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Meister YB überfährt Servette gleicht mit 6:0 – Luzern bremst Leader Basel aus

03.10.2021, 18:3503.10.2021, 19:07

Servette – Young Boys 0:6

Die Young Boys feiern in Genf den ersten Sieg seit 2013. Das 6:0 gegen Servette ist der höchste Erfolg in dieser Saison für den Meister.

Das klare Resultat kommt überraschend, hatten sich die Berner im Stade de Genève doch traditionell schwer getan, und die Genfer waren das einzige Team, das in der letzten Saison gegen YB gewinnen konnte und dies sogar zweimal.

Das Debakel aus Sicht der Genfer begann in der 43. Minute. Goalie Jérémy Frick liess eine Flanke von Meschack Elia fallen. Nicolas Ngamaleu übernahm den Ball und wurde vom Genfer Torhüter umgerissen. Schiedsrichter Lukas Fähndrich entschied nach Konsultation des Videoschiedsrichters auf Penalty für die Berner und stellte Frick vom Platz. Ngamaleu verwertete vom Punkt souverän und leitete so das Berner Schaulaufen ein.

Nach der Pause waren die Genfer vom Tempo der Berner zusehends überfordert. Christian Fassnacht gelang innert lediglich 25. Minuten ein Hattrick. Und Wilfried Kanga, der für den geschonten Jordan Siebatcheu zum Einsatz kam, traf erstmals doppelt in der Super League.

Edin Omeragic, der für Frick eingewechselt wurde und zu seinem Debüt in der höchsten Schweizer Liga kam, verhinderte eine noch höhere Niederlage, wobei es für Servette die höchste Niederlage seit der Saison 2003/2004 ist, als die Genfer in der siebten Runde 0:6 in Basel verloren.

Dank des Sieges können die Young Boys nach Verlustpunkten zum FC Basel aufschliessen. Der Abstand beträgt mit einem Spiel weniger noch zwei Punkte.

Nach einem durchzogenen Saisonstart wirkt YB wieder gewohnt dominant.
Nach einem durchzogenen Saisonstart wirkt YB wieder gewohnt dominant.
Bild: keystone

Servette - Young Boys 0:6 (0:1)
11300 Zuschauer. - SR Fähndrich.
Tore: 45. Ngamaleu (Foulpenalty/Foul von Frick an Ngamaleu) 0:1. 48. Fassnacht (Garcia) 0:2. 53. Kanga (Mambimbi) 0:3. 69. Fassnacht (Mambimbi) 0:4. 73. Fassnacht (Garcia) 0:5. 76. Kanga (Sulejmani) 0:6.
Servette: Frick; Sauthier, Rouiller, Sasso (77. Severin), Clichy; Cespedes; Rodelin (62. Kyei/ 77. Diallo), Valls; Stevanovic, Schalk (45. Omeragic), Imeri (63. Antunes).
Young Boys: von Ballmoos; Maceiras, Camara (63. Bürgy), Lauper, Garcia; Fassnacht (74. Sierro), Martins, Rieder (46. Aebischer), Ngamaleu (63. Sulejmani); Elia (46. Mambimbi), Kanga.
Bemerkungen: Servette ohne Cognat, Deana, Fofana, Oberlin (alle verletzt), Young Boys ohne Lustenberger, Nsame, Zesiger, Petignat und Monteiro (alle verletzt). 43. Rote Karte gegen Jérémy Frick (Foul). Verwarnungen: 32. Camara (Foul), 35. Rieder (Foul), 70. Sauthier (Reklamieren), 78. Lauper (Foul).

Basel – Luzern 1:1

Der FC Luzern schnuppert in Basel am ersten Saisonsieg. Weil Heinz Lindner im Basler Tor glänzt, wird er für seine Bemühungen schliesslich mit einem 1:1 schlecht belohnt. Jordy Wehrmann sichert den Gästen mit einem Weitschuss immerhin einen Punkt.

Just als die Luzerner immer vehementer auf den Führungstreffer drängten, markierte Valentin Stocker in der 68. Minute das 1:0 für das Heimteam. Eine Handvoll Glanzparaden von Heinz Lindner und eine Portion Glück waren bis zu diesem Zeitpunkt nötig, damit der FCB nicht in Rückstand lag.

Arthur Cabral blieb gegen Luzern für einmal ohne Tore.
Arthur Cabral blieb gegen Luzern für einmal ohne Tore.
Bild: keystone

Zweimal war Lindner Ende der ersten Halbzeit mit blitzschnellen Reflexen gegen Filip Ugrinic und Marco Burch zur Stelle, später lenkte er einen guten Schuss von Varol Tasar am Tor vorbei. Als der Basler Keeper nach einer Stunde bei einem Abschluss von Jordy Wehrmann aus 17 Metern für einmal machtlos war, prallte der Ball an die Lattenoberkante.

Noch ein paar Meter grösser war die Distanz zum Tor, als Wehrmann nach 78 Minuten doch erfolgreich war. Der Niederländer traf nach einem Ballverlust von Michael Lang mit einem präzisen Schuss aus rund 20 Metern und sicherte den Gästen damit für die starke Leistung immerhin einen Punkt.

Sieglos sind die personell gebeutelten Luzerner damit in der Super League weiterhin, Sportchef Remo Mayer dürfte sich aber bestärkt darin fühlen, Trainer Fabio Celestini nach einer Aussprache unter der Woche das Vertrauen ausgesprochen zu haben. Basels brasilianischer Neo-Nationalspieler Arthur Cabral fiel für einmal nur zu Beginn mit einem Fallrückzieher aus grosser Distanz auf - auch dieser Umstand war ein Verdienst der starken Luzerner Hintermannschaft.

Nach einigen schwachen Auftritten vermochte die Luzerner Defensive gegen Basel zu überzeugen.
Nach einigen schwachen Auftritten vermochte die Luzerner Defensive gegen Basel zu überzeugen.
Bild: keystone

Basel - Luzern 1:1 (0:0)
20'883 Zuschauer. - SR Dudic.
Tore: 68. Stocker (Esposito) 1:0. 78. Wehrmann 1:1.
Basel: Lindner; Lopez (46. Lang), Cömert, Pelmard, Tavares; Burger (69. Kasami), Frei; Zhegrova (69. Fernandes), Esposito (79. Males), Stocker (83. Millar); Cabral.
Luzern: Vasic; Schulz, Badstuber, Burch, Sidler; Wehrmann, Gentner, Ugrinic; Campo (91. Alounga); Sorgic, Cumic (57. Tasar).
Bemerkungen: Basel ohne Xhaka, Cardoso, Padula und Petretta (alle verletzt). Luzern ohne Müller, Frydek, Schürpf, Ndenge, Ndiaye, Alabi und Farkas (alle verletzt). 62. Lattenschuss Wehrmann. Verwarnungen: 34. Sorgic (Foul). 64. Frei (Foul). 66. Schulz (Foul). 90. Cömert (Foul).

Die Tabelle:

(dab/sda)

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