«Missbilligen einseitige Kommunikation» – Bayern-Bosse wegen Flicks Ankündigung verärgert
Die Führung von Bayern München hat verärgert auf die öffentliche Abschiedsankündigung von Trainer Hansi Flick reagiert. «Der FC Bayern missbilligt die nun erfolgte einseitige Kommunikation durch Hansi Flick und wird die Gespräche wie vereinbart nach dem Spiel in Mainz fortsetzen», teilte der Vorstand des deutschen Rekordmeisters am Sonntag mit.
Stellungnahme des Vorstands der FC Bayern München AG
— 🏆🏆🏆 FC Bayern 🏆🏆🏆 (@FCBayern) April 18, 2021
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Flick hatte am Samstag nach der Partie in Wolfsburg öffentlich gemacht, dass er die Münchner gebeten habe, seinen noch bis Mitte 2023 laufenden Vertrag nach dieser Saison aufzulösen.
Die Bayern bestätigten zwar am Sonntag diese Bitte, man habe aber eigentlich mit Flick vereinbart, den Fokus zunächst auf die Bundesliga-Spiele in Wolfsburg, gegen Bayer Leverkusen am Dienstag und Mainz am nächsten Samstag zu legen.
Der Titelverteidiger führt fünf Runden vor Schluss die Tabelle mit sieben Punkten Vorsprung auf Leipzig an. In der Champions League und im deutschen Cup ist der letztjährige Triple-Gewinner ausgeschieden.
Flick betont derweil, dass es ihm wichtig war, dass die Mannschaft seinen Entschluss von ihm selbst erfährt. Und die Spieler? Thomas Müller sagt: «Trainer beim FC Bayern zu sein, da braucht man schon grundsätzlich ein dickes Fell. Es waren intensive Zeiten. Genau begründet hat Flick es nicht, das muss er uns auch nicht begründen.» Und Manuel Neuer meint nur: «Das ist eine emotionale Geschichte gewesen für uns alle.» (abu/sda/dpa)
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