eme de finale de la Coupe Suisse de football entre le CS Romontois et le FC Sion ce samedi 13 aout 2016 au stade du Glaney a Romont. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Der Trainer ist der Star: Sion-Präsident Christian Constantin hat Didier Tholot entlassen und sein Team in Romont selber gecoacht. Bild: KEYSTONE

Trainer-Präsident Constantin führt Sion im Cup eine Runde weiter – Luzern dankt Schneuwly

Die Favoriten haben sich bislang keine Blösse gegeben. Mit Sion, Luzern und den Berner Young Boys sind die ersten drei Super-League-Vertreter im Schweizer Cup weitergekommen. Auch Titelverteidiger Zürich siegte.



Einen Tag nach der Entlassung von Coach Didier Tholot führte Präsident Christian Constantin den FC Sion als Interimstrainer zu einem problemlosen 6:1 beim Zweitligisten Romontois. Nach einer Viertelstunde führten die konzentrierten Walliser bereits 3:0. Stürmer Chadrac Akolo, der in der letzten Saison an Xamax ausgeliehen war, erzielte insgesamt drei Tore.

Constantin gab hinterher bekannt, dass die Trainerfrage bis zum 27. August und der Nationalmannschaftspause beantwortet sein wird. Bis dahin dürfte er die Mannschaft in den kommenden zwei Meisterschaftsspielen gegen die Grasshoppers und Vaduz betreuen.

Sion sorgt für ein Volksfest in Romont.

Schneuwlys drei Tore im Wallis

Der Walliser FIFA-Funktionär Jean-Paul Brigger hatte dem FC Luzern im Duell mit seinem Ex-Klub Naters einen ungemütlichen Nachmittag prophezeit. In seinem Heimatkanton gebe es «keine Spaziergänge». Zumindest nach dem 1:2 von Saleh Chihadeh, in der 1. Liga mit einer respektablen Quote von 39 Toren in 98 Partien, kam bei den 2000 Zuschauern etwas Ambiance auf.

Der FCL liess sich vorübergehend etwas aus der Reserve locken, kam aber dank Marco Schneuwly dennoch nicht von der Ideallinie ab – der Topskorer der Innerschweizer führte Markus Babbels Equipe mit einer Triplette zum problemlosen Vorstoss unter die Top 32.

Trychler stimmen in Naters auf das Spiel gegen Luzern ein.

Die Young Boys im Schongang

YB erspielte sich im unspektakulären Warm-up für das Champions-League-Playoff-Duell mit Borussia Mönchengladbach einen standesgemässen 6:0-Sieg gegen Veltheim. Ersatzkeeper Marco Wölfli hatte gegen den fünf Ligen tiefer klassierten SCV aus Winterthur zwar früh eine heikle Szene zu entschärfen, mehr gestanden die fokussierten Berner dem chancenlosen Kontrahenten indes nicht zu. Milan Vilotic verschaffte den Gästen in der 15. Minute per Kopf den ersten Vorteil, nach einer ansprechenden ersten Hälfte erlitten die Amateure einen veritablen Einbruch.

Angesichts ihrer vollen Agenda und mit Blick auf die wegen eines umfangreichen medizinischen Bulletins inzwischen sehr dünne Personaldecke bewältigte die YB-Prominenz die Aufgabe mehrheitlich im Energiesparmodus, mit dem deutlichsten Ergebnis der Saison deutete sie ihr Unterhaltungspotenzial aber gleichwohl vereinzelt an.

13.8.2016; Winterthur; Fussball Schweizer Cup - SC Veltheim - BSC Young Boys; Yuya Kubo (YB), Gregory Wuethrich (YB) 
und Milan Vilotic (YB)  gegen Dominic Waelti (Veltheim), Nurbu Dobler (Veltheim), und Luca Spaenni (Veltheim) (Daniela Frutiger/freshfocus)

Sinnbildlich: YB mehr als eine Etage höher als Veltheim. Bild: freshfocus

Bachelor Vujo scheitert knapp

In der Challenge League hat Winterthur den Platz in drei von vier Fällen als Verlierer verlassen, im Knock-out-Wettbewerb überstand der umformierte FCW den beeindruckenden Sturmlauf Yverdons unbeschadet. Der 4:1-Erfolg gegen den früheren NLA-Klub trügt. Bis zum entscheidenden Kontertor von Manuel Sutter (82.) stand der vom Xamax-Altmeister Philipp Perret gecoachte 1.-Liga-Vertreter dem 2:2 mehrfach nahe. Der Zwei-Klassen-Unterschied war während rund einer Stunde nicht zu erkennen.

Köniz, der ambitionierte Berner Amateur-Klub, im Vorjahr nach einem 3:1-Coup gegen GC erst im Viertelfinal in der Verlängerung von Lugano gestoppt, erreichte die nächste Runde mit einem 2:1 gegen den seinerseits prominent bestückten Quartier-Verein Seefeld; im Team der Zürcher verteidigte Simone Materazzi, der Halb-Bruder des italienischen Ex-Weltmeisters Marco, an der Seite des TV-Bachelors Vujo Gavric. (ram/sda)

Die Telegramme

Oberwallis Naters (1.) – Luzern 1:4 (0:2)
2188 Zuschauer. – SR Hänni. – Tore: 3. Oliveira 0:1. 42. Marco Schneuwly 0:2. 49. Chihadeh 1:2. 83. Marco Schneuwly 1:3. 86. Marco Schneuwly 1:4.
Luzern: Omlin; Sarr, Ricardo Costa (56. Thiesson), Affolter, Lustenberger (56. Sidler); Oliveira (75. Jantscher), Kryeziu, Arnold, Hyka; Marco Schneuwly, Juric.
Bemerkungen: Luzern ohne Puljic, Grether, Itten (alle verletzt).

CS Romontois – Sion 1:6 (0:3)
2800 Zuschauer. – SR Tschudi. – Tore: 2. Akolo 0:1. 12. Akolo 0:2. 15. Bia 0:3. 49. Konaté (Foulpenalty) 0:4. 66. Konaté 0:5. 77. Chatagny 1:5. 82. Akolo 1:6.
Sion: Fickentscher; Lüchinger (64. Paulo Ricardo), Lacroix (46. Zverotic), Ziegler, Ciss; Mveng, Sierro; Akolo, Fernandes (39. Adão), Bia; Konaté.
Bemerkungen: Sion ohne Carlitos, Pa Modou, Follonier, Cmelik und Mboyo (alle verletzt) sowie Salatic, Léo und Assifuah (alle nicht im Aufgebot/Trainingsrückstand).

Veltheim – Young Boys 0:6 (0:2)
Schützenwiese, Winterthur, 2501 Zuschauer. – SR Amhof. – Tore: 15. Vilotic 0:1. 40. Kubo 0:2. 57. Ravet 0:3. 67. Frey 0:4. 77. Frey (Foulpenalty) 0:5. 86. Duah 0:6.
Young Boys: Wölfli; Sutter (46. Bürgy), Wüthrich, Vilotic, Lecjaks; Duah, Bertone, Ravet (68. Zakaria), Obexer; Frey, Kubo (58. Gajic).
Bemerkungen: YB ohne Von Bergen, Gerndt, Seferi, Schick, Sanogo, Joss, Benito (alle verletzt). 53. Pfostenschuss von Frey.

Moutier – Lugano 0:3 (0:2)
1300 Zuschauer. – SR Jancevski. – Tore: 9. Ceesay 0:1. 42. Alioski 0:2. 59. Ponce 0:3.
Lugano: Russo; Padalino (72. Belometti), Urbano, Sulmoni, Jozinovic, Mihajlovic, Vecsei, Crnigoj (56. Guerchadi); Alioski (64. Mizrachi), Ponce, Ceesay.
Bemerkungen: Lugano ohne Rey und Sabbatini (beide gesperrt) sowie Piccinocchi und Culina (beide verletzt).

Yverdon-Sport – Winterthur 1:4 (1:2)
450 Zuschauer. – SR Brunner. – Tore: 2. Dessarzin 0:1. 15. Silvio 0:2. 23. Gauthier 1:2. 82. Manuel Sutter 1:3. 93. Silvio 1:4. – Bemerkung: 83. Gelb-Rot Rushenguziminega (Yverdon/Foul).

Meyrin – Wohlen 1:3 (0:3)
420 Zuschauer. - SR Schärli. - Tore: 10. Schultz (Penalty) 0:1. 13. Schultz 0:2. 17. Foschini 0:3. 90. Cardoso (Penalty) 1:3.

Arbedo – Neuchâtel Xamax 0:5 (0:1)
450 Zuschauer. – SR Ovcharov. - Tore: 28. Ramizi 0:1. 53. Karlen 0:2. 60. Zbinden 0:3. 66. Ramizi 0:4. 72. Karlen 0:5.

La Chaux-de-Fonds – Zürich 0:2 (0:2)
1600 Zuschauer. – SR Pache. – Tore: 8. Sarr 0:1. 20. Marchesano 0:2.
Zürich: Vanins; Brunner, Kecojevic, Nef, Voser (49. Kempter); Kukeli, Sarr; Schönbächler (72. Winter), Marchesano (88. Aliu), Rodriguez; Cavusevic.
Bemerkungen: FCZ ohne Buff (gesperrt), Brecher, Chiumiento, Kleiber, Yapi (alle verletzt).

Vom Hobbit zum Hipster: Lionel Messi im Wandel der Zeit

Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

Link zum Artikel

Der «entführte» Raffael wird zum Fall für die Polizei – und muss ein Nachtessen blechen

Link zum Artikel

Im Heysel-Stadion werden 39 Menschen zu Tode getrampelt

Link zum Artikel

Märchenprinz Volker Eckel legt GC mit 300-Millionen-Versprechen aufs Kreuz

Link zum Artikel

Die «Nacht von Sheffield» – Köbi Kuhn sorgt für den grössten Skandal der Nati-Geschichte

Link zum Artikel

Filipescu macht den FC Zürich in Basel in der 93. Minute zum Meister

Link zum Artikel

Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

Link zum Artikel

Ein Carlos Varela in Höchstform: «Heb de Schlitte, du huere Schissdrägg»

Link zum Artikel

Jörg Stiel stoppt den Ball an der EM mit Köpfchen – weil er es kann

Link zum Artikel

Elf kleine Schweizer liegen 0:2 zurück und sorgen dann für Begeisterung in der Heimat

Link zum Artikel

Cabanas fordert Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Vom 2:5 zum 6:5 – GC holt sich im Cup-Halbfinal den wohl dramatischsten Derbysieg

3. März 2004: Bei GC macht sich im Derby nach gut 60 Minuten die Angst vor einer Kanterniederlage breit. Doch die Hoppers kommen zurück – und sorgen für eines der denkwürdigsten Cup-Spiele der Schweizer Fussballgeschichte.

63 Minuten sind im altehrwürdigen Hardtum gespielt, als sich für die heimischen Grasshoppers eine kolossale Blamage anzubahnen scheint. 2:5 liegen die Hoppers im Cup-Halbfinal zurück, ausgerechnet gegen den Stadtrivalen FC Zürich. Der FCZ, trainiert vom jungen Lucien Favre, hat von erstaunlichen Schwächen in der Hoppers-Abwehr profitieren können.

Schon früh liegt GC mit 0:2 zurück. Daniel Gygax trifft nach sechs Minuten zur Führung, der zweite Treffer ist ein Slapstick-Eigentor, verursacht …

Artikel lesen
Link zum Artikel