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WM-Barrage, Hinspiel

Dänemark – Irland 0:0

epa06323353 Nicolai Joergensen (L) of Denmarkin action  against Callum O'Dowda of Ireland during the FIFA World Cup 2018 play-off first leg soccer match between Denmark and Ireland in Copenhagen, Denmark, 11 November 2017.  EPA/LARS MOELLER  DENMARK OUT

Nicolai Joergensen (l.) im Duell mit Callum O'Dowda.  Bild: EPA/SCANPIX DENMARK

Nullnummer: Dänemark enttäuscht gegen Irland



Dänemark geht im WM-Playoff ohne Polster nach Irland. Die favorisierten Dänen kamen daheim nur zu einem torlosen Remis. Das Rückspiel in Dublin findet am Dienstag statt. 

Die Dänen konnten ihre spielerische Überlegenheit zu selten zur Geltung bringen. Oftmals fehlte es ihren Angriffen an Tempo. Tottenhams Spielmacher Christian Eriksen, einer der besten und konstantesten Spieler in der Premier League, war oft auf sich allein gestellt, wenn es darum ging, Kreativität in die Aktionen zu bringen.

In der zweiten Halbzeit blieben die Gastgeber lange Zeit fast wirkungslos. Erst in den Schlussminuten gerieten die Iren nochmals unter Druck, und Goalie Darren Randolph musste bei einem gefährlichen Kopfball des Leipzigers Yussuf Poulsen eingreifen. 

epa06323352 Callum O'Dowda (C) of Ireland in action against Thomas Delaney (R) of Denmark during the FIFA World Cup 2018 play-off first leg soccer match between Denmark and Ireland in Copenhagen, Denmark, 11 November 2017.  EPA/LARS MOELLER  DENMARK OUT

Thomas Delaney (r.) tänzelt den Iren davon. Bild: EPA/SCANPIX DENMARK

Die besten Möglichkeiten vergaben die seit über einem Jahr ungeschlagenen Dänen aber noch vor der Pause. Randolph, der für Middlesbrough in der zweiten englischen Liga spielt, hielt in der 11. Minute zweimal innerhalb von Sekunden stark. Nach einer guten haben Stunde blieb seine mangelhafte Abwehr gegen den Weitschuss von Eriksen ohne Konsequenzen, weil Pione Sisto aus guter Position das Tor verfehlte. 

Der 22-jährige Sisto ist in der spanischen Meisterschaft der beste Passgeber. In seinem neunten Länderspiel blieb der Sohn von südsudanesischen Eltern einiges schuldig. Der Mittelfeldspieler von Celta Vigo wurde seinen Gegenspieler kaum mal los und konnte seine Fähigkeiten als Vorlagengeber nie zeigen.Die beiden grossen Stürmer Nicolai Jörgensen und Andreas Cornelius blieben gegen die souveränen irischen Verteidiger auch deshalb wirkungslos. 

Die Iren waren in erster Linie nach Kopenhagen gekommen, um zu verteidigen. Und das taten sie gekonnt. In den letzten 22 Jahren bestritt Irland sieben Playoff-Duelle um ein WM- oder EM-Ticket – die letzten zwei brachten die Mannschaft 2012 und 2016 an die Europameisterschaft.

epa06323357 Danish goalkeeper Kasper Schmeichel (L) in action during the FIFA World Cup 2018 play-off first leg soccer match between Denmark and Ireland in Copenhagen, Denmark, 11 November 2017.  EPA/LARS MOELLER  DENMARK OUT

Der dänische Keeper Schmeichel in Aktion. Bild: EPA/SCANPIX DENMARK

Eine gewisse Erfahrung und spielerische Linie war beim Team von Martin O'Neill erkennbar. Geduldig und ohne Anspruch, einen Schönheitspreis zu gewinnen, arbeitete sich Irland durch die 90 Minuten. Einem Tor kamen die Gäste kurz vor der Pause am nächsten, als Dänemarks Keeper Kasper Schmeichel gegen Cyrus Christie intervenieren musste. (sda)

Das Telegramm

Dänemark - Irland 0:0

Kopenhagen
36'189 Zuschauer. 
SR Mazic (SRB).

Dänemark:
Schmeichel; Ankersen, Kjaer, Bjelland, Stryger Larsen; Delaney, Kvist, Eriksen; Cornelius (64. Poulsen), Jörgensen, Sisto (73. Bendtner).

Irland:
Randolph; Christie, Duffy, Clark, Ward; O'Dowda, Arter (88. Whelan); Brady, Hendrick (90. Hourihane), McClean; Murphy (74. Long).

Bemerkungen:
Keine Verwarnungen.
(sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • AJACIED 12.11.2017 05:06
    Highlight Highlight Was heisst enttäusch!
    Frage hätte die Schweiz den Elfer nicht bekommen (der nicht war) wäre man da enttäuscht gewesen??
  • Sir Konterbier 12.11.2017 01:23
    Highlight Highlight Dänemark sollte einfach den "one and only LORD BENDTNER" schon von Anfang an bringen dann dürfte die Quali eigentlich zur Pflichtübung verkommen. Nur so als Tipp an den dänischen Trainer...
  • McStem 11.11.2017 23:47
    Highlight Highlight Irgendwie ironisch, dass der Nordirische und der Irische Trainer den selben Nacbahnen haben.

    Und etwas näher am Thema: Ich hoffe, dass sich wenigstens die Iren für die WM qualifizieren, nachdem ich schon nicht für die Nordiren sein darf/kann.

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