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Das sagen die Schweizer nach der Niederlage gegen Spanien

epa11728232 Switzerland head coach Murat Yakin (R) and player Ricardo Rodriguez shake hands after losing the UEFA Nations League soccer match between Spain and Switzerland in Santa Cruz de Tenerife, S ...
Knappe Niederlage für die Schweiz gegen Spanien.Bild: keystone

«Das können die Spieler nicht in der Nati lernen»: die Stimmen zur späten Spanien-Pleite

Murat Yakin ist trotz der Niederlage gegen Spanien zufrieden mit der Leistung seines Teams. Ricardo Rodriguez findet, die Schweizer hätten gegen Spanien einen Punkt verdient, Joel Monteiros Gefühle sind gemischt.
19.11.2024, 01:5219.11.2024, 02:16
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Murat Yakin

Der Nationaltrainer von der Schweiz zeigte sich zufrieden mit der Leistung gegen den Europameister und erfreute sich auch an den Darbietungen der neuen Spieler.

«Die Spieler wachsen an solchen Aufgaben wie heute. Man wusste, wir werden nicht viel Ballbesitz haben, aber trotzdem wurde solidarisch gekämpft. Wir hatten gute Ballkombinationen und auch einige gute Angriffe. Mit ein wenig Glück hätten wir einen Punkt mitnehmen können.»
«Ich denke, wir haben jetzt einige konkurrenzfähige Spieler, um an der Breite arbeiten zu können. Ich habe auch heute vor dem Spiel gesagt, dass wir an der Effizienz arbeiten müssen. Die Spieler brauchen noch mehr den Killerinstinkt. Doch das können die Spieler nicht in der Nationalmannschaft lernen, sondern in ihren Klubs.»
«Mit Miro Muheim haben wir nun einen möglichen neuen Linksverteidiger. Das ist schon einmal ein Lichtblick. Auch Vincent Sierro konnte das Spiel mit Diagonalbällen anders lancieren als sonst. Das System ist abhängig von den Spielern, die in Form sind. Da sind die Spieler und ich sehr flexibel.»

Ricardo Rodriguez

«Es ist sehr schade. Wir haben ein gutes Spiel gespielt und hätten sicherlich mehr verdient. Mindestens einen Punkt. Im ganzen Herbst wurden wir hart bestraft und haben selbst sicher zu viele Fehler gemacht. Doch das ist Fussball und wir müssen in der WM-Quali alles geben, damit wir dann an die Weltmeisterschaft können.»
«Ich kann mehrere Positionen spielen. Deshalb war es für mich heute auch kein Problem, als Innenverteidiger zu spielen. Das habe ich auch schon bei Real Betis und dem Vfl Wolfsburg gemacht. Murat Yakin weiss, er kann mich dort aufstellen, wo er mich braucht.»

Yvon Mvogo

«Ein sehr schwieriges Spiel für uns. Die Spanier bekommen zwei Penaltys, und am Schluss entscheidet der zweite das Spiel. Da kannst du als Torhüter noch so viele Paraden machen, da bist du machtlos. Die Gegentore ärgern mich, ich wollte heute zu null spielen.»
epa11727985 Switzerland's goalkeeper Yvon Mvogo, right, saves a penatly by Spain's Pedri during the UEFA Nations League soccer match between Spain and Switzerland in Santa Cruz de Tenerife,  ...
Trotz dreier Gegentore konnte sich Yvon Mvogo gegen Spanien auch auszeichnen.Bild: keystone
«Es ist wichtig, dass wir eine gesunde Konkurrenz zwischen Gregor Kobel und mir pflegen. Ich denke, mit der heutigen Leistung konnte ich der Mannschaft gut helfen. Aber klar ich würde gerne die Nummer eins werden.»

Joel Monteiro:

«Wenn ich die Möglichkeit erhalte muss ich die Chancen nutzen und möchte der Mannschaft helfen. Die Gefühle sind gemischt. Das Tor hilft mir auf meinem weiteren Weg, aber das zweite Gegentor geht auf mich. Am Ende steht die Niederlage.»
Spain's Pau Cubarsi, left, and Switzerland's Joel Monteiro in action during the UEFA Nations League soccer match between Spain and Switzerland at Heliodoro Rodriguez Lopez stadium, in Santa  ...
Joel Monteiro kämpft gegen Spaniens Verteidigerjuwel Pau Cubarsi um den Ball.Bild: keystone
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8 Kommentare
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